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Bußgeld in Frankreich: 375.- € für 1 km/h zu schnell

Erstellt von Christian S, 11.09.2015, 08:59 Uhr · 134 Antworten · 17.660 Aufrufe

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    #21
    Ich finde es in F immer halb so wild, nicht zuletzt wird auch jede Radarkontrolle in F vorher angekündigt und/oder ist deutlich sichtbar. In knapp 30 Jahren regelmäßiger Besuche in Frankreich habe ich genau einmal für zu schnell zahlen müssen und das war eigene Dummheit weil sie rund im Lyon auf der Autobahn eigentlich immer kontrollieren.

    Und in knapp drei Wochen werde ich auch wieder hinfahren.

    Der Blick in den Bußgeldkatalog für F war jetzt nicht so erschreckend.

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    #22
    10% von 56 = 5,6
    56 - 5,6 = 50,4 = >50

    56 geblitzt sind bei mir mind. 60 aufm Tacho - wer das macht, sollte sich nicht beschweren, wenn das den Eingeborenen nicht gefällt.

    Auf den diesen Sommer knapp 3500km durch Frankreich hatte ich kein Problem damit, einfach die Limits einzuhalten...

    Gruß, Mike

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    #23
    Hi
    Die Beste meiner Frauen bestätigtz grad' den Tarif. Ausserhalb geschlossener Ortschaften kosten bis 20km/h zu viel 135 EUR. Zahlt man gleich (ein paar Tage hat man) kostet es nur noch 90 EUR (Rabatt), meint man das Ganze vor Gericht klären lassen zu müssen, kostet es 375.
    Hintergrund ist offenbar das französische Recht mit Hilfe dessen man die Zahlung ziemlich verschleppen konnte und daher oft sinnlos herumprozessiert wurde.
    In der Ortschaft sind es 45 / 68 / 180 EUR. Wie das mit den Punkten für Ausländer ist weiss sie nicht.
    gerd
    gerd

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    #24
    Wenn man in Frankreich die Angaben auf den Smileyes-Geschwindikeitsanzeigen in den Ortsdurchfahren mal mit der Anzeige des Tachos vergleicht, wird man schnell feststellen, daß hier bei der Warnung bereits eine Toleranz abgezogen ist, d. h. Anzeige 50 ist dann nahezu identisch mit Tachoanzeige und effektiv vielleicht nur 46 - 48 km/h. Bei dieser Geschwindigkeiit taucht schon das bekannte "ralentir" (langsamer) auf. Man wird also schon hinreichend früh und mit Sicherheitsabschlag darauf hingewiesen die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten. Wer anschließend geblitzt wird fährt tatsächlich zu schnell.

    Ich wußte, daß Tickest in Frankreich teurer sind als in Deutschland, ist ja auch nicht verwunderlich, daß die bei uns günstiger sind, allerdings sind 90 Euro für 1 km/h zuviel schon recht heftig. Andererseits sind das allerdings auch keine 375 Euro. Da käme dann selbst die Schweiz nicht mit. So gesehen ist die Überschrift des Themas etwas irreführend.

    Ergänzung:
    wenn das so ist wie Gerd schreibt, dann halte ich die 375 Euro wiederum für angebracht, unter den gegebenen Umständen. Das schränkt die Fähigkeit und die Lust auf Prozesse, um Verfahrensfehler nachzuweisen, etwas ein.

    Gruß Tom

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    #25
    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen
    Rechnen ist aber auch nicht Deine Stärke, oder? Ein Abzug von 10% von 6 Km/h ergeben im Rest niemals 1 Km/h! Somit zahlt er für 56 Km/h abzüglich 10 % !
    ...es ging um 6 km/h oder 1 km/h zuviel bei 50. die Berliner raffen es einfach nicht, ist wie im richtigen Leben.

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    #26
    Pappnase !

