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fährt die angst schon mal mit?

Erstellt von dergraf, 14.08.2008, 10:30 Uhr · 65 Antworten · 6.508 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Hallo zusammen,
    Respekt und Angst gehören eigentlich zusammen.

    Es gibt einen schönen Spruch beim Eishockey.

    Wo das Eis aufhört, fängt die Bande an.

    Und an der Bande kann man kräftig SCHMERZEN bekommen.

    Wenn Du Angst vor der Bande hast: Sofort aufhören!
    Wandel deine Angst in Respekt um: Habe Spaß am Spiel!

    Aber die Bande wird dir trotzdem SCHMERZEN bereiten, wenn DU Ihr zunahe kommst.

    So sehe ich das mit dem Fahren genauso.
    Ich bin vor ein paar Wochen auch aus einer Kurve gerutscht.
    Schöner Splitt. Mir ist der A..... auf Eis gegangen.
    GS im 45 Grad Winkel gerutscht. Habe schon auf Knall gewartet.
    Durch viel Glück und PLAAAAAAAAAATZ ist nichts passiert.
    Bin erstmal abgestiegen und habe den Wasserhaushalt abgelassen.

    Wichtig ist nur das dem Mensch nix passiert.
    Alles andere kann man als Ersatz holen.

    Gruß
    Henson

  2. Q-Freund Gast

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    #42
    Hi Mathias,

    da haste ja echt Schwein gehabt. Ich gehöre zu der Hälfte, die noch nicht auf der Nase lag, da bin ich auch froh drum. Ist schon klar das man nach einem Abflug so seine Probleme hat, geht mir ja schon nach kleineren Erschreckern so, das ich erstmal klar im Kopf werden muss.
    Nach Bodenkontakt dauert das denn eben länger.

    Durch deinen Hinfaller ist hier mal wieder ein sehr schöner Fred entstanden, das ist doch auch was!

    Irgendwie spukt mir die ganze Zeit durch den Kopf, das viele mit dem Wort Respekt eher klarkommen als mit dem Wort Angst. Also ich hab beides mitunter, mitunter aber auch beides (leider?) nicht.

  3. Registriert seit
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    #43
    Hallo Mathias,
    lese das gerade von deinem Ausrutscher,
    zum Glück ist´s (halbwegs) glimpflich ausgegangen!
    Bitumen + neue Reifen: das ist worstcasecombination
    Mich hat´s in meiner Bikerkarriere insg. auch schon 3x geschmissen (hoffentlich stimmt der Spruch von den "aller guten Dinge ...."? )
    Das letzte mal mit brandneuen Reifen im Kreisverkehr bei vorsichtigen 15 km/h. (Seitdem werden die vorher von mir an den Flanken kurz mit Schleifpaper behandelt)
    Abgehackt unter Lebenserfahrungswert Nr. ......................... ???
    Bitumen versuche ich natürlich auch zu vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser, - nur möglichst nicht, indem ich darauf schaue, wie das Kaninchen auf die Schlange (sonst entgeht mir evtl. der enger werdende Kurvenverlauf und das könnte sich als mind. ebenso schädlich herausstellen )
    Als ich letztens (mit bereits gut eingefahrenen Reifen!) bei Nässe auf einem Bitumenstreifen kam, hat´s mich um ein paar cm versetzt, dann hat sich die Fuhre wieder stabilisiert. (Der Schreck war trotzdem gewaltig )
    Daher: Erfahrung nährt die Vorsicht.
    Da hat sich (in unseren mittleren Jahren ) ja immerhin schon einiges angesammelt, oder?
    Weiterhin gute Fahrt!

