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Dumme Frage....wie bremse ich richtig?

Erstellt von Highlandbiker, 17.05.2012, 14:45 Uhr · 49 Antworten · 3.292 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Dumme Frage....wie bremse ich richtig?

    #1
    Hey an Alle,

    ich weiß, die Frage klingt blöd - und das, wo ich schon seit über 20 Jahren fahre und idR. ca 15.000km runterspule.
    Vielleicht wird die Frage aber gleich einleuchtender - ich bin ja gerade von der 1150ADV auf die 12erADV umgestiegen und habe jetzt zum ersten mal eine Maschine mit INTEGRAL-Bremssystem unter dem Hintern. Ich fragte diverse Leute, wie das jetzt ist....ob ich den Fuß gar nicht mehr brauche, wenn ich normal bremse. Antwort "Nö, den brauchst Du nicht mehr!".
    Jetzt fahre ich aber irgendwie immer noch so, wie früher...70%Hand/30%Fuß (sitzt irgendwie in Fleisch und Blut fest).
    Drum meine Frage.....sollte ich weiterhin bremsen, wie gewohnt oder gibt es Gründe, "umzulernen"?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi Marcus

    richtig is das man die Fussbremse eigtl. nicht mehr braucht, wenn Du aber weiterhin beide Bremsen nutzt is das vollkommen in Ordnung, ich wuerde das beibehalten. Der Fussbremsheben uebersteuert m.W. die "elektronische" Bremsung.
    Ich lern grad wieder wie man das manuell macht, weil Zweitmototorrad kein Integral hatt...

    mfg tweise

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von tweise Beitrag anzeigen
    Hi Marcus

    richtig is das man die Fussbremse eigtl. nicht mehr braucht, wenn Du aber weiterhin beide Bremsen nutzt is das vollkommen in Ordnung, ich wuerde das beibehalten. Der Fussbremsheben uebersteuert m.W. die "elektronische" Bremsung.
    Ich lern grad wieder wie man das manuell macht, weil Zweitmototorrad kein Integral hatt...

    mfg tweise
    Hey tweise - lange nicht gelesen ;-)
    Genau das, was Du ansprichst, regt mich auch zum nachdenken an...lerne ich um, sehe ich mich auf eine "nicht-integral"-Maschine schon auf der Fr.... liegen

  4. Registriert seit
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    Ausrufezeichen

    #4
    Da wäre ich vorsichtig! Wenn Du immer mit dem Fuß mitbremst hast Du auch dementsprechend mehr Bremsenverschleiß. Ich kenne zwei Leute die sich auf diesem Weg innerhalb von nur einem Wartungsintervall die Bremsklötze und die Scheibe ruiniert haben!

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Ich bremse wie immer. Man muss sich ja nicht um alles einen Kopp machen!
    Nur hinten: Ewben. Wie immer. Im Stadtverkehr, auf Schotter oder mal in Kurven. Kein Untershcied zu jedem anderen Mopped.
    Nur vorne: Auch wie immer. Hier kommt jetzt halt automatisch ein wenig Hinterradbremse hinzu. Ist doch schön, muss mich aber in keiner Weise zum nachdenken anregen. bremst halt einfach nur besser.
    Beides zusammen. Wird genutzt, wenn ich einfach nur schnell zum Stehen kommen muss - Notbremse, starkes Abbremsen wegen irgendetwas etc. Und auch dann passiert rein gar nichts Besonderes. Du bremst vorne mit der kraft, die du immer hättest und hinten entweder mit der kraft der Integralen oder mit der Kraft deiner Fussbremse. je nachdem, welcher iMpuls der Stärkere ist.
    Also, mein Tip: lasst dieses Rumstudieren am Bremsen und tut es einfach. Das langt schon.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Also, mein Tip: lasst dieses Rumstudieren am Bremsen und tut es einfach. Das langt schon.
    Da hat Holger Recht.
    Und wenns drauf ankommt, zaehlt jeder Centimeter der rausgeholt werden kann, wer dann nachdenken muss hat u.U. die A-Karte.

  7. Registriert seit
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    #7
    Ich fahre inzwischen seit 2007 die dritte 1200er Boxer-BMW mit Teilintegral Bremssystem in Folge. Einmal R1200R, 1x R1200GS und jetzt R1200RT.
    Ich habe mir angewöhnt, im Alltag (also hier im Flachland) nur noch vorn zu bremsen. Selbst bei (natürlich extrem seltenen) Vollbremsungen. Die Teilintegraltechnik und das ABS geben automatisch die max. mögliche Bremsverzögerung hinten dazu, sofern das Hinterrad überhaupt nennenswerten Bodenkontakt hat bei einer harten Extrembremsung. Wo die Fußbremse für mich wieder interessant wird ist im Gebirge. Dort setze ich sie regelmäßig ein, um Anpassungsbremsungen in engen Serpentinen zu realisieren. Das ermöglicht es mir, auch rel. schwierige Kurven immer unter Zug, also mit etwas Gas zu durchfahren. Ich vermeide damit unnötige Lastwechsel, die mir zusammen mit dem Kardanspiel sonst gerne mal die Linie verhageln.
    Mit ein wenig Übung klappt das wirklich gut und der dabei leicht erhöhte Belagverschleiß hinten ist mir egal. Die hinteren Beläge (ich fahre nur Sinterbeläge) kosten im Set ca. 25 Euro und sind in ca. 10 Minuten selbst ausgetauscht.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi
    Bremse einfach wie gewohnt.
    Die "Handbremse" bremst ohnehin hinten mit. Wenn Du weniger bremst als sie es für richtig hält bewegst Du eben Deinen Fuss und er wird nicht lahm, bremst Du mehr dann merkst Du es (hoffentlich) und bremst ohnehin weniger.
    Wenn's überhaupt zu viel ist sagt das ABS "der spinnt doch" und macht auf.
    Den hinteren Bremsbelägen ist das vollkommen egal ob Du da auch noch werkelst oder nicht.
    Das I-ABS1 hatte manchmal hängende Fusschalter und die hintere Bremse war so dauernd leicht im Einsatz. Da wird die Scheibe blau und die Beläge rubbeln sich ab wie nix. Spätestens wenn man das ABS auslesen liess und gesagt bekam "vorne insgesamt 2 Stunden gebremst, hinten 17" hätte man sich sich ausrechnen können, dass da was nicht stimmt. Nachdem die Freundlichen im allgemeinen derartige Werte nicht interpretieren und viele Benutzer sich auch keinen Kopf machen "ist das eben so".
    Als ich mal sagte "never in my life!" bekam ich nur zur Antwort muss aber, steht so im Tester!". Alles klar .. .
    gerd

  9. Registriert seit
    08.02.2006
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    Standard

    #9
    Danke Euch Allen für die schnellen Antworten...jetzt bin ich beruhigt und fahre, wie ich es gelernt habe und kann...

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Ich kann nur empfehlen: mach ein Fahrsicherheitstraining. Ich habe gestern an einem teilgenommen und (nicht nur) das Bremsen mal wieder von Grund auf gelernt. Es hat mir richtig viel gebracht!
    Wenn Du Dir nicht sicher bist, ist ein solches Training der einzige Weg, die Unsicherheit zu nehmen. Du bekommst Gelegenheit unter Aufsicht zu üben.
    Aber auch wenn man glaubt alles richtig zu machen, ist ein Training in meinen Augen enorm wichtig.


 
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