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Helmpflicht

Erstellt von gerd_, 28.07.2016, 11:05 Uhr · 207 Antworten · 13.582 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von Werner-R80 Beitrag anzeigen
    Der Vater allerdings fiel mit dem Kopf auf die Bordsteinkannte und verstarb noch am Unfallort. Mit Helm wäre nichts passiert.
    wenn er einen Meter weiter vorne gehalten hätte wäre nichts passiert, wenn er eine Christophorus Plakette an seinem Fahrad gehabt hätte wäre nichts passiert, wenn er ....

    Wie kommst Du darauf, dass mit einem Fahrradhelm "nichts" passiert wäre? Ein Helm (insbesondere Fahrradhelm) kann in manchen Situationen Unfallfolgen mindern (oder ganz verhindern) - das vielgepriesene Wunderding (wenn er nur einen Helm getragen hätte, wäre er sicher nachdem ihn der LKW überrollt hatte noch am Leben) ist er sicher nicht:

    Helmpflicht-Debatte: Der Fahrradhelm wird überschätzt - SPIEGEL ONLINE

    Zumindest bei Fußgängern in der Stadt sehe ich einen Helm auch als sehr wichtig an - auch dann würde das Risiko von Kopfverletzungen nach einem Sturz geringer ausfallen. Es gibt Leute die stolpern auf einem ebenen Weg, schlagen mit dem Kopf an einem Stein auf und sterben. Sollen wir jetzt alle umwickelt mit 20cm Schaumstoff herum laufen, nur um jedes Lebensrisiko zu verhindern?

    PS: Ich fahre nicht Rad sondern immer mit dem Auto - und finde daher diese ganzen Radfahrer (ob mit oder ohne Helm!) als unnötige Belastung meiner Krankenversicherung!

    Gruß, Peter

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    #52
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    wenn ich dem Skigebiet unterwegs bin.
    Und käme es nie in den Sinn sich dort oben auf +- 3`000 Metern ausserhalb der gesicherten Pisten zu bewegen.
    Wenn ich daran denke, wie viele Knochenbrücke beim Skifahren entstehen (von der Umweltbelastung will ich gar nicht reden) finde ich es als absolut unverantwortlich von Dir, einem so gefährlichen Sport nachzugehen! Ich spiele nur Schach (im Bett - mit Schaumstofffiguren) - da hat sich noch nie jemand verletzt!



    Merke: Was man selbst macht ist immer richtig, machen andere etwas vermeindlich gefährlicheres, gehört es verboten, kritisieren mich andere wegen dem was ich mache, sind es feige Memmen.

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    #53
    Die Kürzung von Versicherungsleistungen im Schadenfall unter Hinweis auf fehlende Schutzkleidung ist imho ein Skandal. Eine solche Argumentation ist einer freien Gesellschaft und Solidargemeinschaft einfach unwürdig. Diese Diskussion können nur Typen anstoßen, die immer und in jeder Situation ausschließlich alles "richtig" machen. Diese absolut fehlerfreien Klugscheixxer ignorieren vorsätzlich, das im täglichen Leben zwischen "richtig" und "falsch" nur Wimpernschläge liegen können.

    Neben der Versuchung, "ungeheure Geldsummen" einsparen zu können durch Selbstbeteiligung aufgrund fehlender Eigenschutzmaßnahmen, kann ich beim besten Willen keine Motivation erkennen. Das hier unter Motorradfahrern auch noch solche Stimmen laut werden, kann mir das mal jemand erklären?

    Jungs, wenn wir nicht bald aufhören, Regeln, Vorschriften, Strafen und Selbstbeteiligung für "die anderen" einzufordern, könnten wir ruck zuck die nächsten sein, die mit höheren Krankenkassenbeiträgen bedacht werden.

    Kurz gesagt: Freies Land und freie Menschen heißt für mich auch, dass jeder das Recht auf eigene Fehler hat und die Solidargemeinschaft für jeden einspringt, den das Unglück / Schicksal erwischt hat. Daran sollten wir nicht rütteln, es sei denn wir wünschen uns eine Obrigkeit die in jedes Detail unseres Lebens eingreift, selbstverständlich immer mit der hochtrabend gutmütigen Intention, immer nur das beste für uns zu wollen.

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    #54
    Naja, ich bin jedenfalls froh, das ich den Schaden, den zu tragen mir die Solidargemeinschaft hilft, durch nutzen von Schutzkleidung, minimieren konnte.

    Ich würd' auch einfach mal 'n Schritt zurücktreten. Es muß ja nicht immer die Invalidität und der Tod sein. Es geht auch 'ne Nummer kleiner.

    Helm ist das eine, mir wird aber immer ganz schwummerig, wenn ich die jungen Mädels in Riemensandälchen, hinten auf'm Süperbeik hocken sehe. Es müssen ja nicht direkt Endurostiefel sein. Aber feste Schuhwerk kann schon einige hässliche Narben verhindern. Ebenso nimmt eine Jeans den kurzen Kontakt zum heissen Auspuff nicht so übel, wie das nackte „heisse Fahrwerk".

    Oder den Helm lässig über'n Unterarm hängend rumflitzen. Da braucht's nur 'n harmlosen Umkipper. Sicher, an 'nem Unterarmbruch stirbt man meist nicht, aber ist es denn so uncool den anders zu verstauen. . .

