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Bußgeld wg. zu kleiner Spiegel

Erstellt von RunNRG, 19.09.2013, 10:01 Uhr · 31 Antworten · 12.793 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Danke!!!

    Das ist die erste qualifizierte Antwort zu dem Thema. Also hat die Ordnungsmacht keine Handhabe, hier eine extrem überhöhte Pönale festzulegen. Und Punkte gibts bei 15 Euro auch keine.

    Die einzig echte Unannehmlichkeit könnte das Verbot der Weiterfahrt sein, wengleich das sicher auch Verhältnismäßigkeiten folgen sollte. (meine Spiegel sind nur bisserl kleiner als vorgeschrieben, aber auch definitiv keine Alibi- oder Showspiegel, der Rückblick damit ist prima)

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    #12
    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Die DB-Thematik ist zwar auch eine sehr interessante (als Original-TÜ-Fahrer frage ich mich eh, wie man da durch eine Kontrolle kommen soll, wenn der Staatsdiener mal kurz den Hahn spannt bei einer Messung)
    Kann er ja machen, dann ist die Messung ungültig.

    Die Lücke im Gesetz ist, das die Geräuschmessung zur Typzulassung (sowohl Serien- als auch Nachrüstauspuff) bei einer bestimmten Drehzahl (Prozent der maximal Drehzahl?) durchgeführt. Insgesamt ist das Messverfahren nicht ganz unkomplex und am Strassenrand nur bedingt nachzustellen.

    Der Beamte bei der Kontrolle kann also soviel "den Hahn spannen" wie er möchte und den Sound geniessen, sollte er allerdings Geldzahlungen oder gar Punkte androhen, sollte man auf das korrekte standardisierte Messverfahren bestehen.

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    #13
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Kann er ja machen, dann ist die Messung ungültig.

    Die Lücke im Gesetz ist, das die Geräuschmessung zur Typzulassung (sowohl Serien- als auch Nachrüstauspuff) bei einer bestimmten Drehzahl (Prozent der maximal Drehzahl?) durchgeführt. Insgesamt ist das Messverfahren nicht ganz unkomplex und am Strassenrand nur bedingt nachzustellen.

    Der Beamte bei der Kontrolle kann also soviel "den Hahn spannen" wie er möchte und den Sound geniessen, sollte er allerdings Geldzahlungen oder gar Punkte androhen, sollte man auf das korrekte standardisierte Messverfahren bestehen.
    Richtig, und darauf verweisen, dass ich ein zugelassenes und abgenommenes Kraftfahrzeug bewege, an dem an den möglicherweise zu beanstandenden Teilen nichts verändert wurde.

    Grüße
    Steffen

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    #14
    >>Der Beamte bei der Kontrolle kann also soviel "den Hahn spannen" wie er möchte und den Sound geniessen, sollte er allerdings Geldzahlungen oder gar Punkte androhen, sollte man auf das korrekte standardisierte Messverfahren bestehen.<<

    Kannst Du machen, allerdings trägst Du die Kosten des Gutachtens/der Prüfung.

    Und im Zweifel bleibt Dir nur der Rückgriff an den Verkäufer/Hersteller. Das gabs doch mal bei Mercedes, wo eine Baureihe mit mehr als dem Fahrer überladen war, weil die Schlauköpfe bei der Typenprüfung ein Basis-Exemplar ohne Zubehör (also mercedestypisch ohne Räder, Lenkrad und so...) vorgestellt hatten...

    Gruß, Mike

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    #15
    Zitat Zitat von havelmike Beitrag anzeigen
    Kannst Du machen, allerdings trägst Du die Kosten des Gutachtens/der Prüfung.
    Haben wir im Straßenverkehr schon die Beweislastumkehr? Muss ich der Staatsgewalt nachweisen, dass mein Fahrzeug den Vorschriften entspricht?

