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Bußgeld in Frankreich: 375.- € für 1 km/h zu schnell

Erstellt von Christian S, 11.09.2015, 08:59 Uhr · 134 Antworten · 17.620 Aufrufe

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    #61
    Hallo,
    okay dann muss ich da nochmal nachfragen. Das ankündigen beruhte ja auf einer Vorschrift, wenn sich diese Vorschrift geändert hat o.k. Wobei bislang meine Erfahrungen in F auch eher so sind das auf den für mich relevanten Straßen selten die Möglichkeit besteht die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich zu überschreiten. Blöd ist halt immer An- und Abfahrt.

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    #62
    Bonjour,

    hier wollten manche Franzosen dieselbe Straffe als in den UAE (United Arab Emirates)
    das heißt “Peitsche Straffe“.



    Nur wurde das leider nicht möglich den unserer Freistatt befürchtete das die Franzosen schlangen stehen würden für ein paar “free of charge“ Peitsch Schläge.
    Wirklich Schade

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    #63
    Hallo Allerseits,

    ich habe mich jetzt mal eine Weile raus gehalten. Ich habe sehr wohl wahrgenommen, wo hier der Mainstream liegt, das war mir aber schon vorher klar (EierinderHoseFahrerzahlenbravundfragennicht)

    Zitat Zitat von LC15 Beitrag anzeigen
    ... das stimmt ja so gar nicht. Bei 6 km/h zu schnell kostet es also 90 €. Aber das ist ja nicht spektakulär für eine Überschrift. Diese reisserischen Überschriften mit falscher Behauptung und dann klein darunter die Erklärung dazu, was es im schlimmsten Falle kosten könnte ..... ich mag diesen Schreibstil nicht, das ist Blöd-Zeitung Niveau
    23 Zustimmer gab es zu diesem Beitrag. Kompliment an den namenslosen LC15-User, du bist der Mainstreamkönig

    Zitat Zitat von gstommy68 Beitrag anzeigen
    Wenn die gewollt hätten, das man 51 km/h fahren darf, dann hätten sie es auch draufgeschrieben.So stand da eben 50
    Stimmt grds. a bisserl stehlen ist ja auch nicht erlaubt. Es ging um den Tarif (375.-€) in Wechselwirkung mit einem Einspruch, um einen Vorwurf überprüfen zu lassen.

    Zitat Zitat von tuxbrother Beitrag anzeigen
    Hatte letztens auch so einen Bescheid vor mir. Brauchte erst mal eine Weile um zu verstehen, was die wann wollen. Finde aber das Vorgehen gar nicht so verkehrt - also zunächst zahlt man das, was man auch vor Ort einkassiert hätte, wenn man meint es halt doch irgend wann erst zu zahlen dann halt etwas mehr und wenn man sich wirklich mit den Behörden anlegen will dann richtig (die müssen ja dann auch ihre Unkosten wieder rein kriegen) ... denke das entlastet auch etwas deren Gerichte (denn man zahlt da lieber gleich, bevor es zu teuer wird).
    Dieses System würde noch viel besser funktionieren, wenn für den Fall des zurückgewiesenen Einspruchs nicht nur 375.-€, sondern z.B. 1500.- € fällig werden. Und überhaupt, was ist denn das für ein Bürger, für ein Mensch, der sich traut, sich mit den Behörden anzulegen

    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    Also am Tacho mindestens 60. So what. 6km/h Überschreitung, 90 Euro. Innerorts sind die Strafen immer strenger, da hier das Gefahrenpotential durch Schnellfahren deutlich höher ist.
    1.) Höheres Gefahrenpotential innerorts => höhere Strafen als außerorts: Nichts dagegen einzuwenden.
    2.) Nicht alle Tachos gehen so viel vor.
    3.) 90.- €, auch nach einer gerichtlichen Überprüfung, stehen gerade nicht im Raum.

