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Geldbußen Schweiz

Erstellt von Strong, 04.01.2013, 10:05 Uhr · 634 Antworten · 41.733 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Wer sich an die geltenden Vorschriften hält, wird nichts verfluchen und es braucht ja schon einiges, dass es dann hart kommt.

    Die Höhe der Bussen sind auf Bundesebene geregelt, da kann nicht jeder Kanton was eigenes festlegen. Uebersteigt die Busse CHF 250.00, wird sie von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht nach Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse des Beschuldigten festgesetzt.

    Aber jetzt hier fortwährend zu jammern und zu polemisieren bringt nichts, und ob Schweizer oder Ausländer, wer die von Dir zitierten Geschwindigkeiten derart überschreitet, ist selber schuld und da habe ich keine Sekunde Mitleid.
    Ich halte wenig von der Wegelagerei und noch viel weniger davon, das wer sich an die Regeln hält hat nichts zu befürchten.

    Es gibt einschlägige Untersuchungen (z.B. durch den ADAC) das 80% aller Bußgeldbescheide aus nicht stationären Meßvorgängen falsch sind. Falsch gemessen, Zahlendreher, etc.

    Vor allem aber soll ja Verkehrserziehung betrieben werden, sie stehen aber hier und auch in der Schweiz, nicht wo es sinnvoll ist, sondern wo sie Geld verdienen.

    Ich wohne in einer Straße die Zugang zu 2 Kindergärten, einer Schule und einer Einrichtung für Behinderte und Alte ist. Tempo-30-Zone. Wer hier 30 fährt ist ein mobiles Verkehrshindernis. Die mehrfache Aufforderung an die Polizei hier mal zu messen wurde mehrfach zurückgewiesen, "Es lohnt sich nicht, wenn wir da stehen, sprechen die sich untereinander ab und fahren 30."

    Ja hallo, das ist doch genau das, was eigentlich erreicht werden soll. Das sich die Leute daran halten.

    In den Tempo-30-Zonen siehst Du keine Blitzer, aber an den Ausfallstraßen, da hängen sie alle naselang rum. Ist ja auch lukrativer jemanden der wegen der selten dämlichen Ampelschaltung 65 für die grüne Welle fährt zu verknacken als jemanden der mit 41 durch die Tempo-30-Zone heizt.

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ich halte wenig von der Wegelagerei und noch viel weniger davon, das wer sich an die Regeln hält hat nichts zu befürchten.

    Es gibt einschlägige Untersuchungen (z.B. durch den ADAC) das 80% aller Bußgeldbescheide aus nicht stationären Meßvorgängen falsch sind. Falsch gemessen, Zahlendreher, etc.

    Vor allem aber soll ja Verkehrserziehung betrieben werden, sie stehen aber hier und auch in der Schweiz, nicht wo es sinnvoll ist, sondern wo sie Geld verdienen.

    Ich wohne in einer Straße die Zugang zu 2 Kindergärten, einer Schule und einer Einrichtung für Behinderte und Alte ist. Tempo-30-Zone. Wer hier 30 fährt ist ein mobiles Verkehrshindernis. Die mehrfache Aufforderung an die Polizei hier mal zu messen wurde mehrfach zurückgewiesen, "Es lohnt sich nicht, wenn wir da stehen, sprechen die sich untereinander ab und fahren 30."

    Ja hallo, das ist doch genau das, was eigentlich erreicht werden soll. Das sich die Leute daran halten.

    In den Tempo-30-Zonen siehst Du keine Blitzer, aber an den Ausfallstraßen, da hängen sie alle naselang rum. Ist ja auch lukrativer jemanden der wegen der selten dämlichen Ampelschaltung 65 für die grüne Welle fährt zu verknacken als jemanden der mit 41 durch die Tempo-30-Zone heizt.
    Es ist, wie's ist, Gesetz ist Gesetz und ob wir das als Weglagerei sehen, hilft nichts, da können wir hier noch über 1000 Beiträge lang diskutieren. Hier wird übrigens auch in 30er Zonen kontrolliert sowie im Bereich innerorts, wo's eben sinnvoll ist, daneben auch auf den bekannten Raser-Ausserortsstrecken.

    Ob Du oder ich wenig davon halten, ist im Fall eines Falls irrelevant. Das interessiert dann weder Polizei noch die Strafverfolgungsbehörden.

  3. sugus Gast

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    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Uebersteigt die Busse CHF 250.00, wird sie von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht nach Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse des Beschuldigten festgesetzt.

    Wie wird wohl die Busse ausfallen, wenn der Sünder Hausmann oder Hausfrau ist?? Also 0 CHF verdient?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen

    Den Deutschen muss man dringenst empfehlen die Schweiz nicht mit dem Auto oder Motorrad zu bereisen!!!

    Und es herrschte Ruhe und Eintracht auf den Schweizer Strassen. Stille breitet sich aus und Zufriedenheit. Endlich Motorradfahren in Reinkultur

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    Wie wird wohl die Busse ausfallen, wenn der Sünder Hausmann oder Hausfrau ist?? Also 0 CHF verdient?

    Tagessätze absitzen.

  5. sugus Gast

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Und du hast offenbar überhaupt keine Ahnung, wovon ich sprach.
    Mann, das war

  6. GSATraveler Gast

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    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Viele Existenzen werden wirtschaftlich durch diese neue Regelung vernichtet.
    Die Welt geht wieder mal unter, wie schon viele Male vorher. Oder doch nicht? Kein Grund, in Panik zu geraten; Vorsicht kann aber nie schaden.

    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Ende Januar stimmen die Kantone sich ab, wie die Bussen zukünftig gestaffelt werden. So sieht es zur Zeit aus:
    Endlich, es wurde auch langsam Zeit, dass sich die Kantone abstimmen (war bisher nicht so). Die genannten Sätze passen gut ins bisherige System, keine Überraschung.

    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Diesen Stress will sich keiner lang antun.
    Stimmt, werde bspw. Arzt, dort wirken sich Fehler völlig harmlos aus.

    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    Wie wird wohl die Busse ausfallen, wenn der Sünder Hausmann oder Hausfrau ist?? Also 0 CHF verdient?
    Unterscheidung Busse und Tagessätze: Bei Tagessätzen werden idR mind. CHF 30.-/Tag angenommen (so z.B. bei Obdachlosen/Junkies) und es wird zusätzlich im Urteil festgelegt, wie lange die Ersatzfreiheitsstrafe ist, wenn die Geldstrafe nicht bezahlt wird.
    Ordnungsbussen werden nach Katalog festgelegt. Bussen ausserhalb des Katalogs werden anhandes des monatlichen Einkommens bemessen, z.B. ein Drittel eines Monatsnettogehalts. Hat jemand kein Einkommen, wird eine Mindestbusse festgelegt. Kann oder will man die Busse nicht bezahlen, geht man diese absitzen.
    Rolf.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen

    Stimmt, werde bspw. Arzt, dort wirken sich Fehler völlig harmlos aus.
    Oder Banker... dort kommt soga der Staat oder die SNB für die Fehler auf. Die Diskussion geht jetzt bei uns in der Firma erst so richtig los. Bin gespannt, wie wir als Arbeitnehmer auf Dienstfahrten zukünftig besser geschützt werden.

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Oder Banker... dort kommt soga der Staat oder die SNB für die Fehler auf. Die Diskussion geht jetzt bei uns in der Firma erst so richtig los. Bin gespannt, wie wir als Arbeitnehmer auf Dienstfahrten zukünftig besser geschützt werden.
    Die Firma kann keinen Schutz bieten, Jeder, ob Aussendienstler oder LKW-Fahrer ist für sich und sein Fahrzeug selber verantwortlich. Niemand ist oder wird gezwungen, zu schnell zu fahren oder andere Uebertretungen zu begehen.

    Ich war viele Jahre als LKW-Fahrer unterwegs und die Firma hat nie Bussen übernommen, es gibt die Ausnahme, dass bei Häufung von Fällen hauptsächlich im ARV-Bereich bei Verstössen gegen die Arbeits-und Ruhezeit der Disponent auch mit in den Sack langen muss, da er die Touren so planen muss, dass die ARV eingehalten werden kann.

  9. GSATraveler Gast

    Standard

    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, wie wir als Arbeitnehmer auf Dienstfahrten zukünftig besser geschützt werden.
    Der einzig wirkungsvolle Schutz wäre, dass die Fahrer/Aussendienstler nicht immer derart unter Zeitdruck gesetzt werden. Aber was Zeit- bzw. Kostendruck angeht, seid Ihr ja nicht ganz die Einzigen, die leiden.

  10. Registriert seit
    20.07.2008
    Beiträge
    828

    Standard

    Hi,

    Ich habe keinen Zeitdruck. Ich bin Informatiker. Aber uns allen unterlaufen Fehler. Wie gesagt, das Risiko ist erheblich und wenn es mir zu bunt wird, dann wechsel auch ich den Job.

    VG

    J.


 
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