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Die unerträgliche Leichtigkeit der richtigen GS-Enduro-Wahl

Erstellt von Pavian, 03.02.2008, 16:04 Uhr · 193 Antworten · 52.745 Aufrufe

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    #31
    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Ich vermute aber, dass die F650 genau in den Bereichen abgespeckt ist, auf die es mir sehr ankommt: geländegängiges Fahrwerk und genug Power um auch zu zweit mal 1500 km zügig in den Urlaub zu düsen. Oder mal eben im Tiefflug nach München und zurück oder so
    Ich habe mir letztes Jahr den Off Road Lehrgang beim Simon Pavey in Wales geleistet und bin da dann 2 Tage hinter ihm hergefahren, auf einer normalen 650er, nicht der Dakar. Extremer als wir da gefahren sind werd ich wohl in meinem Leben nie fahren. Ich waere da auch mit mehr Federweg und einem groesseren Vorderrad weder schneller noch sicherer gefahren, ich glaube zumindest fuer jemand mit meinen Fahrkuensten wird das alles gewaltig ueberbewertet. Fuer jemand wie mich bringt ein Oehlins Federbein und progressive Gabelfedern einfach mehr, auf und abseits der Strasse.

    Genuegend Power und so zum zuegig duesen.
    Ich komme halt vom Einzylinder, da reichen mir die 70 PS der neuen wahrscheinlich.
    Ich bin frueher oft von London aus mit dem Moped an den Bodensee gefahren, auch zu zweit, an einem Stueck wohlgemerkt, mein GPS hat dann am Ende eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 100 km/h angezeigt ('Moving Average' die rund 2 Stunden aus London raus druecken den Schnitt halt doch ein wenig) und ich glaube nicht dass ich mit einem staerkeren Motorrad viel schneller gewesen waere.
    Dieser Tage fahr ich oefter mal die Strecke Bruessel-Bodensee. Obwohl ich die Hoechstgeschwindigkeiten auf den belgischen, franzoesischen etc Autobahnen mit dem Auto oft so um die 20/30 km/h ueberschreite spar ich mir, wenns viel ist, grad mal eine Stunde im Vergleich zum Moped mit den mickrigen 50 PS.
    Meine 650GS habe ich anno 2000 gekauft, ohne ABS, und so alle 7 Jahre denk ich mir ists nicht zu schlimm sich was neues zu goennen.
    Mit ABS diesmal. Wichtig ist mir/uns das Platzangebot auf der Sitzbank. Ich hab da in den letzten Jahren etwas um die Hueften zugelegt, nicht arg aber doch, da wirds dann doch etwas eng wenns Topcase drauf ist. Auf der Moto Show hier in Bruessel haben wir uns draufgesetzt, auf die neuen. Platz ist da reichlich, auch mit Top Case.
    Ich wart jetzt erst mal ab bis ich die Beiden beim Haendler probefahren kann. Dann werde ich heuer nochmal nach Wales oder/und Hechlingen gehen und am liebsten da die neue F650 anstatt der 800er buchen.

    Gussfelgen und so. Ja da gehen die Meinungen auch auseinander, siehe den 'Adventure Rider' Bericht im anderen Thread. Bei meinen eher kurzen Ausfluegen ins unbefestigte spielts wahrscheinlich keine so grosse Rolle. Was aber eine Rolle spielt ist dass die 650er halt die bessere Maschine fuer die Strasse ist, wo ich mich meistens aufhalte.
    Vom Gefuehl her moecht ich halt die 800er, wenn ich abers Hirn einschalte wird mir klar dass die 650er fuer mich die richtige ist.
    Gruesse aus Bruessel!

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    #32
    Zitat Zitat von Der Lustenauer Beitrag anzeigen
    Gussfelgen und so. Ja da gehen die Meinungen auch auseinander, siehe den 'Adventure Rider' Bericht im anderen Thread. Bei meinen eher kurzen Ausfluegen ins unbefestigte spielts wahrscheinlich keine so grosse Rolle. Was aber eine Rolle spielt ist dass die 650er halt die bessere Maschine fuer die Strasse ist, wo ich mich meistens aufhalte.
    Vom Gefuehl her moecht ich halt die 800er, wenn ich abers Hirn einschalte wird mir klar dass die 650er fuer mich die richtige ist.
    Gruesse aus Bruessel!

