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Film "Deutsche Verkehrswacht"

Erstellt von manneh, 10.04.2009, 00:49 Uhr · 11 Antworten · 1.650 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    12

    Standard Film "Deutsche Verkehrswacht"

    #1
    Hi.
    Habt ihr im Fernsehen schon den neuen Film der "Deutschen Verkehrswacht" gesehen
    Da wird ein Motorrad aus Sicht des Fahrers auf einer Landstraße gezeigt. Im Blick ist nur der DZM und kein Tacho.
    Am Schluß der Satz: "Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache für Unfälle" oder so ähnlich!
    Wie gut das nur die Motorradfahrer rasen sonst müßten sie ja noch einen 2. Film mit Dosenrasern drehen!
    Wenn wir Moppedfahrer an sovielen Unfällen Schuld hätten würden als Erstes die Versicherungsprämien durch die Decke gehen!
    Über so was könnte ich mich aufregen wie`n Sau
    Am Sonntag hat mir auf der Rückfahrt vom "Anlassen" am Nürburgring in einer Ortschaft ein schwarzer Bulli mit Frau am Steuer die Vorfahrt genommen. Wenn ich dort "gerast" wäre hätte ich als Fremdkörper auf Ihrer Scheibe gehängt und meine Regierung gleich mit..

    Ich mußte die Karre quer stellen sonst hätte ich sie gehabt
    Die einzige Reaktion der Fahrerin war ein Achselzucken.
    Aber da drüber dreht keiner einen Film
    Bleibt noch anzumerken, das laut der Statistik des "Bundesamtes für das Versicherungswesen" sowie der "Deutschen Verkehrswacht" und des "ADAC"
    75% aller Unfälle, an denen Motorräder beteiligt waren auf die Kappe der Autofahrer gingen. Das sagt alles
    Aber sobald es wärmer wird muß die Mutti zu Hause ja wieder daran erinnert werden das jetzt wieder die bösen Rocker auf ihren fliegenden Kisten unterwegs sind und man am Besten bis Oktober nicht mehr aus dem Schrebergarten raus kommt. Ich könnte kotzen
    Gruß
    Manfred

  2. dave2006 Gast

    Standard

    #2
    Siehe es doch mal so: Die meisten Insassen eines Bürgerkäfiges ohne Klasse A haben extreme Schwierigkeiten die Geschwindigkeit eines Motorrades korrekt einzuschätzen.
    Wenn die jetzt aufgrund des Filmes annehmen, das Motorräder grundsätzlich zu schnell fahren....... hat ja vielleicht was gutes



    Die Geschichte mit dem schwarzen Bulli kenne ich nur zu gut, bei mir war der Bulli aber grünweiß lackiert. Das war der Rennleitung so peinlich, er hat angehalten sich entschuldigt und mir die Beruhigungszigarette angeboten...

  3. Registriert seit
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    764

    Standard

    #3
    Hallo zusammen!

    Ich finde,jeder der irgendeinen Führerschein haben möchte,sollte gezwungen werden alle arten von Fahrzeugen einmal im Straßenverkehr zu bewegen.Ein Motorrad fahrender Autofahrer benimmt sich im Verkehr viel aufmerksamer.Ebenso sollte man etwas Verständnis für LKW`s aufbringen.

    Gruß
    Karl

  4. Registriert seit
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    703

    Standard deutsche Verkehrswacht

    #4
    Hallo manneh !
    Alles was die Aufmerksamkeit auf uns lenkt,ist mir recht!
    Hätte deine Bullifahrerin nur dieses Video gesehen,auch wenn sie die falschen Schlüsse draus gezogen hätte,wäre sie aufmerksamer gewesen.
    Ich meine auch,daß wir uns oft genug zu pharisäerhaft verhalten - Tatsächlich sind wir Motorradfahrer es ,die sich allzuoft auffällig zeigen.Du bist hier gerade in einem recht zahmen Forum - wenn du dich mal in andere Foren begibst,da wird nur von Brüllrohraustausch,Wheelieexesse und Verarschung der "Rennleitung" geschrieben.Ja,was ist das denn anderes als der Ausdruck von egoistischem Ausleben seines Hobbys? .....und ....ich schließ mich da überhaupt nicht aus!!!!
    Auch diese angebliche Statistik von 75% Unfallursache durch Autofahrer - erstens möchte ich die mal sehen und zweitens weiß ich die für mich sehr wohl zu interpretieren!! Durch das ABS gefördert ist heute eine Ursachenermittlung oft genug nicht mehr möglich - kommt so ein armer Sack mit seinem Auto aus der Seitenstraße und einer von uns brettert ihm in die Seite - dann taucht er in der Statistik als Unfallverursacher auf -aber nur der Biker weiß,daß er da mal gerade unbotmäßige 160 drauf hatte !!!
    Nee,auch noch so gute Statistiken entheben uns nicht der Verpflichtung ,für unsere Unversehrtheit erstmal selbst zu sorgen - und das gelingt mit einer gehörigen Portion selbstkritischer Hinterfragung am besten .

