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Geldbußen Schweiz

Erstellt von Strong, 04.01.2013, 10:05 Uhr · 634 Antworten · 41.737 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #31
    Meine Guete!

    Bei 140 auf der Landstrasse geht man also jetzt in der CH mindestens ein Jahr in den Knast, und dann finden sich hier im Forum auch noch Menschen, die das als angemessen ansehen?!

    Was bin ich froh, dass ich weit weg von Euch leben darf!

    Irgendwann wird man in Eurer so zivilisierten Welt die Buerger noetigen, sich nur noch in Watte verpackt und auf allen vieren kriechend, fortzubewegen.

    Erschreckend, dass immer mehr Regulation und Bevormundung in Europa von der Masse kritiklos ertragen wird.
    Was ist bloss aus Euch geworden?

    Buhhhhhhh...

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    Standard Geldbußen Schweiz

    #32
    Wer sich mit dem Hintergrund beschäftigt weiss worum es hier geht. In den letzten Jahren ist sehr viel passiert durch zu hohe Geschwindigkeiten gerade innerorts. Viele Kinder sind am Zebra Streifen getötet worden weil irgendein Yu.. Meinte er müsse Posen etc....das bringt die Menschen hier auf.
    Solche gehören hinter Gitter Punkt

    Ganz ehrlich 140 überland sind schon dämlich hier in CH oder 100 innerorts

    Ausserdem ist das Gesetz das eine was dann praktisch passiert das andere

  3. Registriert seit
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    Standard Geldbußen Schweiz

    #33
    Zitat Zitat von Osito Beitrag anzeigen
    Meine Guete!
    Was bin ich froh, dass ich weit weg von Euch leben darf!..
    Sehen wir womöglich genauso

    Dieser Entscheid spiegelt nun mal Volkes Meinung wider

  4. Registriert seit
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    Standard

    #34
    Hatte das nur lesend verfolgt, aber dass kriegt ja jetzt internationalen Charakter.
    Licht und Schatten, wie überall.

    Erstmal klingt das Alles sehr schlimm und hyperkontrolliert, aber es ist auch super klare Spielregeln zu haben!
    Ich nehme an alle, die schon in Ländern mit erhöhter Korruption unterwegs waren sehen das ähnlich.

    Ich lebe nun seit fast 10 Jahren weitgehend in Mexico und habe hier mit Motorrad und Auto in dieser Zeit rund 400 TKM gefahren.
    Geschwindigkeitsvorgaben (weitgehend Autobahn 110 km/h, Landstrasse 90km/h, innerorts 40/50/60 km/h) und Verkehrszeichen werden in 99% der Fälle als Vorschläge angesehen. Wenn man dann angehalten wird, läuft das fast sicher auf ein Feilschen hinaus, wenn man sich mit der Polizei einlässt. Nicht alle, aber deutlich die Mehrheit lässt einen für kleines Geld wieder ziehen.
    Anfangs habe ich da ein paarmal mitgemacht, auch um das System zu erkennen. Der "Stolz" für ein Butterbrot davongekommen zu sein hält nur kurz, bis zur Überlegung, dass, wenn ein Beamter schon für 10 EUR korrupt wird, was dann für schon wenig größere Summen möglich wird.
    Seitdem ist meine Stellung klar: "Erklär mir den Verstoss, wir können die Sicht- und Beweise diskutieren, aber wenn ich was zahlen soll, gib mir einen offiziellen Strafzettel." In 5 von 6 Fällen in den letzten Jahren ging es dann nach einem Händedruck weiter.
    Anm.: meine Regel für Mexico, hier lebend. Als Reisender in anderen Ländern, wo die bewaffneten Schülerlotsen dann wissen dass man Reisepass o.ä mitführen muss, gelten sicher andere Verhandlungsregeln (ist aber hier nicht das Reiseforum).

