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Erste GS kaufen - welches Bj. hat welche Vorteile??

Erstellt von Uli_Ddorf, 04.04.2012, 12:30 Uhr · 31 Antworten · 3.677 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Erste GS kaufen - welches Bj. hat welche Vorteile??

    #1
    Hallo zusammen,

    Ich fahre seit über 30 Jahren Motorrad - aber bisher mit Ausnahme einer R80G/S nur Einzylinder, viele XTs und jetzt eine F650 Dakar. Das hat immer ausgereicht, da ich zu 95% alleine auf dem Motorrad sitze.

    Nun ist die neue Freundin jedoch sehr motorradbegeistert (das es das noch gibt...) und mit 175 cm und 60 Kg kein Zwerg. Da kommt meine Dakar mit Koffern nicht mehr so richtig aus dem Quark. Und etwas eng ist es auch. Also für mich alleine ist die Dakar perfekt, ich würde sie gegen keine andere tauschen, aber zu zweit auf dem Teil nach Süditalien und zurück - Nein Danke.

    Nun muss also für die Touren / Urlaube zu zweit eine "große" her. Die Dakar bleibt für's fahren alleine und den Sohn, der in 2 Jahren den Führerschein macht.

    Mir persönlich gefällt ja sehr die R1200R, die fährt sich wirklich super mit einer hohen Sitzbank, aber für den Hauptzweck "Reisen zu zweit" ist sie etwas am Zweck vorbei. Also nun doch eine R1200 GS, keine Adventure.

    Jetzt frage ich mich, welches Baujahr wohl welche Vorteile hat. Ab wann gibt es den neuen Zylinderkopf und DOHC? Es ist für mich ok. 12.000 Euro auszugeben, aber muss das sein? Was wurde in den letzten Jahren geändert an Motor und Maschine? Lohnen sich die extra 4.000 Euro? Was für Nachteile haben die 3 - 5 Jahre alten Modelle, abgesehen von der Laufleistung?

    Es wäre toll, wenn ihr mir ein paar wichtige Tips geben könntet. DANKE.

    Uli aus Düsseldorf

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    #2
    Hallo, ich würd die R nicht so abtun, habe ich auch und bin bis jetzt noch überall hingekommen. Bedarf für die GS sehe ich nur im Isländischen Hochland, für irgendwelche Wüsten ist man mit jeder 650er besser bedient. Die GS sieht eben witziger aus und hat in der ADV Version einen schön großen Tank...nur deshalb hätte ich sie gern.
    Mängel haben sie wohl alle,

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    #3
    Zitat Zitat von Uli_Ddorf Beitrag anzeigen
    Jetzt frage ich mich, welches Baujahr wohl welche Vorteile hat. Ab wann gibt es den neuen Zylinderkopf und DOHC? Es ist für mich ok. 12.000 Euro auszugeben, aber muss das sein? Was wurde in den letzten Jahren geändert an Motor und Maschine? Lohnen sich die extra 4.000 Euro?
    Es wäre toll, wenn ihr mir ein paar wichtige Tips geben könntet. DANKE.
    Uli aus Düsseldorf
    EZ ab 2008 Modelueberabeitung (Mue 105PS):
    Erkennst du an den Edelstahlblenden am Tank.
    verbesserter Kardan/Getriebe/Ablasschraube am EA.
    Schaltbarkeit ist besser geworden und Oelwechsel am Endantrieb leichter.
    Ab dieser Version war auch ESA erhaeltlich.
    Verdichtung stieg auf 12:1

    EZ ab 2010 Technische Ueberarbeitung (Tue 110PS):
    DOHC // Hinterradaufnahme jetz aus Stahtl statt Alu. Davor war die Nabe aus Stahl und die Aufnahme aus Alu was oft nach einiger Laufzeit fuer Spiel am Hinterrad sorgte. Zusaetzlich gibts am Endantrieb noch eine Entlueftung.
    Der Ventiltrieb ist jetzt robuster. Ventile muss man eigentlich fast nur noch kontrolieren, selten nachstellen. Wenn nachstellen, brauchst du einstellplättchen (shims).
    Der Motor ist untenrum etwas spritziger und wegen der auspuffklappe lauter. Die auspuffklappe hat manchmal ein eigenleben (bleibt haengen dann ist die kiste leise). ESA wurde neu abgestimmt.
    Die meisten Versicherungen verlangen das doppelte weil ueber 105PS.