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    my 2 cent:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Verkehrswacht


    kann mal jemand das video verlinken.

    wie kann es sein , das so reisserisch ( mal wieder ) über uns berichtet wird.??

    wie wäre es wenn man via der zeitung MOTORRAD eine entsprechende beschwerde an diesen laden richtet??

  6. Registriert seit
    27.02.2008
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    83

    Standard

    #6
    Sorry, aber Unfallursache Nummer 1 IST überhöhte Geschwindigkeit. Da beißt die Maus den Faden nicht ab!

    Ich habe mich berufsbedingt in den letzten 12 Monaten mit diesem Thema beschäftigt und entsprechende Statistiken direkt von der Polizei erhalten.

    Klar, "Überhöhte Geschwindigkeit" bzw. "nicht angepaßte Geschwindigkeit" heißt es immer, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wie es zu dem Unfall kam. Dann geht man davon aus: "Wenn langsamer gefahren worden wäre, hätte der Verkehrsteilnehmer (also auch der Autofahrer evtl. sogar der Radfahrer) sein Fahrzeug besser unter Kontrolle und der Unfall hätte vermieden werden können".

    Leute, machen wir uns nichts vor: Wir sind (fast) alle immer verdammt zügig unterwegs. Und wenn es dann knapp wird sehen wir uns gleich in der Opferrolle. "Der Idiot hat nicht aufgepaßt, ich konnte nichts machen".

    Und, es geht hier nicht um die Organspender, die völlig losgelöst von allem Weltlichen durch die Gegend heizen.
    Mal zum nachdenken: Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt 50 km/h. Wie schnell ist man auf 70 km/h und hat nicht einmal ein schlechtes Gewissen, sondern denkt sich: "Ach, heute mal langsam durch die Stadt cruisen."
    Wenn es dann zu einer Vorfahrtsverletzung o.ä. kommt rächt sich diese "kleine" Geschwindigkeitsüberschreitung folgendermaßen:
    Da wo derjenige, der 50 km/h fährt, zum stehen gekommen ist, fährt der mit 70 km/h noch 62 km/h (Gleicher Bremspunkt vorrausgesetzt. Reaktionszeit außer Acht gelassen, weil dann fährt der Schnellere fast ungebremst rein.)

    Das ist nicht irgendein Fahrlehrer- oder Verkehrswachtgeschwätz, sondern Physik.

    Wie gesagt, ich möchte hier nicht den Moralapostel spielen. Das steht mir gar nicht zu. Außerdem fahre ich ja selbst oft zu schnell.

    Ich möchte nur mal einen kleinen Gedankenanstoß geben.

    In diesem Sinne: FROHE OSTERN und kommt alle gesund wieder Heim.

    Gruß

    Bernd

  7. Registriert seit
    24.10.2006
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    986

    Standard

    #7
    ****
    Klar, "Überhöhte Geschwindigkeit" bzw. "nicht angepaßte Geschwindigkeit" heißt es immer, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wie es zu dem Unfall kam. Dann geht man davon aus: "Wenn langsamer gefahren worden wäre, hätte der Verkehrsteilnehmer (also auch der Autofahrer evtl. sogar der Radfahrer) sein Fahrzeug besser unter Kontrolle und der Unfall hätte vermieden werden können".****

    das sagt ja wohl alles........


    selbst wenn ohne diese "lüge" nicht angepasste geschw. unfallursache nr. 1 ist, gibt das der v-wacht das recht, solch einen schwachsinn zu verbreiten??

