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Downunder mit WWBTT.........

Erstellt von Kuhjote, 20.07.2008, 20:30 Uhr · 670 Antworten · 124.683 Aufrufe

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    Reden

    Zitat Zitat von Spätzünder Beitrag anzeigen
    Danke!!

    Erwartungsvoller Gruß!

    Stefan

    tss tss....Schädelbrecher aus dem Labor...

    ...ich hätte da einen Schädelpfleger anzubieten: Krötenbrunner Nierentritt,
    Spätlese...- oder einen Geldbeutelschnapper: Chateau Petrus, macht garantiert ARM!!!-Ins Labor gehen wir besser nich...

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    Standard Puh... Die ersten 33 Seiten sind geschafft. ;-)

    Hallo Michael,

    nachdem Du mir ja gestern beim Stammtisch so vorgeschwärmt hast, habe ich mich natürlich noch gleich dran gesetzt und angefangen die Story zu lesen.

    Diverse Parallelen zu Deiner Roman-Anke konnte ich ausmachen. Es ist mit nichten nur der Name.

    Ich mußte doch das ein oder andere Mal herzlich Lachen. Du hast mir gestern nicht zu viel versprochen.

    Jedenfalls möchte ich Dich darin bestärken weiter zu machen! In mir hast Du schon einen neuen Fan gefunden. Und solltest Du tatsächlich das Ganze einmal als Buch veröffentlichen - eins davon gehört mir.

    Im Übrigen habe ich die Geschichte mit dem Bikerhotel doch schon gelesen. Bin da irgendwann mal durch Zufall drauf gestoßen. Wußte natürlich nicht, dass Du das geschrieben hast.

    Also... Mach weiter so und viel Erfolg!

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    Standard

    Diverse Parallelen zu Deiner Roman-Anke konnte ich ausmachen. Es ist mit nichten nur der Name.


    Danke...Anke.
    Wie der Zufall doch so spielt. Natürlich gibt es zumindest eine Parallele....ich hoffe nur inständig, dass die "echte" Anke diese Texte niemals lesen wird.......

    Natürlich habe ich jetzt eine kleine Schreibblockade.... zumindest was weitere diverse zwischenmenschliche Aktivitäten betrifft.

    Damit der Solinger GS-Stammtisch hier nicht in einem merkwürdigen Licht erscheint..bei den Nicht-Insidern.
    Nein...dort geht es äußerst gesittet zu.....und es sind auch nicht die Boxerfreunde.


    Gruß

    Michael

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    Standard Downunder mit WWBTT.....Teil 26

    ...Unser heutiges Tagesziel klang aber auch nicht allzu gemütlich. Wir würden am heutigen Tag bis zum Lake Hart fahren. Ein Salzsee im Woomera Gebiet. Dieses Gebiet lag am Stuarthighway und damit an unserer Strecke. Totes Land hier unten. Totes Land mit Salzseen und eben mit dem mehr als 100.000 qkm großen ehemaligen Sperrgebiet.
    Ehemaliges Sperrgebiet mit einer Fläche von über 100.000 qkm?
    Es war nicht wirklich überraschend, was Knut uns über diese Area zu berichten hatte. Der Oboriginie-Name lautete … Maralinga..übersetzt etwa soviel wie … Land des Donners. Und zwar … des ganz großen Donners.
    Man ahnt es schon. Hier wurden und werden immer noch, die ganz großen Knallfrösche getestet. Immer noch die konventionellen und früher auch die atomaren Böller. Alles eben, was vom Boden und aus der Luft abgeschossen und geworfen werden kann. Ohne Rücksicht auf Verluste.
    Das Gebiet ist zwar durch vereinzelte Schilder und nicht vorhandene Straßen abgesichert und normalerweise verirrt sich kein Mensch dorthin … aber … die Aboriginies konnten weder die englische Beschriftung entziffern, noch benötigten sie Straßen ... damals in den 50er Jahren.
    Und so kam es, wie es kommen musste. Viele der arglosen braunhäutigen Urmenschen hatten plötzlich die außergewöhnliche Ehre, frische Atompilze aus unmittelbarer Nähe bestaunen zu dürfen.
    Entgegen ihren traditionellen Gewohnheiten hatten diese Augenzeugen allerdings keine Gelegenheit, diese ungewöhnlichen Erlebnisse an ihre Nachkommen weiterzugeben.
    Obwohl es vereinzelte Nachkommen einiger Überlebender gibt. An denen konnte man dann die genetischen Folgeschäden erforschen.
    Aus Sicht der Militärs ist das Gebiet ideal. Man kann nichts kaputt machen und russische Spione sind leicht zu entdecken. Es gibt wohl keinen Platz auf dieser Erdkugel, der sich für diese Zwecke mehr anbietet.
    Deshalb tummelten sich dort nicht nur die englischen, sondern auch und immer noch, die amerikanischen Bomben-und Raketenfreunde. Auch europäische Weltraumraketen sind dort früher getestet worden.
    Alles in allem … eine Gegend, gegen die Coober Pedy einem plötzlich wie ein friedlicher deutscher Luftkurort erscheint. Kein Wunder, dass die Behörden die dortigen Amateur-Sprengteufel eher müde belächeln. Man ist da an ganz andere Kaliber gewöhnt, hier unten in Südaustralien.