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    #55
    Niederrheiner, ich trage doch auch immer das volle Paket auf der GS und ich wollte auch nicht als Apell gegen Schutzkleidung klingen. Was mich stört, ist das Einfordern von "Strafen" für Leute die mal einen Fehler gemacht haben.

  6. Registriert seit
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    #56
    Das ist es, was ich mit gesundem Menschenverstand meinte. Und gerade Gelegenheitsbeifahrerinnen jüngeren Alters fehlt doch häufig auch eine Vorstellung dessen, was bei einem Unfall passieren und welche (Langzeit)Folgen so etwas nach sich ziehen kann. Dass männlichen Jugendlichen aufgrund des Testosterons-Überschusses ohnehin oft eine realistische Risikoeinschätzung fehlt, ist ja noch ein anderes Blatt Papier.
    Solidargemeinschaft schön und gut, aber die körperlichen Folgen und Schmerzen werden nicht solidarisch aufgeteilt, sondern die trägt jeder für sich allein und die sind doch mit kompletter Schutzkleidung oft schon unangenehm und langwierig genug.

  7. Registriert seit
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    #57
    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    Ich spiele nur Schach (im Bett - mit Schaumstofffiguren) - da hat sich noch nie jemand verletzt!
    Höchstens wundgelegen auch nicht gerade schön.

  8. Registriert seit
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    #58
    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    wenn er einen Meter weiter vorne gehalten hätte wäre nichts passiert, wenn er eine Christophorus Plakette an seinem Fahrad gehabt hätte wäre nichts passiert, wenn er ....

    Zumindest bei Fußgängern in der Stadt sehe ich einen Helm auch als sehr wichtig an - auch dann würde das Risiko von Kopfverletzungen nach einem Sturz geringer ausfallen.

    Gruß, Peter
    Gut .... ich gebe mich geschlagen . Bei manchen Köpfen wäre der Schaden anscheinend nicht so gross, dass es sich lohnt diese zu schützen. Oder habe ich etwas falsch verstanden .

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    #59
    Ich weiß gar nicht mal, ob es eine typisch deutsche oder eine einfach allgemein menschliche Eigenschaft ist, das was man selber macht, als das "non plus ultra" und denjenigen, der es nicht genauso macht wie man selbst, dann als den "Maximaldepp" darzustellen. Das ist aber immer Zündstoff für Stammtischparolen oder auch in Foren. Diesbezügliche Statements werden nahezu immer mit einer Phrase eingeleitet: "kann mir ja nicht passieren, weil ich das <an dieser oder jener Stelle> aus dem <Grund> viel besser mache.
    Ich schließe mich da übrigens auch nicht ganz aus.

    Zum Thema Helm kann ich nur für mich selber sprechen und unabhängig von Vorschriften trage ich seit ca 20 Jahren "nur" noch voll Integrallhelm.
    Ich war davor zB überzeugt ausschließlich nur mit Jethelm unterwegs und jetzt kommt die Einschränkung zu nur: "Die 300m von meiner alten Halle nach Hause, bin ich, um ein Moped nach Hause zu holen, trotzdem auch auf Strasse ganz häufig ohne Helm gefahren."
    oder
    Bei einem Unfallverletzten, denke ich mir zwar meinen Teil, habe ihm dann aber noch nie erzählt, was er denn jetzt falsch gemacht hat und mit welcher Form des Verhaltens "nichts" oder "weniger" passiert wäre und ihm dann noch die dazugehörigen Mehrkosten für die Soldidargemeinschaft vorgerechnet.

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von Werner-R80 Beitrag anzeigen
    Bin mal gespannt wie lange man noch ohne Schutzkleidung fahren darf. Eigentlich müsste man darüber gar nicht reden
    bislang ist das noch immer daran gescheitert, dass nicht klar ist, wie man Schutzkleidung definiert. Mir schon klar, dass ihr da geil auf ne Vorschrift seid, ich aber nicht.
    Ich, für mich, möchte keine solche Vorschrift, ich möchte nämlich selbst entscheiden, was ich anziehe. Mir genügt die Helmvorschrift vollkommen. Wenns gar zu heiß ist, fahre ich in Jeans und mit kurzstiefeln, kurze Strecken auch mal mit Turnschuhen. meist aber schon voll beledert.
    Sollte eine Vorschrift kommen, hat die mit Sicherheit Airbag, und auch Neon und ganz sicher auch nen Haufen Elektronik die mit irgendjemand kommuniziert und es ganz sicher meldet, wenn ich mir in der Kurve mal wieder eingeschissen hab.

    Zitat Zitat von Werner-R80 Beitrag anzeigen
    Der Grund wurde mir mal gesagt ist, das es sehr viele schwere Verletzungen mit Billighelmen aus China gab.
    ich hab auch schon gehört, dass über Italien jahrelang Billighelme abgeworfen wurden und dass die Wegesränder voll sind mit eingeschlagenen Schädeln. Ehrlich, die Argumentation halte ich für Quatsch, wenn man sieht, welche Markenhelme und wie quietschbunt die sein müssen, damit die Jugend drauf abfährt.
    Der Anteil der gefährlichen Billigsthelme dürfte unter 0,% Prozentbereich liegen. Selbst die Eigenmarken von Lousi für 50€ schneiden bei den Tests nicht schlecht ab, was Schlagdämpfung betrifft.


 
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