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Harleyhasser-Thread

Erstellt von -Larsi-, 22.04.2013, 16:36 Uhr · 1.714 Antworten · 155.769 Aufrufe

  1. 005LzI Gast

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Bei 1000 km pro Tag muss man nichts mehr objektiv messen, hier erklärt sich die stupide Kilometerfresserei nahezu von selbst, denn eine solche Strecke großteils im ansprechenden Geläuf zu absolvieren (kurvig, bergig, etc.) ist nahezu unmöglich.


    Absolut auch meine Meinung, allerdings nach der letzten Challenge - also so um 20:00 - sind wir los nach Crikvenitza, so an Corntina vorbei durch die Berge, hatte auch was. ZumFrühstück (ca. 07:30) waren wir dann dort.

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    Da ja leider nicht alle schönen Länder eine Grenze zur BRD haben, bleibt mir manchmal niGS anderes über als "Kilometer zu fressen". . .

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    Manchmal ist es unvermeidbar, das stimmt. Manchmal verfährt man sich auch und muss dann unfreiwillig 1 Stunde oder gar länger bolzen um sein Ziel zu erreichen obwohl man eigentlich gar keine Lust hat stupide Strecken zu bewältigen.

    Ich war vor ein paar Jahren mit einer Gruppe Biker von Ungarn nach Rumänien unterwegs. Obwohl die Streckenlänge (750 km) bekannt war, hielten einige es für nötig erst nach 09.00 Uhr zu starten, zwischendurch gemütliche Pausen einzulegen und niemals einen Ansatz von zügigem Fahren zu zeigen. Als spät Nachmittags klar wurde dass die Ankunftszeit (20.00 Uhr) nie einzuhalten ist wurden sie hektisch. Natürlich haben sie sich verfahren....
    Ende vom Lied: Die letzten trudelten weit nach 22.00 Uhr ein und waren nicht nur ausgelaugt sondern regelrecht gefrustet.
    Ich fuhr an dem Tag allein weil ich den Verlauf schon kommen sah. Jede Stunde gab es eine Pause, Mittags saß ich fast eine Stunde zu Tisch und getankt habe ich 3x damit mir garantiert nie der Saft ausgeht. So lief es zügig durch und pünktlich um Acht stand das Bier aufm´ Tresen und ich frisch geduscht daneben.
    Unter Tags mal den Hahn gespannt und geeichte 130 gefahren wenn es frei war, ansonsten alles safe und easy going.
    Die anderen sind zuerst geschlichen und danach in der Dunkelheit teils mit 180 dahergeschmettert um nicht nach Mitternacht ins Bett zu fallen.
    Man kann sich sein Leben auch künstlich verkomplizieren......
    Manchmal frage ich mich schon was in den Köpfen anderer so vorgeht.
    Gegen jegliche Vernunft.... Schlussendlich doch viel zu langsam unterwegs und gefährlich obendrein.
    Mit der Masse wollte ich gar keine 1000 km am Stück fahren!

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    ... was in den Köpfen anderer so vorgeht.
    ...
    oder nachgeht

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Kein Wunder wenn es also nicht mal für einen kurzen, beschwingten Zwischenspurt am Berg reicht. Typisch "Kurvenzuparker" eben.
    Je länger ich deinen länglichen Posts lese, desto mehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass du ernsthaft glaubst, du seiest der einzige fähige Motorradfahrer unter lauter Vollidioten, Posern und Leuten, die vom Drücken auf ein paar Tasten mental überfordert sind.

    Mannmannmann.

