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Die Wildfalle

Erstellt von RunNRG, 06.05.2016, 13:09 Uhr · 112 Antworten · 12.095 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    .

    Ich würde auch eher zum Bremsen raten. Volle Lotte. Ob Ausweichen hilft? Die Rehe, die ich bisher immer nur gesehen hab, auch schon mal auf der Straße in einem Rudel stehend. Also da waren es immer kleine Straßen. Wo soll man da hin ausweichen? Kein Platz. . .
    Beim Bremsen tauchen die Federn voll ein und man kann keine Energie mehr abführen.

    Wenn man Gas gibt, dann entlasten sich die Gabeln komplett und bei einem Aufprall kann man so viel Energie schlucken, da die Stossdämpfer / Gabelfedern viel aufnehmen können.

    In meinem Fall war es auch so.
    Das war nachträglich betrachtet mein Glück.

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    #22
    Naja, so kurz vor´m Einschlag vielleicht die Bremse loslassen?!? Mit dem Trick hat es ein Kumpel vor Jahrzehnten über den PKW geschafft. . .

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    #23
    Der Bayerische Jagdverband hat vor einigen Jahren einen Praxisversuch durchgeführt. Ein totes Reh wurde realitätsnah über einen Weg gespannt und ein Stuntman mit Protektorenanzug ist auf einer Enduro voll drauf.
    Im Ergebnis war das Reh komplett durch gerissen. Dem Fahrer ist nix passiert.

    ciao
    Eugen
    http://www.ms2.de/wunfall.asp



    Ich hab bei dem mal ein wirklich interessantes und gutes Sicherheitstraining gemacht wo der Test natürlich auch thematisiert wurde...Originalzitat: Wenn das Viech gerade nen Hüpfer tut hast natürlich verloren...

    Gruß
    Andreas

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    #24
    Naja, der hat das Viech vorne am Hals erwischt. . .

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    #25
    Na dann gucken wir uns mal Bild für Bild an

    p-h-reh_kaputt.png

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    #26
    In meinem Fall hat sich das Reh bewegt, die Dinger stehen nämlich nicht einfach so rum, die laufen meist in Panik......

    Und was die Sache mit Bremsen und loslassen betrifft:
    Die wenigsten von uns sind solch Rennstrecken trainierte Profis, das man da in einer Situation, wo man überrascht wird, schnell reagieren muß und versucht ein Unglück zu verhindern so viel zeit hat zum überlegen wie wenn man das am Stammtisch diskutiert.

    Das geht meist so schnell, das man einfach versucht das Naheliegenste zu machen.
    Und das ist bei Schrecksituationen meist nicht wirklich das Bremsen, das zum Ziel führt.....

    Achja, das Kahnbein hab ich mir konkret gebrochen, weil das Reh leicht schräg ins Vorderrad ist und es den Lenker dabei so verschlagen hat, das der mir den Daumen eben am Kahnbein gebrochen hat......

    Wie gesagt, die Rehe halten sich nicht an diese Simulationen und stehen seelenruhig mitten auf der Strasse damit man da brav durchfahren kann.

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    #27
    ..da geh ich ja konform Klaus - wenn's Reh nen Sprung macht und Du's mit'm Brustkorb auffängst sieht's selbstredend anders aus
    Allerdings zeigt das Video das so'n Reh auch kein Betonklotz sondern eher nachgiebig ist - im Gegensatz zum z.B. Wildschwein/Elch/Rindviech

    Wir sind dann in dem Training auch mit 100km/h über ne Stange zusammengesteckter Pylonen gefahren...ausser nem kurzen "kaddeng"
    hat's da auch nix getan - war selbst erstaunt...(F650GS/Eintopf aus 2001)

    Gruß
    Andreas
    btw:ich will's trotzdem nicht am eigenen Mopped erleben wollen...

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    #28
    Wie bei so vielen Situationen. Ein Bekannter hat mal ein Reh mit seinem Kilo-Gixxer erlegt. Das arme Tier hats zwischen den beiden Gabelholmen durchgezogen. Gabel und Rahmen verzogen, Reh tot aber nicht gestürzt.

    Ich musste letzte Nacht eine Vollbremsung mit dem Auto machen, weil eine ausgewachsene Hirschkuh auf der Straße stand, wenn du so ein riesen Vieh mit dem Auto oder Motorrad bei 100km/h triffst kannst du froh sein wenn du es überlebst.

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    #29
    Ein Jugendfreund von mir hatte mit seiner 80er auch ne Begegnung mit einer ausgewachsenen Hirschkuh. Er fuhr etwa 70 auf einer geraden Landstraße, die auch nicht für Wildwechsel bekannt war. Ich war hinter ihm, aber weit genug weg, um noch Bremsen zu können. Ende vom Lied war Totalschaden an seinem Mopped, Augenhöhlen- und Nasenbeinbruch (trotz Integralhelm!). Das Tier war noch am Leben, aber schwer verletzt.
    Kein schönes Erlebnis. Sowas bleibt hängen. Seither fahre ich nur ungern im Sonnenaufgang oder in der Dämmerung.

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    #30
    Zitat Zitat von mar1kus Beitrag anzeigen
    Wie bei so vielen Situationen. Ein Bekannter hat mal ein Reh mit seinem Kilo-Gixxer erlegt. Das arme Tier hats zwischen den beiden Gabelholmen durchgezogen. Gabel und Rahmen verzogen, Reh tot aber nicht gestürzt.

    Ich musste letzte Nacht eine Vollbremsung mit dem Auto machen, weil eine ausgewachsene Hirschkuh auf der Straße stand, wenn du so ein riesen Vieh mit dem Auto oder Motorrad bei 100km/h triffst kannst du froh sein wenn du es überlebst.
    mein reden, wie gesagt wenn es seitlich vors vorderrad rennt kann ich nicht viel machen, aber sobald ich es sehe sollte ich reagieren und zwar richtig, deshalb so viel wie möglich die geschwindigkeit/energie zu reduzieren, und das heißt nun mal bremsen und zwar volles rohr, schnell fahren können wir doch auch alle, aber mal bei 100km/h voll in die eisen gehen (haben ja heutzutage alle abs) die wenigsten. kommt noch hinzu das wenn ich das reh anvisiere ich auch zu 100% drauf halte.

    das mit dem oben gezeigten video liegt wohl schon ein paar jahre zurück da er ja erwähnt, das beim bremsen das vorderrad blockiert.

    leider wird heutzutage das bremsen weder beim auto noch beim motorradführerschein richtig gelernt, wieviele dosenfahrer gibt es die bei der ersten vollbremsung erschrecken wenn das bremspedal vibriert und es sofort wieder loslassen, bei den bikern verlangt es auch sehr große überwindung und viel mut ihr mopped volles rohr zu ankern.


 
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