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GS - Liebe überzogen ?

Erstellt von confidence, 07.03.2010, 16:36 Uhr · 65 Antworten · 7.534 Aufrufe

  1. Registriert seit
    06.04.2009
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    Standard

    #51
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    GS - Liebe überzogen ?
    Ohne deinen Beitrag gelesen zu haben.... nein ist sie nicht!

  2. Registriert seit
    23.03.2009
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    17

    Standard Überzogene GS Liebe wird völlig überbewertet,...

    #52
    ...weil die Karre einfach gut ist

    Sie kann alles, nichts richtig, aber auch nichts richtig schlecht! Wer einen überteuerten Allrounder sucht, der wird hier hervorragend bedient!

    Ich mag meine GS, auch wenn sie so hässlich ist, dass nur eine Mutti sie lieb haben kann. Oder eben ein Liebhaber dieser ausserordentlichen Meisterleistung bayovarischen Motorradbaus. Und auch wenn se eigentlich in Berlin das Licht der Welt zu Gesicht bekommen hat...bleibt se für mich ein bayrisches Produkt.

    Jedenfalls hat mir der gestrige Ritt durch das Gießener Umland und den Vordertaunus mal wieder gezeigt, was für ein feines Teil da in meiner Garage den Winterschlaf heil überstanden hat. Das letzte Mal im Dezember bewegt, erwachte der Motor nach zwei Umdrehungen. Und das, obwohl keine lebenserhaltenden Massnahmen ergriffen wurden, um die Batterie für das Frühjahr zu konservieren. Wahrscheinlich pures Glück. Da das ja eigentlich unmöglich ist.


    Auf eine geile Saison!!!

    LG
    Tamme

  3. Registriert seit
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    Standard

    #53
    Liebe ist etwas irrationales - darüber zu diskutieren ist sinnlos. Ich glaube, jeder der ein bike länger als ein paar Monate sein eigen nennt, und mehr als 10.000 km im Jahr "freiwillig" damit fährt, liebt sein Moped irgendwie - egal welche Marke und Modell es ist.

    Ob die Wertschätzung der GS überzogen ist, darüber kann man indessen trefflich diskutieren. Fakt ist: die GS hat die Motorradpresse auf ihrer Seite, und die Kundschaft. Sie ist die Referenz auf der Landstrasse, und das Strassenbild stellt auch keine Fragen mehr: die GS ist immer und überall zwischen Palermo und dem Nordkap !

    Das hat auch viel mit der wohl vorzüglich arbeitenden Presseabteilung von BMW Motorrad zu tun - die Lobhudeleien der Motorradpresse sind manchmal etwas peinlich, aber immerhin: der GS-Treiber kann sich einbilden, er fährt DAS Motorrad schlechthin: die Eierlegende Wollmilchsau, die nach der Presse "alles kann, ausser racing".

    Das stimmt nicht ganz, meiner Meinung nach. Für längere BAB-Etappen ist der Windschutz ebensowenig ausreichend, wie die gesamte Aerodynamik. Mir wirds jedenfalls ab 160 km viel zu laut - und zu stressig, den doch recht flatterigen Bock auf Kurs zu halten. Die zerklüfteten Seiten, die den Wind allenorten zu Turbulenzen einladen, die sehr hohe Bauweise des Konzepts - sie fordern ihren Tribut. Und zu dem gehört es, daß die GS auf der Autobahn von mir allenfalls ein "ausreichend" bekommt. Um auf der Autobahn gefällig zu wirken, braucht es nun mal mindestens einen Sporttourer oder noch besser: einen fulldressed Tourer wie die RT/LT/GT

    Auch sonst, wenn es schneller wird, kommt das Konzept an seine Grenzen finde ich: man muß, wenn man ab einer gewissen, m.E. schon sehr hohen Geschwindigkeit durch die Kurven will, mit deutlichem Körpereinsatz arbeiten, um die Zylinderköpfe vom Asphalt wegzuhalten, und das ist nicht einfach - der kurvenäussere Arm sollte nicht zu kurz sein ! Die Segelstange erleichtert auch nicht gerade das feinfühlige Lenken in dieser Situation, und insgesamt wirkt das Fahrwerk dann auf mich ein wenig nervös - was mich aber auch nicht wundert, so hoch, wie der Schwerpunkt bei der GS nunmal liegt, im Vergleich zum Sporttourer (bei mir: K 1100 RS). Der Sporttourer geht da wesentlich souveräner durch schnelle Kurven.

