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Für den Winter mit Fett einschmieren?

Erstellt von andreashe, 23.10.2012, 23:48 Uhr · 23 Antworten · 4.202 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hallöchen,
    ich denke mach dein Motorrad winterfest und kauf dir eine alte Maschine wenn du unbedingt im Winter fahren mußt.
    Du kannst machen was du willst das Salzwasser dringt überall rein und im Frühjahr hast du dann die Bescherung.

    Gruß Paulchen

  2. TomTom-Biker Gast

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    #12
    Wenn Du mit Fett Vaseline meinst, dann ja, sonst nicht, da Fett gelegentlich auch Säuren enthält. Aber Du kannst nicht alles einschmieren. Und rosten und gammelig werden tut es dann eben dort, wo Du nichts drauf gemacht hast. Der vorasusgegangene Tipp von Paulchen ist so einfach wie genial.

    Ist Dir der optische Zustand egal, dann fahre, falls nicht -hiervon gehe ich bei Deiner Fragestllung aus- dann laß es sein. Letzteres mache ich und laß mich dann von Unwissenden auch gerne als Schönwetterfahrer bezeichnen.

    Falls es im Winter dann doch gelegentlich jucken sollte, nutze ich halt eine meiner kleineren.

    Gruß Thomas

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Wenn Du mit Fett Vaseline meinst, dann ja, sonst nicht, da Fett gelegentlich auch Säuren enthält. Aber Du kannst nicht alles einschmieren. Und rosten und gammelig werden tut es dann eben dort, wo Du nichts drauf gemacht hast. Der vorasusgegangene Tipp von Paulchen ist so einfach wie genial.

    Ist Dir der optische Zustand egal, dann fahre, falls nicht -hiervon gehe ich bei Deiner Fragestllung aus- dann laß es sein. Letzteres mache ich und laß mich dann von Unwissenden auch gerne als Schönwetterfahrer bezeichnen.

    Falls es im Winter dann doch gelegentlich jucken sollte, nutze ich halt eine meiner kleineren.

    Gruß Thomas
    Hallo Thomas, ich kann mir durchaus vorstellen das wir in diesem Forum auch Kollegen haben die im Winter nicht auf ein KFZ (Dose) zurückgreifen können und darauf angewiesen sind mit ihrem Moped täglich zur Arbeit, der Uni etc. zu fahren.
    Leute wie ich nutzen das Moped zum Spaß und der hört belkanntlich beim Fahren auf sulzigen und salzbeladenen Straßen auf...aber wie gesagt für das andere Klientel könnte es duchaus interessant sein sich Gedanken zu machen wie sie die Funktionstüchtigkeit und den Wert ihres so geliebten Mopeds erhalten können.

    Ich kann mich noch schwach an meinen Opa erinnern, welcher eine 200er DKW (mit Seitenwagen!) fuhr und sein Moped mit einem Handzerstäuber (Behältnis ähnlich einer Luftpumpe mit angeflanschten Behälter und Sprühkopf) mit Firnisöl eingenebelt hat um alle Teile vor Korrosion zu schützen (da mussten noch keine Bremsscheiben abgeklebt werden da nur Trommelbremsen vorhanden). Die Maschine wurde auch im Winter gefahren und am WE einmal mit Regenwasser(schön weich ohne Chemie) aus der Tonne abgewaschen, abgeledert da wo es ging oder mit einem Baumwolltuch trocken gewischt und dann mit dem Zerstäuber mit Öl eingenebelt.
    Soweit ich mich erinnere ist das Moped nie von Rost befallen und wurde dann zu einer Zeit wo die arbeitende Bevölkerung auf die Auto's umgestiegen ist (BMW Isetta, Opel Kadett, Käfer etc.) in irgendeinen Schuppen zum vergessen abgestellt worden...zu der Zeit wäre keiner auf die Idee gekommen ein Moped als Luxushobby zu fahren...

