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Das Aus für den Autoreisezug

Erstellt von C-Treiber, 24.11.2013, 10:06 Uhr · 165 Antworten · 13.258 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    da hast du sicher Recht Steffen, was die Deppenquote betrifft sowieso. Autoreisezug über den Jordan schicken ist schon recht, wenns nicht rentabel läuft, aber da muß sich die Bahn halt fragen, woran es lag. Preise, Aufwand, Verfügbarkeit, Strecken usw.
    Wenn es an Gegebenheiten liegt, die nicht im Einfluß der Bahn stehen, dann Deckel drauf und dicht.

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    was natürlich reine Spekulation von dir ist, meine Zahlen sind Fakt. 2 Milliarden Beförderungen im Jahr. da kann man von fehlender Akzeptanz wirklich nicht sprechen.
    Naja, so viel Spekulatius ist da nicht mit drin: Ein Pendler macht schon mal 440 Beförderungen pro Jahr aus -> macht 4,54 Millionen Pendler.
    Vielleicht sind es in Summe 5 Millionen Personen die die Bahn nutzen, vielleicht auch 6 Millionen, zweistellig wirds aber nicht.

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    zweitens denke ich sehrwohl, dass die Bahn sich Frachtwaggons für den genannten Geschw. Bereich herstellen lassen kann.
    Klar kann sie das, es gibt genug Unternehmen, die für Geld alles bauen.
    Nur sind es halt Spezialanfertigungen mit dem ganzen Rattenschwanz der hinten dranhängt -> eigene Zulassungen, eigene Wartungsvorgaben ...

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Der Witz meiner Idee war, dass es in einen normalen, auslastbaren Personenzug integriert wird, so brauche ich eben kein zusätzliches Personal und muß als Transport allein nicht kostendeckend arbeiten, das ist ja über den Personenzug schon geschehen.
    drittens muß ich keine Bahnhöfe neu erfinden, wenn ich einfach die bisherigen Autozugterminals dazu benutze.
    Naja, naja.
    Fangen wir mal an: Man kann nicht am normalen Bahnsteig be/entladen, somit braucht man das Nebengleis. Um den Wagon dort hin zu bekommen, braucht es ne Lok und mit einen Lokführer, einen Lademeister braucht es auch noch, alleine zurren sich die Moppeds nämlich nicht fest.
    Was den "normalen" Personenzug anbelangt: Spätestens mit dem Umstieg auf ICx werden lokbespannte Züge im Fernverkehr immer seltener.
    In einen ICx mal nen Wagon einschieben wird mittelmäßig unmöglich, einen anhängen ähnlich schwierig.
    Davon abgesehen, als normaler Bahnfahrer sage ich, die Standzeiten der Züge zum rangieren sind nicht akzeptabel.
    Und dann würde sich noch die Frage stellen, welche "normalen" Personenzüge Du meinst.
    Auf vielen Fernstrecken jagen die ICEs mit bis zu 250 km/h über die Pisten.
    Daneben ein rentables Angebot mit 160 km/h zu etablieren, wird schwierig bis unmöglich.

    Alles nicht so einfach. ;-)

    gruss kelle!

  3. Registriert seit
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    Ich verstehe die Situation schon, dass es Probleme geben kann, Mensch und Maschine parallel zu befördern. Wobei ich der Meinung bin, dass die lösbar sind.
    Aber ich muss nicht unbedingt im gleichen Zug wie mein Motorrad transportiert werden. Im Gegenteil, nach Mailand z. B., würde ich gern fliegen. Warum bietet die Bahn nicht einfach den Motorradtransport an sich an. Ich kann auch mit einem ICE voraus oder hinterher fahren.
    Meiner Meinung nach will die Bahn eigentlich gar keinen Stückguttransport mehr, weil der logistiche Aufwand viel höher ist, als beim Personentransport. Das ist der wahre Grund, auch wenn es keiner offiziell zugeben will! Deshalb bekommen die auch seit Jahrzehnten kein Konzept für den LKW-Transport zusammen. Die wollen einfach nicht!
    Wie sagt man doch so schön im Managerslang: "Das gehört nicht mehr zum Kerngeschäft."

    Gruß,
    maxquer

  4. Registriert seit
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    Auch ich habe den Autozug schon genutzt, um von Bonn nach Bozen zu kommen.
    Das ich dafür erst nach Düsseldorf fahren musste, fand ich nicht so gut.
    Die Mopeds waren mit 4 Gurten auf dem Seitenständer gegen Umfallen gesichert,
    wobei max. 2 die Kräfte abfangen, die anderen 2 verstärken sie höchstens.
    Und das waren auch keine speziell für Moped gefertigten Waggons.

