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Downunder mit WWBTT.........

Erstellt von Kuhjote, 20.07.2008, 20:30 Uhr · 670 Antworten · 124.609 Aufrufe

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    Stiefel werfen!
    Die kniehohen aus Lack

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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen

    Was soll ich machen....sie hat mit Stiefeln nach mir geworfen

    M.
    Stiefelchen? Stiefeletten? hohe Mokassins?
    oder
    Arbeitsstiefel mit Stahlkappe? MotoCross-Stiefel?

    nimm`s nicht tragisch, was sich liebt, das neckt sich. Die einen werfen mit Wattebäuschchen, die anderen halt mit Stiefeln.

    PS: wenn kein Dosenbier mehr da ist, Flaschenbier tut`s auch , nur so alt Tipp.

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    Zitat Zitat von lemmi+Q Beitrag anzeigen
    Stiefel werfen!
    Die kniehohen aus Lack
    DAS bringt mich ja zum Schmunzeln, aber Deine Signatur gibt mir zu denken.... Bist Du noch in anderen Foren zu Gange?
    In http://www.verrueckt.de/ vielleicht?

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    @Raubritter
    Nö, auf der Seite stelle ich mir nur meine Wunschliste für die bunten Drops zusammen
    Ansonsten nur der ganz normale Wahnsinn.

    Grüße
    Martin

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    Standard Downunder mit WWBTT.....Teil 20

    ...Die Umgebung bestand im Wesentlichen aus rotem und festem Sandboden und unregelmäßig verteiltem grünen Gestrüpp. Ausnahmslos trockenes und hartes niedriges Buschwerk.
    Einige knorrige und verzweigte ziemlich niedrig gewachsene Bäume duckten sich auch noch in die Landschaft. An ihrer unregelmäßigen und demolierten Rinde waren die Spuren von überstandenen Feuersbrünsten noch deutlich zu erkennen.
    Hier in diesen Gefilden regnete sehr selten. Es war erstaunlich, dass hier überhaupt pflanzliches Leben existieren konnte.
    Tiere gab es allerdings auch hier draußen. Kängurus, Dromedare, Wildpferde und Dingos. Nicht etwa, dass wir irgendeines dieser wild lebenden Viecher jemals zu Gesicht bekommen hätten. Jedenfalls nicht in einem brauchbarem Zustand.
    Tot und vertrocknet lagen allerdings eine Menge von ihnen am Straßenrand herum.
    Das gesamte mobile Inventar dieses ziemlich lebensunfreundlichen Biotops konnte man dort vorfinden.
    Die gefürchtetsten beweglichen Spezies dieser Gegend hatten wir allerdings noch gar nicht zu Gesicht bekommen. Die giftigen Schlangen fehlten bisher noch.
    Knut orakelte zwar ständig diesbezüglich herum aber ich ging mal davon aus, dass er seine Truppe nicht eine Gegend führen würde, in der mit einer nächtlichen Angriffswelle dieser kriechenden Killerreptilien zu rechnen war.
    Gefährlich waren angeblich auch die Dingos. Kojotenähnliche Wildhunde, die in kleinen Rudeln auf die Jagd gingen. Ähnlich wie Wölfe fielen die auch über deutlich größere Beutetiere her. Menschen waren deutlich kleiner als einige ihrer sonstigen Opfer. Also schien eine gewisse Vorsicht auch hier angebracht zu sein.
    Das war eben keine Kaffeefahrt, unser Outbacktrip.

    Olli machte sich dann auch an die üblichen Wartungsarbeiten. Heute allerdings wurden seine Mechanikerqualitäten mehr als üblich gefordert. Ankes’ Motorrad bockte ein wenig. Der Vergaser schien die Quelle des Übels zu sein.
    Zumindest deuteten die Erklärungen der Fahrerin in diese Richtung.
    Inzwischen wurden auch die üblichen Maßnahmen und Vorbereitungen für das gemeinsame abendliche Diner ergriffen. Klappstühle und Tische wurden entladen und aufgebaut und ebenso alles andere was eben so nötig ist.
    Nebenbei suchten sich alle einen geeigneten ebenen Platz zum Aufbau der Zelte.
    Nicht allzu weit von der illegalen Feuerstelle und nach Möglichkeit nicht in der Nähe verdächtiger Büsche. Diese könnten unter Umständen giftiges Getier beheimaten.
    Des Nachts sind nicht nur alle Katzen, sondern auch alle Schlangen grau.
    Unter Berücksichtigung dieser Vorsichtsmaßnahmen ergab sich eine ziemliche Kumulation der kleinen Kuppeln in zwei Bereichen.
    Sicherheit vor Privatheit. Man muss eben manchmal Prioritäten setzen.
    Die trotz der zweifellos erfolgreichen Emanzipationsbewegung immer noch
    nachweisbaren geschlechtsspezifischen Präferenzen sorgten für eine spontane Gruppenbildung.