    Hi zusammen,

    wir hatten am WE bei uns ne kleine Messe, wo die beiden ausgestellt waren.

    Der Freunliche hatte beide lt. seiner aussage getestet und ist mit mehreren Händlerkollegen einstimmig der Meinung, daß im normalen Alltags und Straßenbetrieb die 650er Twin die bessere 800er ist.

    Die 650er ist von der Tankattrappe glatter ausgeformt als die 800er mit den aufgesetzen Luftschnorcheln.

    Mein Eindruck ist, daß die 650er dadurch auch den besseren Wetterschutz bietet.

    So wie es aussieht, werden wir eine ordern.

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    #33
    Hallo Lustenauer und GSAchris!

    Danke für Eure Anregungen!!! Da ist wohl viel Wahres dran!

    Ich komme ja auch von der Einzylinderfraktion (XT500 und mal eben nach Griechenland - nonstop, versteht sich; DR650 und nach Marokko auf eigener Achse usw.). Und wie sehr habe ich diese "echten" Mopeds geliebt.
    Aber heute habe ich das Gerüttel und Geschüttel ziemlich satt. Wie ich schon ausgeführt hatte, muss ich auch im Heimatland immer über 100km anfahren, um in für mich "mopedgeeignetes" Terrain zu gelangen - damit meine ich schöne Landstraßen. Und da ich gerne mit meiner Frau unterwegs bin, läuft der Bock dann im ungünstigen Zweipersonenbetrieb.

    Was das Geländefahren anbelangt, bin ich da auch nicht der Überflieger (eher Runterflieger ). Und darum sind wir eben auch auf die 1150GS umgestiegen. Wurde ja in den meisten Testberichten als die eierlegende Wollmilchsau gepriesen. Was die Landstraßen- und Autobahnfahrerei anbelangt sind wir dadurch jetzt auch ziemlich versaut, will sagen: das Gerät ist superbequem, bietet sehr guten Wind- und Wetterschutz, die heizbaren Griffe (die ich zum ersten Mal in meinem Leben habe - ich frage mich, warum erst jetzt??? ) sind eine Wohltat, der Motor hat schön viel Drehmoment. Es lässt sich herrlich durch die Lande schaukeln und nach vielen Kilometern steigt man relaxt vom Blechkühle und freut sich des Lebens. Wenn man dann nach Hause möchte, dreht man ein bischen am Hahn und fährt die 150km Heimweg eben mit 180km/h zurück - ohne große Kraftanstrengung. Dazu kommt ein moderater Benzinverbrauch, hohe Wartungsfreundlichkeit, Wertbeständigkeit usw. usw. Nur eines kann ich (ich betone nochmals: ich!!!) nicht: damit im Gelände herumfahren und auch einmal Alleingänge in abgelegene Gebiete wagen. Auch wenn wir jetzt überwiegend zu zweit auf dem Bock sitzen: Fahren (und Aufheben) muss ich - Runterfallen ist Teamarbeit

    Und auch wenn ich vielleicht nur einmal in zwei Jahren nach Marokko, Rumänien oder sonstwo in einsame Gefilde mit endurogeeigneter Infrastruktur komme - genau dafür möchte ich dann ein Moped haben, das ich dann nicht abstellen muss, sondern vor Ort benutzen kann.
    Ich hatte vor der 1150GS ja eine Suzi SV650S zum Schnellfahren und für die Landstraßenhatz und eine DR650 für die Abenteuertour. Das war eine gute Kombination, wenn man von der Anfahrt mit der DR650 einmal absieht. Aber die Sierra Nevada in Spanien ist halt nicht einen Häuserblock entfernt. Ja nicht einmal die Alpen! So kam es dann zu folgenden Konstellationen: ich mit der DR nach Marokko und meine Frau zehn Tage später in den Flieger: Treffpunkt Flughafen Agadir ! Mir hatte der Einzylinder bis dahin alle Knochen neu sortiert ! Ne, das will ich nicht mehr!

