Seite 4 von 11 ErsteErste ... 23456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 104

Der Alleinunfall – eine philosophische Betrachtungsweise

Erstellt von Sealiner, 21.09.2011, 15:13 Uhr · 103 Antworten · 8.013 Aufrufe

  1. Registriert seit
    19.02.2011
    Beiträge
    745

    Standard

    #31

  2. Registriert seit
    18.04.2008
    Beiträge
    20.644

    Standard

    #32
    Allein Unfall:

    Man geht eine Treppe runter und eine Stufe bricht.

    Man geht im Wald spazieren und ein Ast fällt einem auf dem Kopf

    Man geht im Hafen spazieren und an einem Schiff bricht eine Leine und erschlägt den Spaziergänger

    Man geht in den Bergen spazieren und plötzlich ein Steinschlag

    Es gibt Millionen Möglichkeiten für unvermeidbare Alleinunfälle, alles als Stammtischschnack abzutun ist schon sehr dämlich. Der Alleinunfall kommt für jeden irgendwann mal, muß nicht beim Moped sein, aber er kommt.

    Also faselt weiter, lebt die Vorschriften aus, was nicht sein darf kann nicht sein, das Leben endet tödlich, keiner hat's bisher überlebt, nur einige hatten halt mehr Spaß als andere beim Leben.

    Gibt es denn bei der heutigen Kneipenkultur überhaupt noch Stammtische

  3. Registriert seit
    05.07.2010
    Beiträge
    570

    Standard Vorderrad glatt?

    #33
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Nach solch sinnlosen Diskussionen hab ich nach meinem "Umfaller" am Hahntennjoch aus versehen gegoogelt

    Hahntennjoch = Extem glatt
    In Kombination mit Nässe......zu glatt für defensive Fahrweise

    Extrem defensive Fahrweise müsste wahrscheinlich klappen

    Mal kurz die Aussagen zusammen fassen:
    Allen denen das Vorderrad weggerutscht ist vertraten die Ansicht: "Zu Glatt"
    Hatten sich ja auch gelegt

    Alle die einen Rutscher mit dem Hinterrad hatten vertraten die Ansicht: "Beherrschbar"

    Wie objektiv sind jetzt diese Meinungen

    Ich hab da auf jeden Fall meine eigene Meinung zu

    Gruß
    Berthold
    Da man als Vielfahrer bestrebt ist die Reifen so lange wie möglich zu fahren, hatte ich mir erlaubt den Vorderreifen schon bis unter die erlaubten Grenze zu benutzten mit der Folge das ich mich bei feinem Schotter wieder auf dem Bauch fand.Der Schaden war gering aber die Erkenntnis in Zukunft den Vorderreifen lieber etwas früher zu wechseln war geboren. Weil mein Kumpel hinter mir konnte problemlos bremsen um mich nicht zu überfahren.

  4. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    #34
    Zitat Zitat von Summerhillxy Beitrag anzeigen
    Lieber Steffen,

    wenn du eine Frage zu meiner Art des Reisens hast, kannst du mich gerne fragen. Du kannst dich auch darüber lustig machen - aber das ist irgendwie uncool!
    DU entscheidest für DICH wie DU fährst und ICH entscheide für MICH wie ICH fahre.
    Das musst du nicht gut finden, aber du wirst es akzeptieren müssen.

    Marcus
    Lieber Marcus,

    natürlich akzeptiere ich deine spezielle Art zu Reisen. Ob es uncool ist oder nicht, mich darüber zu belustigen, ist mir aber mal sowas von egal. Ich tue es einfach. Schreibe doch mal oben rein, welches Motorrad du fährst, damit ich einigermaßen sicher sein kein, dass du es auch bist, wenn ich mal kopfschüttelnd neben einem trödelnden Fahrer das Gas weg nehme

