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Die Mutter (Eltern) gegen das Motorrad?

Erstellt von eulbot, 25.11.2007, 02:39 Uhr · 40 Antworten · 8.149 Aufrufe

  1. Registriert seit
    14.10.2006
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    398

    Standard Die Mutter (Eltern) gegen das Motorrad?

    #1
    Hallo,

    ich höre/lese des öfteren, dass die Eltern gegen den Motorradführerschein sind.

    Bei mir war es so, dass ich meinen A-Schein nicht direkt mit dem Autoführerschein gemacht habe (obwohl ich jetzt im nachhinein es mir gewünscht hätte) sondern vor einem Jahr nachgemacht habe.

    Die Reaktion von meinen Eltern war "Wir waren eigentlich froh, dass du ihn nicht gemacht hattest!" Nunja, mich hat es eingeholt und habe den Führerschein unter der Unwissenheit meiner Eltern nachgemacht...

    Ich denke mal egal wie und wann man den Schein macht, gibt es immer die Eltern die sagen "Muss das sein?"

    Wem ging es ähnlich oder genauso? oder doch ganz anders?

    Ich bin übrigens der Erste in unserer Familie, der sich intensiv mit Motorrad beschäftigt....

    Grüsse
    Jens

  2. Registriert seit
    18.07.2007
    Beiträge
    1.746

    Standard

    #2
    Hallo,

    meiner Mutter wars egal - sie hatte auch nix gegen meine Freunde, die mich mit dem Mopped abholten etc.. Ich bin schon mit 14 (verbotener Weise) mit dem Puch Maxi meiner Mutter gefahren, als ich dann 16 war hab ich mir eine KTM Hobby gekauft und wollte UNBEDINGT mit 18 zum B-Schein auch den A machen.

    DAS allerdings hat nicht meine Mutter verhindert, sondern mein damaliger Freund und heutiger Ehemann . "Für was willst den A-Schein machen, ein Motorrad ist scheiße, bla bla bla"
    1 Jahr später verstarb sein bester Freund bei einem Motorradunfall. Dann war mal 10 Jahre Schweigen über das Thema. Knapp vor meinem 30er drängte ich darauf Motorrad zu fahren. Er war noch immer dagegen.
    Als ich dann doch im März 2005 meinen Schädl durchsetzte stand zwar nur eine 125er Virago vor der Tür, aber ich war happy. 3 Wochen später, kaufte sich mein Mann eine 125er Varadero - siehe da er war bekehrt . 2 Saisonen fuhren wir 125er und im Dezember 2006 machen wir BEIDE den A-Schein und kauften uns 1 Q und ein Kälbchen.

    Meine Mutter ist begeistert und würde selbst gern fahren, mein Vater sch.... sich immer noch in die Hose vor lauter Angst

    lg
    g

  3. Anonym3 Gast

    Frage Was täten wir in unserer größten Not...ohne unsere Mutter...

    #3
    Zitat Zitat von eulbot Beitrag anzeigen

    Wem ging es ähnlich oder genauso?

    Servus Jens

    Seit dem Tage meines 1er ( 1a 1981) Scheins ist der Geldhahn von Zuhause erloschen...Meine Mutter haßt das Motorradfahren über alles!! Und nach meinen unverschuldeten Unfälle im Laufe der Jahre hat sie mir unmißverständlich zum erkennen gegeben daß im Falle einer Schuld bei mir... sie mich enterben würdewenn ich trotzdem nicht mit dem Motorradfahren aufhören würde!!!

    Und mal ehrlich gesagtwenn du dann mal so wie ich letztes Jahr in einer Spezialunfallklinik liegstund die Türe geht aufund Deine Mutter steht zum 1. Mal vor einemin dieser Sekunde plagt sogar mich das schlechte Gewissen...und die Frau hat soviel Kraft und Lebensmut daß man ihr die momentane Situation nicht ansieht...kein blöder Spruch von ihr...

    Liebe Mamaauf diesem Wege nochmals vielen Dank für alles

    ...und dafür liebe ich dich !!!

    Christoph

  4. Registriert seit
    16.01.2007
    Beiträge
    820

    Standard

    #4
    War schon vor 37 Jahren so. Mofa ging noch so grad durch, die Kreidler war schon Rockermäßig........egal.

    Mein Sohn, heute knapp 30, hat mit zwei Rädern nichts aber auch gar nichts am Hut.

    Willy

  5. Q-Treiberin Gast

    Standard

    #5
    Guten Morgen -

    wenn man wie ich Tochter und nicht Sohn ist, ist es doppelt schwierig, wenn frau mit 18 beschließt Moped fahren zu wollen. Geld gab's keins zum Führerschein (auch die DR350S, die Erste, musste ich von Taschengeld und Weihnachtsgeschenken zammsparen), enterbt bin ich (trotz zweier heftiger selberverschuldeter Abflüge ins Grüne) noch nicht, meine Mutter liegt nächtelang wach, wenn ich auf Tour bin, sagt's nach 19 Jahren aber nicht mehr ganz so oft wie früher - und mein Vater hat mit 60 das Motorradfahren begonnen. Erste Saison mit einer 1100er ("ob's mir überhaupt so gefällt wie ich es mir vorgestellt habe"), ein Jahr später, seitdem, fährt er auch 'ne 1200er. (Und hat mich angestachelt mich höher zu motorisieren.)

