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Genial geschraubt...

Erstellt von Christian S, 25.10.2009, 09:45 Uhr · 30 Antworten · 4.033 Aufrufe

  1. ArmerIrrer Gast

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    #21
    Zitat Zitat von Kai R Beitrag anzeigen
    war so stolz auf mich,an der HP, das Vorderrad in Rekordzeit gewechselt zu haben.
    - peinlichst genau auf die Anzugsmomente der Schrauben geachtet und es ging das erste mal so richtig gut- war kein gefummel mehr... und da merke ich... die Distanzhülse der Steckachse liegt noch neben mir am Boden

    @ Chefe.. ich komm auch persönlich vorbei und montiere Dir Pedale an die Dakar

    aber da brauchst auch ne Kette... Du könntest höchstens das ganze überflüssige Gedöns wie Motor und so weg schrauben, dann ist es net so schwer das "LAUFRAD" zu bewegen...

  2. Registriert seit
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    Standard

    #22
    Hatte auch mal ein "nettes", schweisstreibendes Schraubererlebnis.

    An meinem Zweitmopped (jap. Reihenvierer) stand eine grosse Inspektion (mit Ventilspielkontrolle) an. Also alles demontiert, Ventildeckel runter (in der Zeit bin ich bei der GS schon fertig ), und natürlich waren einige Ventile zu eng.
    Also Nockenwellen ausgebaut, um an die Shims (zur Info für die reinen Boxerfahrer unter uns: Ventileinstellplättchen; gibt es in verschiedenen Dicken) zu gelangen und diese zu tauschen.

    Beim Austausch des wirklich letzten dieser Drecksdingern, rutscht mir der Shim aus den öligen Fingern und entschwindet aus meiner Sichtweite mit einem leisen "klicklick". Nach langen Fluchen und Suchen stand fest:
    Das Ding ist in den Ölsteigkanal des Motors gefallen !

    Diesen habe ich leider vergessen, mit einem Lappen zu verschliessen

    Da der Ölsteigkanal einen Absatz hatte, konnte man nur etwa 5 cm runter sehen, dann war Schluss.
    Mit Schweissperlen auf der Stirn habe ich mir schon ausgemalt, was nun kommt:
    Ölwanne und Krümmer (verläuft drunter) abbauen. Was aber, wenn der Shim da dann nicht drin liegt? Zylinderkopf abbauen, und den Motor zerlegen, bis man das Teil findet?

    Bin dann gefrustet in den Baumarkt gefahren, und habe einen kleinen Magneten kaufen können. Diesen habe ich mit Epoxyharz an ein Stück Draht geklebt.

    Damit habe ich dann im Ölkanal gesucht (und gehofft, daß sich der Kleber nicht löst, denn sonst wäre noch ein Fremdkörper im Motor...).

    Nach etwa einer halben Stunde hatte ich den Shim dann raus.

    Bei so einer Aktion kocht einem wirklich das Wasser im A****.

    Hatte aber einen hohen erzieherischen Wert, denn soetwas passiert mir nie wieder !

    Gruss
    Martin

  3. Registriert seit
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    Standard War auch nett

    #23
    Ich musste mal bei meiner KLR den Motor general überholen. Also das Teil zerlegt und zwar komplett, inkl. Getriebe und so. Mein bester Kumpel kam das ein oder andere Mal zu Besuch. Irgendwann hatte ich dann Alles wieder zusammen. Nur ich hatte eine Metall-Scheibe übrig! So ein Teil wie eine überdimensionale Unterlegscheibe! Panik stieg in mir hoch und ich überlegte woher das Teil kommen könnte. Die Rettung kam per Telefon. Mein Kumpel rief an und fragte ob ich seine Drosselscheibe gefunden hätte. Man hat der gelacht.