    Zitat Zitat von havelmike Beitrag anzeigen
    56 geblitzt sind bei mir mind. 60 aufm Tacho - wer das macht, sollte sich nicht beschweren, wenn das den Eingeborenen nicht gefällt.
    Siehe zuvor unter 2.)

    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Wenn man in Frankreich die Angaben auf den Smileyes-Geschwindikeitsanzeigen in den Ortsdurchfahren mal mit der Anzeige des Tachos vergleicht, wird man schnell feststellen, daß hier bei der Warnung bereits eine Toleranz abgezogen ist, d. h. Anzeige 50 ist dann nahezu identisch mit Tachoanzeige und effektiv vielleicht nur 46 - 48 km/h. Bei dieser Geschwindigkeiit taucht schon das bekannte "ralentir" (langsamer) auf. Man wird also schon hinreichend früh und mit Sicherheitsabschlag darauf hingewiesen die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten. Wer anschließend geblitzt wird fährt tatsächlich zu schnell.
    Ergänzung:
    wenn das so ist wie Gerd schreibt, dann halte ich die 375 Euro wiederum für angebracht, unter den gegebenen Umständen. Das schränkt die Fähigkeit und die Lust auf Prozesse, um Verfahrensfehler nachzuweisen, etwas ein.
    Sofern ausnahmslos wie von dir beschrieben "gewarnt" wird kann man kaum behaupten, "nichts bemerkt zu haben". Daraus folgt aber noch nicht, dass die Messung richtig ist

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Wenn ohnehin erst mal 5 km/h abgezogen werden, dann ist der Tarif OK.
    5 km/h werden nicht abgezogen, weil man den Rasern entgegenkommen will. Solche Toleranzabzüge erfolgen, weil sich in den Überprüfungs-und Zulassungsverfahren der Geschwindigkeitsmeßgeräte gezeigt hat, dass es Messungenauigkeiten von bis zu 5 km/h gibt. Man darf also davon ausgehen, dass man ev. nur 51 km/h gefahren ist und irrtümlichweise 56 km/h gemessen worden.

    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Das ist bei uns dem Grunde nach kein bischen anders. Es wird nur anders bezeichnet.
    Wenn du bei uns ein Verwarngeld nicht akzeptierst, wird ein Bußgeld daraus. Bei kleineren Verstößen verdoppelt sich dadurch mitunter der Betrag, da noch weitere Gebühren hinzukommen.
    Das ist zu 5 % richtig und im übrigen falsch. Bei Popelkram gibt es die Verwarnung, die gibt es ohne Gebühren und kosten. Bei allem anderen ab dem "Punktebereich" (früher 40.- €, heute 70.- €) gibt es keine Verwarnung mehr. Die Kosten fallen immer an, und einen pauschalen Zuschlag, weil man Einspruch eingelegt hat, gibt es nicht.

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Es mag Härtefälle geben, bei 99% der Einsprüche bzw. versäumten Zahlungen ist die Sachlage jedoch ähnlich: Es werden Gründe vorgeschoben die einzig und allein der Ausrede dienen - man will sich lediglich aus der Verantwortung stehlen. Verantwortungsvolle Personen schieben wichtige Dinge nicht auf die lange Bank und stehen zu ihren Fehlern, deswegen wird es für sie billiger. Leute die nicht bemerken wenn sie zu schnell fahren, deswegen von einem Strafzettel überrascht werden und glauben man werde abgezockt, legen Einspruch ein und latzen extra. Von daher finde ich die französische Regelung sehr gut, weil fair.
    1.) Sofern es in einem Land die Halterhaftung im Straßenverkehr gibt, ist dies hinzunehmen. Hiergegen richtete sich mein Ausgangsbeitrag auch nicht.
    2.) Dein Vertrauen in die Technik ist scheints fast grenzenlos: Es stellt kein Vorschieben von Gründen darf, sofern man überprüfen läßt, ob eine Messung auch richtig war. In Deutschland ist dies längst nicht immer der Fall. Im Zweifelsfall verurteilt zu werden widerstrebt meinen Rechtsverständnis.

