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Das Aus für den Autoreisezug

Erstellt von C-Treiber, 24.11.2013, 10:06 Uhr · 165 Antworten · 13.235 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Der TÜV hat mit der Bahn überhaupt nichts am Hut. Wenn überhaupt ist das Eisenbahn-Bundesamt zuständig.

    Gruß,
    maxquer

    Stimmt, danke. Obwohl ich TÜV hier ohnehin nur als Synonym für technische Prüfung und Abnahme meinte.

  2. Registriert seit
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    außerdem könnte man so einen Gepäckwagen multifunktional auch für Reisende mit Fahrrad nutzen...mal eben mit dem MTB nach Südfrankreich, ne Woche rumdüsen und wieder heim.

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    außerdem könnte man so einen Gepäckwagen multifunktional auch für Reisende mit Fahrrad nutzen...mal eben mit dem MTB nach Südfrankreich, ne Woche rumdüsen und wieder heim.
    Fahrradwagen gibt es schon

  4. Registriert seit
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    Also ich bin der gleichen Meinung wie AmperTiger. Würde die Bahn mal etwas unkonventioneller an die Sache gehen und die vorhandenen Ressourcen umnutzen, könnte man ja mal sehen wie es angenommen wird.
    Aber da die Bahn ja schon mit ihrem konventionellen Tun überfordert ist, habe ich da wenig Hoffnung.

    Gruß,
    maxquer

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    wieso sollte der TÜV bei der Bahn etwas nicht abnehmen, was auf jeder uralten Fähre in ganz andrem Maßstab gang und gäbe ist? Die Bahn verlädt vom Schiffscontainer bis zum Bagger alles, da seh ich bei Motorrädern kein Problem.
    Moin moin,

    sicher kann es hierzu auch Lösungen geben, aber die Bedingungen von Fähren kann man nicht einfach auf den Bahnverkehr übertragen. Die auftretenden Kräfte sind hier mehr als doppelt so hoch. Im Bahnverkehr (ohne Rangierbetrieb) müssen Stoßkräfte bis zu 1,0 g abgefangen werden, im Seeverkehr nur bis 0,4 g. Die Bahn weiss schon, warum sie jedes Motorrad mit 4 Spanngurten und mechanischen Sperren sichert.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Also ich bin der gleichen Meinung wie AmperTiger. Würde die Bahn mal etwas unkonventioneller an die Sache gehen und die vorhandenen Ressourcen umnutzen, könnte man ja mal sehen wie es angenommen wird.
    Aber da die Bahn ja schon mit ihrem konventionellen Tun überfordert ist, habe ich da wenig Hoffnung.

    Gruß,
    maxquer
    Erstens wäre es mir auch lieber, die Bahn würde ihr alltägliches Kerngeschäft zuverlässiger auf die Reihe bekommen. Und zweitens sagt es sich von außen immer recht einfach, dass die Bahn mal eben zig Millionen in die Hand nehmen muss, um so ein Angebot zu testen. Da kann ich nicht einfach nur vorhandene Ressourcen, die auch bei der Bahn sehr begrenzt sind, umnutzen. Und wenn die Millionen erstmal versenkt sind, finden sich auch überall Leute, die von vornherin wussten, dass das nichts werden kann.

    Grüße
    Steffen

  7. Registriert seit
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    Moin, moin, wir fahren 2014 eine Woche von HH nach Garmisch. Aber mit dem Autoreisezug, denn wir wollen rund um Garmisch unsere Touren fahren, nicht von HH nach Garmisch. Der Preis ist akzeptabel. Und bis zum Verladebahnhof Altona sind es für mich ca. 15 km.

    Da kann es nur eine Entscheidung geben .

    Gruß
    Uli

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Zitat:
    "Demnach nutzten 2012 in Deutschland knapp zwei Milliarden Menschen die Bahn – so viele wie noch nie zuvor."
    Naja, wenn davon vier Millionen Personen über bleiben, ist es viel - bei 80 Millionen Einwohnern.
    Macht irgendwie 5% der Bevölkerung.

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Es gäbe ja noch die Möglichkeit an Personenzüge in Direktverbindung einfach einen geschlossenen Gepäckwagen anzuhängen. Dort können dann interessierte Motorradfahrer ihre Maschine einstellen, sich selbst ins Abteil begeben und am Zielort ausladen. 20 Motorräder sollten pro Gepäckwagen kein Problem sein. Der zusätzliche Aufwand dürfte relativ gering sein.
    Eine Motowippe fürs Vorderrad und zwei keine Verzurrmoglichkeiten sollten genügen
    Solche Vorschläge sind ja lobenswert, nur absolut unrealistisch.
    Fangen wir mal mit der Zulassung hier in Deutschland bis 160 km/h an.
    Hat man die, muss man schauen, ob die auch in den anderen Ländern passt.