  4. Registriert seit
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    #44
    Hallo Mathias und all die anderen!

    Also ich bin auch grad an einer sehr ähnlichen Stelle:
    Dienstag neues Auto bekommen, juhuu muß man gleich testen, vor mir ein Audi TT und dann zwei LKWs alle mit ca 80-90 unterwegs, denk mir überholst halt den TT und dann wieder eingereiht, nach dem TT noch auf der "Überholspur" überkommt mich das unsichere Gefühl von wegen hab ich zwischen LKW und TT überhaupt Platz.....ach was nimmst den ersten LKW gleich noch mit und zwischen den beiden LKWs ist sicher genug Platz, gedacht getan, bin grad neben dem LKW, schlittert praktisch direkt vor mir ein Pkw mir entgegen. Voll in die Bremsen (ABS ich liebe dich!!!!) (ich ca 130 drauf) jedenfalls schießen wir direkt nebeneinander vorbei auf einer Straße auf der normalerweise keine drei Autos nebeneinander Platz haben, der mir entgegenkommende ist aufs Bankett ausgewichen. Die Geschichte ging gut aus, aber allein beim Schreiben jetzt krieg ich noch zittrige Hände...
    Das war der erste Teil, der zweite folgt sogleich.
    gestern zwischen 25 und 30 Grad, 2h Zeit und eine wunderbar kurvige Strecke auf der GS (Naarntal bei Perg NÖ und Königswiesen-Grein NÖ, falls das wer kennt), zügig aber keinesfalls zu schnell (ja der Zwischenfall mit dem Auto sitzt noch in den Knochen) gehts dem Tal entlang, ein Bitumenstreifen, ein Rutscher, uuuups gerade noch eingefangen, denk mir hab grad ein Fahrsicherheitstraining absolviert und offensichtlich schon was dazugelernt, Bitumen ernst nehmen und noch langsamer fahren, nächste Kurve wieder uuuups diesmal vorne wieder Bitumen, so jetzt wie auf rohen Eiern und ein paar Kurven und zugegeben sehr vielen Bitumenstreifen weiter passierts nochmal (obwohl ich sehr konzentriert nicht auf die Streifen geschaut hab!!!).
    Langer Rede kurzer Sinn: ein Fasttotalcrash bei 130 mit dem Auto, 3 x Glück gehabt mit der GS und Bitumen, ich hab trotzdem keine Angst, ABER: nachdenklich wird man dabei schon ein bisserl, immerhin verheiratet, ein Sohn mit 2Jahren, einen mit -2Wochen.....
    Spaß hab ich trotzdem dran, aber diese Vorfälle zeigten mir ganz deutlich: Junge du übernimmst dich, du bist nicht unverwundbar.
    Wahrscheinlich hab ich diese Warnschüsse gebraucht, damits nicht schlimmer kommt, aber das Fahren aufgeben, ne, niemals, aber doch wieder mit mehr Hirn...

    So long
    Gregor

    PS: Seit Dienstag denke ich sehr oft über diese Zwischenfälle nach, auch wenn sgut ausgegangen ist , das knabbert...
    Nur beim GS-fahren war ich relaxt wie eh und je.

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    #45
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    zwei löcher in der textilhose und eine kleine schürfwunde am knie.
    mathias
    Bei Tempo 30 'ne Schürfwunde? Das find ich aber krass, soll doch Schutzkleidung sein. Was hält die denn dann bei 80?

    Gegen die Angst nehme ich gerne eine Extraportion 'weiterfahren', da gewöhne ich mich am besten wieder ans normale fahren.

    Obwohl, ich hatte mal so eine Situation , da ist mir bei 70+ in voller Schräglage die Steuerkette gerissen - Kolbenklemmer - Hinterrad stand still. Im Bruchteil einer Sekunde war der Asphalt plötzlich auf Augenhöhe und ich rutschte in den Gegenverkehr. Der hat zum Glück schnell reagiert und voll gebremst.
    Vor allem in Kurven mit Leitplanken denke ich da immer noch manchmal dran (schon gut 20 Jahre her), und lass es langsamer angehen.
    Ich bin damals mit einem Haufen Schürfwunden und blauen Flecken davongekommen (fuhr in Jeans nur mal schnell 'ne kleine Runde ).
    Seitdem setz' ich mich nur noch in vollem Leder auf die Karre!