    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Und gleich zahlen, sonst wird's richtig teuer.
    Zitat Zitat von crossroads Beitrag anzeigen
    Habe sofort gezahlt. Gedöns machen hat in der Regel keinen Sinn.
    Ein Blick in die Zukunft:
    2018: 150.- € sofort, 900.- € nach Einspruch
    2022: 300.- € sofort, 1500.- € nach Einspruch usw.
    Eines des Grundprinzipen unseres Zusammenlebens und der staatlichen Regeln ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Hierzu findest du in fast jedem Dokument zu neuen Regeln und Strafen etwas, siehe z.B. hier
    https://www.google.de/webhp?sourceid...20eu-richtline
    Vorsatz muss / soll härter bestraft werden als Fahrlässigkeit. Wer nur wenig verdient, hat in Frankreich keine reale Möglichkeit, einen Bußgeldbescheid überprüfen zu lassen, weil es sich die 375.- € nicht leisten kann, sofern er verliert. klar, die reichen BMW-Säcke hier sind nicht betroffen (ich gehöre dazu)

    Stell dir vor, eine Kamera beobachtet in einem Supermarkt so etwas, was wie ein Diebstahl aussieht. Nun bekommst du ein Schreiben: Du... Diebstahl blabla, kostet 800.- €, sofern du Einspruch einlegt und verlierst sperren wir dich 4 Monate ein. Easy going, warum stressen, zahlt man halt 800.- €. Merkst du was?

    Zitat Zitat von Silverrider Beitrag anzeigen
    Was ich in diesen Diskussionen immer vermisse ist die Möglichkeit dass das Gerät, sprich der Blitzer, falsch eingestellt wurde und somit ungültige bzw falsche Ergebnisse liefert. Mit dieser Staffelung habe ich ein echtes Problem wenn ich vorschriftsmässig gefahren bin und dann "einfach so" mal richtig in den Geldbeutel greifen soll. Wenn ich mich jetzt wehren will hab ich ein exorbitantes Risiko dass der Betrag ins uferlose steigt weil ich es vielleicht nicht schlüssig beweisen kann dass der Automat falsche ergebnisse liefert. Dass das nicht so unwahrscheinlich ist, also die falschen Ergebnisse, wurde schon mehrfach bewiesen. Ich seh es prinzipiell schon auch so, wenn ich durch die Gegend baller, dann zahl ich meine Strafe und gut ist. Nur wenn ich wirklich unschuldig bin, dann geh ich auch auf die Barrikaden. In diesen Fall liest sich für mich das so, wenn du dich wehrst dann verknacken wir dich richtig also lass es lieber und drück die Kohle ab. Sowas stinkt mir...
    Danke Danke Danke, einer der kapiert hat worum es geht

    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Warum? Auch in Frankreich wird dir die Möglichkeit eingeräumt, gegen so einen Bescheid vorzugehen. Und wenn man unschuldig ist, lohnt es sich sogar noch viel mehr als hier in Deutschland.
    Die starke Staffelung soll nur die Leute vom Widerspruch abhalten, die so etwas "aus Prinzip" machen, oder so versuchen, ihren Ar*** zu retten.
    Logik hinten rum, würde sich ja noch mehr lohnen, wenn es nicht 375.- € sondern 800.- € nach Widerspruch kostet, oder 1300.- €. Wenn 375.- € richtig sind können 800.- € nicht falsch sein. Warum ist jemand, der einen Vorgang überprüfen läßt, jemand, der aus Prinzip seinen Arsch retten will?

    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Das deckt sich exakt mit meiner Erfahrung. Wenn ich geblitzt wurde, weiß ich auch daß ich zu schnell war. Also paßt das Ticket, also zahle ich. Eigentlich sind die Spielregeln klar und eindeutig.
    Du merkst, wenn du 1 km/h zu schnell warst. Das würde ich auch gerne können.

