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Gebliztdings

Erstellt von m.a.r.t.i.n, 03.06.2016, 00:01 Uhr · 55 Antworten · 5.655 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Bahnburner Beitrag anzeigen
    ...das ist aber schon ein Bisserl wie beim Valentin der gesagt hat "ich freu mich wenn's regnet, weil wenn ich mich nicht freu regnet's auch", oder?
    Dieser Vergleich oder auch der Vergleich mit Till Eulenspiegel, der sich schwitzend beim Hochfahren immer auf die Abfahrt gefreut hat und auch das Beste aus einer dummen Situation zu machen, ist etwas, was ich versuche, um mir das Leben leicht zu machen. Das hinterher zu hadern bringt mir nichts.

  2. Registriert seit
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    #32
    Zitat Zitat von m.a.r.t.i.n Beitrag anzeigen
    [...]
    1. Das Motorrad ist auf mich (Ehemann) angemeldet.
    2.Das Bild des Fahrers ist so grottenschlecht, dass man nicht einmal genau erkennt, ob der Fahrer ein Mann oder eine Frau ist.
    3.Auf dem Fragebogen wird dem Halter die Möglichtkeit zur Aussageverweigerung dargelegt, wenn er damit einen Verwandten oder Ehegatten belasten würde.

    Und daher fragen wir uns , was denn passieren würde, wenn ich als Halter, bzw. Fahrer den Verstoß bestreiten und ansonsten von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen würde.
    Nicht dass es mir um die 20 Euro geht.
    Aber diese Blitze hat mich wirklich geärgert und man spart halt wo man kann .
    Nun, es wurden ja bisher schon zwei Fehler begangen. Warum sollte man jetzt
    noch einen dritten Fehler begehen, indem man die Buße nicht zahlt?

    Canario

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    #33
    Ich hätte bei so was ein dummes Gefühl. Bei einem Strafzettel mit einer solch geringen Strafe gehe ich davon aus, dass die ganze Geschichte, nachdem du bezahlt hast, einfach restlos getilgt wird. Will meinen: Wenn es in einem Jahr dumm läuft und es geht um 40 km/h zu schnell und die machen deine Akte auf, dann ist die blütensauber. Wenn du dagegen jetzt aus der Geschichte einen Staatsakt mit Einsprüchen und Widersprüchen machst, glaube ich nicht, dass das an deiner Akte spurlos vorüber geht. Und das könnte den Entscheidungsspielraum, den ein Beamter beim Bearbeiten deines Falles hat, zu deinen Ungunsten verschieben. Das würde ich mir für 20 Euro nicht antun mögen.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

  4. SLK
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    #34
    'n Abend,

    das Nutzen des Zeugnisverweigerungsrechts darf dem Beschuldigten nicht negativ angelastet werden. Wenn Du also mitteilst, dass Du weißt, wer gefahren hat, Du aber vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machst, kann Dir deswegen kein Fahrtenbuch auferlegt werden.

    Außerdem gilt das Fahrtenbuch auch nicht für die Person, sondern für das betreffende Fahrzeug. Hier hilft es dann, das Fahrzeug auf eine andere Person, z.B. Ehegatte, nach kurzer Zeit umzumelden. Damit endet die Pflicht, das Fahrtenbuch zu führen.

  5. Registriert seit
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    #35
    Zitat Zitat von SLK Beitrag anzeigen
    das Nutzen des Zeugnisverweigerungsrechts darf dem Beschuldigten nicht negativ angelastet werden.
    Außerdem gilt das Fahrtenbuch auch nicht für die Person, sondern für das betreffende Fahrzeug. Hier hilft es dann, das Fahrzeug auf eine andere Person, z.B. Ehegatte, nach kurzer Zeit umzumelden. Damit endet die Pflicht, das Fahrtenbuch zu führen.
    Das würde die 20 € aber deutlich übersteigen, aber ich kann euch beruhigen, dafür gibt es kein Fahrtenbuch, selbst wenn weiter kleine OWI dazu kämen. Fahrtenbuchauflage gibt es nur bei wiederholten schweren Verstößen gegen die STVO. Hier sind doch reichlich Kfz-Halter unterwegs, wer kennt jemand, der ein Fahrtenbuch führen muss, ich kenne schon einmal keinen.

    Und ich ermuntere geradezu jeden, gegen diese Bagatellen jedes Mittel auszuschöpfen, um gegen die Inflation des Abzockens aufzubegehren, auch wenn es nichts bringt. Denn jeder von uns weiß ganz genau, wo Verkehrskontrollen sinnvoll sind, aber genauso gut, wo nicht.