    Im Mai/Juni 2012 haben meine Frau und ich eine fast 13.000 km Tour durch Süd-West-Europa, darunter auch einen guten Teil in der Schweiz gemacht. Den einzigen Blitzer haben wir auf einer Brücke in Frankreich gesehen, über die wir die Autobahn kreuzten, die er überwachte.
    Speziell in den Alpen waren wir auf Strässchen unterwegs, für die 80 km/h in fast allen Fällen ausreichend waren um von Kurve zu Kurve zu kommen und in den Kurven hätten die meisten, die hier weinen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit sowieso nicht erreicht (Ich meistens auch nicht ).
    Ich denke, dass die Fahrweise, auf öffentlichen Strassen mit 40 durch die enge Kurve eiern um dann auf der nächsten kurzen Geraden 140 zu bolzen, den Interessen nur einer geringer Zahl der Benutzer hier entspricht.

    Ich komme darauf zurück, klare, korruptionsfreie Regeln, an die sich Rennleitung und Teilnehmer zu halten haben sind für mich eher Vor- als Nachteil.

    Handlungsbedarf sehe ich mehr in Ausbildung und (erlaubter) Entscheidungskompetenz der Schiedsrichter um zwischen Verwarnung, gelber und roter Karte zu unterscheiden.
    ...soweit zu den "normalen" Fällen von Verwarnungen/Geldbussen (sorry hab kein "scharfes S")

    Wenn man in die Extremen geht, könnte man mE 2 Themen trennen:

    1. In welchen (Un-)Fällen wäre der unfallverursachende Fahrzeugbetreiber ein Mörder und sind hier die Strafen angemessen?
    2. Sollte es auf "Big Brother is watching you" hinauslaufen, hätten "Kreditkarte statt nicht möglicher Barzahlung", ">10.000 USD
    Bargeld anmeldepflichtig", "Positionsbestimmung Handy" und mehr für mich den Vorrang.

    Saludos
    Uli

    P.S.: Bin nix Polizei, Feldjäger, Schülerlotse, Beamter und IMMER GERNE FREI...

    Und an die Schweizer: Erhaltet bitte die kleinen Strassen und alten Pässe, dann könnt Ihr von mir aus auch auf 79 km/h auf
    Landstrasse reduzieren (mit etwas Toleranzerweiterung9

  5. Registriert seit
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    Standard

    #35
    Zitat Zitat von Mad Mex Beitrag anzeigen
    ...........
    Im Mai/Juni 2012 haben meine Frau und ich eine fast 13.000 km Tour durch Süd-West-Europa, darunter auch einen guten Teil in der Schweiz gemacht. Den einzigen Blitzer haben wir auf einer Brücke in Frankreich gesehen, über die wir die Autobahn kreuzten, die er überwachte.
    Speziell in den Alpen waren wir auf Strässchen unterwegs, für die 80 km/h in fast allen Fällen ausreichend waren um von Kurve zu Kurve zu kommen und in den Kurven hätten die meisten, die hier weinen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit sowieso nicht erreicht (Ich meistens auch nicht ).
    Ich denke, dass die Fahrweise, auf öffentlichen Strassen mit 40 durch die enge Kurve eiern um dann auf der nächsten kurzen Geraden 140 zu bolzen, den Interessen nur einer geringer Zahl der Benutzer hier entspricht.
    Natürlich hast Du eine andere Betrachtungsweise der Dinge, ausgegend von Deinen Erfahrungen in Deinem Land.
    Nur merkt man, daß Ihr Euch in der Schweiz als Urlaubsland auf kleinsten Sträßchen bewegt und nie im Alltag.
    Sogar in der CH gibt es gut ausgebaute Straßen, auf denen es tatsächlich auch mal länger geradeaus geht...
    Und da habe ich beim Überholen eines 77,5 km/h Fahrers mit Schrecken festgestellt, daß auf dem Tacho meiner HP2 schon sündige 120 km/h standen, zumindest ganz kurz das sind 20 km/h unter Knast... und ich habe auch schon brave Schweizer Bürger bei dieser "Todsünde" beobachtet.
    Worauf ich hinweisen möchte ist die Unverhältnissmäßigkeit der Strafe und die Gleichsetzung dessen hier im Forum mit dem "potentiellen Mörder hinterm Steuer", der mit 100 durch die Stadt rast.
    (Wenn man dann noch die "gasgefüllten" Sprüche der User in Ihrem Zitat liest... )

    Und natürlich hat Uli wenig Blitzer in der CH gesehen, meist sind es doch zivile Fahrzeuge, welche kontrollieren. Momentan gerade angesagt: Abstandsmessungen (denkt dran: halber Tachoabstand, also bitte 50m bei 100 km/h, bei einer gut gefüllten Autobahn vergißt man das gern mal, sonst ist schnell der Lappen weg).

