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Bußgeld in Frankreich: 375.- € für 1 km/h zu schnell

Erstellt von Christian S, 11.09.2015, 08:59 Uhr · 134 Antworten · 17.665 Aufrufe

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    #71
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Hab mich heute deswegen wieder massloss über die Kapo TG geärgert. Die andere Seite der Gleichung wird völlig negiert. Zigtausend Sfr. Steuern aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit sind denen anscheinend egal. Auch eine unfallfreie Vergangenheit in den letzten 29 Jahren zählt nicht. Ein einziger kleiner Fehler - egal ob beruflich oder private Fahrt genügt um die wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Das ist irrsinnig!

    War aus lauter Verärgerung deswegen in Konstanz anstatt der CH tanken. Wirtschaftliche Vorteile durch solche Bussen darf es einfach nicht geben. Die Rechnung ist noch nicht ausgeglichen. Vielleicht liest die Kapo ja mit und es setzt Mässigung, Hirn und Verstand ein.

    Käme es jemals zu einem Führerausweisentzug liquidiere ich die Hütte und ziehe wieder nach D. Ja, das werde ich. Versprochen . Bin mehr als sauer.
    Wenn du dich bei der Polizei genauso aufgeregt hat, kannst du wirklich von Glück reden, wenn die dich nicht gleich einsperren.
    Ich frag mich übrigens, wie sich die Ahndung dieses geringen Vergehens existenzgefährdend auswirken soll, oder verdienst du so wenig, daß du wegen 60 Sfr den Rest des Monats hungern mußt?
    Könnte natürlich auch sein, daß du bei den schweizer Behörden kein unbeschriebenes Blatt, in Bezug auf Verkehrsverstöße bist.
    Keine Ahnung wie sich das dann auf Höhe und Art der Strafen auswirkt.

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    #72
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen

    Stell dir vor, eine Kamera beobachtet in einem Supermarkt so etwas, was wie ein Diebstahl aussieht. Nun bekommst du ein Schreiben: Du... Diebstahl blabla, kostet 800.- €, sofern du Einspruch einlegt und verlierst sperren wir dich 4 Monate ein. Easy going, warum stressen, zahlt man halt 800.- €. Merkst du was?

    Habe fertig.
    Als Rechtsanwalt weißt du aber schon, daß es in Deutschland einen Unterschied zwischen Straftat und Ordnungwidrigkeit gibt?
    Von dem mal abgesehen, halte ich garnichts von der Flut an Rechtsverdrehern, die versuchen, jegliche Strafen erstmal in Frage zu stellen.
    Wenn ich gemessen werde, und weiß ich war zu schnell, bezahl ich und gut.

  3. SLK
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    #73
    Zitat Zitat von R69S Beitrag anzeigen
    Von dem mal abgesehen, halte ich gar nichts von der Flut an Rechtsverdrehern, die versuchen, jegliche Strafen erstmal in Frage zu stellen.
    Wenn ich gemessen werde und weiß, ich war zu schnell, bezahl' ich und gut.
    Moin,

    da geht's gar nicht drum, sondern um die zweifelhaften Fälle. Und da wehre ich mich auch. Wenn in diesen zweifelhaften Fällen eine Hürde für die Rechtsmittel durch eine Erhöhung der Strafe eingebaut wird, halte ich dieses Gesetz für bedenklich.

    Ein Beispiel: Mein Sohn fährt in einer 70er Zone und will nach rechts auf die BAB abbiegen, technisch sind etwa maximal 50 km/h möglich. Ein entgegenkommender Linksabbieger will zeiitgleich ebenfalls auf die BAB, das geht natürlich nicht gut. Der Polizistin gegenüber behauptet er, dass mein Sohn viel zu schnell gefahren wäre, was gar nicht möglich ist. Die Polizistin schreibt's so ins Protokoll, mein Sohn bekommt kurz danach einen Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit. Natürlich hat er einen erfolgreichen Einspruch eingelegt.

    Gut, dass es nicht in Frankreich passiert ist.

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    #74
    Zitat Zitat von SLK Beitrag anzeigen
    Ein Beispiel: Mein Sohn fährt in einer 70er Zone und will nach rechts auf die BAB abbiegen, technisch sind etwa maximal 50 km/h möglich. Ein entgegenkommender Linksabbieger will zeiitgleich ebenfalls auf die BAB, das geht natürlich nicht gut. Der Polizistin gegenüber behauptet er, dass mein Sohn viel zu schnell gefahren wäre, was gar nicht möglich ist. Die Polizistin schreibt's so ins Protokoll, mein Sohn bekommt kurz danach einen Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit. Natürlich hat er einen erfolgreichen Einspruch eingelegt.

    Gut, dass es nicht in Frankreich passiert ist.
    Was will dein Sohn auf der BAB, wenn er technisch, also ggf. bauartbedingt, nicht schneller als 50 km/h fahren kann? Oder war das nur ein unpassendes Beispiel?