    Edit
    Auszug aus dem Gesetz:
    Ein einmaliger und unwesentlicher Verstoß, der sich weder verkehrsgefährdend auswirkte noch Rückschlüsse auf die charakterliche Unzuverlässigkeit des Kraftfahrers zulässt, rechtfertigt die Fahrtenbuchauflage daher nicht. (Quelle: BVerwG NJW 1979, 1054; 1995, 2866)

  6. Registriert seit
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    #36
    @ nordmann-- das mit dem Fahrtenbuch ist eine Ermessensache des Bearbeiters und bedarf keiner schweren Verstöße gegen die STVO. Ich hatte den Spass schon 2 mal. Der Berliner Polizeipräsi ist da sehr schnell bei der Auflage und lässt danach sogar mind. 2 mal einen Uniformierten (meist den Kob) zur Kontrolle vorbei schauen.

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von qhammer Beitrag anzeigen
    @ nordmann-- das mit dem Fahrtenbuch ist eine Ermessensache des Bearbeiters und bedarf keiner schweren Verstöße gegen die STVO. Ich hatte den Spass schon 2 mal. Der Berliner Polizeipräsi ist da sehr schnell bei der Auflage und lässt danach sogar mind. 2 mal einen Uniformierten (meist den Kob) zur Kontrolle vorbei schauen.
    Wenn es nicht zu persönlich ist, kannst ja den Grund nennen. Und der Ermessensspielraum ist keine Behördenwillkür, im Moment gehen die Urteile davon aus, dass mindestens 3 Punkte fällig werden. Tendenz, nach neuer Punkte Regelung, 1 Punkt. Darunter ist bei OWI wie vom Themenstarter kein einziger Fall beschrieben.

    Wie oben jemand geschrieben hat, ob es den Aufwand (Anhörungsbogen ausfüllen usw.) wert ist, muss jeder für sich selbst beurteilen.

    Ich freue mich auf alle Fälle, dass ich als Motorradfahrer diesen Irrsinn mit den stationären Blitzern im Moment noch die lange Nase zeigen kann. Ich lasse mich nicht von irgendwelchen Spinnern bei einer Überschreitung von 6 km/h zB. auf einer vierspurig ausgebauten Straße einen Raser nennen und dann noch zum Dank dafür mit 20 € abkassieren. Das tut mir jetzt sehr leid, aber das war ich nicht und wenn ich es wüsste, sag's ich nicht, weil ich Familienmitglieder nicht denunzieren muss. Leider haben diese paradiesischen Zustände bald ein Ende.

    Bei mir erschien vor langen Jahren auch mal der Sheriff und wollte wissen, wer alles Zugriff auf das Motorrad hat. Meine Antwort, das sind so viele, das kann ich gar nicht sagen, eigentlich jeder. Worauf ich ihm die Schlüssel vor die Nase hielt und ihn fragte, ob er mal fahren möchte. Hat er Gott sei Dank abgelehnt. *grins*

    Zum guten Schluss, wenn ich richtig Mist gemacht habe, dann stehe ich dazu und trage die Konsequenzen.

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    #38
    Also nur um keine Mißverständnisse zu vermeiden:
    Fahre jetzt 30 Jahre Unfall - und Blitzfrei (mit dem Motorrad), bin kein Heitzer und will auch keinen Bürgerkrieg anzetteln.
    Klar war es mein Fehler und wegen 20 Takken muß ich noch keine Insolvenz anmelden.
    Ausserdem habe ich neben Gerichtsverfahren und Auseinandersetzungen mit örtlichen Behörden noch andere Hobbies.
    Aber es ist doch auch nicht verboten mal nach seinen Rechten zu fragen.
    Und das Vater Staat gerne abkassiert, wenn´s eben geht, sollte wohl unbestritten sein
    Was meine Frage angeht gabs ja schon jede Menge Infos, für die ich mich bedanken möchte.
    Wünsche allen ( auch den Fehlerlosen ) eine blitz -und unfallfreie Fahrt.

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    #39
    Zitat Zitat von Classic Sport CS Beitrag anzeigen
    Oder die Tauchen in deiner Nachbarschaft auf und befragen diese unter Vorlage des Fotos wer das sein könnte.
    genau das ist mir mal passiert, als ich einem freund sein auto gebracht habe. in seiner nachbarschaft kannte mich aber niemand...

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von qhammer Beitrag anzeigen
    Der Berliner Polizeipräsi ist da sehr schnell bei der Auflage und lässt danach sogar mind. 2 mal einen Uniformierten (meist den Kob) zur Kontrolle vorbei schauen.
    Wenn die Polizei für solche Spielchen noch Zeit hat, kanns nicht so schlimm sein. Und zu den Zeiten, in denen ich zuhause bin, ist der "Abschnittsbevollmächtigte" (ABV) schon längst im Feierabend. Im Übrigen gilt auch für die Berliner Polizei die maßgebliche Rechtsprechung und sollte sie diese wider Erwarten außer Acht lassen, gibt es hier in der Stadt gute Fachanwälte, die sie daran erinnern können.


 
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