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CCM GP 450 Adventure Fahrbericht

Erstellt von vienna_wolfe, 31.05.2014, 11:37 Uhr · 58 Antworten · 18.922 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hallo
    obwohl ich kein ABS Fanatiker bin, ohne ABS wird m.W. kein (Neu) Motorrad über 125 ccm mehr zugelassen werden, steht irgendwo
    in den EU Zulassungs-Bestimmungen.
    Grüße Eugen
    Erst ab 2016, deshalb muss CCM vorher auf den Markt kommen.
    Zumindest ein Vorderrad-ABS würde ich auch gern haben. Aber bitte lassen wir dies nun nicht zu einer ABS für und wieder Diskussion ausarten.

    Spannend finde ich ob der BMW 450er Motor wirklich die 8tkm Serviceintervalle verkraftet. Ein optionales Stahlheck wäre auch eine Überlegung wert, gerade für den Weltenbummler.

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    #22
    Auf der CCM Website sind ja schon zusätzliche Koffer und Kofferträger als Zubehör gelistet.
    CCM scheint ein großes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben.

    Also die Leistung von 40ps hingegen finde ich für einen Stoppelhopser von 130kg voll in Ordnung.
    Meine 700er hat 0,35ps/kg, die CCM hat 0,30ps/kg, das is völlig ausreichend

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    #23
    Wenn das Fahrwerk passt braucht man in der Gewichts- und Leistungsklasse kein ABS.
    Für einen Tag Endurowandern gibt es besseres Material (TE, EXC, usw.), dort ist das Handling nochmals deutlich besser.
    Für Reisen ist der Motor top da nicht so hochgezüchtet und die 40 PS mehr als ausreichend. Bei jeder Hardcoreenduro steht nach spätestens 5 Tagen ein Ölwechsel an damit der Motor lange hält, mit der CCM schafft man locker eine 14-Tagestour.
    Was will man mehr? Bricht der Hauptrahmen, hat man ein richtiges Problem denn dann ist man wohl selbst auch ordentlich verbogen.
    Stahlheck schweißen wäre bei relativ viel Gepäck ratsam, aber das ist in 1 Tag gemacht.

    Mit der KTM 690 Enduro würde ich sie nie vergleichen, da liegen nicht nur gewichtstechnisch Welten dazwischen!
    Und beim Motor kann die BMW-CCM gar nicht mithalten, ausser bei der Haltbarkeit. Totaler Äpfel-Birnen-Vergleich.

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    #24
    Ich hätte ein wenig Bedenken wegen dem Motor und seinen angeblichen Wartungsintervallen von 5000mi/8000km.
    Auch wenn er nun "nur" mit 40 PS läuft - das ist der Original-Zustand des Motors der G450X !

    Unsere G450X wurde von der Freundin nur zum Endurowandern verwendet (Vorbesitzer Mathias G), hat ständig teures Öl gebraucht und bekommen, und hat nun bei ca 13000km einen ziemlichen Motorschaden (Pleuellager, Kolbenkipper etc). Wohl war zuviel Strasse und konstantes Gas auf der letzten Tunesien-Rundreise dabei.

    Alle 450er Motoren sind auf Leistung gezüchtet - für den Sportwettbewerb-Einsatz in der Klasse E2 und den Gewinn der EnduroWM etc.

    Sonst gefällt mir das Konzept von CCM recht gut.

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    #25
    Zitat Zitat von Crespo Beitrag anzeigen
    Unsere G450X wurde von der Freundin nur zum Endurowandern verwendet (Vorbesitzer Mathias G), hat ständig teures Öl gebraucht und bekommen,
    Als ich im CCM-Werk gewesen bin, ist gerade einer aus Portugal zurückgekommen (tour-retour 5.000km), er hat zumindest mir gegenüber behauptet, dass er zwar regelmäßig Öl kontrolliert hat aber keinen einzigen Tropfen nachfüllen musste. Der Typ klang eigentlich glaubhaft, da er nicht von CCM ist, sondern ein Kunde, der als erster bestellt hat und - weil sich die Produktion verzögerte - eben eines der Vorserienmodelle für diese Reise bekommen hat. Regelmäßige Öl-Kontrolle erscheint mir jedenfalls dennoch wichtig, zumal der Motor nur 1 Liter Öl hat, bei meiner 690 Duke R sind's 1,5 Liter und alle 1.000 km fülle ich ca. 0,2-0,25 nach...