    Das war eine lange Geschichte ganz knapp...

    schönen Sonntag von der
    QQBine

  6. Kira Gast

    Standard

    #6
    Hi@all hier mal andersrum,als ich mit 40 meinen Tauchschein gemacht habe konnten es meine Kinder nicht so ganz verstehen,aber als ich mit 47 meinen Motorradführerschein gemacht habe und mir am gleichen Tag mein Möppi gekauft habe,haben sie mich für verrückt(im liebevollen Sinn) erklärt.Meine Kinder sind heute 24 und 27Jahre alt,kein Interresse am Moppedfahren,Ich habe nur mit der Erfüllung meiner Träume gewartet bis sie aus dem gröbsten herauswaren.

    Gruss Birgit

  7. Registriert seit
    17.04.2004
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    12.716

    Standard

    #7
    Hi
    Bei mir war das subtiler. Kohle war ohnehin keine da und ich habe immer alles selber finanzieren "dürfen"
    Mama meinte: Mofa? Bist Du da nicht mit den Radl genauso schnell?
    Sohn: Hmmmm (damals war das so)
    Mopped (50-er)? Für zwei Jahre und dann willst Du eh ein Auto, Wenn Du den Wertverlust rechnest?
    Hmmmm...
    4 Wochen vor dem 18. Geburtstag bestand ich FS 1 und 3.
    Mama hat überhaupt keinen Versuch unternommen mich da zu beeinflussen. Kohle hatte ich aber noch immer keine. Dann ging Auto vor. Dafür (und für den Rallyeeinsatz) hat's gereicht und so hab' ich eben zuerst geheiratet, ein Haus gebaut und dann das Mopped erworben. Vorher hatte ich fast immer liebe Freunde die mir ihr Mopped liehen und das obwohl sie meinen Fahrstil mit dem Auto kannten!
    Ich würde es meinen Kindern nie verbieten (wollen), sondern sie auf die Gefahren vorbereiten. Allerdings würde ich es ihnen auch nicht so ganz einfach machen und die Sache komplett finanzieren. Selbstbeteiligung stärkt nach meiner Erfahrung den halbwegs vernünftigen Umgang mit Fahrzeugen. Wer fährt "wie ein Blöder" hat eben auch hohe Kosten. Sei es aufgrund Schrott oder vieler Reifen und fassweise Sprit
    Den Kindern die argumentieren "mit 18 bin ich volljährig, da..." kann ich nur sagen: Volljährig ist man wenn man 18 UND unabhängig von den Eltern ist, sprich eigene Kohle verdient.
    Jetzt will die beste aller Frauen den Moppedschein machen. Und das im hohen Alter (sie liest hier nicht mit...). Dazu hat sie sich in den Kopf gesetzt das Ganze in FR (damit es zum restlichen FS passt) und mit meinem Mopped zu tun. Wer die französische Fahrprüfung kennt weiss, dass sich die 63 Kg Frau mit einer 1150 GSA da etwas vorgenommen hat. Aber sie übt bei uns auf dem Verkehrsübungsplatz.
    So nebenher: Kennt jemand die genauen Abmessungen des französischen "Parcours"? Meine Unterlagen sind da lückenhaft und so fehlen mir einige Masse. Die zu fahrenden Figuren sind klar
    gerd

  8. Registriert seit
    05.01.2007
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    1.370

    Standard

    #8
    Meine Mutter war damals nur gegen lange Haare.
    Ansonsten, so lange ich es selbst finanzierte (Ferienjobs), durfte ich alles machen. Mit 18 Jahren legte ich mir so mein erstes richtiges Motorrad zu: eine R 75/5. War damals zwar schon 10 Jahre alt aber, Mann war ich stolz.

  9. Adi
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    387

    Standard

    #9
    Hi, mal anders rum.

    Ich als GS-Begeisterter Vater, hab meinem Sohn mit 18 den halben Autoführerschein bezahlt, wenn er keinen Einser macht.

    Heuer hat er, mit 26 den Einser gemacht und wir hatten schon erste Ausfahrten zusammen, toll er fährt sehr gut.

    Ich bin überzeugt, dass ist der bessere, wenn auch teuerere Weg. Bei dem heutigen Verkehr ist noch viel schneller ein Fehler passiert als früher und mit 100.000 km Straßenerfahrung kann er sich jetzt wirklich auf die Dynamik des Mopeds und auf die potentiellen "Gegner" kozentrieren.

  10. Registriert seit
    29.01.2005
    Beiträge
    1.298

    Standard

    #10
    ich habe meinem Sohn erlaubt den Schein zu machen, und ihm noch ein Motorrad gekauft, meiner Tochter hab ich es dann verboten,
    ....weil nur noch sie mir geblieben ist....


 
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