Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14

Das Differential...

Erstellt von Hermann (aus E), 28.01.2012, 17:33 Uhr · 13 Antworten · 1.410 Aufrufe

  1. Registriert seit
    29.12.2008
    Beiträge
    1.246

    Standard Das Differential...

    #1
    nette kleine Erklärung wie es funktioniert...von 1930!!!
    http://viermann.info/blog/artikel/gr...en-30er-jahren

    Gruß Hermann

  2. Registriert seit
    17.05.2007
    Beiträge
    26.610

    Standard

    #2
    genial gemacht! meine Engländer halt wieder ;-)

  3. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.719

    Standard

    #3
    Hi
    Sicher dass das Engländer sind? Der Vorspann weist auf Amis hin. Allerdings alles schon ziemlich alt. Da hatten sie noch was drauf :-).
    Jetzt könnte man gleich noch das Sperrdiff erklären:
    Wenn ein Rad stehenbleibt weil es das innenliegende Rad in einer brutal engen Kurve ist, mag das noch OK sein. Bleibt es aber stehen weil das Andere auf Glatteis durchdreht (ist beim normalen Diff so!), dann steht die Karre. Das eine Rad dreht sich nicht, das andere dreht wie blöde, bringt aber -"dank" Glatteis- keinen Vortrieb zuwege.
    Also baute man in "alte" Sperrdiffs prinzipiell mal "Reibscheiben" ein die dafür sorgten, dass nie ein Rad ganz stehen konnte. Ob man das dann tatsächlich mit Reibscheiben (z.B. BMW02) oder mit fast verschleissfreien Viscolamellen machte ist egal. Man muss "einfach" das durchdrehende Rad bremsen.
    Im Zeitalter der Elektronik lässt es sich ganz einfach realisieren: Ein Rad dreht haltlos durch, die Lenkung ist im Verhältnis wenig eingeschlagen >> Folgerung: Kann nicht sein >> Reaktion: Das durchdrehende Rad wird kurzerhand mit der Bremse gebremst!
    Ergebnis: Das ganz normale Diff muss die Kraft an das stehende Rad leiten und schon geht's vorwärts.
    Das kann man bei hecktrieblern leicht als "Billigausführung" realisieren. Man teilt die Handbremskabel so, dass man jedes Rad einzeln bremsen kann! Das war in den 70ern bei Rallyeautos quasi "Standard". Nur beim TÜV traf man auf wenig Gegenliebe .
    Nur ganz ernsthafte Allradler blockieren das Diff tatsächlich mechanisch. Der Unimog kann seines, als einer der ganz Wenigen, während der Fahrt zu 100% mechanisch sperren. Ratsam ist das nur auf rutschigem Untergrund. Macht man's auf Asphalt, kommt man a) fast nicht mehr um eine Kurve b) wird die Belastung des Diffs gewaltig und c) steigt der reifenverschleiss brutal.
    gerd

  4. Registriert seit
    17.05.2007
    Beiträge
    26.610

    Standard

    #4
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Sicher dass das Engländer sind? Der Vorspann weist auf Amis hin.
    gerd
    uups hast recht, ist von Chevrolet, sieht man auch im Abspann....na denn....

  5. Registriert seit
    25.10.2011
    Beiträge
    8.003

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    .....kommt man a) fast nicht mehr um eine Kurve b) wird die Belastung des Diffs gewaltig und c) steigt der reifenverschleiss brutal.
    gerd
    oder d) das Diff zerreißt´s!.....

    Geiler zu fahren waren die Diff´s zweifelsohne als die heutigen TRC´s und ESP´s. Günstiger sind jedoch die heutigen Varianten.

  6. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Der Unimog kann seines, als einer der ganz Wenigen, während der Fahrt zu 100% mechanisch sperren.
    Zur Ergänzung:

    Das Sperren der Achsdifferenziale können beim Unimog auch unter Kraftfluss geschalten werden.

    Vorraussetzung ist jedoch, das kein Rad durchdrehen darf. Ansonsten soll man kurz vom Gas gehen, dann gehts.

    Mit Boxergruß

    Roland

  7. Registriert seit
    25.10.2011
    Beiträge
    8.003

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von 1200erter-GSler Beitrag anzeigen
    Zur Ergänzung:

    Das Sperren der Achsdifferenziale können beim Unimog auch unter Kraftfluss geschalten werden.