    Grüße
    Steffen

  5. Registriert seit
    20.09.2010
    Beiträge
    288

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Neben Fahrern wie dir fahre ich kopfschüttelnd ein paar Meter parallel und schalte dann in den dritten Gang
    Man könnte sie natürlich auch ganz normal überholen. Die Überlegung, warum man das nicht tut, kann jeder selbst anstellen.
    Zitat Zitat von mikels
    War der Unfall vermeidbar?
    Solche Fragen kann immer nur der beantworten, der betroffen ist. Gründe, warum er vermeidbar gewesen sein könnte, kann man sich vorstellen. Vielleicht warst Du zu sehr in Eile, weil Du die schnellere Gruppe einholen wolltest, oder zu sehr abgelenkt von dem hin und zurück. Vielleicht war es aber auch anders.
    Zitat Zitat von Finn
    wieso wusste ich, dass in diesem Forum sofort der Zeigefinger kommt?

    Gegenfrage, wie schnell fährst du bei Nieselregen (und entsprechender Sichtbehinderung durch Gischt) auf einer schnurgraden Autobahn? Ehrliche Anwort erlabt!
    Ich sehe eine nachvollziehbare sachliche Frage nicht als Zeigefinger. Wenn Deine Gegenfrage allgemein galt: ich fahre bei den beschriebenen Wetterverhältnissen nicht 110 sondern eher 80 und verzichte möglichst auf Überholvorgänge. Wie schon mein alter Fahrlehrer sagte, vertragen sich Motorradfahren und die zwei N (Nacht und Nässe) nicht so gut miteinander und beide N zusammen sollte man nach seinen Vorstellungen ohnehin immer vermeiden. Ob mein Fahrstil den Unfall verhindert hätte: keine Ahnung. Solche Fragen kann jeder Verunfallte nur für sich selbst klären.
    Zitat Zitat von Roter Oktober
    Also faselt weiter, lebt die Vorschriften aus, was nicht sein darf kann nicht sein, das Leben endet tödlich, keiner hat's bisher überlebt, nur einige hatten halt mehr Spaß als andere beim Leben.
    Schon klar. Besser werden die Sprüche der "Spaß-Leute" durch Wiederholungen auch nicht, aber irgendwie muss man vermutlich den eigenen Stil rechtfertigen und das geht nach mancher Ansicht anscheinend nur durch die Behauptung, dass andere weniger Spaß haben und faseln.

    Zu einem Unfall ohne Fremdeinwirkung kann es immer kommen, aber die Wahrscheinlichkeit und die Folgen sind je nach eigener Fahrweise unterschiedlich. Damit gehöre ich zur Bier-und-Chips-Fraktion.

  6. Registriert seit
    18.04.2008
    Beiträge
    20.644

    Standard

    #36
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Man könnte sie natürlich auch ganz normal überholen. Die Überlegung, warum man das nicht tut, kann jeder selbst anstellen.Solche Fragen kann immer nur der beantworten, der betroffen ist. Gründe, warum er vermeidbar gewesen sein könnte, kann man sich vorstellen. Vielleicht warst Du zu sehr in Eile, weil Du die schnellere Gruppe einholen wolltest, oder zu sehr abgelenkt von dem hin und zurück. Vielleicht war es aber auch anders. Ich sehe eine nachvollziehbare sachliche Frage nicht als Zeigefinger. Wenn Deine Gegenfrage allgemein galt: ich fahre bei den beschriebenen Wetterverhältnissen nicht 110 sondern eher 80 und verzichte möglichst auf Überholvorgänge. Wie schon mein alter Fahrlehrer sagte, vertragen sich Motorradfahren und die zwei N (Nacht und Nässe) nicht so gut miteinander und beide N zusammen sollte man nach seinen Vorstellungen ohnehin immer vermeiden. Ob mein Fahrstil den Unfall verhindert hätte: keine Ahnung. Solche Fragen kann jeder Verunfallte nur für sich selbst klären.Schon klar. Besser werden die Sprüche der "Spaß-Leute" durch Wiederholungen auch nicht, aber irgendwie muss man vermutlich den eigenen Stil rechtfertigen und das geht nach mancher Ansicht anscheinend nur durch die Behauptung, dass andere weniger Spaß haben und faseln.

