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Downunder mit WWBTT.........

Erstellt von Kuhjote, 20.07.2008, 20:30 Uhr · 670 Antworten · 124.598 Aufrufe

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    #91




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    #92
    KuhJote in einem Land, in dem sich fliegende Füchse tummeln und Schweinefußnasenbeutler einst ihr Unwesen trieben.......

    Bis zur nächsten Veröffentlichung von Bill Bryson bist du ein absolut standesgemäßer Ersatz - vielen, vielen Dank!

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    Daumen hoch Down Under

    #93
    Hallo KuhJote,

    genial, einfach nur genial. Laß mich wissen wann du dein erstes Buch veröffentlichst. Das erste Exemplar handsigniert will ich haben...
    Hör bl0ß nicht auf. Karin von der Boxertruppe fährt immer bei meiner Sozia und mir mit...

    Grüße aus dem rheinischen Nizza
    Uwe

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    Standard einfach subber

    #94
    Schwester ? Darf ich Sie mal was fragen?

    Wie heisst denn der Fachausdruck für "geil auf Fortsetzung von Kuhjote`s Geschichten Sein"?

    Ist das ansteckend?

    Ich glaub, ich hab mich angesteckt........

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    Standard Downunder mit WWBTT........Teil 10

    #95
    ...Die Gruppe stellte die Motorräder auf Anweisung brav in einer Reihe ab. Schön eines neben dem anderen. Heute und in Zukunft gewährleistete diese Formation eine sehr ökonomische Vorgehensweise bei den täglichen Wartungsarbeiten. Bloß keinen Schritt zu viel machen. Olli war ein äußerst geschickter Mechaniker. Jeder seiner Handgriffe saß, und keine seiner Bewegungen war überflüssig. Kettenspannung prüfen und schmieren, Reifenluftdruck und Ölstandmessung waren absolute Routinetätigkeiten für ihn. Er marschierte stoisch von einer XT zur nächsten und checkte diese wesentlichen Dinge. Für einen Reifenwechsel brauchte er weniger als 10 Minuten, mit Hinterrad ein - und ausbauen. Ohne irgendwelche Hilfsmittel, und fast ohne hinzusehen. Routine pur. Als er mich an diesem Abend bemerkte, winkte er mich heran.

    "Du hast deine Karre aber ordentlich demoliert", grunzte er missmutig. "Du musst mal gleich mit anfassen ... die Gabel richten", befahl er dann. Ich tat, was mir befohlen wurde, und hielt den Lenker mit beiden Händen in einer neutralen Position ordentlich fest.
    Olli hatte zuvor bereits das Vorderrad ausgetauscht, und die XT dann zwischen zwei Felsbrocken eingeklemmt. Er lockerte mit einem Schraubenschlüssel irgendwelche Schrauben am Vorderbau, dann trat er zweimal ordentlich mit seinen schweren Stiefeln gegen die Standrohre. Danach nahm er meinen Platz ein, rüttelte noch am Lenker herum und zog die Schrauben dann wieder stramm an. Ein prüfender Blick über den dicken Daumen ... und .."Perfekt..", verkündete er abschließend. Tatsächlich konnte ich anschließend keinen Unterschied zum ursprünglichen Zustand mehr feststellen. So war er, unser Olli. Vielleicht ein wenig schmuddelig, aber sonst rau aber herzlich und trinkfest. Ursprünglich einmal Landmaschinenmechaniker im Münsterland, hatte Knut ihn bei irgendwelchen Enduroveranstaltungen kennengelernt. Als hingebungsvollen Schrauber irgendeiner Amateurmannschaft. Das war vor etlichen Jahren. Irgendwie hatte Olli wohl damals ständig Probleme mit der Staatsgewalt. Überwiegend wohl wegen seiner Schwäche für hochprozentige Getränke und daraus resultierender diverser Untaten. Wobei das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis wohl noch eine der geringsten Verfehlungen darstellte.
    Olli hatte es deshalb vorgezogen seinen Lebensmittelpunkt auf einen anderen Kontinent zu verlegen. Mehr oder weniger ... inkognito ... glaubte ich verstanden zu haben. Dies und vieles mehr erfuhr ich von Martin, der fröhlichen und mitteilungsbedürftigen studentischen Hilfskraft. Direkt nach der rustikalen Gabelinstandsetzung bekam ich vom selben Martin auch noch aufschlussreiche Informationen über den guten Wolfgang. Der vollführte nämlich gerade aktuell lustige Wheelies und andere Kunststücke mit der XT.
    Wolfgang war früher wohl mal GST-Champion im Motocross. Bei dieser 'Gesellschaft für Sport und Technik' in der ehemaligen Täterä.
    Da hatte ich mir wohl völlig unnötig Sorgen gemacht. Mal abwarten, welche dunklen Geheimnisse die anderen Teilnehmer dieser Veranstaltung hier noch so verbargen. Bei den weiblichen Verdächtigen war ich schon ziemlich weit vorgedrungen, mit meinen investigativen Bemühungen. Fand ich jedenfalls.