    Vorraussetzung ist jedoch, das kein Rad durchdrehen darf. Ansonsten soll man kurz vom Gas gehen, dann gehts.

    Mit Boxergruß

    Roland
    Die solide Technik eines Unimog´s in eine bezahlbare Limosine (oder nen Kombi) zu packen wäre ein Kassenschlager. Auf das warte ich schon seit ich Dosen fahre. Wird wohl nie kommen.......! Im PKW-Sektor baut Benz nur Weichgespültes. G-Modell ist nur eine G(eh)-Hilfe, ausser der AMG, der ist aber finanziell uninteressant, genauso wie der 420er CDI.

  8. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.289

    Standard

    #8
    Zur Geschichte mal in Wikipedia zum Differential nachschauen.
    Nicht alles wurde von Amis erfunden (allenfalls versuchen sie regelmäßig, etwas neu zu erfinden, und probieren dabei alles erfolglos aus, was bereits andere vor ihnen wg. Misserfolges verworfen haben).

    "Die Amerikaner werden die richtige Lösung schon finden, nachdem sie alle anderen ausprobiert haben!"
    Winston Churchill

    Grüße
    Uli

  9. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Die solide Technik eines Unimog´s in eine bezahlbare Limosine (oder nen Kombi) zu packen wäre ein Kassenschlager. Auf das warte ich schon seit ich Dosen fahre. Wird wohl nie kommen.......! Im PKW-Sektor baut Benz nur Weichgespültes. G-Modell ist nur eine G(eh)-Hilfe, ausser der AMG, der ist aber finanziell uninteressant, genauso wie der 420er CDI.
    Ne, ne, keine billige Kopie ...

    Da fahr ich lieber das Original!

    Und das jetzt schon seit fast 12 Jahren!

    Mit Boxergruß

    Roland

    PS: Jetzt gibts ja den "günstigeren" G: Schimpft sich Professional. Bei DB in Augsburg hab ich mal einen gesehen ... für läppische 65.000 Euronen!

  10. Registriert seit
    25.10.2011
    Beiträge
    8.003

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von 1200erter-GSler Beitrag anzeigen
    Ne, ne, keine billige Kopie ...

    Da fahr ich lieber das Original!

    Und das jetzt schon seit fast 12 Jahren!

    Mit Boxergruß

    Roland

    PS: Jetzt gibts ja den "günstigeren" G: Schimpft sich Professional. Bei DB in Augsburg hab ich mal einen gesehen ... für läppische 65.000 Euronen!
    65 k€ Neupreis kann sich kein Normalo leisten, auch gebraucht nicht, die G´s sind viel zu wertstabil und von Haus keine Schnäppchen. Auch wenn sie am Anfang viel verlieren sind sie selbst als 8...9 Jahre alte Kisten viel zu teuer. Dann ist die Durchrostungs-Garantie vorüber und der Käufer ist der Mops. Die Dinger faulen wie jeder andere Mercedes auch, und das nicht schlecht!
    Zudem haben sie einen cW-Wert wie ein Scheunentor! Das ist alles andere als förderlich! G-Technik in eine C-Klasse, das wäre geil. Sperr-Diff zum Ballern, ESP sowieso als Serie für die, die eh nicht fahren können, Allrad nicht permanent wie bei der M- sondern abschaltbar wie bei der G-Klasse (spart Sprit), das wäre genial. G ist Kult, M was für Prolls, E elegant, C der beste Kompromiss. Rost- und traktionstechnisch dem Audi A4 und BMW 3er jedoch völlig unterlegen. Würde Mercedes das mit dem Antrieb hinbekommen wären sie binnen kürzester Zeit ganz vorn in der Zulassungssstatistik, vorausgesetzt sie würden das mit dem Rost auch noch einsehen. Verzichten bewusst auf die Zinkschicht, dass die Kärren gammeln und man neue kauft. Dieser Umstand ist untragbar!!! Motor, Antriebsstrang, Achsen - alles besser als bei der Konkurrrenz (wenn auch nicht agiler aber haltbarer). Nur bei der Karosse, da bauen (respektive beschichten) sie den letzten Dreck!!!


 
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte