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"Die Motorrad Panne"

Erstellt von BerniB, 06.03.2015, 15:54 Uhr · 86 Antworten · 16.513 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #81
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Meine treue Mito ist an Pleuelbruch getorben. War auf der Stelle tot. Wiederbelebungsversuche zwecklos.
    Hoffentlich nicht mit über 200 .....
    Da ist alles voll sabber , zumindest an der K100





    Die R100RS verlor an Leistung und lief unrund.
    Gaszüge waren OK, Kerzen/Stecker auch.
    Dann: Beim Vergaser war eine Membrane eingerissen.
    Ein Streifen Tesa, von unten innen um den Rand der Membrane bis oben innen
    so eingeklemmt, daß er den Riß abdichtete, reichte, um flott die 150 km nach Hause zu kommen.




    Die alte 50er Herkules sollte überführt werden.
    Im Dauerregen, bergab, fiel die Zündung aus (?)
    Ich schaute, noch in voller Fahrt, nach was denn da sein könnte.
    Ah, das Zündkabel ist abgerutscht (Stecker war da keiner, nur offener Draht),
    also Kabel gepackt und..... Autsch !!!!





    Den durchlochten Ventildeckel der G/S, den gebrochenen Unterzug der KTM GS 250,
    sowie den komplett abgebrochenen Lenker der 50er Zündapp spar ich mir.....

    cowy

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    #82
    Mir ist 2007 bei der V-Strom mal der Gaszug gerissen (vermutlich war ich daran selber schuld, als ich Heizgriffe montiert hatte).

    Dunkelheit, mittlere Spur auf der Autobahn A81 bei Ludwigsburg im Berufsverkehr. Auf einmal ist der Vortrieb weg und auf der rechten Spur lauter LKWs. Hatte Glück, dass ich mit der Restgeschwindigkeit eine Lücke zwischen den ganzen Lastern fand.

    Das hätte richtig schief gehen können.


    Der ADAC hat mich dann wieder heim gefahren. In der Pampa hätte ich mir selber helfen können. Hatte Universalzüge im Werkzeugtäschle.
    Zum Austausch muss man aber das halbe Motorrad zerlegen. Das war daheim im Hellen dann doch angenehmer, als auf dem Pannenstreifen neben der Autobahn.


    Gruß
    Jochen

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    #83
    Da ich ja den meisten hier als Harleyfahrer bekannt bin, nun auch mal eine "Harleypanne", um das -nicht nur hier- weitverbreitete Vorurteil, Harleys hätten ständig Pannen, zu stärken .

    1996, es stand die 6th European HOG Rallye an, Ort war Desenzanzo/Gardasee/I, muss September gewesen sein.
    Wir fuhren zu viert, am ersten Tag von H bis Marktoberdorf/Allgäu, wo wir im Gästehaus einer Gastwirschaft übernachteten.
    Essen sehr gut, Bier sehr gut , Geruch am Eingang zum Gästehaus weniger gut, weil der örtliche Jäger da irgendwas versprüht hatte, das ziemlich streng wie "eingeschlafene Füße" roch und die süßen, kleinen Marder fernhalten sollte, die wohl schon mehrfach Schaden angerichtet hatten (Naja, wenn ich ihnen "Leckerlis" in Form gut riechender Gummidichtungen anbiete, darf ich mich nicht wundern, wenn sie diese benagen, und sollte eher für schlecht riechende Dichtungen sorgen, als ihnen und den Menschen rundherum das Leben zu vergällen. Die "Kleinen" können nichts dafür!, aber das ist ein anderes Thema).

    Weiter ging's durch die Alpen (Mo-Reutte-Lermoos-Reschen), bis wir in Naturns landeten. Der Rest der Mannschaft voraus, ich als letzter hinterher. Gut in der deutschen STVO geschulter, zudem höflicher, zuvorkommender Verkehrsteilnehmer der ich bin , hielt ich vor einem Fußgängerüberweg, um einem alten Mütterchen Vortritt zu gewähren (kann auch ein junges Mütterchen gewesen sein, hat nicht viel Eindruck hinterlassen ).

    Dann kam der Teil mit dem "wieder anfahren", der irgendwie nicht klappte. Erster Gang rein, Kupplung kommen lassen ... rrrrrrrrrr ?
    Sofortige Erkenntnis: Da ist der Gang nicht richtig drin!
    Also nochmal beherzt auf den Schalthebel getreten, Kupplung ... RRRRRRRRRRRRRRRR ....???
    Anderen Gang probieren ...RrRrR ... oder so ähnlich .
    Kein Vortrieb, egal in welchem Gang, nur das "rrrrrrrrr".

    Es dauerte eine ganze Weile, bis die Kumpels wieder zurückkamen. Hat schließlich etwas gedauert,bis sie merkten, daß ich fehlte, dann haben sie eine kleine Weile gewartet, daß ich auftauchte und sich schließlich entschlossen, umzukehren und mich zu suchen.
    Gemeinschaftliches eruieren des Problems half auch nicht weiter, es ging einfach nicht. Ergo: Ich bin seit Jahrzehnten ADAC-Mitglied, wir rufen jetzt den ADAC an. Freund Peter hatte ein Handy (was 1996 noch keine Selbstverständlichkeit war) und wir riefen den ADAC Mailand an. Das nette Mädel am anderen Ende nahm meine Daten auf und wollte dann wissen, wo ich mich befand (weibliche Neugier ):
    "Naturns, irgendwo vor Meran"
    "Nee, schon klar , aber: Wo in Naturns?"
    "??"
    "Ich brauche einen Straßennamen, um den Abschlepper schicken zu können"
    "???"

    Es war Siestatime, das "Mütterlein" am Fußgängerüberweg war wahrsch. das einzig wache, da beheimatete Wesen zu dieser Zeit. Aber, direkt an der Durchgangsstraße war eine Carabinierikaserne, Eingang in der Nebenstraße, die da einmündete. Ab zum Eingang, geklingelt (Ein ZAUN aus HOHEN, extrem DICKEN Stahlträger mit DICKEN Verstrebungen schützten das Gelände). Am Gebäude öffnete sich, nach längerem Klingeln, eine ganz offensichtlich extrem stark verglaste Tür, ein Carabinieri mit angeschlagener MP erschien, durch die Tür gedeckt, sowie ein zweiter, der etwas vortrat und wissen wollte, was es mit der Klingelei auf sich habe. Nach einiger Erklärung mit Händen u. Füßen, deutschenglischitalienisch (Swahili? ) bequemte sich der unbewaffnete zu mir zum Tor und nahm das Handy, um dem Mädel in Milano erklären zu können, wo wir uns befanden (der Bozener Dealer hat mir später erklärt, warum die uniformierten Jungs so vorsichtig waren. Sie wurden wohl öfter Opfer von Attentaten nach Unabhängigkeit strebender -deutschstämmiger?- Tiroler und waren deswg. extrem vorsichtig).

    Keine Stunde später kam der Abschlepper, Maschine hinten drauf, und ab ging's zuerstmal zum Abschlepperhauptquartier in Meran. Da wollte ich nat. nicht hin, ich wollte die Maschine zu einem Harleydealer haben, und der nächste war in Bozen. Nach einiger Diskussion mit dem Chef des Abschleppdienstes, unterstützt von einem seiner Angestellten, brachen wir nach Bozen auf (besagter Angestellter wollte in Bozen seine Familie besuchen und hatte so Gelegenheit, auf Firmenkosten zu fahren).
    Angekommen in Bozen beim Harleyhändler, war der nat. nicht da, sondern bereits in Desenzano (quasi ein "Heimspiel" für ihn, es war Donnerstag, und Freitag fing die Veranstaltung an). Mutter u. Schwester waren da, meine Maschine kam in die Werkstatt, mein Gepäck auf die anderen Maschinen, ich auf den Sozius von Mitstreiter/Namensvetter Uli. Ein Hotel wurde empfohlen, angerufen, hingefahren, genächtigt. Am nächsten Tag ging's weiter zum Gardasee, wo wir in Riva einen anderen Trupp aus H trafen. Gemeinsam auf nach Desenzano, Zelte aufgebaut, und dann war mein erster Weg zum Zelt des Bozener Dealers. Nach meiner Schilderung meinte er, er wisse was das Problem sei, würde es sich am Montag, nach der Veranstaltung, anschauen. Ich sollte am Dienstag anrufen, dann wisse er sicher, was es sei.

    Veranstaltung besucht, Touren rund um den Gardasee gemacht (Sozius zu sein ist hoffentlich nicht mein Schicksal ), Sonntags trafen unsere Frauen ein. Im "Kleinwagen", zugelassen für 5 Personen, darin sind wir dann ein paar Mal zu sechst gefahren, inkl. div., z.T. größerer Karnevalsmasken in der Szene bekannt sehr guter Hersteller -Preise gemäß "Vitamin B"-Ware, nicht denen für Touris , und allein Freund Peter beanspruchte wg. Größe über 190cm und Masse mehr als einen Platz .Die Zelte waren bereits abgebaut, zusammen haben wir nach einem Hotel gesucht und sind in Garda fündig geworden (Hotel "Roma". Sehr angenehmer Aufenthalt, Mopeds damals in bewachtem Park Areal wenige Gehminuten entfernt. 12 Jahre später sind wir in der gleichen Konstellation gezielt da hin gefahren, Hotel renoviert, sehr empfehlenswert, Mopeds in bewachter Tiefgarage, ein paar mehr Gehminuten weg, aber kein Problem. Man kannte Peter noch, wie mich auch, erinnerte sich daran, daß ich ganz früh am Frühstücksbuffet war, 1-2 Stunden frühstücken konnte ... und wir waren wirklich nicht unangenehm aufgefallen, schließlich waren unsere Frauen auch beim ersten Besuch dabei )).

    Garda genossen (die Frauen die Einkaufsmöglichkeiten, wir Männer eher die "faule Aussicht auf den See", hab aber auch Geld für maßgeschneiderte Lederjacken und Kleinkram vor Ort gelassen).
    Dienstag habe ich den Dealer angerufen, und es war, wie erwartet, ein bekanntes Problem. Die Innenverzahnung des vorderen Riemenrades des Sekundärriemens war defekt. Harley hatte die Verzahnungsbreite bei '91?-'93er Modellen halbiert, das Rad fing an auf der Welle zu arbeiten, die Sicherung(smutter) löste sich, das Rad wanderte nach außen, die Verzahnung von Rad u. Welle überdeckten sich noch weniger, und das -zum Glück weichere- Rad gab letztendlich auf ... rrrrrrrrrr . Ersatz war montags bestellt worden, das Moped sollte Mittwoch nachmittags fertig sein.

    Donnerstag sind wir von Garda nach Bozen gefahren, das Moped war fertig, Kosten ca. 700.-DM/350€. Tip vom Bozener Dealer: "Wenn Du zuhause bist, geh zum Matthias -die beiden kannten sich- u. lass einen Kulanzantrag stellen". Passte, Material wurde in H ersetzt, über die Hälfte der Summe, Arbeitszeit musste ich selber zahlen, aber das Moped war ja auch schon einige Jahre aus der Gewährleistung raus.
    Apropos "Hälfte der Summe":
    Die Verzahnungsbreite des neuen Riemenrades hatte sich verdoppelt -oh Wunder- und war wie in den Bj.n zuvor. Das Salär des "Einsparers an Verzahnungsbreite" hatte sich zwischenzeitl. wahrsch. auch verdoppelt, hatte er doch wertvolle Maschinenzeit zum Stoßen der Verzahnung gespart, war die Treppe rauf gefallen, und, nach Versagen der "Spar"-Aktion, wg. seines "Treppenfalles" nicht mehr verantwortlich .

    Grüße
    Uli

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    #84
    Mir fällt da noch eine kleine Begebenheit ein, die mich nach über 25 Jahren immer noch grinsen lässt :

    Nach der seeligen 50 cm³ Zeit musste mit 18 erst mal ein Auto her. Nach meinem Grundwehrdienst war
    endlich Geld für das erste eigen "große" Mopped da. Es wurde eine gut abgehangen XJ 650.

