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Helmpflicht

Erstellt von gerd_, 28.07.2016, 11:05 Uhr · 207 Antworten · 14.910 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Tja, da braucht man nur in die Krankenhäuser selber schauen. Krankenhauskeim werden die meisten schon mal gehört haben. Gibt's viel Ärger mit. Verschlechtert alle sowieso schon bestehenden gesundheitlichen Problem und man kann dran drauf gehen.

    Das Problem ist bekannt. Intelligente Lösungen sind vorhanden. Aber man macht niGS. Wenig, will man wohlwollend bleiben. Da fahr ich besser nach Tunesien arbeiten, als in ein deutsches, Gladbacher Krankenhaus um mir die Mandeln operieren zu lassen.

    Bei den Briten gibt's halt viele Sorten Motorradfahrer. Und was Baustellen angeht. Briten, Niederländer und alle 4men, welche aus den VSA gesteuert werden, schaffen in der Beziehung das Denken ab. Wobei die Briten schon lange davon ausgehen, das in deren Werken nicht die hellsten Kerzen arbeiten. Das seh ich anders. . .




    P.S.: Wenn ich mir so anschaue wer sich über eine falsche, zu harte Wortwahl aufregt. Sind nicht die, die mir wg. Sanftheit im Gedächtnis bleiben. . .

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    Zitat Zitat von KarliP Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht korrekt. Taucherlaubnis ist nicht Bundes- sondern Ländersache und durchaus unterschiedlich geregelt. Es gibt Bundesländer da gilt die Regel: wenn Baden erlaubt ist dann ist auch Tauchen erlaubt. Insofern: schlechter Vergleich.
    Die Tatsache, dass Tauchen in Bayern nicht zum Allgemeingebauch von Seen gehört, in anderen Bundesländern vielleicht schon, macht die Sache nur in der Tendenz besser, aber nicht im Grundsatz;-)

    Ich fahre kein Rennrad, und das Tauchen habe ich vor über zehn Jahren aufgegeben. Insofern könnte es mir egal sein, wie das gesetzlich geregelt ist. Mich stört aber die Ungleichbehandlung.

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    ........ Mich stört aber die Ungleichbehandlung.
    Was meinst du damit?
    Wenn es das ist, das es in Deutschland unterschiedliche Regelungen je nach Bundesland gibt dann stimme ich zu. Wenn es das ist, das es in der EU (wo es doch eine europaweite Gemeinschaft geben soll) überall andere Regelungen und Gesetze gibt dann bin ich auch deiner Meinung.
    Aber so lange es von der Obrigkeit nicht auf die Reihe gebracht wird das die Regeln und Gesetze überall die gleichen sind müssen wir eben in den sauren Apfel beissen und uns erkundigen wo was gilt und uns daran halten. Auch wenn wir das Eine oder Andere für unsinnig finden.

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    Zitat Zitat von Werner-R80 Beitrag anzeigen
    Was meinst du damit?
    Wenn es das ist, das es in Deutschland unterschiedliche Regelungen je nach Bundesland gibt dann stimme ich zu. Wenn es das ist, das es in der EU (wo es doch eine europaweite Gemeinschaft geben soll) überall andere Regelungen und Gesetze gibt dann bin ich auch deiner Meinung.
    Aber so lange es von der Obrigkeit nicht auf die Reihe gebracht wird das die Regeln und Gesetze überall die gleichen sind müssen wir eben in den sauren Apfel beissen und uns erkundigen wo was gilt und uns daran halten. Auch wenn wir das Eine oder Andere für unsinnig finden.
    Entschuldige, dass ich höflich nachfrage: Rede ich chinesisch?

    Ich habe doch nun sehr deutlich gemacht, dass mich die Ungleichbehandlung zwischen Sportradlern und Sporttauchern stört. In Bayern (wo ich lebe) ist sie gegeben, in anderen Bundesländern offenbar nicht. Das ist schön für die Sporttaucher in anderen Bundesländern, stört mich in Bayern aber immer noch.

    Du hast doch Defizite beim Nachdenken in den Raum gestellt. Erinnerst du dich noch daran?