  5. SLK
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    #75
    Moin,

    beim Abbiegen von der Landstraße auf die Auffahrt sind wegen der Kurve maximal 50km/h möglich, egal mit welchem KFZ man fährt. Er fuhr also 50 km/h, obwohl 70 km/h erlaubt sind. Mein Sohn fuhr mit seinem Auto.

  6. Registriert seit
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    #76
    Für mich ist das absolut kein Problem. Werde ich in Frankreich von hinten mit dem Motorrad geblitzt und bin nicht bereit, wie im aktuellen Fall 90€ bis 375€ zu zahlen, dann fahre ich 2 Jahre nicht mehr nach Frankreich. Möchte ich es trotzdem, dann kann ich auf Risiko spielen und hoffen, ich komme in keine Polizeikontrolle. Hatte ich übrigens auf meinen zigtausend Km in Frankreich noch nie.

    Bin aktuell grade ca. 3.000 km in Frankreich unterwegs gewesen und in Bordeaux einmal von vorne geblitzt worden, weil ich einem Franzmann (dachte, der weiß was er tut.) hinterhergefahren bin. Ansonsten wird man Frankreich ständig vor den Geschwindikeitsmesszonen gewarnt, in den von hinten geblitzt wird. Sollte ich jetzt doch einen Blitzer (überdimensionale Warnschilder) übersehen haben und ein Bescheid flattert ins Haus, ich zahle bestimmt nicht. Denn ich bin ein Deutscher und halte unsere Gesetze ein und in denen gibt es keine Halterhaftung, wie andere auch schon berichtet haben. Punkt.

    Gruß

    Nik

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    #77
    >>Sollte ich jetzt doch einen Blitzer (überdimensionale Warnschilder) übersehen haben und ein Bescheid flattert ins Haus, ich zahle bestimmt nicht.<<

    Tja, soviel zum Thema Respekt dem Gastgeber gegenüber...

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    #78
    Zitat Zitat von SLK Beitrag anzeigen
    Moin,

    da geht's gar nicht drum, sondern um die zweifelhaften Fälle. Und da wehre ich mich auch. Wenn in diesen zweifelhaften Fällen eine Hürde für die Rechtsmittel durch eine Erhöhung der Strafe eingebaut wird, halte ich dieses Gesetz für bedenklich.

    Ein Beispiel: Mein Sohn fährt in einer 70er Zone und will nach rechts auf die BAB abbiegen, technisch sind etwa maximal 50 km/h möglich. Ein entgegenkommender Linksabbieger will zeiitgleich ebenfalls auf die BAB, das geht natürlich nicht gut. Der Polizistin gegenüber behauptet er, dass mein Sohn viel zu schnell gefahren wäre, was gar nicht möglich ist. Die Polizistin schreibt's so ins Protokoll, mein Sohn bekommt kurz danach einen Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit. Natürlich hat er einen erfolgreichen Einspruch eingelegt.

    Gut, dass es nicht in Frankreich passiert ist.
    Entschuldigung, aber das kann ich so nicht glauben. Mich würde interessieren, was auf dem Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens, als Beweismittel aufgeführt war. Zeuge Anton Huber, der die Geschwindigkeit auf exakt 73,45 km/h eingeschätzt hat?

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    #79
    Zitat Zitat von nordmann1 Beitrag anzeigen
    ...Denn ich bin ein Deutscher und halte unsere Gesetze ein...
    Auch eine Einstellung…dann kannst du ja auch auf den französischen Autobahnen – und überall anders auf der Welt – so schnell fahren wie du willst.

    Aufpassen musst du aber falls du mal nach England oder Irland fährst und dann dein deutsches Rechtsfahrgebot einhältst

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    #80
    Zitat Zitat von nordmann1 Beitrag anzeigen
    Für mich ist das absolut kein Problem. Werde ich in Frankreich von hinten mit dem Motorrad geblitzt und bin nicht bereit, wie im aktuellen Fall 90€ bis 375€ zu zahlen, dann fahre ich 2 Jahre nicht mehr nach Frankreich. Möchte ich es trotzdem, dann kann ich auf Risiko spielen und hoffen, ich komme in keine Polizeikontrolle. Hatte ich übrigens auf meinen zigtausend Km in Frankreich noch nie.
    Ah, einer von den ganz harten Kerlen. Da kann so ein Weichei wie ich, der seine Strafe auch in Frankreich brav bezahlt, nicht mithalten. Liegt aber wohl auch daran, daß ich 2 bis 3 mal pro Woche in Frankreich bin. Ich bin übrigens in letzter Zeit, schon 2 Mal kontrolliert worden, die stehen oft gleich hinter dem Grenzübergang. Ich wünsch dir viel Glück für diesen Fall, weil nämlich in Frankreich französische Gesetze, auch für Deutsche gelten. (ist, glaub ich in Deutschland, auch so für Franzosen)


 
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