    Zur Kilometerfresserei. Ich las neulich an anderem Ort mal eine Diskussion, in der lauter Besserwisser sich am Konzept "Reiseenduro" abarbeiteten. Da ließ dann ein Einsteiger, der sich nach seiner Fahrprüfung eine R1200GSA gekauft hatte und nach 1,5 Jahren erstmals damit die Ligurische Grenzkammstraße gefahren war (bei Nässe) etwas die Luft aus der Debatte: "Es gibt bestimmt geeignetere Moppeds für die Strecke, aber es geht, sogar für einen Fahranfänger." Und dann hat er noch was anderes, sehr intelligentes gesagt. Manchmal gebe es Gründe, dass man einfach einmal woanders sein wolle als dort, wo man im Moment ist, zum Beispiel, weil das Wetter ein paar hundert Kilometer weiter eben schöner sei und es sich lohnen würde, den Rest der Reise dort zu verbringen. Und dann sei man auf einer entsprechend ausgestatteten Reiseenduro eben nach zwei, drei Stunden Vollgas auf der Autobahn ganz woanders. Seine Worte: "Auch das gehört zum Spiel". Und da hat er nicht ganz unrecht. ich wohne im Westen von München, nicht unweit der A95 nach Garmisch. Da kann ich über Landstraße hinfahren, habe ich auch oft schon getan, dauert zwischen einer und 1,5 Stunden. Oder ich setze mich auf die Bahn und mache auf, dann bin ich nach 'ner knappen Dreiviertelstunde da. Es hängt davon ab, wie oft man noch durch die Suburbs von München fahren möchte und was man an dem Tag noch vorhat, aber manchmal freue ich mich über die Möglichkeit, eine Abkürzung zu nehmen.

    Sampleman

  6. Registriert seit
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    Querlesen, dann geht's.

    Aber so ähnlich ist's hier, wenn du von Rheydt Richtung Bergisches Land willst. Wer das auf der Landstraße machen will, nimmt besser Urlaub. . .

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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ich war vor ein paar Jahren mit einer Gruppe Biker von Ungarn nach Rumänien unterwegs. Obwohl die Streckenlänge (750 km) bekannt war, hielten einige es für nötig erst nach 09.00 Uhr zu starten, zwischendurch gemütliche Pausen einzulegen und niemals einen Ansatz von zügigem Fahren zu zeigen. Als spät Nachmittags klar wurde dass die Ankunftszeit (20.00 Uhr) nie einzuhalten ist wurden sie hektisch. Natürlich haben sie sich verfahren....
    Ende vom Lied: Die letzten trudelten weit nach 22.00 Uhr ein und waren nicht nur ausgelaugt sondern regelrecht gefrustet.
    Und deshalb fahre ich maximal zu dritt solche Strecken. Und das auch nur im bewährten Team.

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Leute die gar kein Interesse daran haben 1000 km an einem Tag und/oder 250+ km am Stück mit geeichten 90 km/h zu tingeln.
    Bei StVO + x% bleiben diesen Fahrern im Vergleich zu dir pro Stunde auch locker 5 Minuten übrig um eine kleine Pause zu machen.
    Jenewelche befahren auch die Assietta nicht mit einer HD sondern mit geeigneterem Material. 1...2 Tankstopps mehr sind dann zwar nötiges Beiwerk, die Zeit dafür (und mehr) schütteln sie sich aber locker aus dem Handgelenk.
    Für manche (mich eingeschlossen) ist die Qualität des Fahrens an sich eben wichtiger als die Quantität.
    Wenn mich meine Erinnerung nicht sehr täuscht, waren es (vor längerer Zeit) GS-Fahrer (min. aber BMW~) die sich damit brüsteten, morgens in Bremen? zu starten und am Nachmittag in Genua an der Fähre zu stehen (~1200km). H-Riva sind ca. 1000km, grad recht, um am WE einmal vor der Rückfahrt in den See zu springen .
    Und:
    Wie kommst Du auf die absurd Idee, ich würde mit 90km/h über BAB tingeln?
    Die Fatbob geht (ohne weiter Maßnahmen) an die 200km/h, 120-130km/h Dauertempo sind locker über lange Strecken zu fahren (auch ohne Windshield, Harleyfahrer gehören zu den Harten und brauchen sowas nicht ... naja, Tourerfahrer, aber die fahren dann auch mal deutl. schneller, o. Anstrengung). BAB zu befahren ist einfach nur langweilig, deswg. wird das so schnell wie komfortabel mglch erledigt. "Tingeln" tu ich nur manchmal, so z.B. manchmal über Pässe, weil ich mich an der Gegend erfreuen will (u. nat. möglichst vielen GS-Fahrern im Weg rumstehen, die da nur sinnlos hoch-/runterheizen und nichts von der schönen Umgebung mitbekommen). Und manchmal fahr ich sowas wie die Assietta, sicher langsamer als mit GS, aber: warum "mit ungeeignetem Material"? Die Eignung hat das Material bewiesen, indem es mich die Strecke problemlos hat fahren lassen. Mehr braucht's nicht für "Eignung". Sowas konnten unsere Altvorderen bereits befahren, bevor die Maschinen mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet waren (sein mussten?), ohne elektronisch verstellbare Fahrwerke, ohne Einspritzung, ohne TKC o. Heidemann o.ä., ohne Goretex und Heizung in der Fahrerausstattung, ohne .... Einfach mal die Bilder bei den ADV_Ridern anschauen.
    Aber das wird gern vergessen, und der Technikkram als absolutes "MUSS" hingestellt (ansonsten ist das Material "ungeeignet").
    Geht auch ohne (wenn man's kann z.B. auf Harley..).