    Den Vorschlag vom AT finde ich gut, und hat man keine ausreichende Perrons (musste ich auch erst googln), so ist es nur ein geringer Aufwand, die Güterwagen mit einer Ladebordwand auszurüsten, wo an jedem Bahnhof die Mopeds auf hohes wie auch niedriges
    Niveau geliftet werden können. Von wievielen Waggons reden wir denn hier?? Ich denke, unter 100 Stück würden doch ausreichen,
    um die Quantität wie auch Qualität (Motorrad) des heutigen Zustandes zu überholen.
    Stimmt, Personal müsste aufgestockt werden, aber bei 100 Waggons wären das ca. 330 Mann, die den 3-Schicht-Betrieb
    für vielleicht 5 Monate im Jahr sichern.
    Der Einwand, das die sich das schon durchgerechnet haben, gilt sicher für die heutigen Zustand und Waggons.
    Wie häufig habe ich eine kurzfristige Verbindung gesucht, aber für Moped und Fahrer nichts mehr frei.
    Ich denke, das ein flexiebleres und günstigeres Angebot viel häufiger genutzt würde. Ich würde gerne den Anhänger verkaufen
    und auf dem Hinweg mit Kumpels ein Bierchen beim Benzingespräch....

    Motorrad per Bahn und selber Flug mag ja möglich sein, bedeutet aber noch mehr Personal und noch weniger Geld.
    Und wer haftet für Schäden am Moped, wenn der Zugbegleiter sagt, er wars nicht??

    Hoffen wir mal, das ein Geschäftsführer der Bahn hier mitliest :-) und midestens für Mopeds eine Möglichkeit erhällt.

    Gruß

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Aber ich muss nicht unbedingt im gleichen Zug wie mein Motorrad transportiert werden. Im Gegenteil, nach Mailand z. B., würde ich gern fliegen. Warum bietet die Bahn nicht einfach den Motorradtransport an sich an. Ich kann auch mit einem ICE voraus oder hinterher fahren.
    Mir erschließt sich der Sinn des ganzen nicht.
    Ich schmeiß das Mopped in Hildesheim auf den Zug, muss dann irgendwie nach Hannover zum Flughafen kommen, fliege dann nach Mailand, um dann irgendwie nach Alessandria zu kommen.
    Wäre mir zu umständlich.

    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Das ist der wahre Grund, auch wenn es keiner offiziell zugeben will! Deshalb bekommen die auch seit Jahrzehnten kein Konzept für den LKW-Transport zusammen. Die wollen einfach nicht!
    Wie sagt man doch so schön im Managerslang: "Das gehört nicht mehr zum Kerngeschäft."
    Das Problem sind nicht die Bahnen, wenn irgendwo Geld zu riechen ist, fahren die alles.
    Das Problem ist das nicht vorhandene Verkehrskonzept in Deutschland.
    In Ösiland oder der Schweiz: Wenn der Verkehr auf der Autobahn dichter wird, wird ne Bahnstrecke ausgebaut und die Auto/LKW Fahrer durch entsprechende Maßnahmen (Maut, Nachtfahrverbote etc.) auf die Bahn gezwungen.
    In Deutschland: Wirds auf der Autobahn eng, wird ne Spur dran geklebt, oder ne neue Autobahn gebaut.

    Gedankenexperiment: Der Bund schreibt parallel zu den einstelligen Autobahnen rollende Landstraßen aus.
    Wenn die in Betrieb gehen, zieht der Bund die Maut an, für alle Fahrzeuge, wegen mir entfernungsabhängig, auf 1 € pro Kilometer ab 500 km pro Tag.
    Und dann schau mal auf die RoLa. ;-)

    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Die Mopeds waren mit 4 Gurten auf dem Seitenständer gegen Umfallen gesichert,
    wobei max. 2 die Kräfte abfangen, die anderen 2 verstärken sie höchstens.
    Und das waren auch keine speziell für Moped gefertigten Waggons.
    Je nachdem wo man hinfährt, fahren die Moppeds auch mal rückwärts, da passt beidseitige Abspannung ganz gut.
    Und die Waggons sind zwar nicht speziell für Motorräder gefertig, aber insgesamt schon ne eigene Bauart (Zulassung bis 160, durchgehende elektrische Leitungen, durchgehende "Brücken zwischen den Waggons) im Gegensatz zu den "normalen" Autowaggons, mit denen Neuwagen transportiert werden.