    Gruß
    Martin

  4. Registriert seit
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    #24
    Hallo Christian,

    den Steckschlüssel hättest du doch praktischerweise bis zum nächsten Filterwechsel gleich dran lassen können. Oder wolltest du das erhöhte Fahrzeuggewicht nicht in Kauf nehmen? Auf den Schwerpunkt hätte sich das sicher günstig ausgewirkt.

    ciao
    Eugen

  5. Chefe Gast

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    #25
    Zitat Zitat von Kai R Beitrag anzeigen
    ...
    @ Chefe.. ich komm auch persönlich vorbei und montiere Dir Pedale an die Dakar
    Lieber die Bremse, sonst werd' ich noch ewig und drei Tage vor Dir her fahren...

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von EugenGS Beitrag anzeigen
    Hallo Christian,

    den Steckschlüssel hättest du doch praktischerweise bis zum nächsten Filterwechsel gleich dran lassen können. Oder wolltest du das erhöhte Fahrzeuggewicht nicht in Kauf nehmen? Auf den Schwerpunkt hätte sich das sicher günstig ausgewirkt.
    ciao
    Eugen
    Hallo Eugen,

    das habe ich ernsthaft erwogen, dann aber bleiben lassen, weil ich mir sicher war, dass der irgendwann vom Filter rutschtst und dann da unten drin umeiananderschweppert.

    Außerdem, das war ca. das 25 - 30 Mal, dass ich das Zeugs da unten abbaute, das dauert dann nicht mehr so lange, ärgerlich weil so dämlich wars trotzdem vor allem, weil ich an dem Tag schon etwas unter Zeitdruch war und weg wollte.

  7. Registriert seit
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    #27
    Hi Christian
    Genau wie Du es beschreibst habe ich es bei Dieters GS gemacht. Gehofft hatte ich auch "wenn man das lockert...". Tja, die Hoffnung starb.
    Die GSA hat andere, weniger bes...orgniserregende Bügel.
    Meine bester Geistesblitz vor 30 Jahren war mal zwei Zündkabel eines 6-Zylinder-Renn-BMWs zu vertauschen. Nachdem die Dinger im Stand ja ohnehin sch... liefen haben wir uns einen Wolf gesucht. Natürlich, braucht man ja gar nicht erwähnen, sollte das Teil am nächsten Tag an den Start. Gegen 0100 hatte ich den Fehler .
    Da war ich quitt mit meinem "Cheffe". Der hatte in seinem 3,3 Liter (nicht mehr vollkommen serienmässig...) einen gigantischen Ölverbrauch nachdem wir den Kopf überholt hatten.
    Also 2 mal den Kopf runtergerissen und gesucht. Letztlich lag es am Ölpeilstab. In der Karre war eine vergrösserte Ölwanne und uns interessierte nicht wie viele Liter Öl da rein mussten, sondern wir füllten einfach gemäss Peilstab ein.
    Der Beste von uns beiden (also nicht ich ) hatte allerdings aus Versehen den Peilstab eines 02 reingesteckt. Der ist über 3cm kürzer und somit war da immer "geringfügig" zu viel Öl drin . Ab da wurden die Peilstäbe am oberen Teil unterschiedlich lackiert
    gerd

  8. MHL
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    #28
    Zitat Zitat von gsisbest Beitrag anzeigen
    Hatte auch mal ein "nettes", schweisstreibendes Schraubererlebnis.

    .....

    Bin dann gefrustet in den Baumarkt gefahren, und habe einen kleinen Magneten kaufen können. Diesen habe ich mit Epoxyharz an ein Stück Draht geklebt.

    Nach etwa einer halben Stunde hatte ich den Shim dann raus.
    So ähnlich gings mir bei einem Kumpel und seiner Vmax. Auch Ventile einstellen und das Puzzle-Spiel mit den Shims. Allerdings verkneift man sich das Ausbauen der Kurbelwelle bei der Vmax. Man benutzt irgendein Spezialwerkzeug, um die Ventilfedern hochzudrücken und kann die Plättchen dann seitlich irgendwie rausfummeln.

