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Getriebeschaden nach 8 Monaten- Muss der Händler die Reparatur bezahlen?

Erstellt von Ichbingsfan, 28.12.2013, 14:06 Uhr · 103 Antworten · 12.292 Aufrufe

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    #81
    Zitat Zitat von Diesel Beitrag anzeigen
    Och, das weiß ich nicht. Im Grund käme es doch darauf an nach zu weisen, das andere dem Getriebeschaden mehr genutzt hätten als die Erkenntnis (in Beitrag #73): Irgendwie muß es Klappen mit dem Mast.
    Der Nachweis ist in dem einen schweren Fall (ihr wisst schon...) sicher schwerlich zu erbringen... Jungs, ich bin jetzt mal hier raus (keine Fernbeziehung!). Hat Spaß gemacht. Gutes Nächtle...

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    #82
    Ich geh jetzt frühstücken!So Long

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    Standard Ein paar Anmerkungen

    #83
    Hallo Allerseits,

    mal ein paar allgemeine Infos aus meiner beruflichen Sicht:

    1.) Unser Gesetzgeber hat zum 01.01.2002 Vorgaben der EU zum Verbraucherschutz bzw. zu Verbraucherrechten umgesetzt.

    2.) Wer gewerblich tätig ist, muss auch bei gebrauchten Dingen einem privaten Käufer die gesetzliche Gewährleistung geben. Diese beträgt grds. 2 Jahre, kann aber auch durch AGB auf ein Jahr verkürzt werden.

    3.) Kein gewerblicher Händler muss an einen Verbraucher verkaufen. Er könnte auch an einen "Nicht-Verbraucher" verkaufen und dort die Gewährleistung ausschließen. Verkauft er an einen Verbraucher wird er sein Risiko bzgl. Gewährleistung "einpreisen". Mitleid muss man somit mit keinem der beiden haben.

    4.) Die Infos zum Thema Beweislast nach 6 Monaten sind zutreffend.

    5.) Ein Richter hat nie die notwendige technische Kenntnis, ob jetzt beim Kauf das Problem schon "im Kleinen" existent war. Was passiert letztlich, wenn es überhaupt vor Gericht geht? Ein Sachverständiger schaut sich das Getriebe genau an und versucht etwas dazu zu sagen, ob ca. 3000 km vorher das Getriebe ein Problem hatte.

    6.) Ich hatte an meiner 1150'er GS BJ 2000 auch schon ab ca. 50.000 km immer wieder Gangspringer, meist von 4 auf 3. Irgendwann wurden die Gangspringer weniger. Das Getriebe hielt dann bis 220.000 .

    7.) Wie im richtigen Leben... man muss reden. Sprich deinen Verkäufer mal an, was er für eine Idee hat, woran dein Problem liegen könnte und wie er zum Thema Gewährleistung steht.
    Mit einem Anwalt reden ist grds. auch gut . ABER: Bei dem voraussichtlichen Streitwert für die Reparaturkosten von ein paar hundert Euro ist das vor allem für einen der 3 Beteiligten (Verkäufer, Käufer, Rechtsanwalt) nicht lohnend, mitzumischen... nämlich für den Anwalt .

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    #84
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo Allerseits,

    mal ein paar allgemeine Infos aus meiner beruflichen Sicht:

    ...
    .
    Was ist das denn für eine Sicht? Die eines Anwaltes?

    Nun, dann bist Du ein Organ der Rechtspflege. Also sollte Dein Augenmaß auf Rechtspflege, Fortentwicklung des Rechts und Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung liegen und nicht auf dem schnöden Mammon.

    Der Streitwert dürfte berufungsfähig sein.

    Ich glaube nicht, das es ein Gutachten geben würde, wenn richtig vorgetragen wird (im Keim bereits vorhanden, etc), aber was ich glaube ist erst ein Mal unerheblich.

    Reden hilft, ansonsten:
    Schriftlicher Mängelrüge mit Fristsetzung, anwaltliches Schreiben (hilft oft) mit Klageandrohung.

    Meine Einschätzung ist, in einem Prozess, der Richter wird einen Vergleich vorschlagen (278 ZPO) gerade auch, um sich die Beweiserhebung per Gutachter zu sparen, ein Urteil schreiben und begründen zu müssen und einige weitere Gründe. Ich denke, wer die Güteverhandlung platzen läßt, hat in dem Fall automatisch schlechte Karten.

    Deswegen, wenn der Händler aussergerichtlich Kostenteilung vorschlägt (für die Reparatur) und somit "schlau" ist, kann dem TE nur von einem Prozess abgeraten werden, er gerät mit einem derartigen Vorschlag, der ggf. auch noch dokumentiert ist, vor Gericht automatisch in die Defensive. M.E,n. ist nur die vollständige Ablehnung der Gewährleistungshaftung ein ausreichender Grund, einen Prozess anzustrengen, i.d.F. dann mit Vorteilen auf Seiten des TE.

    Das den TE nun die "normale" Beweislast trifft, ist per se, aufgrund der Schwierigkeit der Beweisführung, erst ein Mal ein Nachteil. Wobei ich der Meinung bin, die Offensichtlichkeit der Kausalkette, enthebt ihn von der detailierten Beweisführung. Der Vortrag als solches ist ausreichender Beweis.

    Ich stimme Dir zu, ein Prozess ist die schlechteste aller Möglichkeiten, für alle Beteiligten.

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    #85
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für eine Sicht? Die eines Anwaltes?
    Wahnsinn, mit welcher Aroganz Du allen anderen die Kompetenz aberkennst, während Du Dich mit Deiner jahrelangen Ausbildung in den Kaffeeküchen der Anwälte diesbezüglich als Superkompetenz betrachtest.

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    #86
    Zitat Zitat von Wolfgang.A Beitrag anzeigen
    Wahnsinn, mit welcher Aroganz Du allen anderen die Kompetenz aberkennst, während Du Dich mit Deiner jahrelangen Ausbildung in den Kaffeeküchen der Anwälte diesbezüglich als Superkompetenz betrachtest.
    ...und ich dachte, wir wären durch damit... Falsch gedacht. Danke Christian für die sachliche und somit angenehme Darstellung Deiner Aussagen.

  7. Registriert seit
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    #87
    Seit froh das der Chopperfahrer mit seiner Firma nicht in OP Sälen putzen geht sonst würde er hier alles mit seiner Operationskünsten zuschwallen und das Ärzte sowieso keine Ahnung haben.

  8. Registriert seit
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    #88
    Zitat Zitat von voyager Beitrag anzeigen
    Seit froh das der Chopperfahrer mit seiner Firma nicht in OP Sälen putzen geht sonst würde er hier alles mit seiner Operationskünsten zuschwallen und das Ärzte sowieso keine Ahnung haben.
    Gibts einen Grund für solchen bösen Unterstellungen?

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    #89
    Beobachtung.

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    #90
    O.k., dann hab ich nichts beobachtet.

    Bisher waren seine Ausführung hier o.k. und die "bloße" Frage nach dem Hintergrund einer beruflichen Sichtweise brachte die Situation hoch. Was hab ich übersehen?
    Irgendeine Küche?


 
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