    Wenn ich nun mit meiner Q mal im Winter fahre, dann nur auf trockenen Straßen...dennoch wirbelt das pulverisierte Streusalz als Staub auf und legt sich auf die Oberflächen..
    nach dem Abschluss der Ausfahrt nehme ich dann immer einen Wasserschlauch und spritze das Moped kräftig mit kaltem Wasser ab..lasse es trocknen oder trockne es ab(Druckluft vom Kompressor) und sprühe vorsichtig einen dünnen Film mit Brunox ( brunox - Google Search ) auf die Oberflächen und in Zwischenräume (Bremsscheiben sorgfältig mit Schablonen aus Pappe abgedeckt). Die anfangs öl-nasse Oberfläche trocknet ab (bzw verflüchtigen sich die Lösungsmittel) und übrig bleibt ein dünner Schutzfilm welcher vor Salz & Dreck schützt.

    Gruß
    Dirk

  4. TomTom-Biker Gast

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    #14
    Wer im Winter Motorrad fährt, muß sich aufgrund der aggresiven Wirkung des immer vorhandenen Streusalzes auf einen höheren Oberflächenverschleiß einstellen. Das ist sicherlich unumstritten. Man kann sicherlich dem ganzen etwas entgegenwirken indem man die Angriffsflächen mehr oder weniger gut mit irgendeiner wasserunlöslichen Pampe abdeckt, so daß das Salz erst gar keine Chance hat zu wirken. Beim Auto nennt man das Unterbodenschutz und zu Zeiten Deines Opas hatte man dazu sogar Altöl verwendet. Das war aber auch die Zeit als noch gewarnt wurde sein Auto im Fluß zu waschen, nicht weil das umweltschädlich sei, sondern weil das Flußwasser ggf. den Lack und die Chromteile angreifen könnten. Aus heutiger Sicht grotesk.

    Man könnte, Deinem Opa hnlich, sicherlich mit Sprühöl z. B. WD 40 Teile im unteren Fahrwerksbereich einsprühen. Das hilft sicherlich erst einmal. Die Frage halt nur wie lange. Chromteile lassen sich mit entsprechenden Pasten relativ gut schützen, wenn sie nicht heiß werden. Wieviel passende Stellen gibt es hierbei an der GS?

    Das einzige was man machen kann ist m. E. eine ganz normale Pflege regelmäßig durchzuführen. Dazu gehört nach meinem Verständnis richtiges und gründliches Reinigen und Konservieren der Lack- und Metallteile mit beispielsweise Hartwachs. Einfach in der Anwendung und wirkungsvoll.

    Nur, wer macht das schon. Und dann auch noch im Winter? Deine Absrpühmethode funktioniert auch nur, wenn Du eine passende Waschmöglichkeit hast. Bei mir ist das Wasser im Winter im Außenbereich abgedreht. Außerdem muß das Absprühen sehr gründlich erfolgen, sonst erreichst Du damit genau das Gegenteil. Der Kram trocknet bei niedrigen Temperaturen schlecht und eine Salzlauge ist noch dienlicher, um Rostblüten und Gammelschrauben zu erzeugen. Und dann noch am Besten in die beheizte Garage. Nicht jeder verfügt über Deine technischen Möglichkeiten und auch die Zeit und Muße das zu tun. Die meisten machen das noch nicht mal wenn es angenehm warm. man will ja schließlich fahren und nicht putzen. So sehen dann aber auch die Teile aus und dann wird über Gammelschrauben und Rost am Kardan geredet.

    Da ich den ganzen Spaß mit vorausgegangenen Motorrädern selbst schon hinter mir habe und auch die Folgen kenne, die man dann meist erst im Frühjahr richtig sieht, laß ich das Fahren mit meiner GS im Winter sein. Das ist die einzige Methode die wirklich hilft. Und damit ich erst gar nicht in Verlegenheit komme es doch zu tun, habe ich ein Saisonkennzeichen.

    Wer dennoch fährt, weil er beispielsweise kein Auto hat, tut dies sicherlich weil er das will und nicht weil er das muß. Er hat dann eine Entscheidung für sich getroffen und muß dann eben auch die Folgen akzeptieren. Das Motorrad ist dann tatsächlich ein Gebrauchsgegenstand, so wie für viele andere ebene ihr Auto. Wie beim Auto eben auch mit der Folge, daß es in exponirten Bereichen dann ggf. auch rostet.

