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Downunder mit WWBTT.........

Erstellt von Kuhjote, 20.07.2008, 20:30 Uhr · 670 Antworten · 124.536 Aufrufe

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    Ich hol mir jetzt nochn Pitcher...

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    Standard Macho-Stil

    Klassischen Bildungsurlaub gibts in diesen anderen Foren

    Aber mal Hand aufs Herz. Diese Reduzierung auf die rein existentiell doch wesentlichen Dinge stabilisiert das seelische Gleichgewicht. Bei mir jedenfalls. So einmal im Jahr.....

    Aber wenn ihr lieber tiefenpsychologische Erkenntnisse teilen möchtet...oder tiefschürfende sozialkritische Erörterungen nachvollziehen wollt...?

    Sehr gerne...


    Gruß

    Michael

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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Klassischen Bildungsurlaub gibts in diesen anderen Foren

    Aber mal Hand aufs Herz. Diese Reduzierung auf die rein existentiell doch wesentlichen Dinge stabilisiert das seelische Gleichgewicht. Bei mir jedenfalls. So einmal im Jahr.....

    Aber wenn ihr lieber tiefenpsychologische Erkenntnisse teilen möchtet...oder tiefschürfende sozialkritische Erörterungen nachvollziehen wollt...?

    Sehr gerne...


    Gruß

    Michael
    Hi Micha,

    klingt hier irgendeiner nach Sigmund F.??
    Nö wa ?!!!

    Also weiter im Text ! und btw ... Ich auch'n Buch bitte

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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Aber wenn ihr lieber tiefenpsychologische Erkenntnisse teilen möchtet...oder tiefschürfende sozialkritische Erörterungen nachvollziehen wollt...? Sehr gerne... Gruß Michael
    Bleib Dir selbst treu, schreibe deine Geschichten wie Du sie schreiben möchtest. Das paßt schon, nur Mut !

    Customer-Focussing finde ich hier nicht so prickelnd, laß mich lieber träumen........

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    top Entertainment...

    sind wir Brüder im Geiste, daß mit der Reaktion auf eine gewisse Rocklänge ist bei mir ebenso ausgeprägt..

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    Standard Kurze Unterbrechung

    Im Moment habe ich leider technische Probleme mit dem heimischen Internetzugang (völlig ausgefallen)...

    Deshalb kann ich nur über den betrieblichen kommunizieren (nicht immer einfach)

    Aber trotzdem werde ich in den nächsten Tagen wieder was hinkriegen.

    P.S

    Diese Nachricht kann auch an die 4-Zylinder-Freunde im K 1200 Forum weitergegeben werden.
    Aber teile denen wenigstens noch mit, dass Du nicht im Boxerforum sondern im GS-Forum klaust
    Mein lieber RHEINPFEIL.





