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"Die Motorrad Panne"

Erstellt von BerniB, 06.03.2015, 15:54 Uhr · 86 Antworten · 16.489 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard "Die Motorrad Panne"

    #1
    Hallo zusammen,
    jeder hat sie sicherlich schon einmal am eigenen Leib erlebt – die Motorrad Panne.
    Es ist natürlich schon ein Unterschied: Wo und wie die Panne zu Stande gekommen ist.
    Ist es vor der eigenen Garage, oder in den Alpen (Österreich/Italien) passiert, oder ich bleibe in den albanischen Bergen mit einer Panne liegen – mit ADAC anrufen, den Gedanken kann ich hier wohl vergessen. Ein z.B. leckgeschlagener Ventildeckel, oder die „Elektronik“ – die Reise ist zu Ende, was dann frustriert mit Schaum vor dem Mund und hilflos aufgeben?
    Ich persönlich hab es schon erlebt, ausgerechnet in Albanien, aber die Geschichte kommt später.
    Ist euch schon mal eure „Moppi“ in einer „extremen Gegend“ verreckt, und wie seit ihr da wieder rausgekommen. Hat vielleicht jemand Lust darüber zur Berichten?

    Gruß B.

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    #2
    Irgendwo in Tschechien musste ich mal dringend rechts ran. Ich war ziemlich in der Walachei. Als das "Geschäft" erledigt war rührte sich nicht mehr viel.
    Anlasser klackte einmal, dann alles aus. Dann fragte das Garmin, ob es sich ausschalten soll. Da fiel der Groschen, die Batterie hatte keinen Kontakt mehr.
    Das Garmin war direkt an der Batterie mit angeklemmt. Soooo leer, das es nicht für Garmin reicht, ist eine Batterie nicht. Also Sitzbank runter, Pole geprüft den Mini Leatherman rausgeholt, beide Pole wieder festgeschraubt und alles war gut. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass der Motor schon ein paar Tage schlechter ansprang als sonst. Das hatte sich wohl schleichend von locker bis ab entwickelt. Zum Glück war keine Schraube verloren gegangen.
    Das Schreiben hat jetzt länger gedauert als meine Standzeit.

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    #3
    Vor etwa fünfzig Jahren mit dem Moped:

    Nachts war wieder mal der Tank leer! Gemisch war nicht zu bekommen für den Zweitakter, nur Benzin. Also etwas Benzin getankt, Ölkontrollschraube am Motor aufgedreht, etwas Öl in den Tankdeckel laufen lassen, rein in den Tank, etwas schütteln und ab nach Haus. Motor ging nicht fest!

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    #4
    Servus!

    Respekt! Auf die Lösung mit dem Motoröl wäre ich in 100 Jahren vermutlich nicht gekommen.

    Ein Fall aus meinem Moppedleben, zum Glück betraf es mich nicht selber: vor einigen Jahren vor einer Eisdiele (kein Witz!) eine K-BMW, ich meine es war eine K1200RS. Der Fahrer sitzt drauf und will sie anlassen. Anlasser dreht, der Motor macht aber keinen Mukser. Ich habe mir das ein paar Sekunden angeschaut und konnte dann nicht umhin einzugreifen. Ich laufe zu ihm rüber und sage "Kollege, klapp mal den Seitenständer ein!". Und tatsächlich, die K sprang dann sofort an. Er bedankte sich und fuhr davon. Ist mir aber auch schon passiert. Nur bin ich bisher immer selber drauf gekommen bevor die Batterie leer war...

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    #5
    Hab mein Moped in Afrika in eine Schlucht geworfen. GPS Position der Maschine gespeichert, zurück getrampt, Verstärkung geholt, Motorrad wieder hoch gezogen 400 km ohne Bremse etc in die nächste grosse Stadt gefahren. Motorrad mit irgend welchen Teilen vom Flohmarkt repariert. 25.000km zurück nach Deutschland gefahren.





    Motorrad Abenteuer Reise Transafrika 2 Jahre alleine durch Afrika

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    #6
    Hallo

    Letztes Jahr ...
    Handyantenne mitten im (Ur)Wald (~2 Km Luftlinie von der Strasse) auf einem Hügel gesehen. Da muss ich mal rauf um die Aussicht zu bewundern.
    Mieserabler, steiler Weg rauf.
    Nicht geschafft - Strassenreifen, minimale Offroaderfahrung - und Q so abgelegt das sie am Hang fast Kopf stand.
    Schaden an mir - Hose durchgeschmort und kleine Brandwunde am Bein.
    Schaden an der Q - Nach dem aufrichten leuchtet der Bordcomputer und die Q springt zwar an, aber läuft nicht, stottert nur und hat kein power. Schlaue Frage eines mieserablen Schraubers: Welche Flüssigkeit,(kann ja nur öl sein,hat sich da wie und wo in den Innereien des Motors verirrt um so was aus zu lösen? Und das was da im Bordcomputer leuchtet ist so wie so nicht zu verstehen.
    Hang mehr runter gerollt als gefahren und bei einem schon wieder am Strassenrand liegenden Restaurant angehalten. Rettungsdienst von der Versicherung bestellt. "OK, dauert rund eine Stunde bis wir bei ihnen sind."
    Langeweile ...
    An der Q auf und ab, rundherum gegangen ...
    Hei, da stimmt was nicht - Dieser Stecker an der Luftzufuhr des linken Zylinders war ab. Beim Ablegen wol mit dem Bein abgezogen. Wieder eingesteckt. Q funktioniert wieder.
    Rettungsdienst abbestellt und weiter gefahren.

    Peter
    (einer der vom Schrauben sehr wenig versteht )

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    #7
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    . 25.000km zurück nach Deutschland gefahren.
    Satte Leistung

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    #8
    Zitat Zitat von johosodo Beitrag anzeigen
    Satte Leistung
    ...und dort natürlich wieder alle Teile tauschen, da die in Afrika verwendeten kein E-Prüfzeichen etc hatten. "Es geht um ihre Sicherheit". Ja ne is klar...

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    #9
    Zitat Zitat von KarliP Beitrag anzeigen
    Servus!

    Respekt! Auf die Lösung mit dem Motoröl wäre ich in 100 Jahren vermutlich nicht gekommen.

    Ein Fall aus meinem Moppedleben, zum Glück betraf es mich nicht selber: vor einigen Jahren vor einer Eisdiele (kein Witz!) eine K-BMW, ich meine es war eine K1200RS. Der Fahrer sitzt drauf und will sie anlassen. Anlasser dreht, der Motor macht aber keinen Mukser. Ich habe mir das ein paar Sekunden angeschaut und konnte dann nicht umhin einzugreifen. Ich laufe zu ihm rüber und sage "Kollege, klapp mal den Seitenständer ein!". Und tatsächlich, die K sprang dann sofort an. Er bedankte sich und fuhr davon. Ist mir aber auch schon passiert. Nur bin ich bisher immer selber drauf gekommen bevor die Batterie leer war...
    Bei allen meinen Moppeds tat sich in dem Fall gar nix......

  10. Registriert seit
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    #10
    Wir warten auf die Berichte von RnineT Fahrern die Samstag Nachmittags Unterwegs einen Nagel im Reifen vorfanden und buchstaeblich auf dem Schlauch standen...


 
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