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Elendes ABS

Erstellt von Peter GS, 06.04.2011, 16:47 Uhr · 47 Antworten · 4.088 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Na iss es denn die possibility?

    Es kann nur, nein es muss an mir liegen.

    Was? Na, dass keiner zur Kenntnis nimmt was ich geschrieben habe. Das tut mir ja schließlich auch ein bißchen weh, oder?

    Vielleicht hab ich's auch nur zu "leise" geschrieben.

    Also nochmal etwas lauter:

    Die letzte Version des alten ABS war lernfähig! Und zwar genau betreffend der hier diskutierten Problematik. Haken dabei = Zündung aus und alles ist wieder auf Null.



    Schöne Grüße
    Thomas

  2. Pouakai Gast

    Standard

    #32
    Seit ich <<das hier>> benutze, komme ich auf einer Briefmarke zu stehen.

  3. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #33
    Zitat Zitat von thomasL Beitrag anzeigen
    Die letzte Version des alten ABS war lernfähig! Und zwar genau betreffend der hier diskutierten Problematik. Haken dabei = Zündung aus und alles ist wieder auf Null.
    Thomas
    Na, dann kläre uns mal auf. Was wird denn gelernt? Und ab welchem Wissensstand?

    Gruß Thomas

  4. Registriert seit
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    #34
    Hi Namensvetter,

    naja, da rate ich mal zum Selbstversuch auf Parkplatz o.ä.
    Man nehme:

    1 x BMW R1150XX mit BKV ABS
    1 x Fahrer für dto.
    1 x Beobachter

    Rezept:

    Beobachter steht an einem gemeinsam definierten Bremspunkt. Fahrer beschleunigt auf 50 - 70 km/h (je nach Platz und Mut) und macht auf Handzeichen des beobachters eine VOLLbremsung bis zum Stillstand. OHNE DAS DER MOTOR AUSGEHT ODE AUSGEMACHT WIRD! Der Fahrer wird sich das Gefühl des aufsteigenden Hinterrades sicherlich ganz gut merken können. Der Beobachter aber wird es SEHEN!

    Zweiter Teil: alles zurück auf Anfang: wieder wird auf Handzeichen des Beobachters eine VOLLbremsung gemacht und siehe da ahaaaaaa, ohoooooo, das HR hebt bei weitem nicht mehr so stark ab wie beim erstenmal.

    Wer jetzt noch mag kann das Ganze ein drittes Mal machen, allerdings nach vorherigem Abschalten und Neustarten des Motors. Und siehe da ahaaaaaa, ohoooooo. Das HR hebt wieder stark ab, wie beim erstenmal.

    Klingt komisch, iss aber so.

    Gruß
    Thomas

  5. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #35
    Zitat Zitat von thomasL Beitrag anzeigen
    Hi Namensvetter,

    naja, da rate ich mal zum Selbstversuch auf Parkplatz o.ä.
    Man nehme:

    1 x BMW R1150XX mit BKV ABS
    1 x Fahrer für dto.
    1 x Beobachter

    Rezept:

    Beobachter steht an einem gemeinsam definierten Bremspunkt. Fahrer beschleunigt auf 50 - 70 km/h (je nach Platz und Mut) und macht auf Handzeichen des beobachters eine VOLLbremsung bis zum Stillstand. OHNE DAS DER MOTOR AUSGEHT ODE AUSGEMACHT WIRD! Der Fahrer wird sich das Gefühl des aufsteigenden Hinterrades sicherlich ganz gut merken können. Der Beobachter aber wird es SEHEN!

    Zweiter Teil: alles zurück auf Anfang: wieder wird auf Handzeichen des Beobachters eine VOLLbremsung gemacht und siehe da ahaaaaaa, ohoooooo, das HR hebt bei weitem nicht mehr so stark ab wie beim erstenmal.

    Wer jetzt noch mag kann das Ganze ein drittes Mal machen, allerdings nach vorherigem Abschalten und Neustarten des Motors. Und siehe da ahaaaaaa, ohoooooo. Das HR hebt wieder stark ab, wie beim erstenmal.

