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An die Kurvencracks - wie weit geht's runter?

Erstellt von KaTeeM is a schee..., 30.03.2014, 15:10 Uhr · 51 Antworten · 7.251 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage An die Kurvencracks - wie weit geht's runter?

    #1
    Moinsen!

    Als Umsteiger auf die Kuh bin ich mir noch etwas unsicher, wie weit ich die GS in die Kurve bekomme - konkret bin ich mir nicht sicher, ob mich die Euter nicht irgendwann aushebeln...

    Derzeit ist es so, dass meine rechte Stiefelspitze als erstes aufsetzt - da ich vormals auf anderen Maschinen - trotz eingestelltem Fußbremshebel gerne mal mit schleifender HR-Bremse gefahren bin, habe ich mir angewöhnt, den rechten Fuß vorne etwas nach außen zu stellen. So schleift er dann ab und zu.

    Soweit, so gut. Aber was kommt dann als nächstes? Die Rasten oder die Zylinder? Und ist das kontrollierbar oder was passiert dann? Und wie handelt Ihr das? Meine Reifen haben noch Potential.

    Danke für die Infos!
    Jan

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    #2
    die Rasten als erstes..
    und beim Federn in der Kurve glegentlich auch der Hauptständer (zumindest bei mir hin un wieder, wenn Bodenwelllen drin sind, der war aber auch noch nie ein Problem, das es aushebt oder so)

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    #3
    Zitat Zitat von ChiemgauQtreiber Beitrag anzeigen
    und beim Federn in der Kurve glegentlich auch der Hauptständer (zumindest bei mir hin un wieder, wenn Bodenwelllen drin sind, der war aber auch noch nie ein Problem, das es aushebt oder so)
    Sei froh.
    Mich hat der Hauptständer letztes Jahr in einer Rechtskurve mit Straßenschäden ausgehebelt. Das war....spannend. Wenn das Ding nicht ab und an praktisch wäre, hätte ich den schon längs abgeschraubt.

    Gruß
    Jochen

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    #4
    1) Schuh (wenn nicht eingezogen)
    2) Fußrasten
    3) Hauptständer / Schalt - Fußbremshebel
    4) Das hat glaub ich bewusst noch niemand ausprobiert

    Bin vorletzter Jahr mal in einer Kurve (schon fast auf der Raste) in eine heftige Senkung gekommen... da sind (laut Erzählungen) die Funken hinter meinem Moppet geflogen... da hat es mir den Fußbremshebel ordentlich verbogen.
    Meine Erfahrung: Beim Conti Trail Attack 2 ist er bis zur Raste noch sehr stabil... darüber hinaus wird es sehr kippelig und dementsprechend auch gefährlich... die Flanke am Hinterreifen ist dann einfach aus.



    bei 0:25 sieht man, wie der Reifen leicht wegdriftet... da war die Raste auch am Boden (eher ungewollt)
    und wenn man bei 1:54 genau hinhört, bemerkt man auch ein Kratzgeräusch

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    #5
    Zitat Zitat von KaTeeM is a sche... Beitrag anzeigen
    Derzeit ist es so, dass meine rechte Stiefelspitze als erstes aufsetzt
    Du musst dir eine andere Sitzposition angewöhnen, die Schuhe sind nämlich ruckzuck durchgeschliffen. (Meine waren nach einer halben Saison erledigt)

    Ich habe jetzt bei zügiger Fahrweise immer nur den Fußballen auf den Rasten, dann schleifen Fußrasten und Bremshebel, aber keine Stiefelspitzen.

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    #6
    Zitat Zitat von stachri Beitrag anzeigen
    Du musst dir eine andere Sitzposition angewöhnen, die Schuhe sind nämlich ruckzuck durchgeschliffen. (Meine waren nach einer halben Saison erledigt)

    Ich habe jetzt bei zügiger Fahrweise immer nur den Fußballen auf den Rasten, dann schleifen Fußrasten und Bremshebel, aber keine Stiefelspitzen.
    Mache ich ähnlich.
    Bei meiner Schuhgröße 46 Kann ich die Ferse noch auf die Ausleger der hinteren Rasten stellen.

    Dennoch bleibt es nicht aus, das Stiefelspitzen oder Rasten aufsetzen...

  7. Registriert seit
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    #7
    Das kenne ich mit den hinteren Auslegern...

    Na ok, dann taste ich mich mal weiter ran. Danke für die Infos bisher und immer genug Grip...

    Jan

  8. Registriert seit
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    #8
    Die einzige BMW von der ich je gehört habe, das die Zylinder in Kurven zuerst aufsetzen ist die R1000S und ich habe mir auch den Ventildeckel begucken dürfen.

    Bei meiner GS kommen zuerst die Rasten, bzw entsprechend wie bei Dir die Schuhe, wenn ich nicht aufpasse.

  9. cab
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    #9
    moin,
    da das hier ja ausnahmsweise nicht sofort in schw....messen ausartet
    ( und hoffentlich so bleibt )
    mal kurz meine erfahrungen
    aufsetzen 07er gs :
    rasten ist normal, dann schalt- bremshebel,zylinderkopf beide seiten angeschliffen,hauptständer nie...
    zylinderköpfe setzen nur im extremst-fall auf,
    besonders toll ist das aber nicht.
    fahrstil anpassen ist angesagt,weil nach dem zylinder kommt abflug...
    10er r 1200 r :
    rasten ist normal,schalt- bremshebel, zylinderkopf auffer renne, hauptständer nie...
    hier fand ich das aufsetzen der köpfe nicht soooo schlimm,
    gefühlt besser kontrollierbar,
    aber auch hier....anpassen des fahrstils...
    das ganze übrigens nicht mit dem serien-esa sondern mit wilbers fahrwerk.
    13er lc :
    esa-stellung solo ....rasten
    esa-stellung solo+gepäck...kein aufsetzen
    zylinderköpfe bleiben kratzerfrei, gut so...
    14er lc :
    dito....

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Bei serienmäßigem Fahrwerk setzen bei jeder mir bekannten Q zuerst die Fußrasten auf (oder Ständer etc, wenn der Bock zu tief hängt).

    Legt man das Fahrwerk oder die Fußrasten höher als Serie, verändert sich die Geschichte.
    Z.B. setzte meine 1150 GS mit straffem ,Wilbers-Fahrwerk und Fußrastenanlage der Rockster mit keinem anderen Teil als den Ventildeckeln auf. Ebenso meine R1200S, die ein Öhlins mit strafferen Federn hat und dessen Längenverstellung das Mopped angehoben hat.

    Bei beiden Moppeds habe ich mich allerdings nur mit Rennreifen auf der Rennstrecke getraut, die Euter anzuschleifen. Dabei setzt auch nichts hart auf, denn in diesen Bereich der Schräglage lässt man sich nicht mehr fallen, sondern tastet sich dorthin vor.
    Theoretisch könnte man sich dann auch über das Euter aushebeln, aber dazu müsste man dann noch tiefer gehen, was der innere Chweinehund (blöde Zensur) echt schwer macht, und dann ist es auch nicht so, dass sofort die Reifen den Grip verlieren, sondern das Fahrwerk beginnt wieder auszufedern und nimmt so langsam etwas Druck von den Reifen, aber eben nicht schlagartig.

    Viel Spass beim Ausprobieren ...


 
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