    Gruß


    Michael

  7. Registriert seit
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    Standard Downunder mit WWBTT........Teil 13

    …Die Aktivitäten am nächsten Morgen liefen ein wenig zäher an als üblich. Olli wirkte völlig unbeeindruckt, trotz seiner gestrigen Alkoholexzesse. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Knut verlor ebenfalls kein Wort über den vergangenen Abend. Über die vor uns liegende Strecke allerdings doch.
    „Es soll ein wenig Sand auf die Piste geweht haben in den letzten Tagen, hab ich jedenfalls gehört.." verkündete er uns. Er schien mir, dabei ein wenig besorgt zu klingen. „Unter Umständen müssen wir ein paar Kilometer dadurch. Wir können allerdings auch eine andere Route nehmen. Dauert zwar länger und ist auch ziemlich öde ... aber wenn ihr meint.." Er schwieg und wartete offenbar auf Kommentare zu seinem Vorschlag.
    “So ein bisschen Sand werden wir doch wohl schaffen.." meinte Martin fröhlich.
    „Wir müssen doch nicht rasen. Fahren wir da einfach etwas langsamer", ergänzte Heinz gelassen. Der Rest der Truppe nickte und schien einverstanden. Wolfgang hatte den Kopf gehoben und verzog leicht das Gesicht: „Naja, mit langsam fahren kommt man im Sand nicht unbedingt ... ", begann er leise. Er schwieg dann aber sofort wieder.
    Meiner Meinung nach klang das alles eher weniger spannend, aber immer noch besser als stupide auf der Straße tuckern.
    Was soll's....Versuch macht klug. Und mit einer Enduro!
    Zunächst war es der übliche endlose Highway-Trip. Immer gemütlich geradeaus. Stundenlang durch die triste Landschaft. Heiß war es natürlich auch, inzwischen hatten wir uns aber alle daran gewöhnt. Der Eine mehr, der Andere weniger.
    Wie angekündigt wurde die dann die Strecke immer sandiger. Auf der festgefahrenen " unpaved road" lag immer mehr Sand. Das Marschtempo verringerte sich deutlich. Alle, bis auf Martin und Wolfgang, hatten die Stiefel von den Rasten genommen und pendelten immer langsamer durch den tiefer werdenden Sand. Einige wackelten sehr bedrohlich und fuhren im Schritttempo vorsichtig weiter. Irgendwer stoppte dann plötzlich.
    Alle anderen hielten ebenfalls an.
    „Keinen Meter weiter ... fahr ich hier mehr", keuchte Dieter laut und vernehmlich. Seine neuen Superstiefel waren völlig mit rotbraunem Staub bedeckt. Er hatte den Helm abgenommen und schnaufte laut vor sich hin.
    Irgendwie war ich auch, genau wie alle anderen, froh über diese kleine Pause.
    Wolfgang bot sich als Kundschafter an. Er düste dann auch sofort los, um die genaue Länge der Sandstrecke zu ermitteln. Mit ausgestreckten Armen und locker auf den Rasten stehend jagte er davon. Sah doch ganz einfach aus. Seine XT pendelte zwar ordentlich hin und her, dies schien ihn aber überhaupt nicht zu stören. Sand hatten sie scheinbar genug ... damals ... in der DDR.
    Nach etwa 10 Minuten tauchte er wieder auf. „Das zieht sich noch ordentlich ... ", verkündete er ziemlich vage.
    Knut hatte vor der Abfahrt noch ein Angebot gemacht." Wer nicht zurechtkommt, der bleibt einfach stehen und wartet. Wir kommen zügig hinterher und sammeln alle auf ..." -Alle-hatte er gesagt.
    Dieter jedenfalls war fest entschlossen, dieses Angebot anzunehmen.
    Die drei Frauen; sonst eher wenig zimperlich, schienen jedenfalls ganz froh zu sein.
    Sie konnten nun ohne Gesichtsverlust ebenfalls abbrechen.
    Fast dankbar sahen sie den Zahnarzt an.
    Für den Rest der Truppe war es eine Frage der Ehre.
    So habe ich es jedenfalls gesehen ... damals im Sand.
    „Speed ... ordentlich Speed ... Gewicht nach hinten verlagern ... und nicht krampfhaft den Lenker festhalten. Locker bleiben ... und immer schön laufen lassen..", erklärte Martin uns noch und jagte davon.
    Ein völlig neues Fahrgefühl. Es war, als ob man durch tiefen, weichen Schlamm fährt. Total instabil und wackelig. Wir gaben uns alle Mühe und versuchten zügig Fahrt aufzunehmen.
    Jürgen fuhr vorne. Nach ungefähr 300 Metern katapultierte es ihn das erste Mal vom Gerät. Wir eierten fußschleifend heran und halfen ihm wieder auf sein Mopped. Nach etwa einer Viertelstunde hatten wir allerdings genug. Jeden hatte es zwischenzeitlich mindestens einmal erwischt. Überall dieser verfluchte feine Sand. Es war heiß wie in der Hölle und ein Ende der Plackerei war nicht in Sicht.