    Und daß man mit einem Schnabeltier auf der Rennstrecke keinen Stich macht auch gegen deutlich hubraumschwächere Modelle, das ist ja wohl logisch. Siehe oben: racing kann sie nicht. Das heißt aber keineswegs, daß es nicht sinnvoll wäre, auch mit einer GS mal zu einem Rennstreckentraining zu fahren - wenngleich man, wenn man die Wahl hat, für diese löbliche Fahrerfortbildung vielleicht ein anderes Gerät wählen sollte.

    Das wars aber auch schon mit der Kritik. Für den Alltagsbetrieb, kurze und mittlere Fahrten bis ca. 500 km auf wechselnden Untergründen und Strassenzuständen erscheint sie mir als ideales "Arbeitspferd". Sie ist sehr genügsam, was ihre Ansprüche an den Fahrer stellt, sehr fehlertolerant, und es gibt kaum einen Untergrund, auf dem die GS nicht problemlos vorwärts kommt. Die Geländefraktion weiss ein Lied davon zu singen.

    Um es, wenn man fit und in "Vollgaslaune" ist, richtig "krachen zu lassen" gibt es mit Sicherheit bessere Mopeds - aber um nachts, durch Nebel und Nieselregen, müde, zerschlagen und überhaupt keine Lust mehr auf Mopedfahren habend doch noch 200 km bis zur heimischen Garage hinzulegen, dafür jedoch gibt es wohl kaum etwas besseres, als die GS. Eben weil sie fehlertolerant ist, bei Landstrassengeschwindigkeit einen recht guten Wind- und Wetterschutz bietet, nette Gimicks wie die fast serienmässigen Heizgriffe bereithält ... man kann sich "fahren lassen" von einer GS, wie von einem S-Klasse-Benz. Dann fährt man zwar nicht schnell, aber man fährt.

    Diese unglaublich hohe Fehlertoleranz im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich ist es auch, die dem GS-Piloten ein mitunter trügerisches Gefühl hoher fahrerischer Fähigkeiten vermittelt. Die Geschichten von den im engen Geläuf abgelederten Sportlern und Supersportlern halte ich keineswegs für "Bikerlatein" - ich könnte da auch so ein paar Episoden dazu beitragen. Der Trick ist ganz einfach: um mit einer GS recht flott durch eine enge Kurve mit schlechtem Belag zu kommen, reichen durchschnittliche fahrerische Fähigkeiten dicke - um mit einem Supersportler unter selben Bedingungen die gleiche Geschwindigkeit zu erzielen, muß man, glaube ich, schon ganz schön was drauf haben.

    Diesem Umstand verdankt die GS meiner Meinung nach auch ihre hohe Beliebtheit beim Kunden: man kann auch als mittelmässiger oder gar schlechter Fahrer mit der GS recht flott durch die Kurven der Bergstrassen kurven - mit anderen Mopeds müsste man sich viel mehr Mühe geben ... wenn man es überhaupt hinbekäme.

    Ich jedenfalls kann mir, ausser der unter Kennern legendären K 75, kaum ein Motorrad vorstellen, daß seinen Fahrer so derart stark entlastet, wie die GS.

    Gruß

    Kroni

  4. Registriert seit
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    Standard Natürlich ist es überzogen!!!

    #54
    Jedes meiner Mopeds war bis zum Verkauf das Beste.
    Und jedes Moped, was ich danach gekauft habe, war noch besser. Sonst hätte ich es ja nicht gekauft.
    Und jedes Moped, was ich mir noch kaufen werde, ist noch besser.
    Grundsätzlich ist es aber richtig, dass unsere Liebe zu dem/einem/unserem Hobby sicherlich Nichtig ist zu sicherlich NOCH wichtigeren Dingen im Leben. Man muss halt nur die Augen aufmachen und sehen, was um einen herum los ist.