    Die Vorstellung etwas drauf zu sprühen und alles wird gut, ist für mein Empfinden ein bißchen an der Realität vorbei.

    Gruß Thomas

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    #15
    hallo Thomas,
    natürlich gibt es keinen 100% Schutz...und deine Aussagen bezüglich der sorgfältigen Reinigung sind sicherlich nicht von der hand zu weisen.
    Aber wer dennoch fahren muss oder möchte kann sicherlich dem Korrosionsfraß etwas entgegenwirken.
    Ich als gelegentlicher Sonnenscheinfahrer im Winter (..mich hält es nicht in der Stube wenn die Sonne scheint und die Straßen trocken sind) spritze das Moped nach der Fahrt immer gründlich mit kaltem Wasser ab (Wasserhahn in der Garage), trocke das Moped mit Druckluft soweit es geht, und nebele es dann mit Brunox (gibt sicherlich auch andere gleichwertige Mittel WD 40, ballistol etc.) ein. Übrigens auch die heißgehenden Teile bis auf den Auspuffkrümmer.
    Das Zeug ist lt. Hersteller temperaturbeständig (s.u.) Lackteile werden natürlich unabhängig von der "Einnebelung" mit Hartwachs behandelt...das ist jedoch nur der Tank und der Schnabel bei der GS.
    So behandelt hat meine GS nach zwei gefahrenen Wintern (zugegeben nur trockene Straße bei Schönwetter, keine Salzlake) keinerlei Korrosionserscheinungen. Übrigens verdrängt das Zeug auch das Wasser in den Ritzen und Ecken wo man mit dem Lappen nicht richtig hinkommt (Schrauben, Gewindegänge etc.)
    Gruß
    Dirk
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    #16
    Bei den heißen Teilen ist auch das Problem, dass das Mittel verdampft und ggf giftig ist. Hatte so ein Spray zur Konservierung mal versucht: Großer Fehler! Wochenlang drang ein beißender (und bestimmt ungesunder) Gestank in meine Nase.

    Also z.B. WD 40 auf den Motorblock?

    Um mal meinen Standpunkt zum Winter deutlich zu machen: Für mich gibt es alternativ nur S-Bahn fahren und das nervt einfach. Wenn es nicht gerade glatt ist, dann lieber Motorrad. Ein zweites Motorrad ist halt auch eine Investition: Anschaffung, Versicherung, Wartung - das ist gefühlt mehr, als der Verlust im Wert der GS durch das Winterfahren. Vorrausgesetzt, man hilft ihr ein bisschen.

    Ist es eigentlich verboten, so ein Motorrad nass abzuspritzen, womit dann alles in den Gulli läuft? (Ohne Seife. Aber das WD40 geht halt mit).

  7. TomTom-Biker Gast

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    #17
    Zitat Zitat von andreashe Beitrag anzeigen
    Bei den heißen Teilen ist auch das Problem, dass das Mittel verdampft und ggf giftig ist. Hatte so ein Spray zur Konservierung mal versucht: Großer Fehler! Wochenlang drang ein beißender (und bestimmt ungesunder) Gestank in meine Nase.

    Also z.B. WD 40 auf den Motorblock?

    Um mal meinen Standpunkt zum Winter deutlich zu machen: Für mich gibt es alternativ nur S-Bahn fahren und das nervt einfach. Wenn es nicht gerade glatt ist, dann lieber Motorrad. Ein zweites Motorrad ist halt auch eine Investition: Anschaffung, Versicherung, Wartung - das ist gefühlt mehr, als der Verlust im Wert der GS durch das Winterfahren. Vorrausgesetzt, man hilft ihr ein bisschen.

    Ist es eigentlich verboten, so ein Motorrad nass abzuspritzen, womit dann alles in den Gulli läuft? (Ohne Seife. Aber das WD40 geht halt mit).
    Das WD40 war nur ein Beispiel für ein Spühöl. Könnte auch Caramba oder das hier genannte Brunox sein. Aber eigentlich sind alles nur Korrosionsschutzmittel bei gelagerten Teilen. Also nix warm und auch nur Luftfeuchtigkeit. Und auch nicht abspritzen

    Das Waschen von Fahrzeugen auf Geländen ohne Ölabscheider ist grundsätzlich erst einmal verboten. Nur wo kein Kläger, da kein Richter ... Also unter Aufsicht lieber Nachbarn kann man schon waschen. Hat man mit den nachbarn eh Streß, dann ist das Waschen ein gefundenes Fressen für weitere Unannehmlichkeiten.