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    #27
    Um allen Gerüchte und Halbwissen entgegen zu wirken im folgenden ein relativ aktueller Strafzettel. Gruss Sturmi img_20150911_193916.jpg

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    #28
    Hi
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Ich wußte, daß Tickest in Frankreich teurer sind als in Deutschland, ist ja auch nicht verwunderlich, daß die bei uns günstiger sind, allerdings sind 90 Euro für 1 km/h zuviel schon recht heftig.
    Das ist die Methode mit der BILD seine reisserischen Schlagzeilen generiert. Die Aussage ist nicht falsch, sähe aber kommoder/ uninteressanter aus wenn da stünde "für bis zu 20 Km/h zuviel". Wenn ohnehin erst mal 5 km/h abgezogen werden, dann ist der Tarif OK.Bei "5 bis 25" sind -bei nominell "50"- auf den meisten Tachos incl derjenigen der 1150 immerhin 61 bis 81. Unsere 10 ...15 EUR sind den Verwaltungsaufwand nicht wert (weswegen es auf Schnellstrassen mit "80" erst bei "95" blitzt; dann aber 15km/h - 3km/h Rabatt zu schnell).
    gerd

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    #29
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall hat die stufenweise Erhöhung (und dann noch die Max-Buße bei Einlegung eines Widerspruches) schon einen nötigenden Charakter.
    Bei Verzicht auf prozessuale Grundrechte wird's billiger....

    Andere Länder, andere Sitten .. Und das im Lande der Erben von Charles de Montesquieu...
    Warum andere Länder, andere Sitten?
    Das ist bei uns dem Grunde nach kein bischen anders. Es wird nur anders bezeichnet.
    Wenn du bei uns ein Verwarngeld nicht akzeptierst, wird ein Bußgeld daraus. Bei kleineren Verstößen verdoppelt sich dadurch mitunter der Betrag, da noch weitere Gebühren hinzukommen.

    Ist mir selbst erst vor einigen Monaten passiert.
    Ich wurde auf der BAB13 in Brandenburg geblitzt und sollte ein Verwarngeld i.H.v. 20€ zahlen. Doof nur, dass das Schreiben während meines Urlaubs bei mir ankam. So konnte ich nicht binnen einer Woche reagieren und bekam noch ein Schreiben.
    Dort wurde mir mitgeteilt, dass aus dem Verwarngeld von 20€ jetzt ein Bußgeld in Höhe von 20€ wurde.
    Dazu kamen "Bearbeitungsgebühren" 25€ sowie "Auslagen Bußgeldbehörde" 3,50€.
    Macht in Summe 48,50€ statt 20€.
    Absolut betrachtet nicht dramatisch, aber es ist mal eben das 2,4-Fache der ursprünglichen Forderung.

    Besonders interessant war das Schreiben, welches ich auf Nachfrage erhalten habe.
    Dort war zu lesen: "Gleichzeitig wird dem Betroffenen Gelegenheit gegeben, sich zur Beschuldigung zu äußern, wenn er mit der Verwarnung nicht einverstanden sein sollte. [...] Es ist bedeutungslos, ob die Verwarnung nicht wirksam zustande kam, weil der Betroffene nicht einverstanden war, das Verwarnungsgeld nicht rechtzeitig bezahlt hat oder das Verwarnungsgeldangebot ihn nicht erreicht hat."

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    #30
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Ist die Einspruchsfrist versäumt worden, kann der Betroffene einen Wiedereinsetzungsantrag stellen, wenn er die Frist schuldlos versäumt hat. Auch hierfür gibt es eine Frist. Der Antrag auf Wiedereinsetzung muss innerhalb einer Woche nach Wegfall des Hindernisses gestellt werden, § 44 Abs.1 StPO. Gleichzeitig muss Einspruch eingelegt werden, § 44 Abs.2 StPO.

    Unverschuldet ist eine Fristversäumnis bei Krankenhausaufenthalt, bei Unkenntnis der Zustellung bei Abwesenheit von der Wohnung, z.B. Urlaub.
    Sollte soweit auch bei Bussgeldern möglich sein.


 
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