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Fahren in der Wüste

Erstellt von fisherking_tom, 03.02.2009, 16:56 Uhr · 43 Antworten · 5.404 Aufrufe

  1. Registriert seit
    30.01.2009
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    Frage Fahren in der Wüste

    #1
    Okay- ich geb's zu...vielleicht die falsche Jahreszeit für diese Frage für euch, aber die perfekte für mich

    Wer hat Erfahrungen zum fahren in der Wüste, auf Sand?
    muss ich da zB wie beim Auto auch Luft aus den Reifen lassen?
    wie lange kann ich hierher mit den "platten" Reifen auf der Strasse fahren? wie stelle ich das ESA am besten ein?
    was muss ich sonst so beachten??

    gibt doch sicher ein paar erfahrene Experten zu dem Thema hm?

    Gruesse aus der Wueste
    Tom

  2. Registriert seit
    09.07.2008
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von fisherking_tom Beitrag anzeigen
    ...
    Wer hat Erfahrungen zum fahren in der Wüste, auf Sand?
    muss ich da zB wie beim Auto auch Luft aus den Reifen lassen?
    wie lange kann ich hierher mit den "platten" Reifen auf der Strasse fahren? wie stelle ich das ESA am besten ein?
    was muss ich sonst so beachten??....
    Also ich bin sicher kein Experte, kann nur sagen, was mir Dakarprofis gesagt haben....
    die fahren im Sand teilweise mit unter 1 bar. Wenn du dann aber viel Straße zurückfahren musst, hast du sicher schneller den Reifen fertig als wenn du genug Luft drauf hast.

    Zum ESA kann ich dir leider nichts sagen.

    Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es im Sand oft nur eine Lösung gibt......Gaaaaaaas!!!!!!!

  3. Registriert seit
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    1.071

    Standard

    #3
    Hallo Tom,
    wie ich Deinem Profil entnehmen kann, willst Du mit einer R1200 GS ADV in die Wüste. Vergiß es, es sei denn Du bist Profi. Mit 250 kg im Sand wirst Du nicht viel Freude haben. Ich habe meine R1100 GS bei Ksar Ghilane in Tunesien so eingegraben, daß wir sie mit 4 Leuten wieder aus dem Sand schieben mussten. Fahr damit Schotterpiste und gut, aber bleib weg vom Sand. Auch mit 1,5 bar und Conti TKC 80 kommst Du nicht weit. Ich denke, andere werden das bestätigen. Wo soll's denn hin gehen?

  4. Registriert seit
    01.05.2006
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    119

    Standard

    #4
    Hallo Tom.

    Nur soviel zum Thema:



    Gruss Hebbe:

  5. Oldtimer Gast

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von hebbe Beitrag anzeigen
    Hallo Tom.

    Nur soviel zum Thema:



    Gruss Hebbe:
    Da hat anscheinend jemand "Gas" gegeben.

  6. Registriert seit
    29.01.2005
    Beiträge
    1.298

    Standard

    #6
    wie die anderen schon geschreiben haben, vergiss es, hab selbst meine HP eingegraben
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken img_8220-kopie.jpg  

  7. Registriert seit
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    #7
    das hab ich mir schon gedacht und vorab gedanklich akzeptiert

    Hauptsächlich werden es hoffentlich die Schotterpisten in Mussandam und Oman ...aber falls da mal so 'ne Düne im Weg ist sollte man gewappnet sein.

    Heute jedenfalls war ich Nad al Sheba unterwegs - das ist wie die Lüneburger Heide

  8. Registriert seit
    04.09.2008
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    440

    Standard

    #8
    hallo tom,

    fahren im sand lernt man nur...
    ...richtig: durch fahren im sand.

    je nach gewicht deines 2-raedrigen untersatzes lass die luft auf knapp unter ein bar ab, vorne darf es ca 1 bar sein.
    wenn du im sand anfahren musst, dann am besten im 2. gang und die kupplung nur kurz schleifen lassen, besser, das hinterrad dreht ein
    bissl durch, als dass dir irgendwann die kupplung verbrennt.

    wenn du dich beim anfahren einzugraben drohst, dann besser absteigen, bei eingelegtem gang und schleifender kupplung so lange nebenherrennen, bis du aufspringen kannst - erfordert uebung, fitnes und platz neben den zylindern fuer die beine beim laufen.
    wenn du im sand anhalten willst, versuche dich bergab zu stellen, so laesst es sich besser anfahren.

    wenn der hinterreifen anfaengt, nach unten wegzugehen, besser aufhoeren, absteigen und mit eingelegtem gang und schleifender kupplung schieben, bis tragfaehiger grund erreicht ist.
    sand ist morgens, abends und nachts tragfaehiger, als in der hitze.
    nasser sand traegt noch besser.

    speed hilft, und je schneller du bist, desto besser stabilisieren die kreiselkraefte der raeder.
    21"/18" haben mehr stabilisierungsvermoegen, als 19"/17" raeder.
    reifenprofil aehnlich michelin desert is immer gut.

    am schwierigsten ist das (gezwungene) fahren in fahrzeugspuren:
    das vorderrad will aus der spur, du gehst vom gas...das wars in den meisten faellen.
    warum?
    weil du direkt vors vorderrad geschaut hast.
    besser einen gedachten punkt ca 5m oder weiter vor dem vorderrad anpeilen - je nach tempo.
    dadurch kann man besser das gleichgewicht halten.
    wenns vorne anfaengt zu ruehren, am gas bleiben.

    du musst das oefter probieren, dann wirds schon.
    wobei sandfahren mit einen so schweren koloss schon ne besondere herausforderung ist.

    im oman hats ein paar schoene tragfaehige pisten, da brauchts nicht soo viel sanderfahrung.

    oder hol dir zum sandfahren was leichtes.

    das schoene am sandfahren: man muss es lernen, kann es nicht kaufen
    so hat man hinterher ein umso besseres erfolgserlebnis.
    wenn mans mal kann, verliert man die faehigkeit nicht wieder.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken bulldust-ozz.jpg   canning-stock2.jpg   canning-stock.jpg  

  9. Registriert seit
    09.07.2008
    Beiträge
    5.056

    Standard

    #9
    sehr schön (be)geschrieben, Wolfram!! Vllt. sollte sich Tom wirklich mal ne 400er ausleihen, wenn möglich, um zu testem, was du gemeint hast.
    Wünsche jedenfalls viel Spaß dabei

  10. HP2Sascha Gast

    Standard

    #10
    @ Wolfram:
    Danke für die Infos. Für mich als Sandabstinentler klingts erstmal kritisch . Ggf. habe ich mal die Chance auf nen größeren Kasten zum Üben.
    Zählst Du ne HP2 schon zu den leichteren Gefährten?


 
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