    Zu einem Unfall ohne Fremdeinwirkung kann es immer kommen, aber die Wahrscheinlichkeit und die Folgen sind je nach eigener Fahrweise unterschiedlich. Damit gehöre ich zur Bier-und-Chips-Fraktion.
    Und was ist an dieser Feststellung nun neu, gar nix

  7. Registriert seit
    14.09.2011
    Beiträge
    4.057

    Standard

    #37
    Also, ich geb auf trockener Strecke lieber Gas

  8. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.288

    Standard

    #38
    Ich habe -in meinem Motorradleben- zwei echte Unfälle gehabt:
    1971, auf der frisch eröffneten Autobahn Montpellier- Bezier einen sochen mit meiner alten Victoria Bergmeister. Auf der Autobahn verstreuter, grober Schotter, in Verbindung mit einem eingeschlagenen Lenkkopflager und der gleißenden Helligkeit des mit 6V/35W erblindeten Scheinwerferchens (blind wie er war, warf er nur zum Schein). Dazu sagte mir meine klägliche Autobahnerfahrung, daß man solches nicht befürchten muss (deutsche Autobahn, sauber, keine Schotterhügel auf der Bahn, ohne daß min. 20km vorher die Geschwindigkeit auf erträgliche 60km/h abgesenkt worden wäre, ...)
    Letztendlich ein "Alleinunfall", allerdings hatte ich keine Erfahrung, die mich vllt veranlasst hätte, das Motorradfahren ev. gar nicht erst anzufangen (mein zweites Jahr).
    199x ein "Ausrutscher" auf einer normalen Straße. Beifahrerin, 90° Linkskurve, nur 50-60 (erlaubte) km/h, ich war eher langsamer. Dann plötzliches, hartes Aufsetzen des Primärkastens, seitliches Rutschen in den Schotter rechts der Straße ... plötzliches Wegdrehen des Mopdes unter mir u. Beifahrerin. Auf der gegenüberliegenden Bachböschung saßen wir beide, relativ unverletzt, das Motorrad auf dem Kopf unten im Bach, Licht an (Spot aus), Motor immer noch laufend ...
    Alleinunfall! Die Kurve war ich, Jahre zuvor, mit deutlich schlechterem Material "durchgebrezelt", hart aufsetzend, ohne abzufliegen.
    Hätte ich um die extrem tiefen Spurrillen gewusst, wär ich nat.nur mit 20km/h gefahren, aber da hätt" ich gleich daheim bleiben können.
    Dieses Jahr, vor 14 Tgen in Ligurien, extreme Straßen vom Feinsten, habe ich auch einige "Beinaheabflüge" erlebt (ALLEIN). Da war ich, mit Unkenntnis der Straße u. deren Zustandes gesegnet, allein unterwegs u. habe der Straßen o. des Mopeds Unzulänglichkeiten u. meine Fähigkeiten ausgelotet. Immer erfolgreich das Absteigen vermeidend (wenn auch nicht immer bewusst, mein Schutzengel ist seit Anbeginn ein extrem Guter!! Ich weiss nur noch nicht, wie ich mich erkenntlich zeigen kann), nicht immer wirklich zufrieden mit der eigenen Leistung.
    Und nun?
    Ich kenne (nach 42 Jahren Motorradfahrens) ausreichend viele Leute, die's in den Jahren erwischt hat, obwohl sie, sehr viel weniger Strecke als ich, immer!! sehr viel vorsichtiger gefahren sind als ich.
    Ich kenne Leute, die ebensolange wie ich fahren, z.T. mehr km absolviert haben als ich, aber dabei deutlich überproportional mehr Unfälle hatten, als ich.
    Ich kannte Leute, die nicht annähernd meine "Erfahrung" ("erfahrene" Kilometer) absolviert hatten, und nicht überlebt haben ("Ich besorge noch Eis" - für die "After Tour Grillfete"... den vom nächsten Dorffest total besoffen heimfahrenden Alki hätte wohl kaum jemand "einplanen" können. oder? War aber in erster Näherung ein "Alleinunfall", weil der Verursacher zuerst gar nicht da war).