    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Den Vorschlag vom AT finde ich gut, und hat man keine ausreichende Perrons (musste ich auch erst googln), so ist es nur ein geringer Aufwand, die Güterwagen mit einer Ladebordwand auszurüsten, wo an jedem Bahnhof die Mopeds auf hohes wie auch niedriges Niveau geliftet werden können.
    Müsste noch geklärt werden, wie man mit dem Mopped vom Bahnsteig runterkommt.
    So nen Posttunnel wie hier in Braunschweig ist eher eine Seltenheit, ebenerdige Kopfbahnhöfe a la Altona sind auch selten.

    gruss kelle!

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    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Mir erschließt sich der Sinn des ganzen nicht.
    Ich schmeiß das Mopped in Hildesheim auf den Zug, muss dann irgendwie nach Hannover zum Flughafen kommen, fliege dann nach Mailand, um dann irgendwie nach Alessandria zu kommen.
    Wäre mir zu umständlich.
    Mir ist das nicht zu umständlich, da ich möglichst schnell von A nach B kommen will. Auf eine Bahnreise kann ich ohne Probleme verzichten.
    Warum muss es, wenn man so etwas macht, auch unbedingt Alessandria als Station sein? Nur weil das jetzt so ist und dort die notwendige Infrastruktur zur Entladung vorhanden ist? Das kann man auch woanders bauen oder organisieren. Für ein Moped bauchst Du nur eien Rampe eine Strasse neben der Gleisanlage. Man kann Probleme auch herbeireden.

    Gruß,
    maxquer

    PS.: Das

    http://www.tourenfahrer.de/artikel/a...f-der-strasse/

    bestätigt mich nur in meiner Vermutung, dass die Bahn überhaupt keinen Bock mehr auf Stückgut hat!

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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Warum muss es, wenn man so etwas macht, auch unbedingt Alessandria als Station sein?
    Wie die Station heißt, ist letzten Endes egal, so lange sie nicht am Flughafen liegt, muss man sich kümmern, um dort hin zu kommen.

    Mir persönlich zu umständlich, da würde ich persönlich eher ne Spedition beauftragen, die das Mopped von der Garage abholt und vorm Hotel ablädt.

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    Extra zu reisen wäre mir zu umständlich. Zusammen mit dem Moped reisen, am Ort abladen und sofort loskönnen, das sind unbestreitbar Vorteile.
    Besonders wenn man mit einer Fahrt über Nacht Urlaubstage sparen kann.

  9. TomTom-Biker Gast

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    Genauso sehe ich das auch. Insbsondere da ich aus Anlaß dieses Themas mal geschaut habe wie ich nächstes Jahr am Besten mit zwei Motorrädern vom RM-Gebiet nach Wien kommen soll, um von dort Richtung Balkan weiter zu fahren. Geht mit Spedition und sogar Postversender. Aber soweit ich gesehen habe nie Just in Time mit der eigenen Beförderung und man weiß nie genau, was einem letztlich beim Abholen erwartet oder auch nicht erwartet, wenn man den eigentlichen Urlaub beginnen möchte.

    Nebenbei bemerkt gibt es allerdings auch keine passende Reisezugverbindung nach Wien.

    Das ist nämlich das Problem. Das Angebot von DB Autoreisezug ist gar nicht mal so schlecht, wenn auch mittlerweile etwas ausgedünnt. Die Bahnhöfe allerdings nicht unbedingt immer passend. Vom RM-Gebiet (Neu-Isenburg) kann ich entweder nach Allesandria oder nach Narbonne fahren. Mehr geht halt nicht mehr. Oder ich fahr zunächst 700 km nördlich nach Hamburg. Oder 450 km nach Feldkirch (beides mit ÖBB). Also uninteressant für mich und damit ohne Nachfrage für die noch angebotenen Verbindungen. Bis die mangels Nachfrage dann irgendwann auch weg sind. Das ist das Prinzip, das vor Jahren auch im Nahverkehr galt.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Je nachdem wo man hinfährt, fahren die Moppeds auch mal rückwärts, da passt beidseitige Abspannung ganz gut.
    Und die Waggons sind zwar nicht speziell für Motorräder gefertig, aber insgesamt schon ne eigene Bauart (Zulassung bis 160, durchgehende elektrische Leitungen, durchgehende "Brücken zwischen den Waggons) im Gegensatz zu den "normalen" Autowaggons, mit denen Neuwagen transportiert werden.gruss kelle!
    Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, das die Mopeds eigentlich nur mit 2 Gurten gesichert sind, egal, in welche Richtung der Waggon rollt.

    Sind denn die im Post #129 vom AT nicht für die Geschwindigkeit (160 km/h) ausgelegt oder vom Rahmen her nicht stabil genug?


 
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