    Grüße
    Steffen

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    #16
    Jedenfalls dann, wenn die Staatsgewalt den Verstoss durch die Messung des Beamten vor Ort belegt hat.

    Wenn Du das Foto von der Radarfalle anzweifelst, musst Du auch selbst in Vorlage treten (Anwalt, Gutachten).

    Gruß, Mike

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    #17
    Zitat Zitat von havelmike Beitrag anzeigen
    Jedenfalls dann, wenn die Staatsgewalt den Verstoss durch die Messung des Beamten vor Ort belegt hat.

    Wenn Du das Foto von der Radarfalle anzweifelst, musst Du auch selbst in Vorlage treten (Anwalt, Gutachten).

    Gruß, Mike
    Nun vergleichen wir mal nicht Äpfel mit Birnen. Wenn die Beamten vor Ort kein Messverfahren anwenden, dass den Verfahren zur Zulassung des Kfz entspricht, können Sie sich das sonstwohin stecken oder damit von mir aus messen, wie laut ihre Mägen knurren. Und sollten weitere Gutachten etc. fällig sein, darf mir die Staatskasse meine Auslagen gern erstatten.

    Grüße
    Steffen

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von havelmike Beitrag anzeigen
    Jedenfalls dann, wenn die Staatsgewalt den Verstoss durch die Messung des Beamten vor Ort belegt hat.
    Wenn der Beamte vor Ort eine korrekte und der gesetzlich geregelten EU-Typenzulassung entsprechende Messung vornehmen kann, dann sieht der Sachverhalt ja auch durchaus anders aus.

    Aber hier ging es ja um den hypothetischen Beamten der vor Ort "den Hahn spannt". Und das ist halt weder ein Messverfahren noch eines das den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Und darauf muss der Beamte dann auch hingewiesen werden, denn so gerne manche Uniformträger es anders sehen, noch müssen auch die sich an die geltenden Gesetze halten.

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    #19
    Und dann würde ich gerne sehen, wir der Herr oder Frau Polizei die genaue Prüfdrehzahl von 3.875 Umdrehungen mit dem vorhandenen Drehzahlmesser "anfährt" bzw. "andreht".
    Dies ist ja die grobe vor-Ort-Messung, welche gerne am Straßenrand "mal eben" gerne durchgeführt wird

    Denn nur bei dieser gesetzlichen und prüfungsrelevanten Drehzahl ist die (Sound)Klappe ja geschlossen.
    Bei 3.874 und weniger bzw. 3.876 und mehr Umdrehungen steht die Klappe auf Druchzug.


    Selbst bei meinem Ami freut man sich zuerst, dass man mal wieder einen potentiellen "Kunden" rausgefischt hat.
    Dann der Blick in die Papiere, Rundelsammeln, fragend schauen, grübeln und ganz mutige trauen sich dann an die s.g. Prüfung des Standgeräusches
    Die halbwegs schlauen wünschen einem an dieser Stelle schon eine gute Weiterfahrt......
    Denn nach der Prüfung frage ich dann nach der "Umrechnungsformel" von Phone auf db(A) ........
    Dann folgt bisher immer ein nettes Lächeln und das war's!

    Viele der am Straßenrand lauernden Staatshüter haben - ggf. Zu Recht - nicht die benötigte Ausbildung und scheuen dbzgl. eventuelle Probleme bei Fehlverhalten, denn wir sind ja alle nur Menschen, welche nach besten gewissen unseren Job ausüben, oder?

  10. Registriert seit
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    #20
    moin mario,

    das glaube ich nicht.
    die klappe ist zu bei den parametern, die im fahrversuch zur fahrgeräuschmessung erforderlich sind.
    hier muss das mopped 80dB/A einhalten.

    das standgeräusch wird nach erfolgtem fahrversuch bei der homologation gemessen und eingetragen, egal wie laut es ist.
    wie sonst stünde in den papieren einer serien-suzuki gsxr750 von 2007 101dB/A ?


 
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