    Die eine Gruppe beschäftigte sich mit der Zubereitung der Mahlzeit. Die andere Gruppe belagerte den tüftelnden Olli. Der Vergaser schied als Übeltäter aus. Olli hatte dieses relativ überschaubare Bauteil inzwischen in sämtliche Einzelteile zerlegt.
    Manchmal ist das Ganze eben nicht mehr als die Summe seiner Teile.

    Dies gilt zumindest für einen XT-Vergaser. Bei diesem hier waren alle Teile einwandfrei und deshalb…….
    Mittlerweile war der Mechaniker tief in die Innereien des Motorblocks vorgedrungen. Bei all seinen Tätigkeiten hantierte er mit einer schlafwandlerischen Sicherheit.
    Seine Diagnose war fatal. Das Auslassventil war hin. Eventuell hatte es vorher einen Kolbenklemmer gegeben, daher auch dieses beschriebene Ruckeln. Wie auch immer, dieser Motor brauchte eine Totaloperation. Olli trug es mit Fassung. Bei der Laufleistung dieses Einzylinders war damit zu rechnen, verkündete er.
    Dummerweise gab es kein Ersatzbike. Anke war ab sofort wohl Fußgängerin. Alternativ käme auch ein Job als Sozia infrage. Olli grinste mich nach der Verkündung dieser These herausfordernd an.
    Schon klar!
    In guten wie in schlechten Zeiten. Was bleibt mir übrig!
    So schlimm war das ja dann auch wieder nicht. Bei dieser Streckenführung ist eine Begleiterin eher ein Vorteil. Wir würden das Beste daraus machen.

    Es wurde dann auch wie immer, ziemlich schnell dunkel. Angesichts der neuen Konstellation beschloss ich, ein kurzes klärendes Gespräch mit Eva zu führen. Heinz hatte mir aus seiner neutralen Sicht die gestrigen Vorgänge geschildert.
    Man kann sich eben nicht immer, mit alkoholinduzierter kurzfristiger Unzurechnungsfähigkeit heraus reden.
    Das ist zwar immer die einfachere Lösung, muss dann aber auch als Entschuldigung formuliert werden. Irgendwie fehlte mir aber das richtige Schuldbewusstsein.
    So teilte ich der aufmerksam lauschenden Eva also lediglich mit, dass ich ab sofort mit Sozia unterwegs wäre. Mit dieser Information konnte sie nun machen was sie wollte. Da keine weiteren Fragen gestellt wurden, hakte ich die Sache als erledigt ab.
    Man kann auch alles komplizieren. Manche kleinen Probleme kann man auch mit wenigen Worten aus der Welt schaffen.
    Das habe ich tatsächlich noch geglaubt, damals im Outback.

    Die allgemeinen Gespräche am Lagerfeuer drehten sich an diesem Abend um die furchtbaren Auswirkungen von Schlangenbissen. Speziell um die von Giftschlangen.
    Knut und Martin wurden nicht müde uns die grausamen Folgen unbehandelter Vergiftungen zu schildern. Tod oder Frührente.
    Keine sonderlich beruhigenden Aussichten.

    Die Gruppe war ziemlich zusammengerückt und niemand verlies ohne akuten Harndrang den beleuchteten Bereich. Es wurde auch auffallend wenig getrunken diesmal.
    Die exotische nächtliche Geräuschkulisse erschien an diesem Abend wesentlich bedrohlicher als sonst. Auch ich vernahm viele mir bis dahin nicht bekannte Laute.
    Zudem war meine neue Sozia heute ungewöhnlich anhänglich. Ob es nun an der bedrohlichen Umgebung, an ihrer neuen Rolle als meine Sozia oder einfach nur an meinem liebenswerten Charakter lag, konnte ich nicht eindeutig ergründen.
    Wahrscheinlich ein bisschen was von allem.
    Wir zogen uns dann trotz der vermuteten lauernden Gefahren ein wenig zurück. Obwohl ich bisher nie in dem akuten Verdacht stand ein großer Romantiker zu sein, muss ich zugeben, dass mich der südliche Sternenhimmel enorm beeindruckte.

    In dieser völlig klaren Wüstennacht war dieser Anblick einfach unbeschreiblich. Es gibt Bilder, die man einfach nicht angemessen beschreiben kann.
    Der Anblick dieses südlichen Sternenhimmels gehört mit Sicherheit dazu.
    Ich bin jetzt noch ergriffen wenn ich mich daran erinnere.
    Da hat man einfach keine Fragen mehr.
    Absolut überwältigend.

    Fortsetzung folgt

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    Yeahhhhh !!!!

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    thank you sir

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    Daumen hoch

    Danke auch von mir!

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    ...und diesmal ein großer Happen.

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    Daumen hoch



    GENIAL!!! - Weiter, bitte !!!


 
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