    Noch ein Tipp aus Mutti's Hausapotheke: Bei Prellungen nehm' ich IMMER Rescuesalbe. Das ist das ultimative Zeug, der blaue Fleck ist weg wie nix.

    Keep on riding
    Jörg

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    #46
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    zwei löcher in der textilhose und eine kleine schürfwunde am knie.
    Zitat Zitat von Bladerunner Beitrag anzeigen
    Bei Tempo 30 'ne Schürfwunde? Das find ich aber krass, soll doch Schutzkleidung sein. Was hält die denn dann bei 80?
    na ist mehr ein schürfwündchen....

    und die löcher sind eher löchlein in der obersten schicht, wahrscheinlich zwischen asphalt und mopped eingeklemmt, denn gerutscht bin ich schon ein paar meter.
    der asphalt hat auch ne ordentliche schramme vom sturzbügel..

    und gerade deswegen geht´s morgen wieder über´s wochenende zum offroad fahren in die vogesen


    mathias

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    #47
    hatte gestern im regen das erste mal voll bremsen müssen ampel geht auf gelb das auto vor mir geht voll auf dem anker ich dachte der fährt noch, wollte schnell auch rüber gab gass das abs hat gut gegriffen
    die richtung gerade aus hatte sogar noch spielraum ob es in der kurve auch gegangen wäre ?
    weis ich nicht bin sehr zu frieden die bremswirkung ist top
    die gs 1150 die ich fahre habe ich erst seit ca 3 monate mußte noch nicht voll bremsen ca 3000 km fahre seit 1996 Motorrad . fazit kein angst
    respekt ja besser ist es wenn man keinen vor sich hat.

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    #48
    Zitat Zitat von Bladerunner Beitrag anzeigen
    Bei Tempo 30 'ne Schürfwunde? Das find ich aber krass, soll doch Schutzkleidung sein. Was hält die denn dann bei 80?
    Tjaa... so sieht´s aus. Bin vor 2 Jahren bei ca. 20 km/h sehr dämlich (nicht fragen) umgefallen... knie auf und Sprunggelenk gebrochen, trotz Tourenstiefel mit extra Knöchelprotektor. Wenn da das Mopped drauffällt, reicht das nicht und der Knochen bricht direkt über dem Protektor.

    @metzi1970:
    Hat dich der erste Öffnungsimpuls nicht erschreckt? Gerade bei Nässe oder rutschigem Untergrund sind die Regelintervalle ja jenseits von Gut und Böse verglichen mit dem neuen ABs ab Mj 2007.

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    #49
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Hat dich der erste Öffnungsimpuls nicht erschreckt? Gerade bei Nässe oder rutschigem Untergrund sind die Regelintervalle ja jenseits von Gut und Böse verglichen mit dem neuen ABs ab Mj 2007.

    ..da sagst du was...
    ich habe auf der strecke jeden tag ins geschäft eine stelle da weiß ich : jetzt passiert es wieder.
    aber wenn es unverhofft kommt... da geht die düse... aber gewaltig.

    mathias

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    #50
    Erstmal gute Besserung und toitoitoi für Mathias!
    Gehöre auch zu den (noch) nicht gefallenen *klopf-klopf-klopf* aber hatte auch schon die eine oder andere brenzlige Situation. Schuld - wenn man denn davon sprechen will - würde ich sagen 50% ich, 50 % andere. Saß aber jedesmal danach minutenlang fluchend auf dem Bock und war am Überlegen was ich anders hätte machen können. Insbesondere auf dem Mopped muß man möglichst für alle mitdenken.
    Ansonsten geht´s mir wie Gupsi, verheiratet, zwei Kids zuhause, da steckt man doch lieber mal zurück.
    Was mich in Bezug auf Straßenbelag zunehmend anpestet ist außer dem Bitumen, was hier zum Glück nicht ganz so häufig ist, diese unsägliche Rollsplitt. Da werden hier kilometerlange Straßenabschnitte flächendeckend überschüttet und ich darf dann drauf rumeiern und mir das Visier kieselstrahlen lassen

    Martin


 
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