    Und wenn ich dann in dem englischen Fahrbericht über die 800GS lese, dass die Sitzbank vermutlich nicht sonderlich bequem ausgefallen ist, der Wind- und Wetterschutz (wie bei der pieseligen Windschutzscheibe nicht anders zu erwarten) dürftig ist und der Autor wohl lieber seine Adventure behält, lässt mich das auch nicht gerade jubilieren. Vielleicht kaufen wir uns auch eine neue Einzylinder-Enduro, stellen sie auf den Hänger und fahren mit dem Auto soweit wir kommen (und sei es nur in die Eifel), ziehen vor Ort die Mopedklamotten an und fahren ohne zweirädrige An- und Abreise handverlesene Kurzstrecken .

    Was die Gussräder anbelangt: vermutlich hast Du da recht, lieber Lustenauer, aber abgesehen von der Funktion gefallen mir die Dinger einfach nicht (ich weiß, ist ein blödes Argument), aber wenn ich schon die meisten emotionalen mich bewegenden Kaufargumente auf den profanen Nutzen reduziert habe (geliebter Boxer, martialische und technisch begeisternde KTM, kultige XT500 und ebensolche DR650): Speichen möchte ich dann wenigstens erhalten - denn eines ist klar: wenn ich nach Gefühl (Geschmack und Unvernunft) kaufen würde, käme an erster Stelle eine nach meinen Wünschen aufgebaute HPN, vielleicht auch eine "Lightweight-1200GS", eine für zwei Personen auf "Bequem" getrimmte HP2 oder ähnliches. Eine 800GS lässt mich da eher kalt. Sie wird für mich vielleicht ein gutes Universalmotorrad, aber der Kult ist dahin.

    Aber vielleicht wache ich auch morgen auf und denke: was soll's, die 800GS ist für dich kein Traummoped, da kommt es auf die Gussräder auch nicht mehr an ... und schon sitze ich auf einer 650GS !
    Denn auch in diesem Punkt muss ich Euch Recht geben: jemand der fit im Gelände ist, fährt mir auf einer 650er nur so um die Ohren - aber da langt vielleicht auch schon ein Mofa !

    Ich muss die Geräte mit eigenen Augen gesehen und eigenhändig gefahren sein - dann erst fällt bei mir die Entscheidung (eine Jahreskarte in der Muckibude zu kaufen und die 1150GS zu behalten )!!!

    Noch "boxende" Grüße

    Pavian

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    #34
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Der Freunliche hatte beide lt. seiner aussage getestet und ist mit mehreren Händlerkollegen einstimmig der Meinung, daß im normalen Alltags und Straßenbetrieb die 650er Twin die bessere 800er ist.
    Ich zitiere in diesem Zusammenhang hier nun mal aus dem ‘Marketing Information Bulletin’ fuer die USA (Nov 2007) :

    « The F 800 GS is a true F 650 GS Dakar successor, better off-road characteristics but the same adventure touring capabilities including a much improved luggage system. The F 800 GS is not positioned as a small R 1200 GS. While the R 1200 GS is the core dual purpose motorcycle, the F 800 GS is a off-road adventure bike with great on-road capabilities. If a R 1200 GS is 50/50 off-road/on-road, the F 800 GS is 60/40. »

    Da nehm ich jetzt mal das schlimmste an, dass die neue 650er so bei 20/80 off-road/on-road liegt, ja dann habe ich da wahrscheinlich doch noch etwas an Reserven, so wie ich mein Moped benuetze.

