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Das Aus für den Autoreisezug

Erstellt von C-Treiber, 24.11.2013, 10:06 Uhr · 165 Antworten · 13.233 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Moin moin,

    von Hamburg in den Süden und zurück haben wir häufug den AZ genutzt, allerdings nur wenn der Preis auch akzeptabel war. Richtig schlechte Erfahrungen gab es nicht, 5 Sterne Niveau haben wir aber auch nicht erwartet. Abends in HH in den Zug steigen und früh morgens in M oder Lörrach starten ist schon klasse. Ich hoffe, dass diese Verbindungen noch erhalten bleiben.

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    #52
    Hallo zusammen,

    bisher hat mich immer der hohe Preis abgeschreckt den Autoreisezug zu nutzen. Allerdings spart man Sprit, Reifen und auch min. eine Zwischenübernachtung, wenn man Richtung Süden will.

    Für dieses Jahr hatte ich eigentlich vor im Juni von Düsseldorf bis Narbonne zu fahren (einfache Fahrt). Wenn man hier so machen Stimme im Forum aber hört, muss ich mir das noch gut überlegen.

    Gruß
    Frank

  3. Registriert seit
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    #53
    so bald es ins Ausland geht steigen die Preise deutlich. Dies liegt überwiegend an den im Ausland fällig werdenden Gleisgebühren.


    @Wolfgang; HH ist im Norden gesetzt ... so lange Autozüge fahren. Im Süden bleiben M und Lörrach.

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Aber der Dienstleister ist doch die Bahn oder bist Du es???

    Gruß,
    maxquer
    Mach mal den erklärbär. Ich lese deine Worte, suche aber nach dem Sinn.
    Ja, die Bahn transportiert mich und meinen Töff. Das ist die Dienstleistung. Und die ist seit Jahren gut. Weder Töff noch Holger wurden je beschädigt. Mehr erwarte ich nicht von knapp 100€... Und eben: auch bei Fährfahrten oder Flügen lasse ich immer den Tag früher und später mit anzeigen, falls es einen billigeren Flug gibt. Im Mai nehme ich die Fähre einen Tag später als gewünscht und spare 200€. Ist das jetzt falsch?

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    #55
    Zitat Zitat von frank123321 Beitrag anzeigen
    Wenn man hier so machen Stimme im Forum aber hört, muss ich mir das noch gut überlegen.

    Gruß
    Frank
    Na, ob DAS nun ein sinnvolles Kriterium ist???

  6. TomTom-Biker Gast

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    #56
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    so bald es ins Ausland geht steigen die Preise deutlich. Dies liegt überwiegend an den im Ausland fällig werdenden Gleisgebühren.


    @Wolfgang; HH ist im Norden gesetzt ... so lange Autozüge fahren. Im Süden bleiben M und Lörrach.
    Na ja, ob das alles damit erklärbar ist. Auch in Deutschland sind Trassenpreise fällig. Die hohen Preise sind eher dem Prinzip Angebot und Nachfrage angelehnt. Wobei, Angebot gibt es eigentlich keins. Zumindest kein wirkliches, wenn man von HH weg will. Narbonne wird sicherlich auch von der SNCF angefahren und sogar günstiger. Der Haken dabei, von Paris aus. Denn dort ist der Nabel der Welt. Aus Sicht der Franzosen.

    Nach Wien kommt man auch mit der ÖBB, auch recht günstig. Aber beispielsweise nur von Feldkirch aus. Und bevor ich da nach Feldkirch fahr, fahr ich lieber 250 km mehr und direkt nach Wien.

    Wenn man nicht gerade in der Hochsaison fährt ist der DB Autoreisezug tatsächlich eine gute und relativ angenehme Alternative, je nachdem wie voll das Abteil wird. Wir waren schon zu zweit in einem Abteil, aber auch schon zu fünft. Dementsprechend gut oder schlecht fallen die Beurteilungen aus. Der Preis ist m. E. angemessen, wenn man die sonstigen Kosten gegenrechnet. Der Service könnte dennoch besser sein. Irgendwie erinnert mich DB Autoreisezug immer an die gute alte Bahn, die Beamtenbahn. Und ich kenne die noch sehr gut! Das ginge sicherlich auch anders, womit sicherlich auch die Nachfrage steigen würde.

    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
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    #57
    Ich bin einmal von Hamburg nach München, das fand ich relativ schrecklich. Andererseits: das hat nach meiner Erinnerung 186 Euro gekostet. Wenn ich allerdings dagegenhalte: 800 Kilometer auf der Dosenbahn kosten auch 100 Euro Sprit, dauern bestimmt sieben bis acht Stunden und sind nervig. Das Serviceniveau des Zuges war unterirdisch, und ich war insgesamt heilfroh, dass ich am Ende der Fahrt nur fünf Kilometer nach hause fahren musste und nicht 500 km bis zum Gardasee. Denn ich hatte keine gute Nacht.

