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Heute letzte Tour mit grausigem Ende!!

Erstellt von snoop doog, 21.11.2010, 16:53 Uhr · 42 Antworten · 6.316 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Böse

    #11
    Aus dem Polizeibericht:

    Nach mehreren Metern unkontrollierter Fahrt auf dem Grünstreifen kollidierte er mit der Leitplanke und einem dazugehörigen Stützpfeiler. Das Zweirad rutschte anschließend auf die Fahrbahn zurück. Der Fahrer wurde dabei vom Krad geschleudert und kam ebenfalls auf dem Fahrstreifen zum Liegen.
    Wann werden entsprechend gesicherte Leitplanken endlich Pflicht? Alles und jedes wird geregelt, überreguliert etc. mit dem Hinweis auf 'Sicherheit'. Alles was irgendwie gesundheitsschädlich ist, wird verboten - aber die Leitplanken bleiben auf einem mittelalterlichen Stand Hauptsache, den Autos passiert nix.

    Mein Beileid an die Angehörigen und Hinterbliebenen.

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    Standard

    #12
    immer shice so was....hatte ich in den letzten 2 jahren selber 3 mal erleben müssen und beim 1ten ,al war ich ersthelfer...hat überlebt obwohl es anfangs nicht so gut aussah für ihn!!

    denke da heut noch manchmal dran...zum beispiel jetzt!

    das 2te mal wurde ich von der knieschleiferfraktion überholt und nen km weiter sah ich dann das moped auf der gegenüberliegenden fahrbahn am hang liegen...der fahrer suchte schon wieder seine teile zusammen...nix wirklich schlimmes passiert!!

    das 3te mal in der schweiz am sustenpass...kam gerade ne spitzkehre runter und hab von weitem schon gesehen was los war....überall blut...ersthelfer waren schon vor ort und der hubschrauber war gerade gelandet!!

  3. Registriert seit
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    Standard Tragisch

    #13
    Ja Leute, was soll ich sagen...am 28. August hats einen Freund und Arbeitskollegen von mir getroffen. Er war mit seiner Verlobten unterwegs, sie kamen grade vom Trauringe raussuchen und wollten nach Hause. Die Verlobte ist ebenfalls eine Kollegin von mir und war zu der Zeit im 5. Monat schwanger. Kurz nachdem es angefangen hat zu regnen, hat es ihn erwischt-an einer langgezogenen Rechtskurve ist er nach links von der Fahrbahn abgekommen. Er wurde voll in die Schutzplanke geschleudert und war sofort tot. Sie kam schwerstverletzt mit dem Leben davon. Das Ungeborene zum Glück auch. Laut Zeugenangaben war er nicht zu schnell. Wie es genau passiert ist, weiß kein Mensch. Hab mir die Unfallstelle auch angeschaut. Bin ebenfalls Ratlos.

    Tommy war ein sehr sicherer Fahrer. Ich habe viele Touren mit ihm gemacht.

    Ich und meine Freundin haben uns danach lange überlegt, ob wir weiterfahren. Nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen, weiter zu fahren. Ob es richtig war? Wer weiß das schon....

    Das Krasse ist, dass 100m vor der Unfallstelle an einem Parkplatz ein Unterfahrschutz angebracht war. Aufgrund des tragischen Unfalls (und es war nicht der Einzige an dieser Stelle) wurde MEHRSi (diejenigen, die durch Spendengeldern diesen Unterfahrschutz anbringen) darauf aufmerksam. Keinen Monat später wurde dieses Stelle ohne großen burökratischen Aufwand abgeplankt. Ich werde mich in Zukunft dafür einsetzen. Ist ne feine Sache für uns.

    Passt schön auf Euch auf!!!

    dani

    P.S. Tommys Verlobte geht es wieder gut. Der Kleine soll um Weihnachten rum zur Welt kommen-Gesund!!!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #14
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Ja die Vernünftigen (und die, die sich selbst dafür halten) kann es auch treffen und nicht jeder der die "Kontrolle" verliert war vorher irre unterwegs. Da gibts 1000 Gründe, die im Endeffekt aufs gleiche hinauslaufen. Er ist tot.
    Niemals würde ich auf den Gedanken kommen, mich von meinen Lieben zu verabschieden, als wäre es das letzte Mal, niemals hege ich Gedanken an ein "Nichtnachhausekommen" (trotz meines schweren Unfalls letztes Jahr)
    Sollte es soweit sein, werde ich aufhören mit dem Motorradfahren. (aber was tu ich dann???)
    Es ist wie immer, nix ist so präzise formuliert, dass es nicht noch genauer ginge.
    Stimmt Tijer, wen ich mit irre unterwegs meine, versteht ja wohl jeder.