    Gruß
    Peter

  5. Registriert seit
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    Standard

    #55
    Zitat Zitat von Kroni Beitrag anzeigen
    Ich jedenfalls kann mir, ausser der unter Kennern legendären K 75, kaum ein Motorrad vorstellen, daß seinen Fahrer so derart stark entlastet, wie die GS.

    Gruß

    Kroni
    Hallo Kroni,
    danke für Deinen seeehr ausführlichen Erfahrungsbericht ,

    ich entnehme Deinem Beitrag, dass die Liebe zur GS nicht überzogen ist.
    Finde ich auch...

    Viele Grüße,
    Grafenwalder

  6. Registriert seit
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    Standard

    #56
    Zitat Zitat von Kroni Beitrag anzeigen
    Diese unglaublich hohe Fehlertoleranz im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich ist es auch, die dem GS-Piloten ein mitunter trügerisches Gefühl hoher fahrerischer Fähigkeiten vermittelt. Die Geschichten von den im engen Geläuf abgelederten Sportlern und Supersportlern halte ich keineswegs für "Bikerlatein" - ich könnte da auch so ein paar Episoden dazu beitragen. Der Trick ist ganz einfach: um mit einer GS recht flott durch eine enge Kurve mit schlechtem Belag zu kommen, reichen durchschnittliche fahrerische Fähigkeiten dicke - um mit einem Supersportler unter selben Bedingungen die gleiche Geschwindigkeit zu erzielen, muß man, glaube ich, schon ganz schön was drauf haben.

    Diesem Umstand verdankt die GS meiner Meinung nach auch ihre hohe Beliebtheit beim Kunden: man kann auch als mittelmässiger oder gar schlechter Fahrer mit der GS recht flott durch die Kurven der Bergstrassen kurven - mit anderen Mopeds müsste man sich viel mehr Mühe geben ... wenn man es überhaupt hinbekäme.

    Ich jedenfalls kann mir, ausser der unter Kennern legendären K 75, kaum ein Motorrad vorstellen, daß seinen Fahrer so derart stark entlastet, wie die GS.

    Gruß

    Kroni

    Sehe ich genauso. Besser hätte man es garnicht sagen können.

    Wer noch nie eine GS gefahren hat, versteht dies auch nicht.
    Leider erschliesst sich einem das Phänomen GS nicht nach nur 5 Minuten.
    Ich fand Sie bei meiner Probefahrt eher abstossend und wollte gleich wieder umdrehen.
    Viel zu soft gefedert - keine Rückmeldung (komme aus der Sportler-Ecke).

    Aber je länger ich damit fuhr, desto besser wurde es. Bin heute hochzufrieden mit dem Teil.

    Gruss
    Martin

  7. Registriert seit
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    Standard

    #57
    ich zitiere mich mal selbst:

    die Q kaschiert das unvermögen des fahrers besser als manch anderes mopped

  8. Registriert seit
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    873

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    #58
    nein nein oder ja ja???

    das ist die frage die immer und bei allem anderen offen bleiben wird. ich denke wir haben uns die dinger gekauft weil wir damit doch irgendwie zufrieden sind. und ich denke nur das zählt. und ob damit jetzt alles und jeder überholt wird oder auch nicht ist doch nur nebensache und zumindest für mich uninteressant. aber als geschichte lese ich es trotz allem gerne.

  9. Registriert seit
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    #59
    Die GS ist gut!

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Ich weiß soviel - in Oschersleben scheiterten die schon alle an einer stinknormale BMW F800 S !

    Spätestens wenn man Oschersleben mal etwas weiter verlässt, zeigen sich die Vorteile einer GS!!


    ne ne, hier ist bestimmt keiner voreingenommen


 
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