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Euer heftigstes Unwetter?

Erstellt von Christian S, 05.09.2011, 01:00 Uhr · 22 Antworten · 3.185 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    .......Schweden 1989, auf der Hinfahrt nach der letzten Fähre Nachts ca 50 km weiter poltert es los. Wir sind freiwillig nicht schneller als 15 kmh gefahren weil die Sichtweite unter 20 m lag. Weit und breit kein Auto, Haus oder sonstwie was bis dann eine Brücke kam. Also angehalten, Schlafsäcke raus und drunter abgelegt. Am nächsten Morgen dann allerschönster Sonnenschein und blauer Himmel als ob nix gewesen wäre. In Schweden ist wettertechnisch ebend alles möglich......

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    Standard Gewitter

    #12
    Hi,

    nach vielen Jahren als Segler auf dem Wasser und nach noch viel mehr Jahren auf dem Motorrad dachte ich, irgendwie schon jedes Wetter erlebt zu haben.
    Im Juni diesen Jahre wurde ich eines Besseren belehrt.

    Ich war mit meiner Frau als Sozia in Mecklenburg Vorpommern auf einer dieser endlosen Alleen unterwegs ohne jede Möglichkeit des Unterschlupfs. Ein fettes Gewitter zog auf und brach los. Es ging alles sehr schnell. Die Blitze kamen näher und näher. Meine Frau fragte noch:"Kann da was passieren?"- "Nö". Wenige Sekunden später schlug rechts neben uns (vielleicht 2,50 m entfernt) der Blitz in einen Baum ein und lief bis in den Boden. Welch ein Lichtspiel, welch ein Knall! Sonst ist nix passiert. Der Schrecken kam bei mir erst abends beim Bier.

    Habe mich danach schlau gemacht, was alles beim Gewitter auf dem Motorrad passieren könnte (Einschlag in die schönen Alukoffer etc).
    Anscheinend war es aber unser Glück, dass wir an der Einschlagsstelle auf dem Motorrad gesessen haben und nicht auf dem Boden gestanden haben. (Isolation durch Reifen).

    Hört sich alles cool an, aber ich brauch das definitiv nicht wieder!

  3. fls
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    #13
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo Barney,

    also ein Foto von den Blitzen hätte ich schon vor dir erwartet...
    zzzz .... "flüchtet" sich zu Kaffe und Kuchen zu seiner Jugendliebe
    und erzählt uns was von schlechtem Wetter.

    Grüße
    Barney

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    #14
    Letztes Jahr,

    irgendwo zwischen Biberach u. Bodensee:
    Schwüle Luft, böse Wolken, plötzlich ist alles schwarz. Ich fahr durchs Land, immer wieder mal Wald, ich hoff das Unwetter macht die Kurve.
    Plötzlich die ersten fetten Tropfen mit Hagelkörnern, Blitz und Donner. Mist wird ein richtiges Unwetter-hmmm einfach mal weiterfahren- das berühmte Buswartehäuschen kommt nicht,auch keine Ortschaft. Mir fliegen die ersten kleinen Äste um die Ohren, dazu kommen extreme Orkanböen. Scheissssssse.....ich fahr langsam weiter, sooo die Eier werden nass, und es blitzt und donnert, doch hey, es wird wieder heller, da sehe auch eine Ortschaft das ganze Unwetter läßt nach, die Sonne ist wieder da.

    In der Ortsmitte lag dann der Maibaum auf dem Hausdach.
    Muss zugeben, ich hatte auch Schiss!

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    #15
    Man kann auch bei vermeintlich nicht so schlimmem Wetter in Schwulitäten geraten. Ich war bei feinstem Wetter von München an den Gardasee gefahren und wollte am nächsten Tag zurück. Leider regnete es in Strömen, und weil ich damals noch nicht so lange Motorrad fuhr, überlegte ich mir, statt der geplanten Tour über die Pässe lieber den etwas direkteren Weg über die gut ausgebauten Nationalstraßen zu nehmen.

    Ich fahre also bei ca. 12 Grad und Dauerregen in einen Tunnel, und - zapp - ist mein Pinlock-Visier komplett blind. Panisch frickle ich das Visier auf, da beschlagen - genauso schlagartig - meine Brillengläser. Also bin ich gefühlte drei Minuten blind durch den Tunnel gefahren, bis ich durch Kopfverrenken wenigstens irgendwas wieder sehen konnte...

    Hätte mir fast in die Hose gemacht vor Schreck.

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von fls Beitrag anzeigen
    zzzz .... "flüchtet" sich zu Kaffe und Kuchen zu seiner Jugendliebe
    und erzählt uns was von schlechtem Wetter.

    Grüße
    Barney
    Lieber Barney,

    schlaf dich erst mal aus, um 10:12 Uhr kann da ja wohl kaum der Fall sein.