    Heinz, unser Oldie, war völlig fertig. Wir ließen die Kisten am unsichtbaren Rand der völlig im Sand versunkenen Piste einfach stecken. Dann zerrten wir den erschöpften Heinz unter einen der wenigen trockenen Bäume am Rande der Strecke.

    Martin und Wolfgang hingegen amüsierten sich prächtig. Die beiden transportierten die Yamahas der Frauen durch den Sandkasten. Immer schön mit einem Affenzahn an uns vorbei. Erst jeder auf einer separaten XT. Dann zusammen auf einer gemeinsamen ... wieder zurück. Uns war der Spaß zwar vergangen, aber es war trotzdem äußerst frustrierend dieses Treiben zu beobachten.
    Weit über 40 Grad ... und überall Sand in den Klamotten.

    Wenn da nicht dieser Rest von Ehrgeiz gewesen wäre. Nachdem die beiden Sandakrobaten mal wieder vorbei getobt waren, reichte es mir dann. Jürgen sah das wohl ähnlich und die beiden tapferen Schweizer ebenfalls. Jeff wurde einstimmig verurteilt, auf den dahinsiechenden Heinz aufzupassen.
    Wir vier gingen es wieder an. Weit konnte es nicht mehr sein. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten schaffte ich es dann doch endlich, ein ausreichendes Tempo vorzulegen. Meine XT schlingerte und wackelte aber ich behielt die Füße auf den Rasten. In dem vollen Bewusstsein jeden Moment böse aufs Maul fallen zu können, wühlte ich mich durch die Landschaft. Ich habe keine Ahnung mehr, wie schnell ich fuhr. Schnell genug, um weiter zu kommen ... zu schnell um einen Sturz unbeschadet zu überstehen. Spaß ist was anderes.
    Jürgen kämpfte hinter mir ebenfalls sehr ordentlich, zumindest bis er plötzlich über den verwischten Rand der Piste hinaus schoss, und dabei einen recht ansehnlichen Salto darbot.
    Dies konnte ich im Rückspiegel gut beobachten. Die Schweizer waren noch hinter ihm, deshalb behielt ich mein brauchbares Tempo bei. Wenn ich da vom Gas gegangen wäre ... hätte ich sehr wahrscheinlich ebenfalls einen sehenswerten Luftsprung vollführt. Irgendwann musste doch endlich mal Schluss sein, mit diesem verfluchten Flugsand.
    Dann standen plötzlich einige bekannte XTs am Rande der nun wieder erkennbaren Straße.
    Geschafft!
    Schnell parkte ich meine Yamaha neben den anderen und marschierte zügig zurück. Helm und Jacke legte ich vorher ab. Jürgen saß mit schmerzverzerrtem Gesicht neben seiner liegenden XT. Die Schweizer hatten ihm inzwischen ihr letztes Wasser eingeflößt.
    „Und..?" fragte ich, schnaufend von dem anstrengenden Fußmarsch.
    „Schulter ... ", antwortete Jürgen stöhnend. „Wahrscheinlich ausgekugelt ... ", ergänzte er mit zusammengebissenen Zähnen.
    „Schätze ... wir brauchen jetzt eine Krankenschwester. Mindestens ..." erwiderte ich. Jürgen sah mich mit weit aufgerissenen Augen an.
    "Fürchte ich auch“, stöhnte er dann.

    Fortsetzung folgt

  8. Registriert seit
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    Standard AAAARGH

    Genial, weiter....


    MEHR!!!!!!!!!!

    BITTE, Bitte, bitte

  9. Registriert seit
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    Standard

    Juop ! Im Sand hilft nur Speed ....
    Geil beschrieben !!

  10. Registriert seit
    08.08.2007
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    Daumen hoch

    Ich habe gerade den 11'111sten Aufruf dieses Fred's gemacht - mehr brauche ich nicht zu sagen

    Oder doch: Ich hasse Sand!


 
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