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Helmpflicht

Erstellt von gerd_, 28.07.2016, 11:05 Uhr · 207 Antworten · 14.279 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid, aber auch bei mehrmaligem Lesen erschließt sich mir nicht, was du mir mit diesem Text eigentlich sagen willst, mal abgesehen von haltlosen Unterstellungen. Nirgends habe ich den Solidartopf abwertend bezeichnet. Ganz im Gegenteil: Aufgrund meiner Gehaltshöhe könnte ich mich - wie sicherlich viele in diesem Forum - auch privat versichern. Damit hätte ich schon eine Menge Geld sparen können, denn ich bin selten krank. Aber ich habe es nicht getan. Ich leiste ohne Murren meinen Beitrag, zahle als Angestellter überdies noch sehr viel Steuern, nerve meine Umgebung weder mit einem lauten Auspuff noch mit übermäßig hohen Abgaswerten (mein Kat ist noch drin im Auspuff).

    Und den Rest möge man bitte meine Sache sein lassen.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt
    Du hast massives Übergewicht und wirst mir durch Krankheit bald auf der Tasche liegen, wie allen anderen natürlich auch die Beiträge bezahlen findest Du das korrekt? Das Gleiche gilt natürlich auch für Raucher und Trinker.

  2. Registriert seit
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    1.060

    Standard

    das wird ja noch eine "Hexenjagd"
    Du hast dies, Du hast jenes usw...
    Kein Argument ist zu profan....
    Kindergarten!!!!

    Die Solidargemeinschaft hat und wird all das aushalten....

  3. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Polozwei Beitrag anzeigen
    Du hast massives Übergewicht und wirst mir durch Krankheit bald auf der Tasche liegen, wie allen anderen natürlich auch die Beiträge bezahlen findest Du das korrekt? Das Gleiche gilt natürlich auch für Raucher und Trinker.
    darauf trinke ich jetzt was!

    PS: wenn ich trinke, rauche ich auch eine!

  4. X-Moderator
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Polozwei Beitrag anzeigen
    Du hast massives Übergewicht und wirst mir durch Krankheit bald auf der Tasche liegen, wie allen anderen natürlich auch die Beiträge bezahlen findest Du das korrekt? Das Gleiche gilt natürlich auch für Raucher und Trinker.


    So, ziemlich laut gebrüllt Löwe, aber eine Bitte, bessonders an Dich lieber Polozwei, immer sachlich bleiben. Die Argumente werden nicht gewichtiger, je mehr man unter die Gürtellinie geht... Danke für die Aufmerksamkeit,

    mono

  5. Registriert seit
    21.02.2016
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    442

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    Das sollte überhaupt nicht unter die Gürtellinie gehen sondern ist eine Tatsache und der liebe Sampleman sollte mal vor seiner eigenen Türe anfangen zu kehren, das wollte ich damit ausdrücken.

  6. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    Das Thema mit der Risikoabschätzung kann offenbar nicht jeder. Dazu eine Geschichte ausm Leb'm: Eine Kollegin von mir, knapp 50 Jahre alt, fit wie Turnschuh, moderiert gerade eine Veranstaltung und bricht auf der Bühne zusammen: Bandscheibenvorfall. Sanis müssen kommen, Rücken-OP, Reha, nach drei Monaten kann sie wieder ein, zwei Stunden am Tag arbeiten. Damit das überhaupt funktioniert, kauft meine Firma ihr einen sündhaft teuren orthopädischen Bürostuhl. Auch Monate nach dem Bandscheibenvorfall muss sie immer noch in Behandlung.

    Okay, warum erzähle ich euch das?

    Ich habe mich mit der Kollegin, nachdem sie wieder aus der Reha zurück war, unterhalten: "Ich mache mir echt Sorgen. Du bist supersportlich, schlank, fit, und du kriegst einen Bandscheibenvorfall. Was soll ich denn da machen?" Antwortet sie: "Der Arzt sagt, das sei gar nicht so selten. Die Bandscheiben bauen bei jedem Menschen mit dem Alter ab, was die meisten Menschen dadurch kompensieren, dass sie im Alter langsamer machen. Nur wir Sportskanonen eben nicht. Wir hören nicht auf unseren Körper, und dann passiert das eben."

    Mit anderen Worten: Die simplen Reflexe, die man uns eintrichtert, sind keine Garantie für ein Leben ohne gesundheitliche Probleme. Deshalb ziehe ich mir diesen Schuh auch nicht mehr an.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

  7. Registriert seit
    09.01.2010
    Beiträge
    25.217

    Standard

    Zitat Zitat von Polozwei Beitrag anzeigen
    Das sollte überhaupt nicht unter die Gürtellinie gehen sondern ist eine Tatsache und der liebe Sampleman sollte mal vor seiner eigenen Türe anfangen zu kehren, das wollte ich damit ausdrücken.
    schweigen kann manchmal auch was aussagen......


    ich schweige jetzt

  8. Registriert seit
    07.02.2016
    Beiträge
    783

    Standard

    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Mag nicht nur falsch sein, sondern ist auch falsch. Man zahlt in die gesetzliche Krankenkasse ca. 15,5 Prozent seines Brutto-Einkommens ein, aber nur bis zur Kappungsgrenze. Es gibt einen Höchstbetrag, und den zahle ich. Das ist jetzt in einem Kreis von Leuten, die sich teure Motorräder kaufen, nichts Besonderes, dennoch ist es überdurchschnittlich viel Geld.