    Ob ein Zeitmopped teurer ist als der winterbedingte Wertverlust inkl. Reparaturen beim Hauptmopped hängt sicherlich vom Einzelfall ab. Altenativ könnte man sich natürlich auch schon ein Auto überlegen. Alt und billig mit Saisonkennzeichen November bis März.

    Oder man fährt halt einfach und nimmt ggf. auftretende Schäden in kauf. Ich würde so ein Mopped halt nicht mehr kaufen.

    Gruß Thomas

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    #18
    Prima funktioniert Atlantic Radglanz.Nach dem Waschen einsprühen,das bildet dann eine Schutzschicht,so wird das reinigen jedes mal leichter.Auf der Seite
    www.ventil-trieb.com/
    gibt es eine Pflegeanleitung,das klappt wirklich mit wenig Aufwand.

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    #19
    So, das mit dem Fett hab ich mal gelassen. Da könnte sich das Salz auch fangen und nicht mehr weg gehen.

    Jetzt ist es vor allem Wachs auf dem Lack, WD40 auf dem Motorblock und Metallteile wie Fußrasten etc, Silikon auf dem Plastik und etwas Spühwachs, wo ich kein WD40 Öl aufm Metall haben will. Batteriefett auf die Pole muss ich noch machen. Die Felgen etwas mit Korrossionsschutz von S100 eingerieben, was recht schwierig ist, weil man einfach nicht gut hinkommt und weder den Reifen noch die Bremsen benetzen will.

    Fahren werd ich wohl doch nur an trockenen Tagen.

    So, mehr kann man kaum machen. Mal sehen, wie der Hobel im Frühling ankommt.

    Übrigens hab ich katastrophale Erfahrung (schon früher) mit dem S100 Korrosionsschutz gemacht, wenn der auf heisse Teile kommt. Obwohl das sogar drauf steht! Das Zeug verdampft und bringt einen ätzenden und sicher ungesunden Gestank. Aber WD40 tut kaum was. Wobei ich die Krümmer nun auch immer weg lasse.

  10. Registriert seit
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    #20
    Ihr tut immer so als ob das Salz im Winter nur auf die Motorräder springt und einen Bogen um die Dosen macht
    Oder mögt Ihr Eure Autos nicht? Finde es viel einfacher ein Motorrad im Winter salzfrei zu bekommen und zu pflegen als ein Auto, da müßte man sich ständig mit einem Wasserschlauch drunter legen und den Rahmen, die Achsen usw. abspülen.
    Bin meine Basic neun Winter (und auch Sommer ) gefahren und wenn ich meinen Kopf drehe und sie in der Ecke des Büros stehen sehe, sieht sie noch sehr gut aus, man bedenke, daß der 2V im Gegensatz zum 4V sogar noch das unbehandelte Alu hat, da ist nichts lackiert oder beschichtet.

    Ich kann Tigers Worten nur noch hinzufügen, daß ich früher die Basic und nun die HP2 immer nach Salzfahrten abspüle und in einer trockenen Garage mit Temperturen über Null stehen habe, zudem habe ich sie regelmäßig in WD 40 "gebadet".

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich halte da garnix davon, nach der Fahrt mit einem kalten Strahl abduschen (warmes Wasser verstärkt die Korrosion) und immer fleißig putzen. Da Fett auch eine anziehende Wirkung hat, wirst du damit viel Straßendreck aufsammeln, der dann, dank des Fetts, auch noch haften bleibt.
    Straßensalz greift alles an, kunststoff wird blind, Alu fleckig und Stahl rostet, Lack blättert ab, das kannst du nicht verhindern, höchstens abmildern.sagte ich schon, dass ich trotzdem fahre?


 
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