    Was ich an der ganzen Sache ärgerlich finde: ich fühle mich nicht als Kunde gewertschätzt. Vielleicht sollte die Bahn Angebote entwickeln, bei denen Motorradfahrer ihr Motorrad einfach an einem Güterbahnhof abgeben und dann auf eigene Faust zum Zielort reisen, eventuell mit dem Flugzeug oder mit einem ICE. Mein Zug ging um 21 Uhr los, ab 19 Uhr war Laden angesagt, Ankunft war morgens um 7.30. Unser Zug kam eine halbe Stunde zu früh an, aber die Bahn hat es nicht geschafft, diesen Vorteil umzumünzen, wir standen dann einfach eine halbe Stunde am Terminal rum, bis wir unsere Motorräder abladen konnten. Es wäre ja eine Frage, was es kosten würde, einen Zwölftonner-Lkw mit Anhänger zu mieten, in HH 25 Motorräder einzuladen, von jedem Besitzer 120 Euro zu kassieren, die Dinger nach München zu fahren und dort abzuladen.

  8. Registriert seit
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    #58
    Nachts fahren und (möglichst) ruhen ist angesagt => im Autozug. Wo geht das noch? Nachts wegen der Zeitersparnis.

    Bisher, auch bei meinen Kumpels, klappte dies relativ gut und die Kilometer am nächsten Morgen z. B. zum Gardasee sind kein Problem.

    Wie in einem anderen Beitrag erwähnt, sind wir 1x Nachts mit einem Sprinter gefahren (H-Bologna). An Schlafen, nicht mal an Ruhen, war nicht zu denken. Die nächsten zwei Tage in Italien benötigten wir zur Erholung. Das war mit Zitronen gehandelt.

    Es muss halt passen - und der Komfort im Autozug ist wirklich nicht der beste, ... aber auch daraus lässt sich etwas Stricken.

    Mehr als 99 Euro von HH nach München habe ich bisher nicht gezahlt. Mehrfach auch für 69 Euro durchgerutscht, dies war aber letztmalig vorletztes Jahr.

    Ich bekomme keine Gutschriften von DB-Autozug. Eigentlich schade, denn ich würde sie nutzen.

  9. Registriert seit
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    #59
    Wenn ich mir hier den ein oder anderen Maulhelden anschaue, der weiß, wie ein vernünftiges Angebot auszusehen hat, dann frage ich mich, warum der noch kein EVU gegründet hat, und spottbillige Autozüge mit 5* Luxus anbietet.

    Achso, würde sich nicht rentieren.

    gruss kelle!

  10. TomTom-Biker Gast

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    #60
    Das ist auch eine Frage des Geldes, der Riskobereitschaft, der Fähigkeit sowas auf die Beine zu stellen und letztlich auch des Wollens. Um mal ernsthaft auf Deine Bemerkung zu antworten. Außerdem wollen die wenigsten vermutlich spottbillige Luxuszüge, sondern eher ein Produkt bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

    Über die Preise kann ich wenig sagen, weil es hierzu eine Menge Faktoren gibt, die bei der Preisbildung eingehen. Nicht nur die Trassenpreise, die allerdings für Außenstehende schon kompliziert genug sind. Nein, das was um den DB Autoreisezu angeboten wird könnte man sicherlich mit wenig Aufwand verbessern. Zum Beispiel das Frühstück. Oder zum Beispiel eine 6er-Abteil grundsätzlich nur mit 4 Personen zu belegen. Oder einen separaten Gepäckwagen für die Motorradfahrer mitzunehmen. 6 Personen in einem Abteil mit Motorradkleidung, Tankrucksäcken und ggf. auch noch Taschen. Das macht Freude, insbesondere für die ganz oben.

    Mit etwas verbessertem Servive läßt sich das Produkt sicherlich interessanter gestalten, die Nachfrage erhöht sich und Strecken müssen nicht wegen nicht ausreichender Auslastung gestrichen werden.

    Die Bahn hat vor Jahren die gleichen Fehler beim ÖPNV gemacht. Die Qualität, hierzu gehört auch die Frequenz der Bedienung, der Zustand der Strecke und Bahnhöfe und letztlich damit verbunden auch die Reisegeschwindigkeit, wurde m. E. bewußt schlechter gemacht, soweit bis keine Nachfrage mehr vorlag und die Strecke auch wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden mußte. Weil solche Strecken als grundsätzlich nicht wirtschaftlich betrachtet wurden. Jahre später kamen die privaten EVUs, haben saniert, neue Fahrzeuge eingesetzt, Kooperationsverträge mit dem Land und den Kommunen abgeschlossen, die Kosten reduziert und plötzlich funktioniert das ganze.

    Warum könnte sowas, zumindest so ähnlich, ansatzweise nicht auch beim Autoreisezug funktionieren?

    Ich benutze den Autoreisezug ja auch derzeit schon, hin und wieder, aber würde viel öfter den Zug mit einplanen, wenn die Verbindungen stimmen würden und letztlich auch der Service. Für mich ist es undenkbar nach Hamburg zu fahren, nur weil ich mit dem Zug nach Wien fahren möchte. Also zumindest in diesem Fall uninteressant.

    Gruß Thomas


 
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