    Wir kletterten also mit ziemlich gemischten Gefühlen auf unsere braven Japaner und fuhren den ganzen Nachmittag tapfer geradeaus. Ging auch gar nicht anders. Der Stuarthighway zog sich wie mit dem Lineal gezogen durch die heiße Wüstenlandschaft. Es waren so ungefähr 350 km zu bewältigen, an diesem Nachmittag. Hin und wieder ein einsamer Truck, aber sonst keinerlei Verkehr. Man kommt normalerweise ziemlich ins Grübeln bei derartigen Fahrten. Selbst wenn man eine sonst ziemlich quirlige Sozia mitschleppt. Zum Glück waren an diesem Tag immer einige Yamahas in der Nähe und sie hielt deshalb die Finger ruhig.
    Nach der letzten Nacht schien mir eine kleine Pause auch durchaus angebracht. Extreme Dauerbelastung kann auch zu Materialermüdung führen und damit wäre wohl niemandem gedient.
    Irgendwann schlief sie dann ein und ich konnte in Ruhe weiter grübeln.

    Diese Tour hätte man mit kleinen Umwegen auch auf einer Harley machen können. Die robusten aber unkomfortablen Enduros waren mit dieser Streckenführung eher deutlich unterfordert. Aber die WWBTTs hatten ja auch noch echte Geländetouren im Angebot. Echte Hardcore-Touren.
    Diese -Darwin-Melbourne und Zurück- Trips, dienten nur der Überbrückung und ökonomischen Auslastung der Fahrzeugflotte.
    Die nächste planmäßige Tour wird dann den Stuarthighway von Süden nach Norden befahren. Wenn die dann in Darwin ankommen, warten dort schon die ganz Harten. Dann geht es 6 Wochen lang durch die Sümpfe von Nordaustralien. Extremenduro vom Feinsten. Nur die Besten kommen durch. 4000 km und dabei nur 500 km Straße. Der Rest führt durch Gebiete, die vorher noch nie befahren wurden. Wir hörten fast jeden Abend fast unglaubliche Berichte von diesen Touren. Olli und Knut hatten schon so ziemlich alle Katastrophen durchlebt. Es gab auch Fotobeweise für viele unglaubliche Heldentaten.
    Selbst gebaute Flöße, auf denen die Yamahas einzeln über reißende Flüsse transportiert wurden. Der alte Landcruiser bis zu den Türen im Schlamm versunken und ähnliche Dinge. Als Begleitfahrzeug fährt dann auch noch ein umgebauter Landrover-Defender mit. Mit Spezialwinde und Extrembereifung. An manchen Tagen schafften sie nur 50 km in 16 Stunden.

    Ach ja, wenn man da so am Feuer sitzt, mit der Bierdose in der Hand, denkt man doch schon mal über eine Teilnahme nach.
    Wenn man aber dann im Sand feststeckt und die Sonne brennt … dann sieht die Welt doch wieder ganz anders aus.
    Mir fehlt da ganz einfach diese masochistische Ader. Ich brauche keine Krokodile, Giftschlangen und Schlammschlachten. Jedenfalls keine sechs Wochen am Stück. Vielleicht mal ein Wochenende … aber solche Weicheier-Angebote hatte WWBTT eben nicht im Programm.
    Dann eben nicht!

    Über solche Dinge grübelt man eben nach, auf derartigen schier endlosen Geradeausfahrten.

    Plötzlich rumpelte und hüpfte die XT hektisch auf sandigem und lockerem Untergrund. Meine Sozia klammerte sich angstvoll um mich, und ich versuchte erschrocken die Fuhre in den Griff zu bekommen.
    Hoppela … da war ich wohl kurz eingenickt und von der Straße abgekommen. So mit zwei Personen besetzt war das Geländeverhalten der XT ganz anders als bisher gewohnt. Wir rauschten durch ein niedriges Gebüsch auf einen kleinen Hügel zu. Angestrengt versuchte ich Fahrt abzubauen, ohne die Vorderradbremse zu betätigen. Die Karre wackelte und die Federung schlug durch bis zum Anschlag. Aufrecht stehen war nicht drin, die Sozia war plötzlich ein echtes Problem. Ich nahm den Hügel schräg und das Hinterrad rutschte unkontrollierbar weg. Das Vorderrad kam plötzlich hoch und ich ließ den Lenker los. Wir flogen beide rückwärts über den Gepäckträger in den Sand. Die Yamaha schaffte ohne uns noch ein paar Meter und legte sich dann auch auf die Seite.
    Wir blieben erstmal liegen und warteten auf irgendwelche Schmerzsignale. Der Einzylinder stellte inzwischen völlig selbstständig seine momentan sinnlose Arbeit ein.
    Es war plötzlich sehr ruhig. Wie ich fand ... irgendwie zu ruhig.


    Fortsetzung folgt

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    das ist ja schon sadistisch uns jetzt haengen zu lassen

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    Unglücklich

    Zitat Zitat von Qstralier Beitrag anzeigen
    das ist ja schon sadistisch uns jetzt haengen zu lassen
    ..ja, is gemein und fies!!!Kurz Werbung...-und weiter bitte!!

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    Zitat Zitat von Komagleiter Beitrag anzeigen
    ..ja, is gemein und fies!!!Kurz Werbung...-und weiter bitte!!
    wo kann man vorspulen das es weitergeht.

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    So, nun war ich pinkeln und habe mir einen Kaffee geholt und wann geht's weiter??? Werbepausen länger wie die Privaten!

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    und dann ????

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    Ich finde es auch zu ruhig!!!!!


 
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