  7. Registriert seit
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    #17
    Grundsätzlich, solange es "nur" Regnet fahr ich (wenn es sein muss auch vermindert) weiter. Doch einst war mir dabei auch nicht wohl:

    Eine Feierabendrunde führte mich mal wieder an den Neckar. Von Heidelberg bequem im Sonnenschein in Richtung Heilbronn war erst mal alles schön entspannt. Irgend wann bemerke ich aber, dass es aus der Richtung von Heilbronn recht dunkel am Himmel wird und denke mir, "Okay - ich sollte mich wohl wieder auf den Heimweg machen." Rechts von mir war in der Ferne die Burg Guttenberg unter (noch) blauem Himmel zu sehen. Da ich zu dem Zeitpunkt dort eh noch nicht war und die Burg eigentlich auch auf meinem Heimweg (Richtung KA) lag, bin ich nun erst mal da hin gefahren. Dort angekommen wollte ich dann ein paar Fotos machen - also Knipse ausgepackt, etwas rumgelaufen auf der Suche nach ein paar Motiven ... doch irgendwie sind die Lichtverhältnisse sehr schlecht. Blick nach oben und ich sage mir: "Du solltest dich auf den Heimweg machen!" Also zurück zum Moped, Kamera wieder eingepackt und weiter zur B293 - sollte der schnellste Weg nach KA sein. Es ging nicht mehr lange, bis mich der Regen erwischte. Nach kurzer Zeit ging es über offene Felder, kaum ein Baum, gar Häuser in der Nähe zu sehen und der Regen wurde immer stärker, entsprechend die Sicht immer schlechter und ich verlangsamte meine Fahrt - von 120 auf 100 ... auf 70 ... auf 50 ... "Okay, kein Gewitter, also weiter." Hinter mir waren ein paar Dosen. Als ich auf 70 verlangsamte überholte mich der erste noch - der Rest blieb hinten dran. Als ich auf 50 runter ging, gab ich den hinterherfahrenden Glaskästen Zeichen, dass sie überholen sollten/könnten ... sie blieben hinter mir.
    Endlich ein Dorf: "Hmm, kein Gewitter ... also weiter." (Das war ein Fehler!) Aus dem Dorf kommend und wieder über offene weite Felder tuckernd ging es nicht mehr lang, bis das Gewitter lospolterte. Nun kam doch ein mulmiges Gefühl auf ... weit und breit keine Unterstellmöglichkeit zu sehen - und ein einzelner Baum auf dem Felde (was höchstens zu sehen war) wäre da eher noch gefährlicher. Also weiter in der Hoffnung, dass doch irgend wann was kommen sollte. Das Gewitter langsam auch schon über mir, da endlich komm ich an die B293 - die Nebenstraße, von der ich herkam, ging über eine Böschung hinunter zur Bundesstraße. Nicht allzuweit von der Kreuzung dann auch endlich eine Brücke. Warnblinker eingeschaltet, neben der Straße das Moped abgestellt und die Wartungstreppe in Mitten unter der Brücke ein paar Stufen hoch und hingesetzt - erst mal eine Zigarette.
    War eigentlich gespannt, wie lange ich nun hier warten durfte während die Blitze mit heftigen Donnergrollen gefolgt um mich herum ihr Unwesen trieben. Doch es ging nicht lange - vielleicht noch eine viertel Stunde und der Spuk war fast vorbei. Noch leichter Regen kam herunter - noch mal eine Zigarettenlänge gewartet und dann war auch dieser endgültig vorbei. Sodenn konnte ich mich endlich auf den Heimweg machen. Ein paar Kilometer waren noch nasse Straßen unter meinen Rädern, doch bald war schier nichts mehr von einem Gewitter zu sehen. So kam ich also auf trockenen Straßen aber völlig durchnässt in Karlsruhe vor meinem Haus an.
    Später, beim Abendessen, die Nachrichten im Fernsehen nebenbei etwas verfolgt kam da eine Meldung: B293 bei Heilbronn gesperrt, da wegen starkem Unwetter unterspült. Eine nebenstehende Werkhalle musste wegen Überflutung geräumt werden. ....

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    #18
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Sturm in Frankreichs Norden. Meine olle GS und ich hatten damals sicher knapp 450kg. Der STurm (keine Böe, sondern gleichmässig blasender Wind) drückte mich immer wieder von der linken Spur bis auf den Sand RECHTS NEBEN DEM STANDSTREIFEN! ALs ich den Bogen raus hate, fuhr ich mit erheblicher Schräglage, um den WInddruck aushalten zu können. Letztlich habe ich auf dieser Etappe mit randvollem Tank 250 km geschafft... Vorher und hinterher waren es (über Jahre hinweg nie mehr als 5,8 LIter pro 100 Kilo Mädchen
    Jepp, DAS war heftig.
    Ansonsten sind auch die Tessiner Gewitter nicht von schlechten Eltern...
    Genau so bin ich mal vor einigen Jahren (2005 oder 2006) in Taiwan vor einem aufziehenden Super-Typhoon entlang der Küste nach Hause gefahren. Der Wind hatte schon LKWs von der Straße in die Gräben gedrückt und ich konnte mich auch kaum noch auf der Maschine halten. Alle paar Meter musste man sich nach links in die Kurve legen, obwohl es keine Kurve gab - rein um nicht rechts in den Straßengraben abzurutschen.

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    #19
    ich habe mal das motorradfahren bei starkem seitenwind = böigem sturm mit segeln auf der "hohen kante" auf kreuzkurs (genen den wind ) auf einem segelboot verglichen. den starkwind mit WS 8, der sich über nacht dann noch zu windstärke 11 auswachsen sollte, hatte ich auf der kreuz im golf von st. tropez. war nett, das steuerrad am anschlag...
    den entsprechenden sturm mit ca WS 7 - 8 oben auf dem hahnenkamm oberhalb von hechlingen im nov. 2008...
    böen ausreiten macht spass. egal ob aufm boot oder aufm moto

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    #20
    Hagel! Erbsengroße Körner.
    Über 20 Minuten viele kleine Nadelstiche. Ich dachte die Welt geht unter.

    2. Mal Hagel:
    Juni in den Alpen. Während der Fahrt auf den Pass riesige Körner die auch schön liegen blieben. Fahren wie auf Eiern. Zum Glück +7 Grad, sodass alles wieder schnell schmolz und die Abfahrt nur noch nass war.


 
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