    Und weiterhin Nein, ich habe nicht vor bewußt mit 140 km/h durch die CH zu rasen!
    Und Ja, ich werde weiterhin gern in die CH fahren und deren Gesetze respektieren, doch auch als Gast darf ich begründete Kritik daran üben.

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von Osito Beitrag anzeigen
    Meine Guete!

    Bei 140 auf der Landstrasse geht man also jetzt in der CH mindestens ein Jahr in den Knast, und dann finden sich hier im Forum auch noch Menschen, die das als angemessen ansehen?!

    Was bin ich froh, dass ich weit weg von Euch leben darf!

    Irgendwann wird man in Eurer so zivilisierten Welt die Buerger noetigen, sich nur noch in Watte verpackt und auf allen vieren kriechend, fortzubewegen.

    Erschreckend, dass immer mehr Regulation und Bevormundung in Europa von der Masse kritiklos ertragen wird.
    Was ist bloss aus Euch geworden?

    Buhhhhhhh...
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    Gib mal ein: Panama und im zweiten Kästchen Schweiz oder ein anderes bevormundetes Land.
    Da bin ich froh, hier im teilweise sicherlich überregulierten Europa zu leben.

    @MadMex: Sehe das so wie du: Kehren mit 80 km/h schafft wahrscheinlich eh selten einer. Daher stört mich die wenige Geschwindigkeit auf den Geraden nicht, da ich die hohe (80er in Kehre) nicht erreiche.

    Liebe Grüße
    aus dem Irrenhaus
    Mike

  7. Registriert seit
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    828

    Standard

    #37
    Als Aussendienstler bin ich 40TKM/J in der CH unterwegs. Was den Autofahrern und Mopedfahren in der Schweiz vom Staat angetan wird, ist eine Sauerei. Das sind die Nachteile einer direkten Demokratie, wenn der Stammtisch sich so einfach durchsetzen kann und die Kakophonie eine an die Dynamik der Schweizer Wirtschaft angepassten Strasseninfrastruktur verhindert.

    Ab kommenden Jahr (2014) kostet die Vignette noch mehr (70-100 Sfr.).

    Tipp: Die Wahrscheinlichkeit von Radarkontrollen hängt unmittelbar mit dem Verkehrsaufkommen (=Ernterertrag der Kapo) zusammen. Viel Verkehr, der schnell unterwegs ist = VORSICHT!

    Deswegen mein Ratschlag zum bussenfrien Fahren in der CH: Sucht euch mit den Mopeds die kleinen Strassen. Sie sind zauberhaft in der CH. Es gibt unglaublich viel zu entdecken, hat wenig Autoverkehr, man braucht keine Vignette, schon mit 60-90 KM/H von Kurve zu Kurve ist man flott unterwegs, Radarfallen gibt es dort keine. Innerorts oder bei Häuseransammlungen einfach die 50 oder 60KM/H Limits max. um 3 KM/H überschreiten. Auf den Landstrassen nicht über 93! Ab 105KM/H bleibt das Moped stehen.

    Wer heizen will: Geht bitte nach Deutschland.

  8. sugus Gast

    Standard

    #38
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Als Aussendienstler bin ich 40TKM/J in der CH unterwegs. Was den Autofahrern und Mopedfahren in der Schweiz vom Staat angetan wird, ist eine Sauerei. Das sind die Nachteile einer direkten Demokratie, wenn der Stammtisch sich so einfach durchsetzen kann und die Kakophonie eine an die Dynamik der Schweizer Wirtschaft angepassten Strasseninfrastruktur verhindert.
    Warum soll das eine Sauerei sein? Jeder hier in der Schweiz weiss, was passiert wenn... Also was soll das Gehäule? ich fahre jedenfall hier Motorrad ohne das Gefühl zu haben, dass wir (zu sehr) bevormundet werden!