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich denke mal, dass es der Ampertiger schon sehr genau erklärt hat. Unsere Solidargemeinschaft basiert nicht darauf, dass sich jeder so unriskant verhält, wie es geht, sondern darauf, dass jeder in weiten Grenzen so leben kann, wie es ihm beliebt. Und das ist gut so.

    Mal ein Gedankenexperiment. Wir überlegen uns mal die unriskanteste Sportart, die man sich vorstellen kann (Schach) und bewerten sie mit 0. Dann nehmen wir die gefährlichste Sportart, die man sich vorstellen kann (Russisch Roulette) und bewerten sie mit 100.

    Auf dieser Skala liegt Motorradfahren vielleicht bei 20. Nun ist die Frage: Um wie weit verbessert sich dieser Skalenwert, wenn wir alle denkbaren Sicherheitsmaßnahmen beim Motorradfahren ausschöpfen, also Integralhelm, Wahnweste, Schwabenleder-Kombi, die guten Daytona-Stiefel. So recht viel wird das vermutlich nicht bringen, Motorradfahren wird immer unsicherer sein als Schach, und auch immer unsicherer als Autofahren. Vielleicht kann man es von 20 auf 18 bringen. Und nun stellen wir uns mal einen durchschnittlichen Motorradfahrer vor, der zwar grundsätzlich mit Full Gear fährt, hin und wieder aber eben doch nur mit Jeans. Wird der deshalb doppelt so viele Unfälle bauen? Eher nicht. Ich bin in meinem Leben dreimal vom Bock gefallen, niemals hat mein Helm den Boden berührt. Hätte ich keinen getragen, hätte er nicht gefehlt. Vielleicht geht bei unsolidarischer Auslegung der Kleiderfrage das Risiko von 20 auf 22.

    Das ist es dann aber auch schon.

    Und das muss mir meine Freiheit wert sein. Ich zahle überdurchschnittlich in den Solidartopf ein und verlange von anderen auch nicht, dass sie jedes Lebensrisiko vermeiden müssen. Also sollen sie sich bitte nicht in mein Leben einmischen. Die Krankenversicherung ist eine Versicherung, keine Moralanstalt. Und sie verdienen wahrlich genug an mir.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt
    Wie, bitte, kommst Du auf das schmale Brett, "überdurchschnittlich viel in den -von dir abwertend- benannten "Solidartopf" zu zahlen?
    Hast Du eine besondere Vereinbarung mit dem "Solidartopf", der ausgerechnet DIR höhere Lasten (einkommensabhängige solche) auferlegt, als anderen Mitgliedern der Solidargemeinschaft?

    Im übrigen entstehen hohe Kosten halt überwiegend dadurch, daß jedweder glaubt, so "leben zu können, wie es ihm beliebt".

    Sehr gute Einstellung!
    So liebe ich das .
    Hauptsache, ich kann machen was ich will, den Rest regelt der "Solidartopf" (armer Tropf ).
    Warum regt sich hier eigentlich noch jemand wg.n vermeintl. zu lauter Auspuffe, kontinuierlichem Missachten von Geschwindigkeitsbeschränkungen, Befahrbeschränkungen etc. auf?
    Mach ich, so wie es mir beliebt, u. mir beliebt's halt nicht allzuhäufig , und doch ist allemal günstiger für den "Solidartopf", als das andere, selbstbewilligte Freizuügigkeiten sind.

    Grüße
    Uli (der, wg. Leuten wie dem schlechten sample, viel zu viel in den Solidartopf zahlen muss! ... so 0 Krankheitsfehltage in den letzten Jahren, Null OPs, Null Kkh-Aufenthalte wg. Unfällen, Null Diebstahlsschäden, Null Unfallschäden ... ich arme Null , zahle nur für die anderen Nullen)

    Grüße
    Uli

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    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    ... (... ich arme Null )

    Grüße
    Uli

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    Danke

    Grüße
    Uli

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    Ich kenne Sampleman nicht und will mit Absicht niemanden damit jetzt direkt ansprechen.
    Was mir nur bei Leuten, die sich ständig über Verschwendung ihrer Steuergelder oder ihrer eingezahlten Beiträge in Solidartöpfe aufregen, dann auffällt, daß es oft dann Leute sind, die weniger Brutto haben, als andere Leute kommentarlos an Steuern bezahlen.
    Mag ja falsch sein oder sich nur auf eine nicht zu verallgemeinnernde Auswahl meiner Umgebung beziehen.