    Abgeholt, umgemeldet vollgetankt und los ging es. Nach ca. 300 km, lief sie auf einmal auf 3 Zylindern,
    dann nur noch auf zwei, dann ging sie aus . Nach ein paar Minuten bin ich dann auf die Idee gekommen,
    den Benzinhahn auf Reserve umzulegen.....

    Ich war es halt von der 50' er, von der ab zu von meinem Kumpel geliehenen XL 500 und von meinem BW-Dienstfahrzeug,
    einer Hercules 125, gewohnt, das bei leerem Tank der Motor sofort ausgeht.....

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    #85
    Mein erstes Zweirad
    nach der Mofa war eine gebrauchte Vespa 50 N.
    Sie war halt gebraucht und hatte ihre Macken, zB fehlte an der Motorverkleidung
    die Abdeckklappe links, vor der Lichtmaschine/ Gebläseschaufel für die Kühlung -
    weiß ich nicht mehr genau.

    Ich selbst war noch nicht so gebraucht. Muttern hatte mir einen wunderschönen
    langen Schal gestrickt, den ich auf der Vespa auch umgewickelt hatte. Ich sah
    so das das Bild des Snoopie als Pilot auf seiner Hundehütte mit -eben einem
    wehenden- Schal vor mir und wollte es dem guten Hunde gleich tun.
    Leider fand das lange Ende meines Schals seinen Weg in die Achse des unge-
    schützten, rotierenden Lüfters .... ich hatte wohl Glück, dass das Gefährt eher
    abgewürgt als ich selbst erwürgt wurde, :-).
    Muttern musste jedenfalls einen neuen Schal stricken, da der alte nur in Stücken
    aus dem Lüfter herausgepuhlt werden konnte.

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    #86
    Sommer 2014, die GS war weniger Wochen alt, und draussen brannte der Komet erbarmungslos auf mich nieder. Also auf zu unserem Badeteich. Aus der Strasse wurde ein Feldweg, aus dem Feldweg wurde nun ein Trampelpfad und was danach kam verdiente den Namen Wildnis. Nach der Abkühlung wieder rein in die Klamotten und versucht die GS zu starten. Die Betonung lag auf -Versuch- Denn da war das altbekannte Problem mit dem Notausschalter. Er klemmte fest. Also probieren wir mal die Mobilitätsgarantie aus. Der Rückruf kam umgehend.
    " ob ich fest genug gedrückt hätte ? " Haha guter Scherz, denn das Problem kam mir bekannt vor. " So jetzt hören sie mir gut zu: ich nehme jetzt einen grossen Stein und hau auf den Schalter. Kaputt ist er eh schon und wenn es nicht funktioniert müsst ihr mich eh abholen und dann gibt es nur 2 Chancen: Hubschrauber oder Unimog" Stille am anderen Ende der Leitung. Und siehe da, ein gezielter Schlag und die Kiste sprang an. Aber ich hätte gerne erlebt wie BMW mich da weggeholt hätte..........

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    #87
    Unterwegs auf der Autobahn mit einer RD250 bei strömenden Regen. Erst ein paar einzelne, dann immer heftigere Zündaussetzer. Hmmm, mal gucken, ob es vielleicht am Kerzenstecker liegt, also während der Fahrt runtergefasst und an dem Ding mal gewackelt um es wieder fest raufzustecken....bzzzzzzzzzzzzzzz....ich bin fast von der Sitzbank geflogen,so einen Schlag habe ich bekommen. Konnte es zum Glück abfangen.

    Gleiches Mopped, gleiche Autobahn: mir kommt der linke Außenspiegel dauernd entgegen, die Kontermutter hatte sich gelöst. Also locker festziehen mit den Fingern während der Fahrt, und dann ein gezielter Schlag gegen den Spiegelarm! Der war so fest, daß es mir fast den Lenker aus der einen Hand gehauen hätte, auch hier wieder mehr oder weniger elegant abgefangen ohne zu stürzen.

    Lehre aus beiden Vorfällen: keine Reparatur-Versuche während der Fahrt!


 
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