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Doppelkupplung

Erstellt von AmperTiger, 06.11.2009, 10:18 Uhr · 84 Antworten · 6.282 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    So ein (oder so ein ähnliches) Sytem hat Burgman schon seit einigen JAhren beim 650er Roller.
    Im Stadtverkehr lässt es sich mit dieser Art Schaltung schon angenehm fahren.

    Für mich hat das aber mit Mopedfahren nix mehr zu tun.

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    #12
    Moin!

    Mal ne Frage an die Geländeprofis: Braucht ihr off road keine Kupplung?
    Mir fehlt da bei Motorrädern die Erfahrung, bin mir aber sicher noch keinen Geländewagen mit "DSG" gesehen zu haben.

    MfG
    Wurtzel

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    #13
    Zitat Zitat von Wurtzel Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage an die Geländeprofis: Braucht ihr off road keine Kupplung?
    Mir fehlt da bei Motorrädern die Erfahrung, bin mir aber sicher noch keinen Geländewagen mit "DSG" gesehen zu haben.
    Kommt drauf an, was man unter Geländewagen versteht. VW Tiguan gibt es mit DSG.
    Richtig ist aber, daß Trockenkupplungen für ständiges Schleifen nicht ideal sind. Deshalb ist beim VW-7-Gang-DSG, so toll es sonst ist, Anfahren und vor allem Einparken am Berg bis heute ein einziges Gemurkse. Bei einem richtigen Geländewagen z.B. für Hängerbetrieb würde ich immer einen Wandlerautomaten bevorzugen, maximal ein DSG mit Nasskupplung.

    Gruß
    Martin

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    #14
    Zitat Zitat von GS100-Treiber Beitrag anzeigen
    So ein (oder so ein ähnliches) Sytem hat Burgman schon seit einigen JAhren beim 650er Roller.
    Beim Burgman handelt es sich um eine stufenloses CVT Getriebe, das im Schaltmodus künstlich Gänge vorgaukelt. Ist damit eine ganz andere Technik dahinter, auch wenn die Bedienung gleich ist.

    Ich möchte im Gelände meine Kupplung haben. Wie soll ich kurz das Vorderrad über eine größere Stufe lupfen? Auch müsste ein Anti-Hopping-System rein, um ungewollte Hinterrad-Drifts zu verhindern.
    Und ob das System ausgereift ist, muss sich noch zeigen. Meine GS hat in der Anzahl der Rückrufe erst dieses Jahr (Tausch Kraftstoffpumpenelektronik) mit meiner Honda gleichgezogen.

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    #15
    ganz meine Meinung.

    Ich hab beim Auto und beim Motorrad bis jetzt immer noch den richtigen Gang gefunden. Außerdem heiße ich nicht Valentino Rossi. Bei meinen Reisen kommt es nicht auf 1/10 s Zugkraftunterbrechung an.

    Das ist ja auch nicht der erste Versuch, im Motorrad ein Automatikgetriebe unterzubringen. Moto Guzzi, Honda CB und andere. Durchgesetzt hat es sich meines Erachtens bis jetzt deswegen nicht, weil die meisten Motorradfahrer verständliche nachvollziehbare Technik schätzen und sich zumindest bei ihrem Hobby als Maschinist und Herr der Lage fühlen wollen.

    Wenn aber immer mehr Konsolenspieler in den Focus der Marketingstrategen kommen, wird ein Schaltgetriebe zum Anachronismus... ein Verbrennungsmotor, Regen und Kälte unterwegs, die Gefahr eines Sturzes, rote Ampeln usw. aber auch.

    Viele Grüße
    Jürgen

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    #16
    Zitat Zitat von 1130ccm Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch nicht der erste Versuch, im Motorrad ein Automatikgetriebe unterzubringen. Moto Guzzi, Honda CB und andere. Durchgesetzt hat es sich meines Erachtens bis jetzt deswegen nicht,....
    weil das Honda Getriebe KEINE Automatik ist!!!!! es ist grob vereinfach ein Schaltgetriebe mit 2 Kupplungen, bei dem man nicht manuell ein/auskuppeln muß.
    Es hat auch mit dem Suzi Burgman System (reine Automatik, die jedoch auch geschaltet werden kann, aber nur über simulierte Gangstufen) überhaupt nix gemeinsam, weder die Idee noch die Ausführung.

    Tiger

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    #17
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    weil das Honda Getriebe KEINE Automatik ist!!!!! es ist grob vereinfach ein Schaltgetriebe mit 2 Kupplungen, bei dem man nicht manuell ein/auskuppeln muß.
    Es hat auch mit dem Suzi Burgman System (reine Automatik, die jedoch auch geschaltet werden kann, aber nur über simulierte Gangstufen) überhaupt nix gemeinsam, weder die Idee noch die Ausführung.

