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Was früher alles besser war

Erstellt von der_brauni, 14.04.2018, 10:58 Uhr · 90 Antworten · 5.799 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Da man ja die 1100er von Damals neben die 1200er von Heute stellt, stellt sich mir die Frage ob man diesen Vergleich auch für die damals und heute draufsitzenden Sozias anstellen darf und was dann in der Folge dieses Gedankens früher alles doch oder eben nicht besser war

    Und selbstverständlich gilt das auch für das andere Geschlecht.....also den Sozius.....sebstverständlich aber NICHT für den Fahrer selbst.

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    #32
    Zitat Zitat von der_brauni Beitrag anzeigen
    Tja da hammers schon wieder, das war wirklich früher besser, auf der 1200er hält die Bierflasche nicht mehr alleine
    Anhang 248576

    Gruß Thomas
    Nicht zu vergessen, dass sich der 1100er Schnabel perfekt als Ablagefläche für Schrauben und Kleinteile eignet, wenn man die durchgebrannte H4-Lampe wechseln muss;-)

  3. Registriert seit
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    #33
    Ich fahre seit sieben Jahren BMW R1100GS, vor zwei Jahren hatte ich bei den BMW-Days in Garmisch mal die Gelegenheit, die damals aktuelle R1200GSA probezufahren.

    Das war ein bisschen merkwürdig, weil das Bike unterm Strich nicht so viel besser konnte, was ich wirklich vermisst hätte. Man muss den BMW-Leuten schon attestieren, dass die 1200er in fast allen Details viel perfekter geworden ist. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass wir im Konvoi über den Kesselberg gefahren sind (Ex-Bergrennstrecke mit 35 Kurven, heute zu Tode geregelt). Da "Fliegen lassen" dort nicht in Frage kam, nahm ich mir vor, den gesamten Berg im Dritten zu fahren, ohne Kuppeln. Nach oben hin ist das natürlich kein Ding, der Hobel fährt vermutlich 160 im dritten Gang, wenn das unbedingt sein muss. Aber nach unten. Zum Teil sind wir bis in das Schrittempo runtergekommen, und wenn der Ofen dann bei ordentlicher Steigung aus Schrittempo heraus im dritten Gang einfach nur ruckfrei loszieht, wenn man das Gas aufreißt, das ist aller Ehre wert. Vom Ingenieurs-Standpunkt aus wurde ein ordentlicher Antrieb kontinuierlich in seinen Gebrauchseigenschaften verbessert.

    Aber macht das auch mehr Spaß? Man fährt ja mit einem Mopped über die Pässe (und nicht mit einem PKW), weil das Spaß macht, Geschick und Mut erfordert und aufregend ist. Tja, wie dringend brauche ich da ein Mopped, das in allen Lagen zieht wie Elektromotor. Wird dadurch die Aufregung größer? Klar, es gibt schon Situationen, wo man sich wünscht, dass die Faust, die einen beim Gasaufmachen von hinten schiebt, noch größer sein möge. Und bei der 12er ist sie das natürlich auch. Aber ansonsten?

    Ich bin oft, wenn ich neuere Moppeds fahre, ernüchtert. Und ich denke mir manchmal, dass an meiner alten Mühle (20 Jahre alt, 110.000 km) gar nicht so sehr die Konstruktion das Problem ist, sondern eher die Tatsache, dass der Bock durch häufige Benutzung natürlich nicht besser wird sondern sich abnutzt. Meine GS hat damals gebraucht 3,4 k gekostet. Eine halbwegs gute, gebrauchte 1200er läge heute bei 8 k. Und was, wenn man die Hälfte davon einfach nhme und die alte Mühle durchsupern würde? Technisch überholen, neue Federbeine, neue Lager. Aber würde sich das überhaupt lohnen?

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    #34
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Und was, wenn man die Hälfte davon einfach nhme und die alte Mühle durchsupern würde? Technisch überholen, neue Federbeine, neue Lager. Aber würde sich das überhaupt lohnen?
    Die Diskussion gab es hier neulich: Zeitreise-Gedanken über meine R 1150 GS

