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GS hat Hinterrad auf Autobahn verloren.. Einer von uns???

Erstellt von ..anderl.., 25.06.2014, 08:48 Uhr · 66 Antworten · 9.676 Aufrufe

  1. TomTom-Biker Gast

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    #51
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    ja, ist so.

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    hab's mittlerweile auch gesehen. Deswegen bei mir bereits gestrichen. Du warst mit der Antwort halt schneller, als ich mit streichen.

  2. Registriert seit
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    #52
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    vermutlich von der 1200er im seinem profil.
    da sind 60Nm korrekt.
    So sei es. Hab übersehen dass er eine 12er hat. So ist das wenn man allzu topic ist....

    Bei den LClern wird einem wenigstens gleich das Mau... äh der Mund verboten wenn man selbst keine LC fährt.
    Hier ist das nicht so, da darf jeder schreiben. Das kann schon mal zu Verwirrungen führen.

  3. Registriert seit
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    #53
    Steht das mit dem „Kreuzweise" so im Handbuch der 1150er? Ist nicht selbstverständlich. . .

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Steht das mit dem „Kreuzweise" so im Handbuch der 1150er? Ist nicht selbstverständlich. . .
    Manche Dinge sind so selbstverständlich, dass sie nicht im Handbuch stehen müssen. Ist bei Autorädern nicht anders

  5. Registriert seit
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    #55
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi


    Es gibt auch welche die sie leicht ölen damit sie nicht festgammeln. Mich zum Beispiel.

    gerd
    Klugscheissmodus an

    Aus Studienzeiten bleibt ja manchmal was hängen. Werkstoffkunde und Mechanik waren damals die "Rausprüffächer"....
    Aus meiner Erinnerung ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    Schraubverbindungen halten durch die Reibung die im Gewindegang entsteht. Ölt man nun dieses Gewinde, auch nur schwach, setzt man die Reibung und damit die Haftung der einzelnen Gewindegänge herab. Im Folgeschluss belastest Du die Schraube deutlich höher, wenn das Drehmoment gleich bleibt. Ganz grob: eine geölte Schraubverbindung kannst Du einer trockenen Schraubverbindung gleichsetzen, die mit ca. 30% höherem Drehmoment angezogen wurde.
    Es besteht nun Gefahr durch Überbelastung des Bolzens.
    Sagen wir, man zieht die Schraube geölt an in der kühlen Garage, danach vollbeladen auf die AB, 30° Außentemperatur, das Material dehnt sich zusätzlich aus, da kann es belastungsmässig schon hoch her gehen.

    Wie gesagt, ist schon länger her bei mir. Lasse mich gerne eines besseren Belehren.

    Und gegen festgegammelte Radschrauben soll auch viel fahren helfen, dann sind die Reifenwechselintervalle schneller als das Oxidieren.....

  6. SLK
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    #56
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Steht das mit dem „Kreuzweise" so im Handbuch der 1150er? Ist nicht selbstverständlich. . .
    Moin,

    im Handbuch der 1200er steht's auf jeden Fall so drin ( natürlich ist das eine Selbstverständlichkeit und wohl der Produkthaftung geschuldet).

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    #57
    Zitat Zitat von Frangenboxer Beitrag anzeigen
    Klugscheissmodus an

    Aus Studienzeiten bleibt ja manchmal was hängen. Werkstoffkunde und Mechanik waren damals die "Rausprüffächer"....
    Aus meiner Erinnerung ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    Schraubverbindungen halten durch die Reibung die im Gewindegang entsteht. Ölt man nun dieses Gewinde, auch nur schwach, setzt man die Reibung und damit die Haftung der einzelnen Gewindegänge herab. Im Folgeschluss belastest Du die Schraube deutlich höher, wenn das Drehmoment gleich bleibt. Ganz grob: eine geölte Schraubverbindung kannst Du einer trockenen Schraubverbindung gleichsetzen, die mit ca. 30% höherem Drehmoment angezogen wurde.
    Es besteht nun Gefahr durch Überbelastung des Bolzens.
    Sagen wir, man zieht die Schraube geölt an in der kühlen Garage, danach vollbeladen auf die AB, 30° Außentemperatur, das Material dehnt sich zusätzlich aus, da kann es belastungsmässig schon hoch her gehen.

    Wie gesagt, ist schon länger her bei mir. Lasse mich gerne eines besseren Belehren.

    Und gegen festgegammelte Radschrauben soll auch viel fahren helfen, dann sind die Reifenwechselintervalle schneller als das Oxidieren.....
    Soweit die Theorie kluggesch.....en, ist auch okay so und vor allem richtig.
    Nur, welcher Bolzen bleibt nach Jahren so wie er (neu) aus der Verpackung kam?
    Wer baut stets neue Bolzen ein oder befreit die Inngewinde der Nabe von Rost?
    Wer misst nach ob sich die Bolzen evtl. schon gelängt haben oder an der Spitze gestaucht sind?

