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Die unerträgliche Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl

Erstellt von Pavian, 03.02.2008, 16:04 Uhr · 193 Antworten · 52.703 Aufrufe

  1. Nero8 Gast

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    Zitat Zitat von Boxer Wolle Beitrag anzeigen
    Hallo GS Freunde,
    es gab hier mal einen Fahrer der hatte mehrer Motorräder verglichen, sprich BMW F800GS und hat wegen Verarbeitung und Gewicht die KTM LC 8 gekauft.
    Wollte dann Berichten ob diese KTM den nun so Problemlos läuft wie seine BMW Boxer!
    Habt jemand davon was gehört oder gelesen!?
    Gruß Wolle.
    Servus

    Was würdet ihr GS Fahrer nur ohne uns BMW Fahrer in diesem Forum tun

    Guggst du:




    Die unerträgliche Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl



    Gruß

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    Wolle, willst du deine HP2 eintauschen?

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    Hallo Udo,
    nein, nicht wirklich, aber Volker hat ja seine noch und meine alte 100GS und wir wollen ja nächstes Jahr wieder los.
    So hab ich vieleicht ein paar Argumente im das mit der KTM aus zu reden.
    So langsam fängt die Plannung ja wieder an, gelle.
    Wie war Eure Tour?
    Gruß Wolle.

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    kurz und nass wohin soll die nächste Reise gehn?

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    Hallo Udo,
    hoffe Ihr hattet trotzdem Spaß.
    Weis noch nicht wie lange ich Urlaub machen kann, da ich dies ja bei der Rally Dresden-Breslau dabei bin, jedoch als Schrauber.
    Hängt davon ab ob wir noch einen Knaller machen können, bastelle ein bischen an St.Petersburg, Moskau, Wolgograd.
    Mal sehen was daraus wird.
    Gruß Wolle.

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    Daumen hoch 16000 Kilometer mit der KTM 990 Adventure (ABS)

    [/QUOTE]
    Zitat Zitat von Boxer Wolle Beitrag anzeigen
    es gab hier mal einen Fahrer der hatte mehrer Motorräder verglichen, sprich BMW F800GS und hat wegen Verarbeitung und Gewicht die KTM LC 8 gekauft.
    Wollte dann Berichten ob diese KTM den nun so Problemlos läuft wie seine BMW Boxer!
    Habt jemand davon was gehört oder gelesen!?
    Gruß Wolle.
    Meinst mi ?

    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Entweder redet er nicht mehr mit uns oder er traut sich nicht mehr. Oder es gibt für ihn einfach keinen Grund mehr noch was im GS-Forum zu sagen.

    Gemach, gemach… ich habe keine Nachrichten aus dem Forum erhalten, dass sich in meinem „Fred“ wieder etwas tut. Lag vielleicht an der Umbettung von der „F 800 GS“-Abteilung zu „Am Rande“.

    Und einen ausführlichen Bericht über die ersten 8000 Kilometerchen habe ich ja brav abgeliefert.

    Mittlerweile hat das Moped 20 Monate und 16000km auf dem metallenen Buckel.
    Resümee:
    Defekte: 0, außerplanmäßige Werkstattaufenthalte: 0, durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch: 6 Liter (+/- 0,3 Liter), Hinterradreifen bei knapp 12000km gewechselt, Ölverbrauch: ca. 0,5 Liter auf 7000km.
    Inspektionskosten bislang:
    1000er: 380,-
    7500er: 245,-
    15000er: gute 500,-
    (alle Inspektionen ohne irgendwelchen Austausch „außerplanmäßiger“ Verschleißteile wie Bremsbeläge etc.)

    Aber keine Sorge, es ist nicht alles „Orange“, was glänzt:



