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Bus-Erlebnisse

Erstellt von GS-Angie, 19.09.2008, 21:38 Uhr · 6 Antworten · 1.176 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bus-Erlebnisse

    #1
    Ich möchte euch mal zwei heikle Erlebnisse mit Bussen schreiben, die nix, aber auch gar nix mit Geschwindigkeit zu tun haben.
    Das erste war in Südtirol dieses Jahr. Ich war mit meiner Freundin unterwegs und fuhr vorn. Hinter uns ca. 10 andere Motos. Vor mir ein Bus. Ich sah, dass wir kurz vor einem Ort waren, der mit einer Linkskurve anfing. Also blieb ich hinter dem Bus,fuhr Mitte meiner Fahrbahn und schaute mir ein bisschen die Gegend an. Plötzlich bremste der Bus und hielt an. Ich bremste auch, ganz normal.Stand ca. 3 m hinter ihm. Als ich stand habe ich schon geahnt, was kommt. Ich konnte seine Außenspiegel nicht sehen, ergo, konnte er mich auch nicht sehen. Der Grund, warum er bremste: in der Kurve kam ihm ein Bus entgegen. Die Straße war leicht abschüssig. Dann sah ich , dass seine Rückfahrscheinwerfer angingen, na toll dachte ich, und dass ich gehupt hatte war wohl nur ein blöder Reflex, gehört hat das sowieso niemand, und der Busfahrer schon gar nicht. Also weg hier, dachte ich. Das dachten aber auch die 10 Motos hinter mir und überholten alle, so dass ich nicht ausscheren konnte. Derweil kam der Bus näher. Gott sei Dank gestikulierten die anderen Fahrer so wild, dass der Busfahrer erstmal stoppte. Als der letzte auf meiner Höhe war, setzte der Bus wieder zum Rückwärtsschieben an. Dann scherte auch meine Freundin aus und bölkte den Busfahrer derart an, dass er stehenblieb. Ich konnte wegen der abschüssigen Straße nicht mal so eben rückwärts schieben. Ich hätte absteigen müssen. Ich schlug den Lenker ganz nach links ein und ich glaube zwischen Vorderrad und Bus hätte gerade noch die Bildzeitung gepasst. Was lerne ich daraus...auch das Fahren am Mittelstreifen kann manchmal hilfreicher sein, als Mitte eigene Fahrbahn!!

    Das 2. Erlebnis hatte ich im Harz vor 4 Wochen. Ich fuhr den schmalen Wanderweg vom Josephskreuz runter (für die Hiesigen:ein sehr schönes Ausflugsziel, Nähe Stolberg). Bis vor 6 Wochen war noch der ganze Weg Schotter, jetzt sind ca 2/3 geteert. Den Weg dürfen nur Motos und "Wanderbusse" befahren, Auto müssen unten parken. Ich fahre (tuckere, wegen der Spaziergänger) also wieder runter, vor mir eine Rechtskurve. Als ich direkt vor der Kurve bin kommt mir ein Bus entgegen, relativ flott. Da es ein einspuriger Waldweg war zog sie sich für den großen Bus in seiner Linkskurve immer mehr zu. Mittlerweile stand ich schon, und da es wieder abschüssig war, konnte ich so schnell wieder nicht zurück (das ganze spielte sich innerhalb von 5 Sek ab). Die Mitte des Busses kam immer näher. Ich stand schon am Rand des Teers, dann kamen 20 cm Straßenunterbau und dann ein Graben! Ich dachte mir, gleich haut er dich um!!Oh nein, gleich, gleich, gleich, Schei.....!!!!! Völlig abrupt stand der Bus. Ich habe dann nicht mehr probiert, wieviel mm die Buswand von meinem linken Handprotektor noch entfernt war. Ich sah nur die lenkerbreite Fahrbahn vor mir und gab Gas. Ich möchte mal behaupten, ein Fahranfänger wäre schon aus Angst in den Graben gesprungen. Und im Nachhinein glaube ich, der Busfahrer hatte das schon öfter und macht sich nun ein Spaß daraus.

  2. Registriert seit
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    #2
    An Deiner Stelle wäre ich Busfahrer(in) geworden, dann hätteste nicht die Probleme

    Zufälle gibt es manchmal...aber sei froh daß nix passiert ist

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von GS-Angie Beitrag anzeigen

    Und im Nachhinein glaube ich, der Busfahrer hatte das schon öfter und macht sich nun ein Spaß daraus.
    Yep, ich glaube auch, die Dicken wollen doch nur spielen.

    Seit einigen Tagen fahre ich morgens auf dem Weg zur Arbeit durch eine Straßenbaustelle (tolles Endurogelände ), in der Großgeräte "spielen". Autos kommen nur nach längerem Warten dort durch und sind deshalb dort auch selten. Man kann das Ganze nämlich auch problemlos umfahren. Mit dem Motorrad suche ich mir einen Single-Trail und bin schnell da durch, macht Spaß.