    Klingt komisch, iss aber so.

    Gruß
    Thomas
    Gut, ich gebe zu, daß ich (wie oben rechts zu erkennen) hier nicht mitreden kann, da keine 1150xx.

    Die beschriebenen Versuche habe ich bei mittlerweile drei FST und auch auf freien Straßen mit meiner 1200er zur Genüge gemacht. Da war kein Unterschied festzustellen, der Hintern ging jedesmal hoch und führte jedes mal zum breiten Grinsen der Instruktoren. Der Bremsweg trotz des Gehopses fulminant kurz.

    Was einen, wenn auch geringen Unterschied gemacht hat, war progressiv zu bremsen. Also erst langsam anbremsen und dann zuziehen. Aber auch da ist sie hoch, wenn auch zugegebenermaßen nicht mehr so stark. Das kann allerdings auch mit dem breits erfolgten Geschwindigkeitsabbau beim Anbremsen verbunden sein. Dafür würde dann auch der dabei beobachtete etwas längere Bremsweg sprechen. Nur das dürfte wohl eher auch im Streubereich der Bremsversuche gelegen haben, da die Ausgangsgeschwindigkeiten sowie die aufgebrachten Bremshebelkräfte wohl auch nicht immer identisch waren.

    Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, warum die Bremse der 1150iger so intelligent gewesen sein sollte zu lernen und meine so dumm?

    Spielen da möglicherweise noch andere Dinge eine Rolle, die zu gewissen Schlußfolgerungen führen könnten?

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Gut, ich gebe zu, daß ich (wie oben rechts zu erkennen) hier nicht mitreden kann, da keine 1150xx.

    Die beschriebenen Versuche habe ich bei mittlerweile drei FST und auch auf freien Straßen mit meiner 1200er zur Genüge gemacht. Da war kein Unterschied festzustellen, der Hintern ging jedesmal hoch und führte jedes mal zum breiten Grinsen der Instruktoren. Der Bremsweg trotz des Gehopses fulminant kurz.

    Was einen, wenn auch geringen Unterschied gemacht hat, war progressiv zu bremsen. Also erst langsam anbremsen und dann zuziehen. Aber auch da ist sie hoch, wenn auch zugegebenermaßen nicht mehr so stark. Das kann allerdings auch mit dem breits erfolgten Geschwindigkeitsabbau beim Anbremsen verbunden sein. Dafür würde dann auch der dabei beobachtete etwas längere Bremsweg sprechen. Nur das dürfte wohl eher auch im Streubereich der Bremsversuche gelegen haben, da die Ausgangsgeschwindigkeiten sowie die aufgebrachten Bremshebelkräfte wohl auch nicht immer identisch waren.

    Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, warum die Bremse der 1150iger so intelligent gewesen sein sollte zu lernen und meine so dumm?

    Spielen da möglicherweise noch andere Dinge eine Rolle, die zu gewissen Schlußfolgerungen führen könnten?

    Gruß Thomas
    Hi,

    ich denke, dass dieses Verhalten zwar logischerweise ganz bewusst so programmiert war, sich letztlich aber als einer der deutlichen Nachteile der BKV Generation herausgestellt hat. Das Problem war eben, dass man mindestens einmal in den Regelbereich bremsen musste, damit die SW wusste welcher Beladungszustand gerade herrscht. Insofern war das wohl wirklich ein intelligenter Ansatz, aber nicht ganz zu Ende gedacht. Ob und wie das bei den neuen ABSsen funktioniert, weiß ich nicht

    Beim ABS II, also z.B. bei meiner damaligen 1150er GS OHNE BKV war das definitiv noch nicht implementiert. Sehr wohl aber bei der BKV Bremse (z.B. bei meiner 1150er RT).

    Damals war eine heftige Diskussion im Gange wegen der Haken und Ösen der BKV Bremse. Der Hauptanlass warum ein (später beinahe web-weit verhasster) Fahrer dieser Bremsengeneration, sich zu einem David-Goliath Kampf aufgerufen fühlte war ein anderer und wegen dieser ganzen Aufregung geriet dieses absonderliche Verhalten mehr und mehr in den Hintergrund.