    Mit 12000 EUR wird's wahrscheinlich fuer eine Tue nicht reichen..
    Kann's aber auch eine Mue nehmen und gleich mal Endantrieb und Getriebeoel tauschen.
    Manchme Werkstaetten nehmen es nicht so wortlich mit dem Tausch am HA bei 1000km. Getriebeoel wird leider erst das erste mal bei 10K gewechselt.
    Ich wechsle alle Oele an meinen Kisten bei 1000 und dann alle 10000.

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Uli_Ddorf Beitrag anzeigen
    Jetzt frage ich mich, welches Baujahr wohl welche Vorteile hat. Ab wann gibt es den neuen Zylinderkopf und DOHC? Es ist für mich ok. 12.000 Euro auszugeben, aber muss das sein? Was wurde in den letzten Jahren geändert an Motor und Maschine? Lohnen sich die extra 4.000 Euro? Was für Nachteile haben die 3 - 5 Jahre alten Modelle, abgesehen von der Laufleistung?
    Den DOHC-Zylinderkopf gibt es seit Modelljahr 2010. Ich habe in einem Jahr Abstand eine '09er und eine '10er GS probegefahren (jeweils über 100 km) und fand die DOHC-Variante spritziger, kraftvoller, kerniger. Allerdings ist die DOHC-Maschine auch spürbar lauter, das gefällt nicht jedem. Ich würde dir in jedem Fall zu einer Maschine mit ESA raten, weil man damit sehr komfortabel zwischen verschiedenen Beladungszuständen wählen kann. ESA gibt es bei der 1200R nicht, das wäre schon ein Unterscheidungskriterium. Ab Werk hat die GS eine verstellbare Federrate am Federbein, die R nicht. Auch ist die GS durch ihren breiten Lenker und das 19-Zoll-Vorderrad ein ganzes Stück wendiger, und man kann besser Gepäck dran unterbringen. Sie hat erheblich längere Federwege und ist deshalb komfortabler. Und was natürlich auch für eine gebrauchte GS spricht: Es gibt erheblich mehr davon.

    Was für die R spricht: Sie ist billiger und hat 17-Zoll-Räder, dafür gibt es mehr Reifen. Gemessen daran, dass die GS das deutlich größere Motorrad ist, ist der Gewichtsvorteil der R marginal.

  5. Baumbart Gast

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von YAHA Beitrag anzeigen
    Ich wechsle alle Oele an meinen Kisten bei 1000 und dann alle 10000.
    was aber überflüssig ist, die vorgeschriebenen Wartungsintervalle (20 bis 40.000 km) reichen, bange machen gildet nicht.
    Für 12 Kilo kannst Du alle kaufen, je jünger je lieber, bei der Qual der Wahl lieber die jüngere mit mehr km als die ältere mit weniger. Vollständiges Wartungsheft die ersten 3 Jahre ist Pflicht.

    Axo, reine Straßenfahrer bevorzugen schon mal die R.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    was aber überflüssig ist, die vorgeschriebenen Wartungsintervalle (20 bis 40.000 km) reichen, bange machen gildet nicht.
    Reichen sicherlich fuer Wenigfahrer..
    Genauso reicht auch eine Liftime Fuellung bis zum Tausch vom Endantrieb.
    Oder eine Alu Hinterradaufanme bis das Spiel zu gross ist usw.

    Mercedes hat auch gemeint Lifetimefuellung bei den Automaten,
    bis man neue gebraucht hat.