    Darin bestaetigt mich dann auch dieser Teil des Reviews aus ‘Adventure Rider’ :

    « After a sumptuous lunch that only BMW can do – we headed backwards on the same route (like mostly off-road) now mounted on the F650GS, mag wheels and all – yes I know all the BMW press has said that this is no off-roader, but off-road we took ‘em. Let me tell you folks – this little wunderkind is the unsung hero, with my jaded cranium now fueled with Espresso and not beer, I found myself chucking this little bugger around on the dirt with a huge grin on my dusty lips. For a bike that’s not meant to be off-road – this one took everything that I threw at her – sure it doesn’t have the suspension travel that the big brother 800GS has, but it still handled the dust proper.If you’re a person who’s travelling down the West Coast and you see a dirt highway you want to investigate, but you’re worried coz your missus or some mates are on one of these – don’t be scared, the F650GS will handle it no worries mate. We ramped them, scraped them, bounced them across gravel and rocks, splashed them across water crossing and the tuff little buggers came out smiling!Now the motor on this one is basically the same mill as in the 800GS, just de-tuned from 85 horses to 71 Bhp, is there a lot of difference in power – surprisingly not, but I do think that at Highveld altitudes it will be more noticeable. I have to tell you that current 650 owners are going to be over the moon with power difference between this and our ever faithful thumper motor.If I thought that the 800GS was flick-able on the tar, you can imagine how the lower slung 650 performed. I tried the same trick as I did on the 800GS to see if I could get this puppy to scrape the pegs and be warned – it will if hard pushed hard, I nearly threw it away in trying – but in all credit to the bike, it came back well. To call this bike the future commuting Rolls Royce would probably sum it up neatly, the big difference between new and old 650GS is you won’t embarrass yourself on the breakfast run. Where the 650 of old was crying for Mommy at 160 Km/h the new one is breezing at that speed. »

    Was mich stoert an den neuen F’s is der im Vergleich zum Einzylinder gestiegene Verbrauch zusammen mit dem geringeren Fassungsvermoegen des Tanks.

    In einem Motorrad Magazin habe ich kuerzlich eine Liste der ‘Top-Ten der Spritknauser’ gesehen,

    1. Platz : G650 XChallenge 3,4 l/100 km Reichweite 279 km
    2. Platz : F650 GS (1 Zyl)) 3,6 l/100 km Reichweite 481 km
    4. Platz : F800 S 3,9 l/100 km Reichweite 410 km

    Alles Praxiswerte aus deren Landstrassen Test Runde.
    Da die neue F650 aufgrund der geaenderten Sitzposition und des deshalb hoeheren Luftwiderstands wahrscheinlich schlechter abschneidet als die F800S vermute ich mal dass der Unterschied in Reichweite eher so um die 100 km liegt, statt 71 km wie oben.

    Und wenn da mal ein goesserer Tank kommt dann sicher zu aehnlichen Preisen wie bei der alten F650GS. Da lob ich mir den Preis des grossen Tanks fuer die XChallenge.

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    #35
    käme an erster Stelle eine nach meinen Wünschen aufgebaute HPN
    Das ware auch mein Favorit! Aber.........
    Die F800GS gefaellt mir richtig gut.
    Die F650 GS laesst mich auch eher kalt, aber......

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    #36
    Hallo Lustenauer!

    D'accord!!!

    Grüße

    Pavian

  7. Registriert seit
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    Standard Neuer Test und neue nette Bildchen (engl.)

    #37
    Sorry,

    habe den Link auch in "neue Gerüchte zur F800GS" eingestellt.

    War ein Versehen. Vielleicht löscht der Admin ja diesen Eintrag?

    http://motorcycledaily.com/17februar...2008f800gs.htm

    Viel Spaß beim Lesen!

    Grüße

    Pavian

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von Pavian Beitrag anzeigen
    Vielleicht löscht der Admin ja diesen Eintrag?
    Warum sollte er ?

  9. Ulf
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    #39
    Zitat Zitat von Der Lustenauer Beitrag anzeigen
    Was mich stoert an den neuen F’s is der im Vergleich zum Einzylinder gestiegene Verbrauch zusammen mit dem geringeren Fassungsvermoegen des Tanks.