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    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Wie, bitte, kommst Du auf das schmale Brett, "überdurchschnittlich viel in den -von dir abwertend- benannten "Solidartopf" zu zahlen?
    Hast Du eine besondere Vereinbarung mit dem "Solidartopf", der ausgerechnet DIR höhere Lasten (einkommensabhängige solche) auferlegt, als anderen Mitgliedern der Solidargemeinschaft?

    Im übrigen entstehen hohe Kosten halt überwiegend dadurch, daß jedweder glaubt, so "leben zu können, wie es ihm beliebt".

    Sehr gute Einstellung!
    So liebe ich das .
    Hauptsache, ich kann machen was ich will, den Rest regelt der "Solidartopf" (armer Tropf ).
    Warum regt sich hier eigentlich noch jemand wg.n vermeintl. zu lauter Auspuffe, kontinuierlichem Missachten von Geschwindigkeitsbeschränkungen, Befahrbeschränkungen etc. auf?
    Mach ich, so wie es mir beliebt, u. mir beliebt's halt nicht allzuhäufig , und doch ist allemal günstiger für den "Solidartopf", als das andere, selbstbewilligte Freizuügigkeiten sind.

    Grüße
    Uli (der, wg. Leuten wie dem schlechten sample, viel zu viel in den Solidartopf zahlen muss! ... so 0 Krankheitsfehltage in den letzten Jahren, Null OPs, Null Kkh-Aufenthalte wg. Unfällen, Null Diebstahlsschäden, Null Unfallschäden ... ich arme Null , zahle nur für die anderen Nullen)
    Es tut mir leid, aber auch bei mehrmaligem Lesen erschließt sich mir nicht, was du mir mit diesem Text eigentlich sagen willst, mal abgesehen von haltlosen Unterstellungen. Nirgends habe ich den Solidartopf abwertend bezeichnet. Ganz im Gegenteil: Aufgrund meiner Gehaltshöhe könnte ich mich - wie sicherlich viele in diesem Forum - auch privat versichern. Damit hätte ich schon eine Menge Geld sparen können, denn ich bin selten krank. Aber ich habe es nicht getan. Ich leiste ohne Murren meinen Beitrag, zahle als Angestellter überdies noch sehr viel Steuern, nerve meine Umgebung weder mit einem lauten Auspuff noch mit übermäßig hohen Abgaswerten (mein Kat ist noch drin im Auspuff).

    Und den Rest möge man bitte meine Sache sein lassen.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

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    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Ich kenne Sampleman nicht und will mit Absicht niemanden damit jetzt direkt ansprechen.
    Was mir nur bei Leuten, die sich ständig über Verschwendung ihrer Steuergelder oder ihrer eingezahlten Beiträge in Solidartöpfe aufregen, dann auffällt, daß es oft dann Leute sind, die weniger Brutto haben, als andere Leute kommentarlos an Steuern bezahlen.
    Mag ja falsch sein oder sich nur auf eine nicht zu verallgemeinnernde Auswahl meiner Umgebung beziehen.
    Mag nicht nur falsch sein, sondern ist auch falsch. Man zahlt in die gesetzliche Krankenkasse ca. 15,5 Prozent seines Brutto-Einkommens ein, aber nur bis zur Kappungsgrenze. Es gibt einen Höchstbetrag, und den zahle ich. Das ist jetzt in einem Kreis von Leuten, die sich teure Motorräder kaufen, nichts Besonderes, dennoch ist es überdurchschnittlich viel Geld.

    Wäre es anders, müsste ein VW-CEO, der 10 Millionen Euro im Jahr verdient, 1,5 Millionen davon an die Krankenkasse abführen. Muss er aber nicht. Wenn er in der gesetzlichen Krankenkasse ist, zahlt er genauso viel wie ich. Und das Dreifache dessen was seine Putzfrau zahlt.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt


 

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