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Fährüberfahrten

Erstellt von Töfflibueb, 14.07.2006, 10:47 Uhr · 6 Antworten · 1.036 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Fährüberfahrten

    #1
    Ich habe ne kleine Frage:
    Auf welche Weise verzurrt man die 1150GS Adv. am besten für Fährüberfahrten? Wäre drum schade, wenn sich die Kuh vor lauter Seegang plötzlich selbständig machen würde.
    Danke für eure Tipps!

  2. Anonym3 Gast

    Ausrufezeichen Fest ist Fest..

    #2
    Servus

    ..aus versicherungstechnischen Gründen darf der Kradist in den seltensten Fällen selber Hand anlegen .

    ...Hertzi...

  3. Registriert seit
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    #3
    Wohin willst Du denn übersetzen? Ich war gerade in Irland und kann Dir berichten von Calais-Dover mit Seafrance und von Pembroke-Rosslare (Irish Ferries). Erstgenannte Überfahrt ist unproblematisch. Das gute Stück wird in einer eigens dafür vorgesehenen Halterung von der Crew fest gezurrt. Bei Irish Ferries jedoch hatte man weder extra gebaute Halterungsvorrichtungen noch Bock die Karre festzumachen! Da musste man selbst Hand anlegen und mit lächerlichen Seilchen, die zudem noch aussahen, als würden sie den ersten Ruck nicht überstehen, hantieren. Ich wäre beruhigter Schiffchen gefahren, wenn ich für diese Zwecke Gurte dabei gehabt hätte! Die englischen Mopedfahrerkollegen sind da übrigens schmerzloser, die haben ihre Karren einfach abgestellt, Seitenständer und fertig.
    Wohin auch die Reise geht, viel Spaß und gute Überfahrt!
    Gruß
    Thorsten

  4. Registriert seit
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    #4
    ... und dann zieht das Personal einen öligen Strick über die Sitzbank (wenn Du Pech hast)
    Meine Erfahrung ist die, das bei normalem Seegang eh nur so lala verzurrt wird, falls es dann heftiger wird legt die Besatzung noch mal Hand an.

    Hauptständer, oder Seitenständer incl eingelegtem Gang und als Option noch einen Strick gegen Umfallen, oft wie oben beschrieben über die Sitzbank an der Fußraste verknotet.
    So kenne ich es von etlichen Fährfahrten.

  5. Registriert seit
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    #5
    Das Problem mit den öligen und (zu) kurzen Stricken kenne ich und daher habe ich immer Spannsets dabei. Diesen Frühling war ich mit meiner GL1500 auf Sardinien (Moby Lines) und hatte mit ihr auf der Fähre keine Probleme (Seitenständer, Rückwärtsgang, Spannsets montiert).
    Auf der Rückfahrt hat es aber eine 1200GS überschlagen.... und da ich diesen Herbst mit der GS nach Korsika und nächsten Frühling nach Schottland (Superfast Ferries) reisen möchte, mache ich mir schon ein bisschen sorgen. Insbesondere da der Schwerpunkt bei der GS ziemlich weit oben ist....

  6. Registriert seit
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    Standard Am Rande

    #6
    Hallo
    Ich war in Schweden und Norwegen, bei allen Fähren das selbe. Einen Gurt über den Sitz und die Ratsche auf der Seite wo Du das Motorrad auf den Seitenständer gestellt hast. So zieht sich das Ganze zum Seitenständer hin fest. Aber keine Angst, das Personal schaut sich das Ganze noch mal an und macht, wenn nötig noch einen Gurt zusätzlich da rüber. Ich habe auf keiner Fähre versaute Gurte gesehen!! Glück gehabt ? Man kann die Q auch auf den Hauptständer stellen und es ist der selbe Gurt an der selben Stelle. Zusätzlich kommen noch Gummikeile an den Rädern zum Einsatz und ich habe noch den 1. Gang eingelegt, man weiß ja nie.
    Hat alles super geklappt und nichts ist versaut oder kaputt gegangen

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo!

    Ich befestige ausser dem vorhandenen Gurt über die Sitzbank noch einen Gurt vom Hauptständer zum Vorderrad, damit das Motorrad nicht über den Ständer nach vorn kippen kann.

    Das setzt natürlich voraus, dass das Motorrad auf den Hauptständer gestellt wird.

    Gruß aus Bayern

    MAX