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von DrOetker Beitrag anzeigen
    Leute, machen wir uns nichts vor: Wir sind (fast) alle immer verdammt zügig unterwegs. Und wenn es dann knapp wird sehen wir uns gleich in der Opferrolle. "Der Idiot hat nicht aufgepaßt, ich konnte nichts machen".

    Und, es geht hier nicht um die Organspender, die völlig losgelöst von allem Weltlichen durch die Gegend heizen.

    ........ ........ ......

    Das ist nicht irgendein Fahrlehrer- oder Verkehrswachtgeschwätz, sondern Physik.

    ....... ...... .......

    Ich möchte nur mal einen kleinen Gedankenanstoß geben.

    In diesem Sinne: FROHE OSTERN und kommt alle gesund wieder Heim.

    Gruß

    Bernd
    Moin Bernd,

    wo Du recht hast, hast Du recht. Ich "rolle" in "g. O." meist wohl auch so 4. - 5. dahin. Und die wenigsten den ich begegne (folge) sind langsamer.

    Das Wort "hätte" ist nachher dann immer der Standart.

    Aber ändern wird sich niemals was, nur manche fahren eben schneller als der Schutzengel fliegen kann.

    Für die, die es nicht glauben, einfach mal in Guugel " Ursache Unfalltod Mortorradfahrer" eingeben. Sind schon menge Pressemitteilungen für die letzte Zeit

  9. Registriert seit
    11.05.2007
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    663

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von dave2006 Beitrag anzeigen
    bei mir war der Bulli aber grünweiß lackiert. Das war der Rennleitung so peinlich, er hat angehalten sich entschuldigt und mir die Beruhigungszigarette angeboten...
    Nee ne?


    Gruß
    Günni

  10. Registriert seit
    06.05.2006
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    2.114

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von DrOetker Beitrag anzeigen
    Sorry, aber Unfallursache Nummer 1 IST überhöhte Geschwindigkeit. Da beißt die Maus den Faden nicht ab!

    Ich habe mich berufsbedingt in den letzten 12 Monaten mit diesem Thema beschäftigt und entsprechende Statistiken direkt von der Polizei erhalten.

    Klar, "Überhöhte Geschwindigkeit" bzw. "nicht angepaßte Geschwindigkeit" heißt es immer, wenn nicht eindeutig geklärt werden kann, wie es zu dem Unfall kam. Dann geht man davon aus: "Wenn langsamer gefahren worden wäre, hätte der Verkehrsteilnehmer (also auch der Autofahrer evtl. sogar der Radfahrer) sein Fahrzeug besser unter Kontrolle und der Unfall hätte vermieden werden können".

    Leute, machen wir uns nichts vor: Wir sind (fast) alle immer verdammt zügig unterwegs. Und wenn es dann knapp wird sehen wir uns gleich in der Opferrolle. "Der Idiot hat nicht aufgepaßt, ich konnte nichts machen".

    Und, es geht hier nicht um die Organspender, die völlig losgelöst von allem Weltlichen durch die Gegend heizen.
    Mal zum nachdenken: Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt 50 km/h. Wie schnell ist man auf 70 km/h und hat nicht einmal ein schlechtes Gewissen, sondern denkt sich: "Ach, heute mal langsam durch die Stadt cruisen."
    Wenn es dann zu einer Vorfahrtsverletzung o.ä. kommt rächt sich diese "kleine" Geschwindigkeitsüberschreitung folgendermaßen:
    Da wo derjenige, der 50 km/h fährt, zum stehen gekommen ist, fährt der mit 70 km/h noch 62 km/h (Gleicher Bremspunkt vorrausgesetzt. Reaktionszeit außer Acht gelassen, weil dann fährt der Schnellere fast ungebremst rein.)

    Das ist nicht irgendein Fahrlehrer- oder Verkehrswachtgeschwätz, sondern Physik.

    Wie gesagt, ich möchte hier nicht den Moralapostel spielen. Das steht mir gar nicht zu. Außerdem fahre ich ja selbst oft zu schnell.

    Ich möchte nur mal einen kleinen Gedankenanstoß geben.

    In diesem Sinne: FROHE OSTERN und kommt alle gesund wieder Heim.

    Gruß

    Bernd
    unterschreib


 
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