    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Ab kommenden Jahr (2014) kostet die Vignette noch mehr (70-100 Sfr.).
    Meines Wissens ist das nicht sicher! War nur eine Idee und auf 2015, wenn überhaupt, vorgesehen. Die Fr. 70 - 100.- sind wirklich ein Pappenstil, wenn ich die Autobahngebühren in anderen Länder anschaue. Unsere sind wenigsten pro jahr. Das einzige, was mich stört, dass wir nicht pro Autonummer sondern pro Fahrzeug zahlen müssten. Also auch bei Wechselschildern.

    @ Strong

    Gute Vergleichsliste. nimmt so manchem hier die Argumente von vornherein weg! Danke

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #39
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Wer heizen will: Geht bitte nach Deutschland.
    Das wissen auch die Schweizer, was ich des öfteren an der Nummerschildern der Motorradfahrer im Albtal sehen kann. Aber es sei ihnen gegönnt. Ich kann's ja verstehen.

    Dennoch, auch nochmal für unseren Freund aus der Bananenrepublik Panama, auch so ein Unterschied zum scheinbar überreglementieren Zentraleuropa.

    Die Höchstgeschwindigkeit in der Schweiz außerorts beträgt nach meinem Kentnisstand 80 km/h und nicht 100 oder gar 120. 140 km/ sind demzufolge 60 km/h zuviel! Das ist nicht wenig. Um vergleichbar zu sein, müßte man bei uns 160 km/h ansetzen, 60 zuviel. Greift da schon der Höchstwert des Bußgelds mit 650 Euro und das x2 wegen unterstelltem Vorsatz, also 1300 Euro und mindestens 3 Monate und Strafverfahren. Und bei Uneinsichtigkeit noch eine Meldung an die FS-Stelle zwecks weiterer Entscheidung zur Tauglichkeitsprüfung (MPU). Wenn's richtig dumm läuft, ist das auch nicht wenig!

    Ich behaupte mal, daß man mit der genannten Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz nicht gleich in den Knast wandert. Auch im deutschen Recht gibt es Höchststrafen, die nicht gleich bei jedem relevanten Delikt zur Anwendung kommen. Der zitierte Autoblog nutzt das nun natürlich medien- und interessenwirksam aus. Auch in Italien wird nicht jedes Auto gleich beschlagnahmt. Aber es ist gemäß Gesetzeslage durchaus möglich. Prinzip der Abschreckung. Und es funktioniert das interessanterweise, wie ich immer wieder feststellen kann, wenn ich in der Schweiz unterwegs bin.

    Ob überzogen oder nicht überzogen. Mich stört die Neuregelung nicht, da für mich nicht relevant. Mich stören die überzogenen Reaktionen hierzu. Aber auch das wiederum nicht so, daß ich mich drüber aufregen müsste.

    Gruß Thomas

  10. GSATraveler Gast

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Was den Autofahrern und Mopedfahren in der Schweiz vom Staat angetan wird, ist eine Sauerei.
    Du hast da ein etwas anderes, distanzierteres Staatsverständnis als viele hier unten. Das ist nicht der böse Staat, das ist eine (in diesem Fall sogar deutliche) Mehrheit, die sich das selber und der abweichenden Minderheit antut. Und auch wenn ICH nicht mit allem einverstanden bin, akzeptiere ich es doch. Sollte sich eine Mehrheit für eine Änderung finden, dann ändern WIR das wieder, so einfach geht das. Das ist dann eben unser Verständnis von Staat und Demokratie. Der Ursprung dazu liegt übrigens auf Ebene Kommune und Kantone, dort funktionniert es genau gleich.

    Die hohen Strafen sind im Motorrad-Alltag ein echtes Ärgernis. Dafür können wir unsere Kinder relativ beruhigt den Schulweg mit dem Fahrrad machen lassen. Ist doch auch ein bisschen was wert. Aber natürlich nur, wenn man hier lebt...
    Rolf.


 
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