    Den peinlichen Befragungen wegen meines verspäteten Eintreffens versuchte ich dann, irgendwie geschickt auszuweichen. Dies gelang mir allerdings nur unzureichend, und ich musste dann doch meinen verunglückten Geländeausflug eingestehen.
    Wolfgang schmunzelte bei meinen Erklärungen und bot sich an, mit interessierten Teilnehmern einige Gelände und Trial-Übungen auszuprobieren.
    Knut und Olli meldeten allerdings sofort Bedenken an. Die Menge der mitgeführten Ersatzteile war wohl begrenzt, und das fahrerische Können der Gruppe schien Knut bisher wohl noch nicht so ganz überzeugt zu haben.

    Das übliche 'Briefing' fiel diesmal aus. Morgen sollte nämlich ein Ruhetag werden. Es stand Kultur, Land und Leute auf dem Programm. Diese kleine Stadt-Alice Springs-zählte so ungefähr 20.000 Einwohner und einige historische Sehenswürdigkeiten. Wenn man historisch hier mal mit etwa -100 Jahren- ansetzt. Aus europäischer Sicht. Die Eingeborenen hatten dagegen etwa 50.000 Jahre Kulturgeschichte vorzuweisen. Oder was man so Kulturgeschichte nennt.
    Knut versuchte uns, zu begeistern." Historische Telegrafenstation, Flying- Doktor-Zentrale, Abo-Kunst .... und so weiter ... lauter tolle Sachen hier. In einem Radius von 1500 Kilometern ist das die einzige Stadt hier. Guckt euch den ganzen Kram in Ruhe an ... und dann gehen wir am Abend in eine tolle moderne Kneipe ... Wein, Weib, Livemusik und so weiter ... tolle Sache".
    Klang grundsätzlich nicht übel. Olli und Martin grinsten ebenfalls begeistert.
    Die kannten den Laden wohl schon. Die Gruppe wirkt auch ziemlich angetan, und somit war dieses Programm beschlossene Sache.

    Die folgende Nacht wurde dann doch noch ziemlich anstrengend. Allerdings mehr für Anke als für mich. Durch mein lädiertes Knie leicht gehandicapt, konnte ich leider nicht das volle Potenzial abrufen. Schade eigentlich, aber Anke kompensierte dieses Defizit ganz ordentlich. Hilft eben manchmal, wenn man mehr als 10 Jahre lang Bodenturnen trainiert hat. Beim Frühstück stellte sich dann allerdings heraus, das die absolvierte Pflicht und Kür nicht ganz unbemerkt geblieben war.
    Vor allem unser Zahnarzt war plötzlich ziemlich einsilbig. Jürgen schien allerdings irgendwie erleichtert. Mir war es ebenfalls egal, damit hörte dieses Versteckspiel endlich auf.
    Von mir aus ... dann eben Hand in Hand durch Alice Springs ... was tut man nicht alles, als eindeutiger Sieger.




    Fortsetzung folgt

  6. HP2Sascha Gast

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    #96
    Jetzt hast Du Dich mit der Beziehungskiste aber schnell und kurz aus der Affaire gezogen...
    What happened in Alice Springs? Some details?

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    #97
    Nur die Ruhe. Genau lesen. Kommt doch noch...

  8. HP2Sascha Gast

    Frage

    #98
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    ...Kommt doch noch...
    Ja gerne, aber
    WANN
    bloß?

  9. Registriert seit
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    #99
    Ok Wochenende und so (wir waren ja auch in Schotten..)

    Aber gezz muss die Geschichte (auchwenn es keine 'Herbrennstory is- die ich persönlich bevorzugen würde-) weiter gehen alter Ku(h)jote

  10. Registriert seit
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    Herbrenngeschichten fallen mir momentan keine mehr ein...ich will mir nicht einfach irgendwas aus den Fingern saugen...
    Bei der Geschichte hier muß ich aus strategischen Gründen so langsam ein wenig "anspruchsvoller" werden. Wenn das nerven sollte...immer melden und meckern

    Gruß

    Michael


 
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