    Fakt ist, dass nicht jeder das Problem überhaupt bemerkt UND das dem BKV ABS andere Schwächen nachgesagt werden, die wichtiger erscheinen.

    Zu Ehrenrettung des System kann ich nur feststellen, dass ich die BKV Bremse als sehr gut empfunden habe. Für "letzte Rille-Fahrer" barg/birgt sie allerdings einige Risiken - stimmt!

    Gruß
    Thomas

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    ohne ABS wärst Du definitiv gestürzt, du hast da irgendwas nicht verstanden. Das ABS spricht überhaupt nur an wenn Du so stark bremst dass die Räder blockieren wollen. Und ein blockierendes Vorderrad ist zu 99 % Anlass für 90° Schräglage. Wenn du kein Vollbremsung hinlegst spricht das ABS nicht an und kann auch die Bremse nicht öffnen.
    Wollen wir jetzt ein Spielchen spielen? Aber ich werde mogeln können, denn ich habe Informationen aus erster Hand. Nein, nicht nur theoretischer Natur, sondern praktische! Ich mein das ernst, es ist fast so als wäre ich gefahren, fühlte sich sogar so an.

    Übrigens weiß ich auch wie sich ein regelndes ABS anfühlt
    Und ich wage auch zu behaupten, das ich mein Motorrad kenne, vorallem die Bremsen, aber leider ist da dieser Faktor X und dieser ist nicht zu beherrschen, sondern nur zu Beachten, doch leider ist dies immer nicht der Fall, wenn man mal gerade unachtsam ist bzw. im Stadtverkehr mitschwimmt.

    Glaub mir einfach dass das ABS nicht nur bei einer Vollbremsung regeln kann, denn es kam schon öfters mal vor das es geregelt hat, als meine Sozia mit dabei war und da fahre ich def. nicht riskant und meist ist das Regeln im Stadtverkehr...

    Ich beschreibe nun mal die typische Situation:

    - Stau an der Ampel
    - ich bremse leicht runter
    - immernoch auf der bremse
    - überfahre ein langgezogenes schlagloch (bzw. mehrere) (ziehe immernoch bei gleichen druck,die bremse) und schwupps öffnet die Vorderbremse und es baut sich in dem Moment kein Bremsdruck auf
    - dann SCHRECK
    - dann greift die bremse
    - und schwupps stehe ich auch schon (zwar etwas komisch, aber ich stehe)
    - sozia meckert..


    Übrigens ist mir das Öffnen der Bremse bisher nur im Stadtverkehr passiert, wenn ich mal im "letzte Rille"-Modus bin, dann ist das ABS immer ganz brav bzw. dann wir es eigentlich nicht wirklich aktiv..

    Übrigens Danke an alle, die wirklich was beigetragen haben

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von thomasL Beitrag anzeigen
    snip ...
    ich denke, dass dieses Verhalten zwar logischerweise ganz bewusst so programmiert war, sich letztlich aber als einer der deutlichen Nachteile der BKV Generation herausgestellt hat. Das Problem war eben, dass man mindestens einmal in den Regelbereich bremsen musste, damit die SW wusste welcher Beladungszustand gerade herrscht.
    Das stimmt wohl so. Jetzt wo Du's sagst fällt mir ein ich hab' das auch irgendwo in einer Zeitschrift gelesen. Allerdings soll dazu wohl keine Vollbremsung nötig sein, eine normale Bremsung reicht stand da.

  9. Momber Gast

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    #39
    Zitat Zitat von Pouakai Beitrag anzeigen
    Seit ich <<das hier>> benutze, komme ich auf einer Briefmarke zu stehen.
    Lustig, aber gar nicht sooooo intelligent, denn Bremsenfett gibt's wirklich. Allerdings kommt das nicht auf die Scheibe, sondern auf die Kolben und Dichtringe.