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    #35
    Ich bin vor kurzem mal die aktuelle Rallye gefahren, um mal den direkten Vergleich zu meiner zu erfahren.
    Schlechter als meine hat die natürlich nichts gemacht. Aber es hat sich auch kein "Haben-wollen"-Effekt eingestellt. Weder der Motor noch das Fahrwerk hat sich sonderlich besser angefühlt. Optisch gefällt sie mir gut, das bunte Display war auch ganz nett, aber am Ende habe ich sie abgestellt ohne dass ich über eine Finanzierung nachgedacht hätte. So gesehen war die Probefahrt finanziell betrachtet ein voller Erfolg.
    Bei der XR, die ich ebenfalls gefahren bin, hatte ich das erwartet (Vierzylinder, zumindest dieser, liegen mir nicht), bei der GS war es offen.
    Früher war in dem Fall nicht besser, aber auch nicht wesentlich schlechter. Das einzige, was mich bei der neuen etwas stören würde, wäre das höhere Gewicht und die Wasserkühlung, weil ich es unkompliziert hinsichtlich Wartung und Reparaturen mag.

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    #36
    Also ich weine der Technik von früher nicht viele Tränen nach. Es sind eher die Erlebnisse, die man mit manchem Motorrad hatte, die einen emotional zurückdenken lassen. Aber meine erste GS (2007) habe ich nach einem guten Jahr wieder verkauft, weil sie mir schlichtweg zu langsam und außerdem ständig in der Werkstatt war. Trotzdem habe ich damit schöne Touren erlebt und nette Menschen getroffen.

    Hätte BMW aber die GS nicht weiterentwickelt würde ich heute keine GS fahren. Ich habe bis zum Sprung in 2014 mit der Rückkehr zu BMW gewartet, weil ich kein Motorrad gebrauchen kann, das nicht deutlich und dauerhaft über 200 km/h fährt.

    Was früher wirklich besser war ist der gesamte menschliche Umgang der Händler, Werkstätten und der Motorradfahrer untereinander. Wie in der gesamten Gesellschaft erlebt man immer mehr Dinge, die es früher einfach nicht gegeben hätte. Einfachste Regeln des Anstandes sind den Menschen einfach gar nicht mehr bekannt oder zumindest bewusst.

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    #37
    Zitat Zitat von oldman63 Beitrag anzeigen
    Kann es den sein, das die Kotflügelverbreiterung dafür gemacht ist ?? Heute abend wird dieser wichtige Aspekt untersucht
    unter schwierigsten Bedingungen den Test durchgeführt

    hmxgxkwqt58.jpg

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    #38
    Zitat Zitat von Duesentrieb Beitrag anzeigen
    Also ich weine der Technik von früher nicht viele Tränen nach. Es sind eher die Erlebnisse, die man mit manchem Motorrad hatte, die einen emotional zurückdenken lassen. Aber meine erste GS (2007) habe ich nach einem guten Jahr wieder verkauft, weil sie mir schlichtweg zu langsam und außerdem ständig in der Werkstatt war. Trotzdem habe ich damit schöne Touren erlebt und nette Menschen getroffen.

    Hätte BMW aber die GS nicht weiterentwickelt würde ich heute keine GS fahren. Ich habe bis zum Sprung in 2014 mit der Rückkehr zu BMW gewartet, weil ich kein Motorrad gebrauchen kann, das nicht deutlich und dauerhaft über 200 km/h fährt.

    Was früher wirklich besser war ist der gesamte menschliche Umgang der Händler, Werkstätten und der Motorradfahrer untereinander. Wie in der gesamten Gesellschaft erlebt man immer mehr Dinge, die es früher einfach nicht gegeben hätte. Einfachste Regeln des Anstandes sind den Menschen einfach gar nicht mehr bekannt oder zumindest bewusst.
    Sorry für Offtopic, aber darf ich fragen, warum du dich für eine GS entschieden hast wenn du lange Strecken so schnell fahren willst? Gibt ja auch noch ne RT oder gar die K- und S-Modelle..

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    #39
    .. noch früher war alles noch besser

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    #40
    Zitat Zitat von boxerneuling Beitrag anzeigen
    Sorry für Offtopic, aber darf ich fragen, warum du dich für eine GS entschieden hast wenn du lange Strecken so schnell fahren willst? Gibt ja auch noch ne RT oder gar die K- und S-Modelle..
    Na wie schon gesagt, weil sie es ja nun kann. ;-) ...und weil ich ja nicht nur auf der BAB fahre. Aber wenn, dann will ich auch zügig irgendwo ankommen. Außerdem gibt es die Kombination aus Kardan, Telelever, Variokoffern und Sitzposition inkl. einer gewissen Geländegängigkeit bei keinem anderen Modell.

    Mein Traum wäre eigentlich eine S 1000 GS. Und solange es die nicht gibt, ist die aktuelle R 1200 GS halt der beste Kompromiss.


 
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