    1. Größtes Manko der Maschine (vor allem im Vergleich zu den 1200er BMWs) ist der durchzugsschwache Motor mangels Schwungmasse im unteren und untersten Drehzahlbereich. Allerdings liegt der unterste, sprich: Leerlaufdrehzahlbereich, der KTM schon bei gut 1500U/min (im kalten Zustand sogar bei elektronisch geregelten 2000U/min).
      Staufahren (sofern man sich an die Straßenverkehrsordnung hält) wird so zu einer fahrer- und materialermüdenden Angelegenheit. Mit 5-10 km/h im ersten Gang dahinbummeln ist nämlich nicht. Drehzahl erhöhen, Kupplung kommen lassen, auf den Vordermann auffahren, Kupplung ziehen, abbremsen usw. Unimog-Feeling ist also nicht!
      Da die Kupplung zudem höhere Handkräfte als das BMW-Pendant verlangt, bringen mich 40 Minuten dieser Art Krafttraining an meine Grenzen.
    2. Das Reifenproblem: leider gibt es für die ABS-Version der KTM 990 Adv. nur einen einzigen Reifentyp, der bis zur Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist, den Pirelli MT 90 Scorpion.
      Seitdem das Profil meines Vorderradreifens zur Neige geht, hat sich eine unangenehme, wenn nicht gefährliche Fahreigenschaft eingestellt: Lenkerflattern im Bereich von 60-80 km/h. Lässt man den Lenker bei 70 km/h kurz los (egal ob im Solobetrieb oder mit Sozia und Gepäck), fängt der Lenker sofort an zu flattern, bzw. das ganze Gefährt schaukelt sich blitzschnell auf. Nur ein sofortiger Griff zum Lenker verhindert dann Schlimmeres. Bei Handkontakt zum Lenker verschwindet das Phänomen so schnell, wie es gekommen ist.
      Gut, so etwas hatte ich auch in milder Form auch schon bei anderen Motorrädern – aber nicht annähernd so schlimm.
      Laut Auskunft des Freundlichen haben zahlreiche KTM-Fahrer dieses Problem. Im LC8-Forum findet man das ebenfalls bestätigt.
      Und wie gesagt: ein legales Ausweichen auf einen anderen Reifen ist nicht möglich und ein Erlöschen der Betriebserlaubnis durch Aufziehen nicht zugelassener Reifen werde ich nicht in Kauf nehmen.
    3. Der Hauptständer: so gut dieser bei BMW (1200er – das Hirschgeweih der 800er GS kann mich auch nicht überzeugen) konstruiert ist, so schlecht ist er bei meiner KTM . Möchte man die Maschine bei waagerechtem Untergrund aufbocken, geht es noch so gerade – auch wenn man deutlich (!!!) mehr Kraft als bei einer 1200er GS benötigt. Muss das Moped gegen (also Vorderrad leicht hangabwärts stehend) eine Steigung aufgebockt werden oder/und sind zudem noch Koffer mit Gepäck montiert, kriegt man das Gerät alleine kaum mehr auf den Ständer. Bei den (Fehl-)Versuchen dahin hat man sich schnell gezerrt oder verhoben. Fazit Ständer: mangelhaft.
    4. Der Tank: wie wohl bekannt, besteht der Tank der KTM aus zwei Tankhälften, die einzeln zu befüllen sind. Das ist eine nervige Prozedur, besonders unpraktisch bei montiertem Tankrucksack – wird auch nicht besser, wenn man die ersten zwanzig Übungstankstops hinter sich hat.
      Über fünf oder sechs Liter mehr Inhalt würde ich auch nicht meckern.
    5. Bedienungselemente: auch hier sind die Kühe meilenweit führend. Klar, dass es mehr Spaß macht, die Griffheizung an einer GS direkt am Lenker in Betrieb zu nehmen, als jene nachträglich auf die Abschlussschraube des Gabelschaftrohres aufgeklebte (also vor dem Lenker befindlich, Mitte Gabelbrücke) KTM-Nachrüstvariante!
      Gleiches gilt für die Umschaltung der Tacho-Anzeigen: Tageskilometer, Uhrzeit usw. Der dazu benötigte Minidruckschalter befindet sich in gefühlten zwei Meter Entfernung vom Fahrer und seine Bedienung während der Fahrt ist nicht ganz ohne (klar, man gewöhnt sich an alles).
    6. Die Batterie gibt allmählich den Geist auf: nach vier Wochen Standzeit (Garage) reicht der Saft zum Starten nicht mehr. Batterie dürfte ca. 2-3 Jahre alt sein (hatte 2007er Modell gekauft).
    Das war’s dann aber auch!
    Ansonsten: ein agiles, handliches, bislang sehr zuverlässiges und viel Freude spendendes Motorrad . Auch der Sitzkomfort ist nach wie vor ungetrübt. Die Sitzbank ist immer noch top – keinerlei Polsterermüdung etc. Auch die Sozia ist begeistert wie auf der ersten Probefahrt.

    Würden wir beide bislang sofort wieder kaufen!

    So weine ich lediglich sechs kleine Tränen (siehe oben) der Propeller-Boxer-Enduro hinterher, der 800er nach wie vor keine einzige .
    Wenn alles wie geplant klappt, werden wir den nächsten Sommerurlaub denn auch mal wieder auf zwei Rädern verbringen – vermutlich Richtung Türkei. Danach werden wohl knapp 30.000km auf der Uhr stehen. Werde dann wieder meinen Senf dazu abgeben, wie sich die KTM als Reisemaschine gehalten hat.

    Ansonsten seid versichert: wenn die KTM die Flügel streckt, wird das GS-Forum umgehend informiert!

    Allzeit gute Fahrt bei Euren Ausfahrten durchs herbstliche Umland!

    pavian

  7. Registriert seit
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    Als Fachanwalt zu LC8 Fragen - nach 64.000 km und als LC8 Forum Moderator weiss ich was dazu:

    Größtes Manko der Maschine (vor allem im Vergleich zu den 1200er BMWs) ist der durchzugsschwache Motor
    Ein Problem! mit 16er Ritzel gehts besser!