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Peter GS Beitrag anzeigen
    Glaub mir einfach dass das ABS nicht nur bei einer Vollbremsung regeln kann, denn es kam schon öfters mal vor das es geregelt hat, als meine Sozia mit dabei war und da fahre ich def. nicht riskant und meist ist das Regeln im Stadtverkehr...

    Ich beschreibe nun mal die typische Situation:

    - Stau an der Ampel
    - ich bremse leicht runter
    - immernoch auf der bremse
    - überfahre ein langgezogenes schlagloch (bzw. mehrere) (ziehe immernoch bei gleichen druck,die bremse) und schwupps öffnet die Vorderbremse und es baut sich in dem Moment kein Bremsdruck auf
    - dann SCHRECK
    - dann greift die bremse
    - und schwupps stehe ich auch schon (zwar etwas komisch, aber ich stehe)
    - sozia meckert..

    Übrigens ist mir das Öffnen der Bremse bisher nur im Stadtverkehr passiert, wenn ich mal im "letzte Rille"-Modus bin, dann ist das ABS immer ganz brav bzw. dann wir es eigentlich nicht wirklich aktiv..
    Morgen Peter GS,

    das Verhalten bei Stadtverkehr ist in dem beschriebenen Fall logisch.

    Aufgabe des ABS ist es ja, das Rad vor dem Blockieren zu hindern !
    wenn nun - auch bei niedrigen Geschwindigkeiten im Stadtverkehr - bei der Bremsung mit mittlerem Bremsdruck (der normal nicht ausreicht das Rad zum blockieren zu bringen) das Rad in ein Schlagloch "Fällt" wird es ja entlastet (Diese ist bei höherer Dämpfung des Vorderrades höher) und somit ist in dem Moment dieser (zwar nur mittlere) Bremsdruck beim entlasteten Rad ausreichend um dieses deutlich schneller abzubremsen als normal bzw. die Raddrehzahl des Vorderrades nimmt gegenüber dem Hinterrad ab, was ja für das ABS ein beginnendes Blockieren des Vorderrades bedeuted und deshalb macht das ABS "auf" !

    Am "Gegenüberliegenden Ende des Schlaglochs" kann jetzt dann das genau gegenteilige passieren:
    Das Rad ist durch die vorangehende Öffnung der Bremse wirder auf gleicher GEschwindigkeit wie das Hinterrad, somit lässt das ABS wieder eine Bremsung zu, und durch das jetzt "Stauchen" des Vorderrades am Schlaglochausgang ist das Vorderrad stärker belastet und kann auch mehr Bremskraft übertragen und führt somit dann zu der höheren Bremsleistung und somit dann zum fast unmittelbaren Stillstand

    Das es im "letzte Rille Modus" nicht arbeitet liegt wohl daran, daß man/du bei dieser Fahrweise wohl auf einer "besseren" Strasse unterwegs bist und dies nicht auf Strassen mit solchen "Reibwertsprüngen" machst,
    Erst wenn es richtung "Stoppie" geht das entweder das Hinterrad abhebt oder daß das Vorderrad zum Blockieren neigt würde das ABS Rregeln.

    Mir passiert das bei scharfer Gangart schon, daß das ABS eingreift, vor allem wenn man beim Anbremsen von Kurven bei schon fest gezogener VA Bremse dann noch die HA Bremse nutzt, dann "hebt" - bei ja bereits stark entlastetem Hinterrad - dieses schnell mal die weiße Fahne, was bedeutet, daß das Hinterrad keine zusätzliche (Brems-)Kraft mehr übertragen kann.

    Sehr schön merkt man das m.E. bei der ABS Generation der aktuellen 12-er, wenn man z.B. in schärferer Fahrt beim Anbremsen (auch hinten) dann noch runterschaltet und dann z.B. zum Abbiegen in ne Kurve geht, dann hebt das ABS am Hinterrad sehr schnell die weiße Fahne.
    Wobei dies heute deutlich feiner regelelt als ein älteres ABS der 1100er GS oder der 1150er


 
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