    Was Du so schön "Nebengleis" nennst, wo findet man denn Gleise, wo man solche Wagen auf einer Ebene be/entladen kann?
    Da kommst Du nur mit alten Güterbahnsteigen weiter, die es aber kaum noch gibt, da die Bahn keine Stückgutfracht mehr macht. (Die Boorman/McGregor Variante drück ich mal in den Skat.)
    Da könnte man ja auf die Idee kommen, Container zu nehmen, nur fehlt da auch ne entsprechende Zulassung für 160 km/h, die Wagons sind auch nicht dafür ausgerüstet, mit Personenwagen in beide Fahrtrichtungen betrieben zu werden, und man bräuchte oberleitungsfreie Verladegleise.

    Kurzum: Man braucht extra Wagons, extra Infrastruktur und extra Personal.

    Ich weiß, ist alles nicht das Problem der Kunden, aber um mal eben zu verdeutlichen, wie "einfach" die die Laien-Lösungen sind, sollte es wohl reichen. ;-)

    gruss kelle!

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Naja, wenn davon vier Millionen Personen über bleiben, ist es viel - bei 80 Millionen Einwohnern.
    Macht irgendwie 5% der Bevölkerung.!
    was natürlich reine Spekulation von dir ist, meine Zahlen sind Fakt. 2 Milliarden Beförderungen im Jahr. da kann man von fehlender Akzeptanz wirklich nicht sprechen.

    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Solche Vorschläge sind ja lobenswert, nur absolut unrealistisch.
    Fangen wir mal mit der Zulassung hier in Deutschland bis 160 km/h an.
    Hat man die, muss man schauen, ob die auch in den anderen Ländern passt.

    Was Du so schön "Nebengleis" nennst, wo findet man denn Gleise, wo man solche Wagen auf einer Ebene be/entladen kann?
    Da kommst Du nur mit alten Güterbahnsteigen weiter, die es aber kaum noch gibt, da die Bahn keine Stückgutfracht mehr macht. (Die Boorman/McGregor Variante drück ich mal in den Skat.)
    Da könnte man ja auf die Idee kommen, Container zu nehmen, nur fehlt da auch ne entsprechende Zulassung für 160 km/h, die Wagons sind auch nicht dafür ausgerüstet, mit Personenwagen in beide Fahrtrichtungen betrieben zu werden, und man bräuchte oberleitungsfreie Verladegleise.
    Kurzum: Man braucht extra Wagons, extra Infrastruktur und extra Personal.
    erstens ging es mir nicht darum Probleme der Bahn zu lösen, sondern aufzuzeigen, dass es auch andere Denkansätze gibt. zweitens denke ich sehrwohl, dass die Bahn sich Frachtwaggons für den genannten Geschw. Bereich herstellen lassen kann. Außerdem wird auch außerhalb D 160 gefahren.

    Autoreisezugwaggons oder Container eignen sich eben nicht gut für den Transport von Motorrädern. Der Witz meiner Idee war, dass es in einen normalen, auslastbaren Personenzug integriert wird, so brauche ich eben kein zusätzliches Personal und muß als Transport allein nicht kostendeckend arbeiten, das ist ja über den Personenzug schon geschehen.
    drittens muß ich keine Bahnhöfe neu erfinden, wenn ich einfach die bisherigen Autozugterminals dazu benutze.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    erstens ging es mir nicht darum Probleme der Bahn zu lösen, sondern aufzuzeigen, dass es auch andere Denkansätze gibt. zweitens denke ich sehrwohl, dass die Bahn sich Frachtwaggons für den genannten Geschw. Bereich herstellen lassen kann. Außerdem wird auch außerhalb D 160 gefahren.

    Autoreisezugwaggons oder Container eignen sich eben nicht gut für den Transport von Motorrädern. Der Witz meiner Idee war, dass es in einen normalen, auslastbaren Personenzug integriert wird, so brauche ich eben kein zusätzliches Personal und muß als Transport allein nicht kostendeckend arbeiten, das ist ja über den Personenzug schon geschehen.
    drittens muß ich keine Bahnhöfe neu erfinden, wenn ich einfach die bisherigen Autozugterminals dazu benutze.
    Und wir wollten dir zeigen, dass deine Idee zwar sehr zweiradfreundlich ist, aber in der Praxis dann doch wieder nur mit erheblichem Mehraufwand umgesetzt werden könnte.
    Man kann ja als Außenstehender immer schwer beurteilen, ob es bei den Leuten von der Bahn nicht auch ähnliche Überlegungen gab, um den Autozug irgendwie zu retten. Ich persönlich halte die Deppenquote dort auch nicht höher als im Bevölkerungsdurchschnitt und so gehe ich einfach mal davon aus, dass die den Autozug nicht aus einer Laune heraus oder ohne Prüfung von Alternativen über den Jordan schicken.

    Grüße
    Steffen


 

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