    Das Reifenproblem: leider gibt es für die ABS-Version der KTM 990 Adv. nur einen einzigen Reifentyp, der bis zur Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist, den Pirelli MT 90 Scorpion.
    Seitdem das Profil meines Vorderradreifens zur Neige geht, hat sich eine unangenehme, wenn nicht gefährliche Fahreigenschaft eingestellt: Lenkerflatter
    Das taucht leider wirklich gelegentlich auf. Liegt am Reifen, manche tuns manche nicht

    Das ist eine nervige Prozedur, besonders unpraktisch bei montiertem Tankrucksack – wird auch nicht besser, wenn man die ersten zwanzig Übungstankstops hinter sich hat.
    Nicht drüber nachdenken, sondern einfach befüllen.

    Vorteil niedrigerer Schwerpunkt!

    Der dazu benötigte Minidruckschalter befindet sich in gefühlten zwei Meter Entfernung
    Montiere Dir halt die Fernbedienung dazu

    Ich galube eines muss man vor allem zur KTM sagen, sie hat deutlich mehr Charakter als ne 12er GS!
    Je nach Federlänge auch richtig Off-Road tauglich es macht nen Riesenunterschied ob man ein 19ener oder 21er Vorderrad hat.

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    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Wenn alles wie geplant klappt, werden wir den nächsten Sommerurlaub denn auch mal wieder auf zwei Rädern verbringen – vermutlich Richtung Türkei. Danach werden wohl knapp 30.000km auf der Uhr stehen. Werde dann wieder meinen Senf dazu abgeben, wie sich die KTM als Reisemaschine gehalten hat.
    Super, danke für die vielen nützlichen und sehr interessanten Infos. Die Zuverlässigkeit bzw. die Zahl der Defekte überrascht mich etwas, du scheinst auch etwas Glück zu haben, da ich es sonst doch eher anders höre und lese.

    Viel Spaß weiterhin mit der LC8, ist ein schönes Motorrad und wenn sie so gut läuft wie bei Dir habt Ihr sicher noch eine Menge Spaß. Melde dich zu gegebener Zeit wieder, würde mich freuen!

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    Zitat Zitat von advi Beitrag anzeigen
    Als Fachanwalt zu LC8 Fragen - nach 64.000 km und als LC8 Forum Moderator weiss ich was dazu:



    Ein Problem! mit 16er Ritzel gehts besser!



    Das taucht leider wirklich gelegentlich auf. Liegt am Reifen, manche tuns manche nicht



    Nicht drüber nachdenken, sondern einfach befüllen.

    Vorteil niedrigerer Schwerpunkt!



    Montiere Dir halt die Fernbedienung dazu

    Ich galube eines muss man vor allem zur KTM sagen, sie hat deutlich mehr Charakter als ne 12er GS!
    Je nach Federlänge auch richtig Off-Road tauglich es macht nen Riesenunterschied ob man ein 19ener oder 21er Vorderrad hat.
    Vielen Dank für Deine Tips (und natürlich verfolge ich hin und wieder die Beiträge um LC8-Forum)!

    Das 16er Ritzel habe ich bislang verschmäht, da ich immer wieder längere Autobahnetappen im Bereich um 180km/h hinter mich bringe - und da kommt mir der "Overdrive" entgegen. Aber neulich auf der A3 im Stau bei anmontierten Koffern und hohem Polizeiaufkommen (war dann zu feige zum Durchschlängeln) eine Stunde STOP-AND-GO: wie gerne hätte ich da auf meiner 1150GS gesessen!

    Reifen: echt ärgerlich, zumal man immer häufiger von Problemen mit nagelneuen Reifen dieses Typs hört !

    Tanken: mach' ich doch - sonst fährt's ja nicht!

    Fernbedienung: musste ich aber erwähnen - sonst hätte ich ja noch weniger zu meckern gehabt!

    Charakter, Gelände-, Soziatauglichkeit, Granate auf Landstraße und Autobahn und: steht nicht an jeder Ecke = Kaufgrund!

    Grüße und Dank!

    pavian

    PS: Wenn ich die Kohle hätte, würde ich aber auch noch 'ne HP2 daneben stellen ;-)

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Super, danke für die vielen nützlichen und sehr interessanten Infos. Die Zuverlässigkeit bzw. die Zahl der Defekte überrascht mich etwas, du scheinst auch etwas Glück zu haben, da ich es sonst doch eher anders höre und lese.[...]
    Wenn man sich umschaut, gibt es sie: die KTMs mit hohen Laufleistungen und relativ wenig Problemen - hoffe meine gehört auch dazu bzw. bleibt so störungsfrei wie bisher!

    Grüße

    pavian


 
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