    Leute, ihr lasst alles mit euch machen. Das ist mittlerweile eine tolle Alleshinnehmgesellschaft geworden. Immer brav mitmachen was Mutti Staat sagt. Wer fragt kommt weg, kann ja wohl jetzt nicht wahr sein, einfach so ein Gericht zu belästigen. Wozu denn überhaupt noch Gerichte, wenn der Automat schon alles richtig macht. Wann merkt hier eigentlich mal jemand, dass wir eine immer stärkere Überwachung haben.

    Mal schnell die Konten abfragen, es könnte ja einer betrogen haben:
    Kontenabfrage: Behörden kennen immer mehr Privatkonten

    Bargeld wird auch überbewertet:
    Der Tag der Wahrheit ist da: Bargeldverbot in Deutschland kommt! | Contra Magazin
    Ich habe nichts zu verbergen, aber ich möchte auch nicht, dass der Staat immer mehr von mir weiß. Wer weiß den schon, wer mal an der Regierung ist und welches frühere verhalten einem dann auch welchem Grund auch immer vorgehalten werden kann. Ich möchte nicht als potentieller Straftäter, Drogendealer oder Steuerhinterzieher verdächtigt werden, nur weil ich 3000.- € Bargeld im Hosensack habe.

    Natürlich leben hier noch frei, sehr frei sogar, aber trotzdem weniger frei und weniger überwacht als dies früher mal der Fall war. Wenn ich hier aber lese, wie hörig man ist, wie sogar die Mehrheit dafür zu sein scheint, wenn Motorradschutzkleidung verpflichtend eingeführt werden soll usw., dann darf man gespannt darauf sein, wie die Lebensumstände und die Überwachung usw. in 20 Jahren sein werden. Sagt dann bitte nicht, ihr hättet das nicht gewollt bzw. ihr seid nicht gewarnt worden.

    Habe fertig.

  4. Registriert seit
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    #64
    und da hast du jetzt die letzen 3 Wochen an deinem Beitrag gefeilt? War bestimmt nicht einfach mit den ganzen Zitaten.

  5. fls
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    #65
    Also, wo er recht hat, hat er recht!
    Wir stellen uns mal eine klamme Gemeindekasse vor, die den gemeindeeigenen Blitzer um nur 5 km/h vor verstellt. Kostet bei unseren Tarifen ca 15€, ein Einspruch aber 100€.
    Rechtschutz?

  6. Registriert seit
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    #66
    Ich habe den ganzen Thread jetzt zwar nicht gelesen, aber so ganz verstehe ich die Aufregung nicht. Im Vergleich zur BRD: Wenn ich mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung nicht einverstanden bin, dann geht dies letztlich vor den Kadi, der darüber entscheiden wird. Der Richter ist nicht an die Bußgeldsdätze der Bußgeldstelle gebunden! Kommt der zu der Überzeugung, dass das Bußgeld zu recht war und zudem noch, dass der Betroffene sehr uneinsichtig ist, so wird der Richter das Bußgeld z.B. verdoppeln. Zusätzlich kommen auf den Betroffenen im Falle einer Verurteilung auch noch die Gerichtskosten zu.
    Dieses Szenario hat sich übrigens 1 : 1 vor einem deutschen Gericht abgespielt, ist also nicht frei erfunden.

    Oiso eigentlich ist alles ähnlich wie in Frankreich, nur dass bei uns bis 100 km/h nur 3 km/h Toleranz abgezogen werden.

  7. fls
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    #67
    In Deutschland ist das so, wie du schreibst

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    #68
    Bin heute morgen um 7:30 im Thugau, in der Miite von nirgendwo langsam aber achtsam über ein Stoppschild gerollt. Macht 60 Sfr., ich soll froh sein, dass ich es nicht mit der Staatsanwaltschaft und Führerausweisentzug zu tun bekomme.