    In einem Motorrad Magazin habe ich kuerzlich eine Liste der ‘Top-Ten der Spritknauser’ gesehen,

    1. Platz : G650 XChallenge 3,4 l/100 km Reichweite 279 km
    2. Platz : F650 GS (1 Zyl)) 3,6 l/100 km Reichweite 481 km
    4. Platz : F800 S 3,9 l/100 km Reichweite 410 km
    Was erwartest Du? Ein Perpetuum Mobile? Die F650GS hat 50 PS, die F800 glaube ich 85. Irgendwo muß die Mehrleistung halt her kommen. Und für einen 85 PS Motor is der Parallel-Twin enorm sparsam. Da kann Rotax zu recht drauf stolz sein. Und das sind sie auch, wie ich auf einem Vortrag eines Rotax-Mitarbeiters an der TU Graz erleben konnte. Wer zu den wenigen gehört, die unbedingt eine Wüste durchqueren wollen, sollen einen Zusatztank verbauen. Der Rest bleibt von überdimensionierten Spritfässern verschont. 410 km Reichweite sind doch bestens!

    Außerdem rechnest das Magazin die F650GS schön. Wer die mit 3,6 Litern/100 km fährt, hat keinen Spaß mit dem Gerät -- oder vergessen, wo sich der Gashahn befindet. Realistisch sind 4,0 Liter. Der F800 Motor leigt etwas darüber.

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Ulf Beitrag anzeigen
    Was erwartest Du? Ein Perpetuum Mobile? Die F650GS hat 50 PS, die F800 glaube ich 85. Irgendwo muß die Mehrleistung halt her kommen. Und für einen 85 PS Motor is der Parallel-Twin enorm sparsam. Da kann Rotax zu recht drauf stolz sein. Und das sind sie auch, wie ich auf einem Vortrag eines Rotax-Mitarbeiters an der TU Graz erleben konnte. Wer zu den wenigen gehört, die unbedingt eine Wüste durchqueren wollen, sollen einen Zusatztank verbauen. Der Rest bleibt von überdimensionierten Spritfässern verschont. 410 km Reichweite sind doch bestens!

    Außerdem rechnest das Magazin die F650GS schön. Wer die mit 3,6 Litern/100 km fährt, hat keinen Spaß mit dem Gerät -- oder vergessen, wo sich der Gashahn befindet. Realistisch sind 4,0 Liter. Der F800 Motor leigt etwas darüber.
    Perpetuum Mobile waer toll.
    Ist schon klar dass mehr Leistung halt meist auch mit mehr Verbrauch einhergeht. Hab auch gelesen dass eine wichtige Vorgabe fuer die Konstruktion des 800er Motor der geringe Verbrauch war. Da ist der Motor sicher super.

    Haette halt gerne wenn mein neues Moped in jeder beziehung besser als mein jetziges waere.

    Bei meiner F650GS nuetze ich die theoretische Reichweite eher selten aus. Das Lichtlein faengt meist so um die 180meilen/290km an zu brennen und ich tanke dann spatestens so um die 220meilen/350km. Bin auch schon ein paar mal gezwungenermassen 250meilen/400km gefahren, aber da wirds mir dann halt schon etwas mulmig weil ich da einfach nicht weiss ob's noch reicht und ob die naechste Tankstelle auch existiert und offen ist. Ich fahre eigentlich nur in Gegenden abseits der Hauptverkehrsrouten und in Gegenden die ich nicht kenne.
    Wenn ich nach 400km tanke dann gehen dann auch so zwischen 15 und 16 Liter in den Tank, da hast Du also mit Deinen 4 Litern pro 100km recht. Spass machen die letzten km dann aber wirklich nicht, da fahr ich dann halt wirklich auf moeglichst wenig Verbrauch. Schon klar dass ich da dann immer noch 1 1/2 bis 2 Liter im Tank gehabt haette aber.....

    Was mich nun in diesem Zusammenhang interessiert ist wie genau die Tankanzeige an den neuen F's ist. Wenn ich mit einer praezisen Anzeige den Tank auch besser ausnuetzen koennte, ohne das mulmige Gefuehl, dann koennte ich mich wohl mit der geringeren Reichweite abfinden.
    Falls nicht, ja dann wird's wahrscheinlich keine neue F650GS fuer mich.

    Ich hoffe dass ich darueber in den naechsten Monaten in den diversen Foren von den gluecklichen Besitzern einer neuen F mehr hoere.


 
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