    Grüße
    Uli

    PS
    Wenn ich schnell irgendwo hin will, ist mir die Quantität wichtig (H-Gardasee/Piemont/Ligurien/...). Wenn ich vor Ort bin, ist's die Qualität, für die ich mir dann Zeit lasse (u. manchmal den Quantität suchenden GS-Fahrern -min. 20 Pässe am Tag sind das Ziel, nicht das Genießen der schönen Umgebung- überaus gern auch im Weg rumstehe )

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Je länger ich deinen länglichen Posts lese, desto mehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass du ernsthaft glaubst, du seiest der einzige fähige Motorradfahrer unter lauter Vollidioten, Posern und Leuten, die vom Drücken auf ein paar Tasten mental überfordert sind.
    Wenn du es ernsthaft verstehen wolltest, würdest du kapieren dass es nicht darum geht ob ich ein guter Motorradfahrer bin oder nicht, sondern um den Umstand dass sich dort draußen genügend tummeln die heillos überfordert sind, sich dies aber nicht eingestehen oder es erst gar nicht registrieren.
    Dabei ist es auch egal ob es sich um eine Harley auf der LGKS handelt, ein voll bekofferter Reisedampfer zur Rushhour in Nizza oder ein bereits völlig ausgelaugter Fahrer der schon vor 3 Stunden freiwillig hätte vom Bock steigen sollen weil er mit der Kondition total am Ende ist.
    Die einen sind wie wild am fotografieren, setzen den Anker wo immer es ihnen beliebt, die anderen tippen wie wild auf dem Navi oder BC herum und registrieren nicht einmal mehr was 20 m vor ihnen passiert, und wieder andere halten nicht mal 400 km pro Tag durch, melden sich aber als (Wieder)Einsteiger sofort für eine 5000 km Gewalttour an und wundern sich nach 5 Tagen warum sie samt der Maschine kraftlos am Boden liegen.
    Alles schon selbst (in mehr oder weniger großen Gruppen) erlebt...
    Problem dabei: Sie merken nicht was schief läuft aber ziehen (weil sie oft genug nervlich genauso wenig belastbar sind wie körperlich) bei einem Malheur die anderen mit ihrer schlechten Laune runter und halten sie auch zeitlich auf.
    Aus eigener leidiger Erfahrung heraus weiß ich dass das keine tragischen Einzelfälle sind sondern nahezu auf jeder Tour etwas passiert das so nie hätte sein müssen wenn jeder ehrlich zu sich selbst und auch zu anderen ist.

