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"Die Motorrad Panne"

Erstellt von BerniB, 06.03.2015, 15:54 Uhr · 86 Antworten · 16.510 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    Ich habe Pumpe schon paar Jahre. Okay, man braucht sie ja nicht so oft, aber so ca. fünfmal hat sie schon gute Dienste erwiesen.




    Gruß
    Jochen
    Ja Danke. Ich weiß das ich für manche Sachen zu doof bin. . .

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    #52
    Es war ein schönes Wochenende. Mit meiner R 100 war ich auf einer Tour aus der Münchner Gegend in die Hohen Tauern.
    Kurz vor Hohentauern stotterte der Motor und blieb stehen. Als einzig Auffälliges konnte ich ein warmes Kabel am Lenker finden. Gleich hatte ich ein schlechtes Gewissen denn ich hatte am Tag zuvor einiges an der Elektrik verändert, im Scheinwerfer hatte ich einige Kabel hinzugefügt, deren Isolierung ich nicht traute. Ich vermutete eine durch die Reflektorwärme geschmolzene Isolierung und daraus folgend einen Kurzschluss.
    Werkzeug raus, Scheinwerfereinsatz abgenommen und gestartet, Motorrad lief! Also doch irgendwo im Kabelgewirr was nicht in Ordnung. Ohne Scheinwerfereinsatz gleich zurück um noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu kommen. Sogar ein Polizist der mich anhielt, weil das Licht „nicht eingeschaltet war“, hatte Verständnis dass ich ohne Scheinwerfereinsatz schnell heim wollte und ließ mich ziehen (In Österreich!!).
    Zu Hause konnte ich nach langer, langer Suche eine Scheuerstelle am Kabelbaum finden: Bougierrohr und Kabelisolierung vom Tanktunnel durchgescheuert und dort einen Kurzschluss zwischen der Leitung 15U (unabgesicherte Leitung für Zündanlage) und Tank verursacht. Das, obwohl der Tank an drei Stellen in Gummi gelagert war und eigentlich kein Massepotential führen dürfte. Das teuflische war, beim Bewegen des Tanks durch die Sitzbank, wenn ich sie aufklappte um an das Werkzeug zu kommen, wurde der Kurzschluss immer wieder aufgehoben. Außerdem ist es schwer zu begreifen, dass Gummi Strom leiten kann. Heute weiß ich das. Das Erstaunliche daran, der Killschalter hat‘s überlebt!
    Gruß janus

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    #53
    Jep, schwarzes Gummi enthält Ruß. Und Schrumpfschlauch wenn er per Flamme geschrumpft wird, auch. . .


    Vor ewigen Zeiten hatte ich Spätabends so komische Zündungsprobleme mit meiner CX500. Aber man kennt sich ja aus. Kerze raus, Stecker drauf und den Kontakt auf's Gehäuse. Starten. Arrgh! Fehler gefunden. Und sogar genau die beschädigte Stelle.

    Der doch lange Kerzenstecker hatte genau an der Stelle wo mein Daumen ihn hielt, einen Riss. Jung, hat schön gefunkt. . .

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    #54
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Ziemlich tief aber zum Glück war die Schadenssumme (neue Bremspumpe, neue Lampenmaske, neuer Scheinwerfer, neuer Tacho, neue Spiegel und neue Lackierung des gesamten zerkratzten Fahrzeuges) mit weniger als 100 Euro nicht so hoch wie hier
    GS umgefahren - Fahrerflucht
    Och, das ist doch nix.
    Meinem alten Herrn hat mal ein noch älterer Herr seine geparkte FJR umgefahren. Also nur leicht touchiert, Mopped fällt um. Schaden: ~6.000€. Die haben aber auch alles gewechselt, was nur irgendwie eventuell unter Umständen vielleicht hätte beschädigt worden sein können..


    In meiner jungen Moppedfahrer-Karriere hatte ich bisher nur eine "Panne".
    Letztes Jahr ein bischen die neue Heimat erkundet und mitten in der Pampa an einem riesigen See vorbeigekommen. Aus dem Augenwinkel so verlockende Schilder mit "Sperrbezirk! Lebensgefahr! Betreten verboten!" gesehen. Egal! Schönes Wetter, schöner See, keine Menschen.. Besser geht's kaum!