    Sorry, Alleinunfälle als Unfähigkeit des Fahrers abstempeln zu wollen, ist etwas daneben, zumindest sehr engstirnig gedacht.
    Bitumenflickereien z.B, werden innerhalb eines Tages aufgebracht, und wer ernsthaft glaubt -und Glauben machen will-, solchermaßen Unbill vermeiden zu können, sollte sich entweder einen Heiligenschein verpassen lassen, oder das Mopedfahren (eher jegliche Aktivitäten, generell) einstellen und fürderhin auf Gott vertrauen.

    Grüße
    Uli

  9. Registriert seit
    12.08.2011
    Beiträge
    200

    Standard

    #39
    Zitat Zitat von moto Beitrag anzeigen
    Wenn das nur den 'Alleinunfall' betrifft, man der vorausliegenden Fahrbahn ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, sich in den Grundzügen an das in der Fahrschule Erlernte erinert bzw. sich daran hält und wenn man zu 100% leistungsfähig ist, dann ist das alles halb so schlimm und man sollte eigentlich unbeschädigt durchkommen.
    Genau 100% Leistungsfähigkeit sollte vorhanden sein...
    Ich merke an den ersten Kilometern ob ich Fit (Gedanken nur beim fahren und Konzentriert) bin oder doch lieber umkehren sollte..

  10. Registriert seit
    14.04.2011
    Beiträge
    467

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Allein Unfall:

    Man geht eine Treppe runter und eine Stufe bricht.

    Man geht im Wald spazieren und ein Ast fällt einem auf dem Kopf

    Man geht im Hafen spazieren und an einem Schiff bricht eine Leine und erschlägt den Spaziergänger

    Man geht in den Bergen spazieren und plötzlich ein Steinschlag

    Es gibt Millionen Möglichkeiten für unvermeidbare Alleinunfälle, alles als Stammtischschnack abzutun ist schon sehr dämlich. Der Alleinunfall kommt für jeden irgendwann mal, muß nicht beim Moped sein, aber er kommt.
    Genau das meinte ich.

    Es mag durchaus sein, dass es ein allgemeines Lebensrisiko gibt.

    Deine Beispiele scheinen immer unabwendbar. Wenn ich aber mit dem Moped nicht wie gewünscht aus der Kurve komme, wenn ich mich auf der nassen Autobahn ablege, wenn ich irgendwo drauf semmel, dann lautet meine These, dass ich einfach zu schnell, zu unachtsam war, zu langsam reagiert habe, oder was auch immer. Also war nie die Strasse zu glatt, sondern der Speed zu hoch...

    Dein Beispiel träfe zu, wenn mir in der Kurve ein Reifen platzt. Aber auch da muss ich mich fragen, ob ich evtl. von der Macke im Reifen evtl. hätte wissen müssen. Das kommt ja auch nicht von allein, wenn es nicht gerade ein verdeckter Produktionsfehler war.


 
Seite 4 von 11 ErsteErste ... 23456 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Eine Versys gegen eine Kuh und einen Tiger
    Von Cloudhopper im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 160
    Letzter Beitrag: 09.02.2012, 17:42
  2. So nun also eine Q
    Von Enduroflo im Forum Neu hier?
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 19.09.2011, 20:12
  3. Schon eine Million Kilometer sind eine unglaubliche Laufleistung......
    Von scubafat im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 08.08.2010, 15:57
  4. Was kann eine GS besser als eine Varadero?
    Von Tobias im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 49
    Letzter Beitrag: 25.10.2007, 21:25