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Erfahrungen mit US-Händlern?

Erstellt von Maui, 10.02.2008, 13:28 Uhr · 11 Antworten · 1.528 Aufrufe

  1. Registriert seit
    03.12.2007
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    Frage Erfahrungen mit US-Händlern?

    #1
    Wie ich ja in einem andern Fred schon mal geschrieben habe, bin ich auf der Suche nach neuen Cross-Stiefeln. Da meine Füße allerdings die Ausmaße eines Kleiderschranks haben, gestaltet sich die Suche etwas schwierig. Ich bin grad über die US-Bucht auf einen Händler gestosen (www.performancemoto.com) der z.B. Alpinestars Tech4 (Ich glaube auch in meiner Größe) für umgerechnet ca. 58€ verkauft (Wechselkurs vom 10.02.08 1 US$ = 0,69 €).

    - Hat jemand von euch schon mal was aus den Staaten bestellt?
    - Was hat der Versand gekostet?
    - Wie wurde bezahlt?
    - Wie war die Komnikation via Emil?
    - Gab es Propleme?
    - Vielleicht gibt ja auch was in "D" (bezahlbar, steckt schon haufen Geld in der Q)!?

    Für eure Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    MfG maui...!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi,

    Zitat Zitat von Maui Beitrag anzeigen
    - Hat jemand von euch schon mal was aus den Staaten bestellt?
    Regelmässig, da der CH-Markt so klein ist, dass es diverse Sachen nicht gibt. Wenn ich im Ausland bestelle, ist egal ob USA oder EU (v.a. kapieren viele deutsche Firmen nicht, dass sie mir keine MwSt verrechnen müssen; die Amis kapieren das irgendwie)

    - Was hat der Versand gekostet?
    Versand ist eher teuer. Oft kann man verschieden Optionen wählen. Dann empfihlt sich in der Regel NICHT die günstigste zu nehmen, da es dann seeehr lange dauern kann, bis die Ware ankommt. Z.B. ist "surface shipping" ein Garant für lange Wartezeiten. Meistens kann man wählen und dann wird angegeben, wie lange es etwa dauert.

    - Wie wurde bezahlt?
    Paypal oder Kreditkarte. Klappt beides gut. Aber am besten mit dem Verkäufer abklären, was er genau will. Banküberweisung ist oft auch möglich, aber nicht soo beliebt. Ausserdem zahlt man dann Spesen.

    - Wie war die Komnikation via Emil?
    Englisch Dank der Zeitverschiebung kommen antworten in der Regel schneller, als aus Europa... Klappt eigentlich gut. Im Gegensatz zu einen Haufen europäischer Firmen, die keine Interesse haben zu verkaufen, scheinen die Firmen in der USA kapiert zu haben, dass sie am Verkauf verdienen.

    - Gab es Propleme?
    Bisher nicht. Aber es ist immer eine Lotterie. Man hat zwar Garantie, aber es ist dann umständlich, diese abzuwickeln (zurückschicken, dem Zoll beibringen, dass sie nicht nochmals verzollen sollen etc.). Es lohnt sich nur, wenn die Ware in der Nähe nicht erhältlich ist und v.a. muss es soviel günstiger sein, dass sich der Aufwand im Garantiefall lohnt oder man bereit ist, den Betrag abzuschreiben. Nicht vergessen sollte man, dass der Zoll auch noch Geld will. Am besten Warenpreis, Zoll, Versandkosten zusammenrechnen und dann entscheiden, ob man das Risiko eingehen will. Wenn Du natürlich Deine Stiefel sonst nicht bekommst, bleibt Dir wohl keine Wahl. Allerdings musst Du überlegen, was Du machst, wenn die Stiefel trotz richtiger Grösse nicht passen...

    Grüsse,
    András

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Andras Beitrag anzeigen
    Hi,
    Am besten Warenpreis, Zoll, Versandkosten zusammenrechnen und dann entscheiden, ob man das Risiko eingehen will.
    Grüsse,
    András
    Einfuhrumsatzsteuer 19% (oder auch Mehrwertsteur genannt) kommt natürlich auch noch dazu. Genauer gesagt wird die Mehwertsteuer auch auf die Versandkosten erhoben. Also am besten erst nachrechnen und dann vergleichen

    Gruß
    Dieter

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi Maui

    kaufe seit Jahren in der US-Bucht. Generell hab ich dort weniger Probleme als mit deutschen "Verkäufern" - wenn man sich an ein paar "Regeln" gewöhnt:

    Bezahlen: nur Paypal - wer weiß was die mit Deiner Kreditkartennummer machen die Du per mail oder telefon schickst... (Wenn Du noch keinen Account hast kann es bis zu 4 Wochen dauern bis Du freigeschaltet wirst !!! War zumindest damals bei mir der Fall...)

    Nicht diskutieren: die meisten Amis haben feste Routinen was den Handelsablauf angeht und definitiv keinen Bock mit "blöden Ausländern/Krauts" über irgendwas zu diskutieren ! Ansonsten sind die auch meist recht kurz angebunden - Du kannst durchaus ein schlichtes "yes" oder "no" als Antwort auf eine 2seitige mail bekommen

    Versand: Luftfracht = teuer, Bodenfracht = 6 Wochen, Express = verschenk das Geld lieber grad an mich Die Amis haben fast grundsätzlich keine Ahnung was internationaler Versand kosten kann und verlangen deshalb stellenweise astronomische Preise. Klär die Versandkosten lieber im Vorfeld ab, ich hatte schon ....... die darauf bestanden mir einen $20 Artikel mit UPS EXPRESS für $120 schicken zu müssen !!! Selbst "normalen" UPS für den halben Preis wollte er nicht !!!