    Mit der Sonnenbrille auf sah auch alles noch ganz super aus. Erst, als ich näher an den See rangefahren bin und das Mopped abstellen wollte, habe ich gemerkt, dass das unter mit keine Betonplatten mehr sind, sondern glattgestrichener Sand.
    Mit eingeschalteter Traktionskontrolle habe ich das Mopped beim Befreiungsversuch ein paar Mal abgewürgt. Also ASC aus und nochmal. Das hatte dann zur Folge, dass ich ruck-zuck mein Hinterrad fast komplett eingegraben hatte. Mit Muskelkraft rausziehen war auch nicht soo einfach, da ich selbst auch in dem Sand eingesunken bin..
    Naja, nach ca. 15 Minuten Gezerre und 3 Litern weniger Wasser im Körper war das Mopped dann wieder auf der Straße. Zu meiner Überraschung sogar ohne umzufallen. Nur den Riemen habe ich dann erst einmal ausgiebig von Sandkörnern befreien dürfen..

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    #55
    Ähnliches habe ich bei einem Lauf zur Nordd. Enduro-Meisterschaft gehabt. Es ging irgendwo durch eine Abbaustelle für Sand, Kies u. Ä.
    Meinte eine tolle Strecke gefunden zu haben, brauchte nur einen kleinen Abhang runter zu springen um auf einer ebenen und offensichtlich besser zu befahrenden Fläche zu landen. Ich landete auch, aber leider in einer abgeladenen Lehmpampe aus der es allein kein Entrinnen gab. Ich fand ein altes rostiges Seil von einem Bagger, schlang es durch das Vorderrad und konnte mit Hilfe bereitwilliger Zuschauer mit stehenden Rädern aus der Pampe gezogen werden. Als sich die Räder wieder notdürftig drehten hatte ich viel Zeit verloren und musste, um Strafpunkte zu vermeiden, richtig am Kabel ziehen. Die Husky vertrug das über die recht lange Distanz leider nicht, ging einmal kurz fest und konnte nicht wieder zum Leben erweckt werden.
    Merke: Auch mit geübten Augen hat man manchmal einen getrübten Blick.
    Meister geworden bin ich aber trotzdem, mein Punktekonto vertrug das.

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    #56
    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    ... Nur den Riemen habe ich dann erst einmal ausgiebig von Sandkörnern befreien dürfen..
    Das sollte man nie vergessen!

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    #57
    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Meister geworden bin ich aber trotzdem, mein Punktekonto vertrug das.
    Gratuliere. Hast es dir ja redlich verdient

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    #58
    Pannen? Auh scheisse - da gabs viele *gg* Aber ich fahr auch viel.

    Als ich 16 war direkt mit dem ersten Moped. 50er Schwalbe, 4 Gang, 2005 280€ . Ging ständig aus wenn sie warm war, außerdem hatte der Tank Rost und regelmäßig den Gaser zugesetzt. Was haben wir mit meinen Moped für Zeit an Bushaltebuchten verbracht *gg* Kurz vor dem Verkauf hab ich aus Frust eine neue Zündung eingebaut, danach lief sie aber ich brauchte Geld für 'ne "Große". Verkauf brachte 450€ - heute würde man über 1000€ kriegen :-/

    Schulparkplatz - selbes Jahr. Erste "große", 750er Ninja, Bj 91. Sowas wie Seitenständerschalter kannte ich nicht. Bis dahin nicht. Muss echt scheisse ausgesehen haben, wie ich 10min. versucht habe anzufahren. Übrigens die einzige Karre, an der ich ansonsten nur Sturz- und Verschleissteile gewechselt habe. Von wegen, Sportmaschinen wären nicht zuverlässig.

    KLX250 - nach 'nem Sturz auf Glatteis die nächsten 60km im zweiten Gang gefahren. Schalthebel gebrochen :-/

    DR650 - erste "Reiseenduro". Diverse Plattfüße, einmal auf der Autobahn ohne Sprit liegen geblieben. Karre auf dem Seitenstreifen auf die Seite gelegt/gekippt mit Hupkonzert vorbeifahrender und den letzten halben Liter durch den Benzinhahn geschoben. Bin dann mit stotterndem Motor auf die Tanke gerollt ...
    Einmal im Gelände mit abgesprunger Kette und gebrochenen Kupplungshebel im Matsch gelegen. Kupplungshebel mit einem Stock und Panzerband geschient :-D Kette ging echt scheisse wieder rauf.
    Einmal in Italien auf 'nem Sonntag Abend mit Ölstand unter minimal auf dem Dorf liegen geblieben. Kein Wort italienisch - und am Ende 'ne Flasch Öl von 'nem Opa geschenkt gekriegt. Ansonsten geile Karre, viel mit erlebt und fahr ich immernoch. Hat mal 700€ gekostet und ist zuverlässiger als die GS.