    So long,

    da Wolf

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    #26
    Man muss da etwas umdenken, denn diese Motoren sind keine Langläufer.
    Der Schnitt baut bei einer KTM-Enduro (400...530 ccm) nach rund 5000 km einen neuen Kolben rein und lässt den Zylinder machen.
    Das ist normal wenn die Maschine artgerecht bewegt wird.
    Auf großer Tour kann man dieses Intervall leicht verdoppeln bis verdreifachen, von daher wundern mich die 13000 km nicht. Liegt alles im glaubhaften Rahmen.
    Klar schlägt so eine Reparatur mit 800...1500 € zubuche, je nach Umfang der Arbeiten, dafür geht es Offroad aber auch spaßiger zur Sache. Man sollte sich halt im Vorfeld im Klaren darüber sein was man will und sich hier anlacht....
    Der Wartungsaufwand und die Folgekosten sind ungleich höher als bei einer GS. Das hier ist keine Maschine für technische Laien und Leute die sich einfach nur auf den Bock setzen und losfahren wollen. Wer nicht mal gewillt ist min. 1x pro Tag das Öl zu kontrollieren und ggf. nachzufüllen wird nicht lange Freude daran haben.
    Je kleiner und hochgezüchteter Eintöpfe sind umso weniger schmecken ihnen dauerhaft hohe Drehzahlen. Monotones Autobahn- oder Landstraßengebolze tötet den Motor ebenso schnell wie zu viel Last im kalten Zustand. Wer nicht spürt was er dem Triebwerk zumuten kann und wann er es gut sein lassen muss, der produziert innerhalb weniger 100 km einen Haufen Altmetall für die Schrottpresse. Pleuellagerschäden wie oben erwähnt sind nichts Außergewöhnliches, weder bei BMW noch anderen Herstellern. Werden sie rechtzeitig erkannt ist es auch kein großes Problem - das ist normaler Verschleiß bei solchen Aggregaten und relativ schnell zu beheben.

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    #27
    Dann muss ich doch auf die Neuauflage der XT500 von Yamaha warten:-)

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    #28
    Damit kann man zwar ohne Revision die Welt umrunden, das ist aber die gleiche Birne wie die 690er Enduro. Andere Gewichtsklasse.

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    #29
    Die neue 690 Enduro hat für 2014 übrigens den Motor der Duke spendiert bekommen. Doppelzündung, drive by wire..

    2014 mit Doppelzündung und Ride-by-Wire nochmals stark modernisiert, liefert der hochmoderne wassergekühlte LC4-Einzylinder der 690 Enduro R starke 49 kW (67 PS) aus 690 ccm Hubraum. Er vereint kräftigen Antritt aus niedrigsten Drehzahlen mit außergewöhnlicher Drehfreude und kultiviertem Motorlauf, verbraucht extrem wenig und spart seinem Besitzer auch dank langer Serviceintervalle von 10.000 km Geld. Lästiges Hinterradstempeln? Verhindert seine serienmäßige Antihopping-Kupplung zuverlässig.
    btw die KTM wiegt 139,5 kg..andere Gewichtsklasse?

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    #30
    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Die neue 690 Enduro hat für 2014 übrigens den Motor der Duke spendiert bekommen. Doppelzündung, drive by wire..
    Doppelzündung, Einspritzung, mehr Elektronik - das sind alles Dinge die die Technik anfällig macht und zusätzliches Gewicht bringt. Zudem leiden die Einspritzer an verzögerter Gasannahme. Zumindest war es bei KTM (und BMW) bis dato so, ob das 2014 merklich besser ist weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibt es viele Fahrer denen das gar nicht passt und sie deswegen auf die älteren Vergasermodelle zurückgreifen.
    Leider können die Hersteller gar nicht mehr anders weil sie aufgrund geänderten Abgasnormen und verschärften Geräuschemissionen sonst ihre Bikes nicht mehr homologiert bekommen.
    Ich ziehe (zumindest bei Enduros) einen sauber eingestellten Vergaser dem Drive-by-wire samt Einspritzung vor, weil hier die alt hergebrachte Technik momentan immer noch die beste ist.

    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    btw die KTM wiegt 139,5 kg..andere Gewichtsklasse?
    Ja, andere Gewichtsklasse. Das ist kein StVZO-konformer Stoppelhopser mehr mit dem man stundenlang problemlos durch sehr anspruchsvolles Terrain schmettern kann. Hier liegt der Focus mehr auf Dauerhaltbar- und Straßentauglichkeit, zu Ungunsten von Handlingvorteilen im Gelände. Auch die CCM hat mit dem Handling schon so ihre Probleme wie man sieht. Augenscheinlich dem Masseschwerpunkt geschuldet, denn das Gesamtgewicht passt hier.


 
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