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Downunder mit WWBTT.........

Erstellt von Kuhjote, 20.07.2008, 20:30 Uhr · 670 Antworten · 124.504 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    ich glaube du arbeitest bei einem tv sender. immer wenns spannend wird haut einer auf den sch... werbespot knopf
    hau in die tasten, du hast echt talent

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    Cool

    #42
    da ist es wieder, dieses " lausbubenlächeln " super

  3. Registriert seit
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    Standard Downunder mit WWBTT............Teil 6

    #43
    ....Es wurde eine ruhige Nacht. Auch wenn im Zelt von Jürgen und Eva, nur mühsam gedämpft, eine scheinbar sehr intensiv geführte Diskussion einfach nicht enden wollte. Ich schlief gut, denn alles entwickelt sich Erfolg versprechend. Die nächste Tagestour führte uns zu den legendären "Devils Marbles". Die Eingeborenen haben dafür natürlich einen eigenen Namen, wie auch für alle anderen natürlichen Sehenswürdigkeiten hier. Die Aborigines und ihre Kultur sind aber ein Thema für sich.

    Unsere Gruppe war wieder einmal Tagessieger, und so konnten wir die Duschen ungestört und ausgiebig nutzen. Knut hatte einen ruhigen und ursprünglichen Platz ausgesucht, der völlig menschenleer in unmittelbarer Nähe zu dieser unglaublich fremdartigen Sehenswürdigkeit lag. Keine Touristen, einfach gar nichts. Weder Schilder noch Gebäude ... völlige Einsamkeit. Ich zog mir nach der erfrischenden Dusche nur meine sehr kurz abgeschnittene alte Jeans an. Ein wenig Sonne an die Haut, sonst gibt’s doch keine Urlaubsbräune. Es war spät am Nachmittag und die Sonne begann so langsam mit dem Abstieg.

    Anke hatte ebenfalls die Motorradbekleidung gegen etwas Bequemeres getauscht. Gegen ein kurzes Sommerkleid. So ein Kleid mit Knopfleiste vorne und Blümchenmuster ... ein bisschen 68er Woodstock-Style. Schön dünn und kurz. Ihre noch ganz leicht feuchten dunklen langen Haare trockneten schnell zu einer dazu passenden Flowerpower-Mähne.
    "Kommst Du mit ..?", fragte sie in meine Richtung. " Zu den Murmeln? Klar..!", antwortete ich. Wir schlenderten dann locker plaudernd mitten in das Areal der Teufelsmurmeln. Ich kletterte über eine kleinere Kugel auf ein Riesenexemplar am Rande des Feldes. Anke kam hinterher, und ich zog sie vorsichtig unterstützend hinauf.
    Eine ungeheuer eindrucksvolle Umgebung. Endlose Weite. Der braunrote Boden war übersät mit riesigen Steinmurmeln unterschiedlicher Größe. Einige hatten die Größe von Einfamilienhäusern. Andere wiederum hatten einen Durchmesser von vielleicht 1-2 Metern. Unvorstellbar, dass diese Formen ausschließlich durch natürliche Erosion entstanden sein sollen. Ohne jedes Zutun irgendeiner kreativen Kraft. Absolut unvorstellbar!
    Die Riesenmurmeln wirkten willkürlich, aber trotzdem irgendwie nach einem allerdings undurchschaubaren Schema angeordnet. Die Sonne versank langsam am Horizont. Ihr schwächer werdendes Licht ließ die roten Steinkugeln matt schimmern. In zahllosen unterschiedlichen Rottönen. Eine völlig surreale Welt. Wie auf einem fernen unbekannten Planeten.

    Anke schwieg und war ebenfalls sichtlich ergriffen.
    Die Situation erforderte eine sofortige Reaktion um den völligen Realitätsverlust aufzuhalten. Wir verspürten wohl beide gleichzeitig dieses Bedürfnis.
    Leicht überrascht stellte ich fest, dass Anke eines meiner Argumente vom Vortag aufgriff, um sich sehr intensiv damit auseinanderzusetzen. Man muss nicht immer reden. Nonverbale Kommunikation ... bei den Sozialpädagogen gehört das zur Ausbildung. Anke hatte in diesem Fach eine überragende Note verdient. Wirklich kurz, ... ganz kurz bevor ich den aus meiner Sicht sehr wesentlichen Beitrag ... zu dieser sehr tiefgründigen Unterhaltung beitragen konnte, vernahmen wir ein Geräusch.