    Tjoaaaa, und dann kam die GS ...

    Vollbeladen irgendwo im Paderborner-Umland der Anlasser verreckt. Das Teil zerlegen wollen und festgestellt, dass das Bordwerkzeug nicht reichte. Ich bin 1,70 groß, oder klein (wie man nimmt *gg*). Die Anschieberei und vorallem das aufsteigen ohne Seitenständer war irgendwie abenteuerlich.
    Dann irgendwo in Schleswig Holstein fängt die Karre links an ohne Ende Öl zu verlieren. Ventildeckel runter und festgestellt, dass ein Stehbolzen lose war :-/ Aus dem Gehäuse gezogen ... Irgendwie notdürftig mit Epoxidharz und Lappen den Zylinderfuß umschlungen und noch 350km bis nach Hause gekommen.

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    #59
    Pannen? Da gab es bei mir nicht viele.

    Die erste Panne ereignete sich so ca. anno 1986 mit meinem 3. Mopped, einer Honda XBR500. Auf der Autobahn bei Tempo 140 ging die Kette verloren. Rollte sich einfach, ohne Schäden zu verursachen, nach hinten ab und ringelte sich wie eine Schlange am Straßenrand. Wer mir da aus der Patsche geholfen hat? Wahrscheinlich der ADAC, weiß ich nicht mehr.

    Die zweite Panne ergab sich 1 oder 2 Jahre später mit der Yamaha XT600 wiederum auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause von irgendeinem Treffen. Hinterradlager im Eimer. Den Rest der Strecke mußte ich Sozius auf einer Yam XV750 spielen. Die XT haben wir damals mit einem Van nach Hause geholt, Lager selbst ausgetauscht.

    Die XT war auch verantwortlich für eine Spanienreise mit bleibendem Erinnerungswert. Die Yam wollte auf bewußter Reise nur selten auf Anhieb anspringen. Wir hatten unterwegs schon alles gecheckt, was nur ging. Fehler nicht auffindbar. Alle Mitreisenden versuchten, den Motor anzukicken. Es war schon brutal, auf der XT herumzuhampeln, während die Mitreisenden nur auf einen warteten. Im späteren Verlauf sassen die Mitreisenden noch gemütlich irgendwo herum und warteten, bis die XT lief. Erst danach bequemte sich die Bande, sich fahrfertig zu machen. Zuhause stellte der Händler nach Tausch von diversen Teilen fest, daß es wohl die Blackbox sei, die einen sporadisch auftauchenden Fehler aufwies. Getauscht auf Garantie, danach war Ruhe. Allerdings hatte ich dann auch keinen Bock auf Kicken mehr. Es lebe der E-Starter!

    Der dritte Liegenbleiber wurde von einer BMW R80GS produziert. Nach über 60.000km, die sie mich über Stock und Stein und durch diverse Länder getragen hatte, zerbröselte das Kreuzgelenk. Mann, war ich damals sauer! Zu der Zeit hatte BMW noch den Nimbus des Unkaputtbaren und dann so ein Defekt? Für damalige Verhältnisse ein teurer Spaß, Kardanwelle neu. Eingebaut haben wir sie wieder selbst. Mit 76.000km habe ich sie dann verkauft. Schönes Mopped, gut zu warten, schön im Gelände zu fahren, bequem auf der Strecke. Ich verbinde einen Haufen schöner Erinnerungen mit der weißblauen, seufz.

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von BerniB Beitrag anzeigen
    jeder hat sie sicherlich schon einmal am eigenen Leib erlebt – die Motorrad Panne.
    Schade, dass ich nach jahrzehnten und hoher sechstelliger Laufleistung nicht mit erheiternden Geschichten beitragen kann...
    Doch halt, Ende der Achtziger...
    Mit einem fliegenden Ziegelstein unterwegs, an einem KW-Sender ging sie einfach aus. Schieben, nach ein paar hundert Meter ein Startversuch und sie lief wieder.
    Aber ist nicht wirklich eine Panne, oder?

    LG Mikesch


 
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