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Frage an die Gespannfahrer- Bremse Beiwagen

Erstellt von Frangenboxer, 08.12.2015, 21:33 Uhr · 29 Antworten · 3.429 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Frage an die Gespannfahrer- Bremse Beiwagen

    #1
    Hallo,
    ich möchte mich nicht extra in einem anderen Forum anmelden. Vielleicht werden meine Fragen auch hier beantwortet (bestimmt :-) . Gespannerfahrung habe ich keine.
    Es gibt ja gebremste und ungebremste Beiwägen. Wie funzt die Bremse vom BW, bzw. wie wird sie in das Bremssystem eingebunden?
    Kommt einfach ein zweiter Hauptbremszylinder ran und fertig?
    Läuft sie über die Vorder- oder Hinterradbremse?
    Auch habe ich von einem Umbau gelesen, bei dem der BW mit Vorder- und Hinterradbremse betätigt wird.
    Ein Gespannbauer zeigt auf seiner HP ein Schreiben von BMW, in dem sie ablehnen, dass der BW ins ABS-System eingebunden wird, gleichzeitig werden aber Gespanne mit einer BMW mit aktivem BW-ABS angeboten.

    In meinem Fall soll ein Boot an meine 1100er GS mit ABS.

    Danke schonmal,
    Gruß vom Rob

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    wieso beschäftigst du dich mit dem Bremssystem? weißt du schon welches Gespann es werden soll? dann führt der Weg doch über den Umbauer zur Machbarkeit. willst du ein starres Gespann oder einen Schwenker (die einzige für mich vorstellbare Form)
    Frag doch dann den Umbauer, wie er das realisiert.

    übrigens der Cowy hier hat ein Schwenker von Kalich an seiner HP2

  3. Registriert seit
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    #3
    Beim Schwenker musst Du Dir auch keinen Kopf über die Bremse machen. Der Beiwagen wird bei dem Konzept nämlich nicht gebremst.

    Gruß,
    maxquer

  4. Registriert seit
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    #4
    Beim Bremssystem gehen halt die Meinung weeeit auseinander. Kalich baut keine Bremse an die Schwenker. (Btw. Schwenker fällt schonmal raus da nicht wintertauglich). Einer sagt, Bremse brauchts nicht, der andere sagt, ABS muss stillgelegt werden, der nächste sagt das geht ganz einfach....
    Deswegen will ich jetzt einfach wissen wie das so geht, mir eine eigene Meinung bilden. Rufe ich beim Gespannbauer an, will er mir sein System verkaufen, wenn ich nichts weiß muss ich das so schlucken. Wenn ich Bescheid, muss er mich überzeugen.
    Es gibt viele Gespannbauer (sogar Selbstbausätze mit Bildermontageanleitung). Wenn ich weiß, was ich will suche ich mir den passenden Anbieter raus.

  5. Registriert seit
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    3.561

    Standard

    #5
    Meine alte Guzzi ist 40 und hatte eine nicht funktionierende Bremse mit sep. Fußpedal am Boot.
    Bei Notbremsungen muss man ausgleichen, geht aber.
    Willst du schnell fahren, nimm 2 Räder. Bei Schön ein drittes dazu. Da musst du nicht bremsen.

  6. Registriert seit
    18.07.2010
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    923

    Standard

    #6
    Es ist sicherlich (wie fast alles im Leben) letztlich eine Frage des Preises. Gehen tut eigentlich alles. Selbst Schwenker mit Bremse sollen wohl machbar sein. Wenn man 0 Gespannerfahrung hat, ist ein ungebremster Schwenker sicher das Letzte, mit dem man einsteigen sollte. Ich würde wohl stets auf ein Gespann mit gebremsten Boot setzen. Einfach der Sicherheit wegen. Aufgrund des völlig anderen Fahr- und Bremsverhaltens bedarf es ohnehin einiger Eingewöhnungszeit beim Gespannfahren. ABS ist nice to have, Beim Gespann jedoch nicht soooo kriegsentscheidend wie bei Solomaschinen.