    Zu viele Faktoren die selbst der penibelste Schrauber nicht alle prüft und auf "Werksstandard zurücksetzt".
    +/- 10...20% sind immer drin, eher mit Tendenz nach oben.
    Erfahrungsgemäß ist es auch so: Schrauben mit kleinem Durchmesser werden eher zu fest, Schrauben mit großem zu schwach angezogen. Trotzdem halten die meisten (außer vielleicht bei Rüttlerplatten aus Milwaukee oder dem Land der Pasta , das hat aber andere Hintergründe).
    Auch ein teurer Dremo von Gedore der nie entspannt wird hat nach 10 Jahren eine gewisse Abweichung. Hand aufs Herz: Wer lässt seinen (sofern er überhaupt einen besitzt) regelmäßig prüfen?
    105 oder 100 oder 120 Nm, das macht keinen Unterschied, dafür sind andere "Störfaktoren" viel relevanter als der eigentliche "fiktive Wert nach Handbuch".
    Anziehen über Kreuz? Natürlich mache ich das auch. Ich drücke auch gern 2x drauf um das Knacken erneut zu hören (um sicher zu gehen dass es passt), Kriegsentscheidend ist es aber nicht wenn die restlichen Faktoren stimmen.

    Wo ich richtig penibel bin? Bei der Gabelbrücken-Klemmung einer dicken USD-Telegabel. Da muss man die Schrauben 2...4 mal hintereinander immer wieder mit dem selben (kleinen) Drehmoment anziehen bis es passt weil sich beim Anziehen der einen Schraube die Vorspannung der anderen immer wieder verringert.

    Radschrauben nach 50 km nachziehen!? Habe ich längst aufgegeben weil es immer wieder zum selben Ergebnis geführt hat. Unnötig, da fest... wenn man es denn von Anfang an richtig gemacht hat....
    Fehlerursache: 99% der Bediener/Monteur.

    Steckachsen fette ich, manchmal auch oxidierte Radbolzen, mit Chesterton, denn mit dem Zeug habe ich insoweit gute Erfahrungen gemacht als dass es das veranschlagte Anzugs-Drehmoment nicht merklich beeinflusst.
    Mir hat sich noch keine Schraube gelöst die ich wissentlich korrekt angezogen habe. Vergessen anzuziehen ja, aber dafür kann das Material nichts, egal ob geölt oder verrostet.

  8. Registriert seit
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    #58
    Ein loses Rad hat entweder einen Grund oder mehrere. Ein Grund wäre, einfach nicht die Bolzen angezogen.
    Mehrere Gründe sind die falsche Theorie, gepaart mit schlechtem/defektem Werkzeug und vielleicht mangelhaftem handwerklichen Geschick. Kann sich jetzt jeder was raussuchen.
    Halten tut es ja meistens.
    Ich denke auch, dass es sein kann, dass man nichts merkt beim Fahren, solange ein Bolzen das Rad zentriert hält.

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von Frangenboxer Beitrag anzeigen
    .......
    Ich denke auch, dass es sein kann, dass man nichts merkt beim Fahren, solange ein Bolzen das Rad zentriert hält.
    Sorry, aber ein einsamer, einzelner Radbolzen kann kein Rad zentrieren. Zentriert wird das Rad (heute!) gemeinhin durch eine zylindrische Aufnahme an der Radnabe und eine entsprechende, sehr genau dazu passende Aufnahme in der Felge (früher war das meistens anders. Käferfelgen z.B, wie die meisten anderen auch, wurden nur über die Konen der Radbolzen zentriert. Min. zwei Radbolzen waren erforderlich, um das Rad zentrisch zur Radnabe zu fixieren). Der Radbolzen dient lediglich dazu, das Rad an die Radnabe anzupressen, denn die Übertragung der Kräfte zwischen Rad und Nabe erfolgt über Reibung, nicht aber über auf Scherung beanspruchte Radbolzen. Spätestens mit mangeldem Anzugsdrehmoment aller Radbolzen werden aber diese auf Scherung beansprucht. Wenn vier von fünf sich bereits davon gemacht haben, ist der einsame letzte kaum in der Lage, für ausreichendend Reibung zu sorgen. Damit wird er, selbst wenn korrekt angezogen, auf Scherung beansprucht, der er dann irgendwann auch nachgibt .
    Es gibt, außer der einfachen Versäumnis, die Radbolzen richtig anzuziehen, einige andere Möglichkeiten, für zu geringe Reibung zwischen Felge u. Radnabe zu sorgen, und damit die Radbolzen zu überanspruchen.

    Grüße
    Uli

  10. Registriert seit
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    #60
    ...ich hab mir zur Sicherheit immer einen Stein an die Felge gebunden, beim Käfer. Stein schlägt Schere.

    Im Übrigen stimme ich meinem Vorredner zu!


 
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