    Guzzi ist fast baugleich mit der GS mit dem Unterschied das da die Antriebe halten.
    Ach Ja, die Intervalle (Kardan/Getriebe/Motor) betragen 1k dann ale 10k.
    Und komm mir jetzt nicht mit italienischer Quali oder sowas, die kochen alle mit dem selben Wasser.
    Ich habe mein GetriebeOel nach 1000km raus und das war rabenschwarz.
    An der Magnetschraube waren auch schon Spaenne.
    Rede erst mal mit Leuten die sich taeglich Getriebe/Kardan ansehen nach diversen Laufleistungen und urteile dann.
    So ein blindes Vertrauen hat mich schon jede Menge Geld gekostet.
    1L Getriebeoel kostet 10,-(reicht fuer das Getriebe ca.800ml und Endantrieb 180ml).
    Wer da meint sparen zu muessen, bitte schoen.
    Ersatzteile muessen ja auch verkauft werden.

  7. Baumbart Gast

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von YAHA Beitrag anzeigen
    Reichen sicherlich fuer Wenigfahrer..
    Genauso reicht auch eine Liftime Fuellung bis zum Tausch vom Endantrieb.
    sorry aber das ist unrichtig. Und lifetimefüllung gibt's bei der Q nicht (mehr). Genau umgekehrt sollten Wenigfahrer nach weniger Kilometern wechseln weil das Öl auch im Stand altert. Aber auch das steht im Wartungsplan.
    20.000 fürn Kardan und 40.000 für's Getriebe reichen, Schäden verhinderst du durch häufigerem Wechsel nicht. Über den ersten Wechsel könnten wir verhandeln, aber der ist auch nach Wartungsplan früher.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    sorry aber das ist unrichtig. Und lifetimefüllung gibt's bei der Q nicht (mehr). Genau umgekehrt sollten Wenigfahrer nach weniger Kilometern wechseln weil das Öl auch im Stand altert. Aber auch das steht im Wartungsplan.
    20.000 fürn Kardan und 40.000 für's Getriebe reichen, Schäden verhinderst du durch häufigerem Wechsel nicht. Über den ersten Wechsel könnten wir verhandeln, aber der ist auch nach Wartungsplan früher.
    Du bist echt lustig.
    Nicht mal BMW ist so arrogant zuzugeben das haeufiger wechselen doch was bringt, sonst waeren Sie ja nicht von Lifetime abgerueckt.
    Rede mal mit Getriebespezialisten und dann komm nochmal..

    Uebrigens die offiziellen Zahlen:
    Kardan bei 1K dann alle 20K
    Getriebe bei 10K dann alle 20K

    Nachdem du ja nicht alles liesst Copy&Paste extra fuer dich:
    Guzzi ist fast baugleich mit der GS mit dem Unterschied das da die Antriebe halten.
    Ach Ja, die Intervalle (Kardan/Getriebe/Motor) betragen 1k dann ale 10k.
    Und komm mir jetzt nicht mit italienischer Quali oder sowas, die kochen alle mit dem selben Wasser.

    Du bist anscheinend der Meinung das BMW magische Materialien verwendet.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zurück zum Thema:

    ab MJ 2007 ist der Bremskraftverstärker rausgeflogen.

    Persönlich würde ich eine MÜ ab MJ 2008 kaufen, Details hat YAHA schon geschrieben.

    Aber auch mit einer 2005er kannst du glücklich werden, achte nur darauf dass der Vorbesitzer alle Wartungen und Nachbesserungen durchführen hat lassen.

    Zu zweit ist meiner Meinung nach die GS die bessere Wahl für längere Reisen, alleine macht die R auch sehr viel Spaß.

    Und warum keine ADV? Ist die bessere GS da schon mit ordentlichem Windschutz ab Werk usw.
    Ich bin übrigens auch von der F650GS (Eintopf) auf die 12er GS umgestiegen um inzwischen bei der ADV gelandet zu sein....

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von MartinH Beitrag anzeigen
    Und warum keine ADV? Ist die bessere GS da schon mit ordentlichem Windschutz ab Werk usw.
    Weil nicht jeder das möchte, da könnt man ja gleich den Bürgerkäfig nehmen.


 
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