    Tiger
    Schau dir das Video bei Youtube noch mal an. Nach gerademal 9 Sekunden steht da dick und fett: Automatic transmission for motorcycle
    Also nach meinem Verständnis bedeutet das: es ist eine Automatik
    Erkläre mir mal, wie du da die Kupplung betätigen willst....es gibt keinen Hebel dafür.

    MfG
    Wurtzel

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    #18
    lies doch mal was ich geschrieben habe "man kann nicht manuell ein/auskuppeln"
    Nur weil kein Kupplungshebel da ist, ist es doch noch lang keine Automatik.

    Dieses Getriebe wechselt im "Automatik"modus selbst die Gänge (durch 2 Kupplungen ohne Zugkraftverlust) und ohne Wandlerüberbrückung wie bei einer herkömmlichen Automatik.
    Im Manuellen Modus gibst du das Kommando zum Gangwechsel, das Getriebe wechselt zwischen den beiden Gängen ohne dass es durch "Kupplungsziehen" zu einem "Leerlauf" kommt.
    das ist mit automatischer Übertragung gemeint.

    Dieses Doppelkupplungsgetriebe ist trotz des Automatikmodus keine Automatik, sondern ein Schaltgetriebe ohne Kupplungsbetätigung und hat als Besonderheit 2 Kupplungen auf 2 Ebenen, von denen je eine Ebene die geraden Gänge trägt und die andere Ebene die ungeraden.
    In Abhängigkeit von dem Fahrzustand (Drehzahl, Beschleunigung, Last usw) werden nun zu vorgegebenen Punkten (oder eben vom Fahrer gewollt) die Gänge gewechselt, aber nicht durch auskuppeln und einlegen eines nächsten Ganges und wieder einkuppeln.
    Hier wird nun zwischen beiden Ebenen hin und hergeschaltet, ohne je die Kraftübertragung zu unterbrechen.
    Tiger

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    #19
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    lies doch mal was ich geschrieben habe "man kann nicht manuell ein/auskuppeln"
    Nur weil kein Kupplungshebel da ist, ist es doch noch lang keine Automatik.

    Dieses Getriebe wechselt im "Automatik"modus selbst die Gänge (durch 2 Kupplungen ohne Zugkraftverlust) und ohne Wandlerüberbrückung wie bei einer herkömmlichen Automatik.
    Im Manuellen Modus gibst du das Kommando zum Gangwechsel, das Getriebe wechselt zwischen den beiden Gängen ohne dass es durch "Kupplungsziehen" zu einem "Leerlauf" kommt.
    das ist mit automatischer Übertragung gemeint.

    Dieses Doppelkupplungsgetriebe ist trotz des Automatikmodus keine Automatik, sondern ein Schaltgetriebe ohne Kupplungsbetätigung und hat als Besonderheit 2 Kupplungen auf 2 Ebenen, von denen je eine Ebene die geraden Gänge trägt und die andere Ebene die ungeraden.
    In Abhängigkeit von dem Fahrzustand (Drehzahl, Beschleunigung, Last usw) werden nun zu vorgegebenen Punkten (oder eben vom Fahrer gewollt) die Gänge gewechselt, aber nicht durch auskuppeln und einlegen eines nächsten Ganges und wieder einkuppeln.
    Hier wird nun zwischen beiden Ebenen hin und hergeschaltet, ohne je die Kraftübertragung zu unterbrechen.
    Tiger
    Da müsste man jetzt aber mal den Begriff Automatikgetriebe genauestens definieren.
    Auch beim herkömmlichen "Automatikgetriebe" werden Gänge geschaltet, auch wenn dies z.B. über Bremsbänder an Planetentrieben passiert. Und auch darin stecken Kupplungen, die unterschiedliche Kraftflüsse herstellen können. Wirklicher Unterschied ist der hydraulische Drehmomentwandler zwischen Motor und dem eigentlichen Getriebe. Und, solange es automatisch kuppelt und schaltet, ist es imho ein "Automatikgetriebe".
    Auch wenn's zwei verschiedene Lösungen zum gleichen Problem sind.

    Grüße
    Uli

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    #20
    Hi Uli,
    ich habe mit meiner Argumentation nur dem Eindruck entgegenwirken wollen, es würde "Rollerfeeling" aufkommen oder sowas wäre in "Suzukis Burgman" schon verwirklicht worden, das ist nicht der Fall.
    Mit so einer Rollerautomatik hat das hier vorgestellte nicht das Geringste zu tun.

    Wie man die Kraftübertragung auch nennen möchte, im Gegensatz zur herkömmlichen Automatik gibt es (wie schon festgestellt) keinen Drehmomentwandler und was noch viel wichtiger ist, es gibt keine Zugkraftunterbrechung.
    Das ist schon ein ganz deutlicher Unterschied zu einem "normalen" Automatikgetriebe.

    Ich finde das eine äußerst interessante Lösung und spätestens wenn BMW da mitzieht, werden sich hier die Hymnen gegenseitig überbieten
    Tiger


 
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