    Ich behielt meine entspannte liegende Position bei. Anke hingegen nahm sehr schnell eine meditationsähnliche Sitzhaltung ein und blickte verträumt und teilnahmslos in die fantastische Landschaft. Leiht verdeckt konnte ich noch in meiner rechten Hand das kleinste ihrer beiden Kleidungstücke zusammenknüllen, um damit auch für den Besucher einen aufgeräumten und der Landschaft angemessenen Eindruck erzeugen. Ist doch schließlich nicht unsere Murmel hier. Dieter keuchte fröhlich heran. Meine schon immer bestehende, aber bis dahin eher irrationale Abneigung gegen Zahnärzte bekam endlich einen echten Sinn. Gleichzeitig erreichte sie aber auch einen bis dahin unbekannten Höhepunkt.
    Apropos ... Höhepunkt. Wir hatten tatsächlich wohl den höchsten Punkt in der näheren Umgebung gefunden, was einen scheinbar hervorragenden Schutz vor fremden Blicken gewährleistete. Der keuchende Dentist war tatsächlich nur vom Aufstieg, und nicht etwa aus anderen Gründen außer Atem.
    „Stör ich..?", ließ er verlauten." Ach was ... wieso denn? Ist wirklich toll hier oben..", entgegnete Anke melancholisch. Mir dagegen gelang es lediglich einen dumpfen Grunzlaut zu produzieren.
    Der Zahnarzt sah mich kurz besorgt an. „Hast Du Schmerzen..?", erkundigte er sich routiniert.. "Geht schon wieder.. ", stieß ich hervor.
    „Der Kopf ist ein wenig überreizt..", stöhnte ich wahrheitsgemäß. Leicht irritiert aber mir professionellem Blick musterte mich der Oralspezialist.
    „Ich hab da was in meinem Zelt, das hilft Dir bestimmt ... ich gebe es Dir gleich, wenn wir zurück sind", bot sich mir Anke an.
    "Hört sich gut an. Dann gehen wir doch mal eben..", morste ich zurück.
    Wir machten uns dann auch gleich an den Abstieg. Ich rutschte als Erster die Kugel herunter, auch um Anke ein wenig Hilfestellung zu leisten. Ihr Kleid rutschte beim Abstieg ein Stück nach oben.
    Es muss wohl an diesem außergewöhnlichen Platz gelegen haben, und an diesen runden Formen und Einschnitten und dem überwältigenden Anblick eben all dieser ... so aus der Nähe ... dieser überwältigenden Natur ... eben. Meine letzten Sicherungen brannten durch ... alle bis auf die Hauptsicherung. Diese gewährleistete dann wenigstens noch den aufrechten Gang in Richtung Zeltplatz. Mein Sprachvermögen hingegen schien fast völlig ausgefallen zu sein.

    Es wurde aber auch nicht direkt benötigt. Den direkten Weg zum Zeltplatz haben wir dann allerdings nicht genommen.
    Es waren einfach noch zu viele von diesen tollen Naturwundern zu erkunden. Und überhaupt ... wir hatten doch Urlaub. Ich hoffe nur, dass wir diesen uralten spirituellen Ort nicht entweiht haben.
    Meine Kopfschmerzen waren dann auch irgendwie plötzlich ... praktisch wie weggeblasen. Hat tatsächlich heilende Wirkung, so eine uralte Kultstätte.


    Fortsetzung folgt

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    #44
    FSK 18
    Es bleibt spannend.

    Lesergruss
    Martin

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    #45
    FSK 18 ???? Wieso


    Ich hab mir echt einen abgebrochen....bei der Formulierung natürlich.

    In dieser Form könnte man das fast in der Kirchenzeitung abdrucken.

    -Böse ist, wer böses denkt-

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    #46
    Ich habe auch nie behauptet ich wäre lieb!

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    #47
    DAS ist ja Deine Kunst Kuhjote... Mit Worten die NICHT geschrieben wurden etwas auszudrücken. Echt gut !!!
    Im Übrigen gilt auch hier die Bibel : Dem Reinen ist alles rein

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    #48
    Ich hab mir echt einen abgebrochen....bei der Formulierung natürlich.

    In dieser Form könnte man das fast in der Kirchenzeitung abdrucken.



    Hi Kuhjote,

    wir sind hier alle über 18
    Kannst ruhig ein wenig ins Detail gehen, so ungefähr FSK 21 !
    Sonntagsschüler sollen mit geschlossenen Augen lesen....

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    #49
    Zitat Zitat von GStatten Beitrag anzeigen
    Ich hab mir echt einen abgebrochen....bei der Formulierung natürlich.

    In dieser Form könnte man das fast in der Kirchenzeitung abdrucken.



    Hi Kuhjote,

    wir sind hier alle über 18
    Kannst ruhig ein wenig ins Detail gehen, so ungefähr FSK 21 !
    Sonntagsschüler sollen mit geschlossenen Augen lesen....

    kopfschmerzen wie weggeblasen -->dramaltropfen

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    #50
    Zitat Zitat von B.E.P. Beitrag anzeigen
    kopfschmerzen wie weggeblasen -->dramaltropfen
    das mit dem wegblasen hab ich noch verstanden.... aber das mit den Tropfen übersteigt jez doch mein Horizont


 
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