    Zoll: Wenn es ein privater Verkäufer ist, kann er Dir Zoll sparen, wenn er es als Geschenk (gift) deklariert und sämtliche Hinweise auf eBay in und auf dem Paket unterlässt. (Ist natürlich ganz bös illegal und gar nicht zu empfehlen )

    Garantie: Denk dran, das Du über den Teich irgendwelche Ansprüche grad knicken lannst, die meisten Hersteller geben keine Garantieleistungen in D für in USA gekaufte Artikel. Dito für "Gewährleistung vom Verkäufer"

    Ansonsten ist der Einkauf in den USA zu empfehlen, ich hab mir grad nen Todesstern zum halben deutschen Ladenpreis (trotz Luftpost und Zoll !!!) kommen lassen

    Bastelnde Grüße

    Marijn

  5. Registriert seit
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    #5
    Wie heist´s so schön ...wohl dem der seine Arbeit in Euro bezahlt bekommt und in Dollar ausgeben kann.

  6. Registriert seit
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    Rotes Gesicht

    #6
    Das klingt ja alles erstmal sehr interessant. Im Moment kann ich mich noch nicht so recht damit anfreunden, in den Staaten zu bestellen weil ich immer Denk ich werde beschissen und Merk es nicht einmal. Aber das sind ja schon mal ganz hilfreiche Tips, und mal sehen vielleicht werd ich bald zum AMI-Shopper, den die Preise an sich sind schon sehr verlockend.

    MfG Maui...!

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo,

    bei meinen Bestellungen habe ich immer mit Kreditkarte gezahlt. Bisher ohne Probleme.

    Soweit ich informiert bin, kannst Du Waren bis EUR 175,00 ohne Zoll nach Deutschland einführen.

    Gruß
    gator

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von gator Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Soweit ich informiert bin, kannst Du Waren bis EUR 175,00 ohne Zoll nach Deutschland einführen.
    Gruß
    gator
    Nicht korrekt! 25Euro ist meines Wissens nach die Grenze.
    Achtet unbeduingt darauf dass der Lieferung eine rechnung beiliegt bzw. ihr ne Rechnung bekommt, sonst schätzt der Zoll einfach den Warenwert anhand hiesiger Preise.

    Wenn der Versender (UPS,DHL etc.) die Zollgeschichte nicht abhandeln kann es sein dass du dein Paket beim nächsten Zoll höchstpersönlich abholen musst und dort deine Gebühren samt Einfuhrumsatszteuer zahlen musst. Je nach Wohnort kann das ein recht weiter und zeitintensiver Weg sein

    Und denkt dran ...der Trick Waren als "gift" deklarieren zu lassen ist schlichtweg Steuerbetrug und hierzulande fast schon schlimmer als Mord

    Gruß
    Dieter

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von GS-Kälbchen Beitrag anzeigen

    Und denkt dran ...der Trick Waren als "gift" deklarieren zu lassen ist schlichtweg Steuerbetrug und hierzulande fast schon schlimmer als Mord
    nicht fast.... Meine Erfahrungen sind durchweg gut, bis auf diesen sch**** Zoll. Was die aufschlagen weiss der Himmel. Mein Kenntnisstand is eigentlich das alles ueber 40 euro versteuert wird "Gift" hin oder her.

    mfg tweise

  10. Registriert seit
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    #10
    So, hab nochmal genau nachgesehen ...die Grenze liegt bei 22 Euro Warenwert also excl. Versandkosten.
    Die Höhe der Zollabgaben könnt ihr hier schon vorab nachblättern:
    http://ec.europa.eu/taxation_customs...archap?Lang=DE

    Da ist´s aber immer die Frage welcher Zöllner welchen gegenstand wie einstuft

    Also, kurzgefasst:
    Warenwert+Versandkosten=Zollwert
    Zollwert*Zollsatz=Einfuhrumsatzsteuerwert
    Einfuhrumsatzsteuerwert*UST (derzeit 19%)= Endbetrag
    Differenz zwischen Endbetrag und Zollwert drückt ihr im Prinzip an Vadder Staat ab und je nachdem noch ne zusätzliche Handlingsgebühr falls die Zollgeschichte das Versandunternehmen erledigt.

    Ich hoffe ein bisserl Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

    ....und keine Sorge, ich bin keiner der "Exekutiven" ...ich bin nur aus beruflichen Gründen gezwungen darüber einigermaßen bescheid zu wissen (widerwillig)

    kleines Update ...hab interessehalber noch etwas nach Zollsätzen gestöbert. Das kann beispielsweise bei Stiefeln schnell mal auf nen Zollsatz von 17% hinauslaufen. Wie schon gesagt ist es eben die Frage welcher Beamter welchen Artikel wie einstuft. Naja, für mich erklären sich jetzt die großen Preisunterschiede zwischen "herüben und drüben"

    Gruß
    Dieter


 
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