    Heute ging die Spur zwischen Muldenkipper und Bagger auf der linken und Riesenradlader auf der rechten durch. Hinter den Radlader wollte ich nicht (weil er mich vielleicht nicht sieht bzw gerade rangiert und dort ein zubeladender LKW wartete), vor dem Radlader war eine Hecke und kein weiterer Platz. Der gute sah mich und setzte seine Schaufel exakt soweit zurück, so dass ich 2cm an seinen Schaufelzinken links und ein bischen durch die Hecke rechts durchpasste. Ich fand das einen sportlichen Spaß seinerseits, denn die Burschen verfügen über ein hervoragendes Augenmaß. Und außerdem hatte er mir schon die vorherigen Tage nachgeschaut, wo ich denn diesesmal wieder durchschlüpfe.

    Er hätte mich auch vor seiner Schaufel verhungern lassen können, hat er aber nicht. Also: er wollte auch ein bischen spielen.

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi,

    Busfahrer sind die härtesten!
    Bin gestern aus Kroatien gekommen, wir waren dort 2 Wochen unterwegs.
    War ein sehr schöner Urlaub....
    Habe aber meine persönliche Rankinliste der beschxxxxxxx Autofahrer Europas ändern müssen!
    Neuer Platz 1: Kroatische Reisebusfahrer; überholen auf der 2spurigen Magistrale ohne Rücksicht auf Verluste, zum Teil 2-3 Touri-Pkws hintereinander. Ich musste 2 mal Vollbremsen und einen Notausgang suchen, weil uns ein Bus auf unserer Spur entgegenkam. Die sonst so liebenswürdigen Kroaten mutieren beim Autofahren zu Killern. Meine Liebste wollte irgendwann nicht mehr aufs Moped steigen und mit der Bahn allein zurück.
    Neuer Platz 2: Die Slowenen auf der Autobahn; man fährt mit 130km/h auf der linken Spur und überholt einen LKW auf ihrer neuen Autobahn und man wird dann auf der verbleibenden halben linken Spur und dem Stück Grünstreifen bis zur Leitplanke noch von Autos überholt
    Man-man, der Urlaub hatte es echt in sich, so viele Unfälle habe ich selten gesehen.
    Und jeder von euch, der mal 3 Tage lang in Kroatien bei Bora unterwegs war, wieviel frische U-Hosen habt ihr pro Tag verbraucht?

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    Frage Frage zur Wegstrecke

    #5
    Zitat Zitat von GS-Angie Beitrag anzeigen
    Das 2. Erlebnis hatte ich im Harz vor 4 Wochen. Ich fuhr den schmalen Wanderweg vom Josephskreuz runter (für die Hiesigen:ein sehr schönes Ausflugsziel, Nähe Stolberg). Bis vor 6 Wochen war noch der ganze Weg Schotter, jetzt sind ca 2/3 geteert. Den Weg dürfen nur Motos und "Wanderbusse" befahren, Auto müssen unten parken.
    Hallo GS Angie
    Kann man von Stolberg durchs Zechental zum Auerberg ( L236 ) bzw. zum Josephskreuz mit dem Motorrad fahren ?

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von crashdaddy Beitrag anzeigen
    Hallo GS Angie
    Kann man von Stolberg durchs Zechental zum Auerberg ( L236 ) bzw. zum Josephskreuz mit dem Motorrad fahren ?
    Ich glaube aus Stolberg führt ja nur eine Straße raus. Die andere ist für Motorisierte gesperrt. Du muss erst wieder auf die Straße die von Breitenstein nach Schwenda führt. Auf den Landkarten findest du immer den Hinweis "Gr.Auerberg". Der Parkplatz liegt in einer Kurve. Da siehst du schon einen Kiosk. Rechts daneben führt ein Schotterweg hoch. Da steht auch das Schild"Durchfahrt verboten" mit dem Zusatz Motorräder frei. Die meiste Strecke ist jetzt wie gesagt geteert. Schade eigentlich Wenn di dort in der Nähe bist musst du mal über den Wald schauen, dann wirst du das Kreuz schon über die Bäume hinausragen sehen. Viel Spaß, wenn du da bist. Grüßlies Angie

  7. Registriert seit
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    Lächeln Danke für die Info

    #7
    Hallo GS Angie
    Danke für die Info.
    Die Strecke Kaltes Tal- Stolberg - Thyratal ist ja beliebt. Nur durchs Ludertal nach Auerberg habe ich keine Einfahrt in Stolberg vorgefunden.
    Dito durchs Ludertal bzw. übers Hainfeld Richtung Talsperre Neustadt. Konnte damals noch über Hermannsacker ( Burg Hohenstein ) auf der L 1038 fahren ( Ortsausgang durch Kleingartenanlage ). Inzwischen ist diese Zufahrt aber auch für jeglichen Verkehr gesperrt.


 

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