    Natürlich kannst du die LGKS mit der GS fahren. Auch mit einer Harley. Ich könnte das ebenso - will ich aber gar nicht - weil mir die Trülerei offroad mit einem Reisesenkblei schlicht keinen Spaß macht. Deswegen ist es mir auch völlig Wumpe ob ich mit der Bergziege 3 mal am Tag zur Tanke muss weil das Fass nur 12 Liter Inhalt hat. Dafür muss ich aber auch nicht vor einem Schneefeld Halt machen und umkehren oder 3 Männer bemühen um die Kuh (schweißtreibend) über einen Felsbrocken zu bugsieren.
    Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck und die "Arbeit" läuft wie geschmiert. Was soll ich mir in den schönsten Tagen vom Jahr künstlich Stress machen wenn ich es mit etwas Vorbereitung auch viel einfacher haben kann?

    Ein jeder hat so seine eigenen Ziele und Vorstellungen wie ein perfekter Motorradtag/-urlaub auszusehen hat. So gesehen muss man auch nicht zwingend darüber streiten mit welchem Material dies geschieht, wie viele km km gefahren werden und wo und in welcher Form das passiert.
    Strittig wird es aber, wenn andere (egal ob Mitfahrer oder Unbeteiligte) mehr oder weniger unfreiwillig darin involviert werden.
    Das erzeugt im Regelfall Unmut, egal was der jeweilige Auslöser dafür ist.
    Mir persönlich ist es egal ob ein Ironbutt seine Harley 1000 km lang mit durchschnittlich 50 km/h durch die Lande blubbern lässt.
    Soll er ruhig tun wenn ihn das glücklich macht.
    Du kannst (und selbstverständlich jeder andere auch) gerne deine gestriegelte GS zehn mal auf den Schotter der LGKS packen und wieder aufheben. Mein Schaden soll es nicht sein.
    Nett wäre es jedoch, wenn du dabei auch auf meine Belange achten und sie respektieren würdest. Ich lasse keinen links liegen, manchmal wäre es mir aber lieb wenn der eine oder andere auch mal rechts ran fahren würde. Einen Zacken hat sich dabei noch niemand aus der Krone gebrochen.

    Wenn du willst, Lust und Zeit hast, dann sehen wir uns im Juli auf der LGKS. Gerne trinken wir dort ein gemütliches (Brau-)Wasser zusammen und reden Benzin - gemeinsam Fahren werden wir (sofern du mit der GS vorbeischaust) jedoch nicht zusammen, denn wer der schnellere (nicht zwingend bessere!) Fahrer von uns beiden dort oben ist steht jetzt schon fest (sofern man es darauf ankommen lassen wollte).
    Immer schön oben bleiben und viel Spaß, mit welchem fahrbaren Untersatz auch immer!


    P.S.: Weitestgehend gilt dies natürlich auch für dich, Uli.
    Mag schon sein dass du deine Harley im Schnitt mit 130 km/h (Brutto, inkl. Pausen) 1000 km gen Süden treibst, damit bist du aber die absolute Ausnahme. Die meisten anderen schreinen nach einem solchen Trip jedoch nach einem Wellnesstag im Hotel.
    Macht somit im Durchschnitt auch nur 500 km/Tag.
    Und ob die Harley mit Elektro-Schnickschnack ausgerüstet ist oder nicht macht auf Schotterstrecken keinen Unterschied.
    Mehr als Tingeln ist dort mit ihr so oder so nicht möglich..... sonst gibt es hässliche Kratzer im Chrom.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    gemeinsam Fahren werden wir (sofern du mit der GS vorbeischaust) jedoch nicht zusammen, denn wer der schnellere (nicht zwingend bessere!) Fahrer von uns beiden dort oben ist steht jetzt schon fest (sofern man es darauf ankommen lassen wollte).
    Danke fürs Angebot, aber an Schw.-Vergleichen beteilige ich mich nicht mehr. Was meinst du, was das immer für eine Fummelei ist, das Riesending anschließend wieder in die Hose zu bekommen. Und wenn man es unter freiem Himmel macht, dann kommen womöglich noch Frauen vorbei, und dann gibt es wieder Mordsgeschrei...

    insofern: Bassd scho.

    Sampleman


 

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