    Wäre es anders, müsste ein VW-CEO, der 10 Millionen Euro im Jahr verdient, 1,5 Millionen davon an die Krankenkasse abführen. Muss er aber nicht. Wenn er in der gesetzlichen Krankenkasse ist, zahlt er genauso viel wie ich. Und das Dreifache dessen was seine Putzfrau zahlt.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt
    Ich hatte gesagt:
    "Was mir nur bei Leuten, die sich ständig über Verschwendung ihrer Steuergelder oder ihrer eingezahlten Beiträge in Solidartöpfe aufregen, dann auffällt, daß es oft dann Leute sind, die weniger Brutto haben, als andere Leute kommentarlos an Steuern bezahlen.
    Mag ja falsch sein oder sich nur auf eine nicht zu verallgemeinnernde Auswahl meiner Umgebung beziehen."

    Mag ja sein, daß ich falsch liege, aber ich finde das interessant.
    Das Beispiel "10 Millionen Brutto per anno eines VW-CEO" stammt von Dir. Der höchste Steuersatz (über 250 000 Euro steuerpflichtiges Einkommen) mit 45 % dürfte locker erreicht sein. Das wären dann 4,5 Millionen Steuer.
    Du bringst jetzt halt nur den Hinweis, daß Du über der Kappungsgrenze ca 51 000 € per anno liegst

    Wenn, das was ich gesagt habe, nicht richtig wäre, dann gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:
    Entweder verdienst Du steuerpflichtig halt über 4,5 Millionen per anno oder Du kannst nicht rechnen.

  9. Registriert seit
    28.03.2009
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    2.168

    Standard

    Hi sampleman,
    daß Du den "Sozialtopf" abschätzig betrachtest/bewertest, ergab sich für mich aus dem lesen Deines Textes. Mein ganz persönlicher Eindruck!
    Bleibt immer noch die Frage offen, wieso Du der Ansicht bist, überproportional viel in eben diesen Topf zu zahlen.
    Du zahlst 2016 genau 7.3% KV, plus den Versicherungsabhängigen Zusatzbeitrag (der für mich, TK, ziemlich genau 1% betrug). Die restlichen 7.3% trägt Dein Arbeitgeber, nicht Du (und: Du glaubst doch nicht ernsthaft, Du würdest diese 7.3% von Deinem Arbeitgeber erhalten, wenn er sie nicht, gesetzlich dazu verpflichtet, an die Krankenkasse abdrücken müsste, oder?). 15.5% sind "Schnee von gestern" seit 2009, denn seitdem gibt's den gesetzlich festgelegten AN/AG-Anteil für die gesetzlichen Krankenkassen, plus den Kassenabhängigen Zusatzbeitrag, 7.3% + 7.3% + x%.
    Ich bin in der gleichen Situation, oberhalb der Kappungsgrenze, und wenn Dir das genauso geht (wie ich vermute), zahlen wir "überdurchschnittlich wenig", nicht aber "überdurchschnittlich viel" in die KV u. die anderen Sozialversicherungen ein. Auch wenn wir prozentual gleiche Anteile unseres Einkommens einzahlen würden, wie das ein Arbeitnehmer mit deutl. geringerem Einkommen tut, wäre das ganz sicher keine "überdurchschnittliche" Belastung, nur weil wir absolut mehr bezahlen, als das geringer Verdienende tun. Die von Dir als Bspl. genannten 1.5Mios eines VW-CEOs dürften (rein theoretisch nat. nur) diesem weniger weh tun, als das der Beitrag tut, den seine Putzfrau zahlen muss (die nach Möglichkeit auch noch nur einen 450€ Minijob hat und davon dann mehr als 30 schmerzhafte Euro abgeben muss).
    Ansonsten:
    Auch Harleyfahrer gehören zumeist zu den etwas besser verdienenden, ich fahre mit gesetzeskonformem Auspuff, und der Kat ist da auch noch drin.
    Ich zahle nicht! überdurchschnittlich viel in die Sozialversicherungen ein, und es bleibt mir noch genug über (trotz teurer Hobbys), um soziale Projekte finanziell zu unterstützen.
    Trotzdem lebe ich nicht mit eexplizit rhöhten Risiken, nur weil mich die Versicherungen ggfs. auffangen. Das halte ich für unsozial.

    Grüße
    Uli

  10. Registriert seit
    13.08.2010
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    6.035

    Standard Helmpflicht

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