    Und dann komm ich erfahrener Boxerfahrer dazu.... das geht mit einem Magneten viel besser !!! Vorgeschlagen und getan. Aber nicht so ein blöder Spielzeugmagnet aus dem Baumarkt ... was richtig Gutes habe ich aus meinem Fundus gezaubert (habe beruflich mit starken Magneten zu tun). Das ganze funktionierte Klasse: Magnet in die Nähe des Shims gebracht..... klack .... Shims war draußen. Bis auf das eine Mal halt: Magnet in die Nähe des Shims gebracht ... klack ... Magnet hing irgendwo in den Tiefen des Motors, irgendwo zwischen Kurbelwelle, Ventil, Plättchen, .... Hatte ich schon erwähnt, dass es ein richtig starker Magnet war?

    Ende vom Lied: Kurbelwelle raus und dann den Magneten "gehoben".

    ABER: Wir haben das System jetzt verbessert. Der Magnet ist nun fest in einer Fassung mit vernünftigen Griff befestigt, "Shims angeln" funktioniert seitdem hervorragend. Aber die Story musste ich mir schon noch öfters anhören....

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Spätzünder Beitrag anzeigen
    Hi Wolfgang,

    wenn es sich hierbei um die gezeigten Konusringe handelt bin ich ja beruhigt...

    Danke und Gruß!

    Stefan
    Ich meinte die Scheibe mit der Nummer 3:



    Für Fahrzeuge mit
    Integral-ABS
    X645A=Ja 03Scheibe 136317653286 $17.64

  10. Registriert seit
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    #30
    '75 kaufte ich mir meine NSU Konsul (500ccm viertaktender Eintopf). Da wurde dann der Kopf aufgemacht und entschieden, daß da neue Ventile rein müssen. Den Zylinder konnte ich bei der Gelegenheit auch gleich schleifen lassen, 1. Übermaß rein. Soweit alles gut, bis es dann an's Zusammenbauen ging. Dichtungen lagen parat (selbstgeschnitten, weil nicht mehr auftreibbar, da lagen immerhin so 22Jahre zwischen "Geburt" u. "Wiedergeburt" ).
    Mangels verfügbarer Werkstatt fand die Aktion in einer Garage statt, Boden mit exqusitem Kies ausgestattet.
    Also als erstes den neuen Kolben drauf, klappte auch gut, bis zum Einsetzen des Bolzensicherungsringes, der sprang davon. Ist ja nicht wild , sucht man halt ein wenig.... im Kies!!!
    Oder vielleicht doch in's Kurbelgehäuse gehüpft??
    Nach erfolgsoser aber intensiver Kiesbetrachtung (ziemlich einseitige Kornverteilung), und nachdem Ausleuchten des Kurbelgehäuses nichts brachte (außer der Erkenntnis, daß die Kurbelwangen eines Einzylinder-Zerknalltreiblings doch recht dick und groß sind), Maschine aus der Garage raus und auf den Kopf gestellt! Richtig! So wie's Fahrradfahrer tun, um Reifen zu reparieren (195kg, ich war jünger, stärker...). Gewackelt, getan...nix, kein Kolbenbolzensicherungsring. Also doch im Kies gelandet! Maschine wieder umgedreht (wie schon erwähnt, ich war jünger...), weiter montiert...es lief hinterher alles gut.
    Aufbruch zur Urlaubstour, kurz vor Frankfurt dann mahlende Geräusche aus dem Kurbeltrieb, das einsame Rollenlager (so ein "Miniatur" NU206) auf einem der Kurbelzapfen verabschiedete sich. Daraufhin wurde in einer Mietwerkstatt in F der Motor zerlegt (kein Problem, die gut gefüllte Werkzeugkiste stand im Seitenwagen) und, was soll ich sagen, auch der Sicherungsring fand sich wieder. Der Konsulmotor hat eine Tasche über der Ölablasschraube im Kurbelgehäuse, darin hielt sich der Ring auf. Hatte nichts mit dem Schaden zu tun, war neuwertig .

    Grüße
    Uli
    (der Rest der Tour ist eine eigene Story wert, Kurzform: 5x Kopfdichtung, 2x Stehbolzen im Kopf, 1x Auslassventilsitz rausgerutscht .... schee war's)


 
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