  7. Registriert seit
    03.10.2011
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    614

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Meine alte Karre ist 40 und hatte keinen Bremser am Boot trotz neuem TÜV. Wieso auch?
    Willst du schnell fahren, nimm 2 Räder. Bei Schön ein drittes dazu. Da musst du nicht bremsen.
    Sicher hast Du bei einem Genussgespann recht.
    Bei einem Alltagsgespann, dass auch im Winter fährt würde ich einen gebremsten Beiwagen bevorzugen alleine schon wegen den voraussichtlichen Gesamtgewicht von ca 580-600kg....

  8. Registriert seit
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    614

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von blntaucher Beitrag anzeigen
    Wenn man 0 Gespannerfahrung hat, ist ein ungebremster Schwenker sicher das Letzte, mit dem man einsteigen sollte. Ich würde wohl stets auf ein Gespann mit gebremsten Boot setzen. Einfach der Sicherheit wegen. Aufgrund des völlig anderen Fahr- und Bremsverhaltens bedarf es ohnehin einiger Eingewöhnungszeit beim Gespannfahren. ABS ist nice to have, Beim Gespann jedoch nicht soooo kriegsentscheidend wie bei Solomaschinen.
    Gerade der Schwenker ist für Anfänger sehr gur geeignet, da das Motorrad fast Solo fährt und nur was seitlich dran hängt.
    Aber ich will was starres.... abnehmbar..... 1,5 Sitzer..... gebremst....... gelb......
    Zurück zur Bremse: ?

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Servus Rob,

    also ich habe schon Gespanne ohne Bremse gefahren und mit! Für mich gibt es da überhaupt keine Diskussion! Mein Gespannleben hat mit einer ETZ 250 ohne Beiwagenbremse begonnen, die war aufgrund der niedrigen Höchstgeschwindigkeit und des geringen Gewichts auch locker ohne Bremse zu beherrschen) Mein erster Eigenumbau war dann eine R 100 GS PD mit Ural ohne Bremse und hier war dann eine Gefahrenbremsung (auch aus niedrieger Gschwindigkeit) auf Nässe und vor allem auf Schnee schon mal ein ganz schöner Hussarenritt und hat bei mir des öfteren zu einem massiven Adrenalienausstoß geführt! Der dünne Vorderreifen war schnell mit den Bremskräften überfordert und durch das Gewicht des Beiwagens, vor allem beladen ging es dann recht schnell auf die linke Seite..Juchhuuuu Ich habe dann eine mechanische Bremse nachgerüstet! Diese wurde durch das Fussbremspedal der PD angesteuert und über Hebel wurde die Bremskraft auf den BW übertragen, dass funktionierte so einigermaßen gut!
    Bei meinem langjährigen Fernreisegespann, habe ich dann auf Smartbereifung und Schwingengabel gesetzt und der Beiwagen wurde hydraulisch gebremst, angesteuert vom Handbremszylinder. Dies ist in meinen Augen eine sehr gute Lösung, da damit vorne links und hinten rechts gebremst wird, was eine gewisse Stabilität auf rutschigem Untergrund bringt!
    Was die Einbindung des ABS angeht, da fehlt mir schlichtweg die Erfahrung! Ich glaube hier solltest Du auf die Erfahrung eines renomierten Gespannbauers vertrauen!
    Bei unserem jetzigen Gespann, einer Jialing JH 600 A, die steht gerade in China, sind dalle 3 Räder hydraulisch gebremst und bei einer Vollbremsung bleibt das Gespann auch vollbeladen auf Spur! (Hab ich heuer im November schon ein paar mal aufgrund des Verkehrs testen können)
    Mein Tipp an Dich, sofern Du noch nicht vom Gespannvirus infiziert bist, kauf Dir zuerst ein Billiggespann und übe damit eim paar 1000km und dann lass Dein Gespann nach Deinen Wünschen umbauen! Viele Fragen erledigen sich dabei schon von selbst!
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken et55-2011-abfahrt.jpg  

  10. Registriert seit
    27.09.2006
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    736

    Standard

    #10
    Frag doch mal den Horst. Der baut die Dinger
    http://www.dieboxergarage.de/ueber-uns.html


 
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