    Hab mich heute deswegen wieder massloss über die Kapo TG geärgert. Die andere Seite der Gleichung wird völlig negiert. Zigtausend Sfr. Steuern aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit sind denen anscheinend egal. Auch eine unfallfreie Vergangenheit in den letzten 29 Jahren zählt nicht. Ein einziger kleiner Fehler - egal ob beruflich oder private Fahrt genügt um die wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Das ist irrsinnig!

    Mir ist dieses Jahr in Steckborn ein Kind mit einem Cityroller wenige Meter vom Trottoir vors Auto gefallen. Wäre ich die erlaubte 50KM/H anstatt 20 gefahren, so wäre es tot. Am Oberalppass ist ein erschöpfter Rentner mit einem Velo auf meiner Fahrbahnseite entgegengekommen. Konnte rechtzeitig mit der GS stoppen.

    War aus lauter Verärgerung deswegen in Konstanz anstatt der CH tanken. Wirtschaftliche Vorteile durch solche Bussen darf es einfach nicht geben. Die Rechnung ist noch nicht ausgeglichen. Vielleicht liest die Kapo ja mit und es setzt Mässigung, Hirn und Verstand ein.

    Käme es jemals zu einem Führerausweisentzug liquidiere ich die Hütte und ziehe wieder nach D. Ja, das werde ich. Versprochen . Bin mehr als sauer.

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    und da hast du jetzt die letzen 3 Wochen an deinem Beitrag gefeilt? War bestimmt nicht einfach mit den ganzen Zitaten.
    Hallo Frank,ne, hat ca. 1 Stunde gedauert, aber das war es mir wert. Ich habe erst kürzlich herausgefunden, dass man rechts unten des jeweiligen Beitrages "anhaken" kann, dass man zitiere kann... Der Rest flutscht dann. Ich habe somit nur jeden "zu Wort kommen " lassen.

    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit einem Bußgeldbescheid oder einer Verwarnung nicht einverstanden bin, dann geht dies letztlich vor den Kadi, der darüber entscheiden wird. Der Richter ist nicht an die Bußgeldsdätze der Bußgeldstelle gebunden! Kommt der zu der Überzeugung, dass das Bußgeld zu recht war und zudem noch, dass der Betroffene sehr uneinsichtig ist, so wird der Richter das Bußgeld z.B. verdoppeln. Zusätzlich kommen auf den Betroffenen im Falle einer Verurteilung auch noch die Gerichtskosten zu.
    So, ich bin seit 19 Jahren Rechtsanwalt und seit ca. 10 Jahren Fachanwalt für Verkehrsrecht. Eine Erhöhung des Bußgeldes beim Richter nach einem Einspruch kommt vor, ist aber die Ausnahme. Mit Uneinsichtigkeit hat das nichts zu tun, und eines Automatismus bzgl. Erhöhung gibt es in Deutschland gerade nicht (Weil sonst der faire Zugang zur gerichtlichen Überprüfung verhindert werden würde), und schon schon gar nicht (wie in Frankreich) um den Faktor 4.

    Zitat Zitat von fls Beitrag anzeigen
    In Deutschland ist das so, wie du schreibst
    Lieber Barney, nö., sofern du Coreboat und nicht mir zustimmst ... P.S. Apfelküchle sehr fein (muss sonst keiner hier verstehen...)

  10. Registriert seit
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    #70
    Edit:
    @Sturmi

    Chapeau! Da warst Du in einer sehr schönen Gegend unterwegs.

    Habe kürzlich meinen Tacho im Elsass geeicht: die in DE "üblichen" +10 km/h auf dem Tacho (BMW-PKW) mit Cruise Control führten zur Zahlung von 45€ wg. Überschreitung des 110er Limits. Nach Abzug aller Toleranzen war ich 1 km/h zu schnell. So ist das dann. Gleich gezahlt und gut. Passiert mir nicht nochmal. Und das ist ja auch so gewollt.

    Gruß
    Ralf


 
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