    Fahrfehler gehen bei moderaten Tempo kaum schlimmer aus, als bei Vollgas im letzten Gang. Oder ?
    Nich immer nur schwarz und weiß sehen.
    Du sachst ja selbst "ja+nein".
    Ich pflücke keine Blümchen unterwegs, habe allerdings keinen Grund immer irgendwelche Kampflinien zu verfolgen (zumal ich da weder Sinn drin seh noch das beherrsche)
    Mein Adrenalinspiegel steigt allerdings, wenn ich im RTW und NEF einsatzmässig unterwegs bin, mehr als mir lieb ist.
    Keine Einsatzfahrt vergeht ohne Beinahecrash. Da gäbs filmmässig unendlich zu annalysieren.
    Und dabei fahren oder stellen sich nicht nur ältere Schnarchnasen als Querschläger regelmässig in den Weg. sondern auch junge taube und blinde
    dynamiische Möchtegernheizer.

    Ein Fehler allein macht selten die Katastrophe.
    Du sagtst es - Es sind ja meist mehrere unglückliche Faktoren, die zusammen wirken.
    Aber gleich Tausend, uiuiui.
    Na ja - die Chaostheorie sieht ja auch lange Wege.

    Aber da gibts eben keine fest beschreibbare Regel. Zumindest kann ich sowas nicht höchstwissenschaftlich erschöpfend beschreiben.
    Wenn Du das hinbekommst, bin ich gern ganz Ohr.

    Ich denke, bei vielen ungeklärten Unfällen auch auf freier Strecke sind kleine Fahrfehler, Unaufmerksamkeiten Beginn der unglücklichen Geschehensabfolge.
    Da ist sicher schon jedem mal passiert.
    Dass dabei nicht jeder gleich ins Gras beißt, hat sich ja herumgesprochen.

    Mich selbst hat mal eine klitzekleine Wespe während der Fahrt (ca 50 km/h) ins Gesicht gestochen und so irritiert, dass ich unbewußt einen Schlenker gemacht hab und mit den neuen Bridgestone weggerutscht bin.
    Kleiner Purzelbaum. Der Sturzbügel der /5 hats gerichtet.
    Da ich mit nem Freund der hinter mir fuhr, allein auf nem schmalen Wirtschaftsweg unterwegs war, ist auch mir nix weiter passiert.

    An anderer Stelle... mit höherem Tempo... mit Gegenverkehr, in ner Jeans und und und- wer weiß das.


    Tschööö
    munterbleiben!

  5. Registriert seit
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    Standard Pass auf !!

    #15
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Niemals würde ich auf den Gedanken kommen, mich von meinen Lieben zu verabschieden, als wäre es das letzte Mal, niemals hege ich Gedanken an ein "Nichtnachhausekommen")
    Moin,

    ich hatte am 28.11.09 einen lebensgefährlichen Sturz und konnte nur knapp gerettet werden (OP dauerte in der UNI Klinik 8 Std.).
    Ich fahre seit März 2010 wieder Mopped und habe sehr viel Spass an jedem einzelnem der 12000 km seit dem gehabt.

    Bei uns zu Hause hat sich aber ein neues Ritual entwickelt.
    Ich fahre erst wenn ich mich von meiner Frau verabschiedet habe.
    Gaaanz doll drücken und: " pass auf !"

    In diesem Sinne: Pass auf !!!

  6. Registriert seit
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    Standard

    #16
    da sind wir beinand Klaus, das "pass auf" und ein "klar mach ich" sind immer dabei....auch vor meinem Unfall schon

  7. Registriert seit
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    Standard

    #17
    Das "pass auf" von meiner Frau find ich total wichtig....

    vor zwei Jahren kam ich morgens auf dem Weg zur Arbeit auf einer Staatsstraße an einer GS vorbei die im Graben lag.
    der Fahrer kam Nachts von der Straße ab und wurde leider nicht gefunden, erst am Morgen drauf leider zu spät.....

    Seine Frau machte Nachts noch eine Vermistenanzeige.

    Es muß also keine Gefahrenstelle sein das es passieren kann.

    "Pass auf" passt immer

    Tom

  8. K-D
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    Standard L74

    #18
    Hallo,
    die meisten User kennen diese Strecke ( Solingen Müngsten,mit Zwischenstopp im Cafe Hubraum Richtung Wuppertal Sonnborn) nicht. Als Kind habe ich den Bau mitbekommen und im laufe der Jahre viele,auch tödliche,Unfälle. Den ersten toten Motorradfahrer hat es übrigens 4 Wochen nach Eröffnung der Landstraße gegeben. Meine Mofakarriere hatte gerade begonnen und aus Neugierde bin ich zur Unfallstelle. Zum Glück waren die Überreste des Fahrers schon in der Zinkwanne. Frontalzusammenstoß eines Alfa Romeo und einer Yamaha XS 750. Der Alfa-Fahrer hatte vor einer Kurve überholt und ist in eine Motorradgruppe gerast. Die anderen konnten wohl ausweichen. Dieser Unfall war schnell geklärt. Im Laufe der Zeit häuften sich Unfälle,vor allem im hinteren Bereich( vom Cafe Hubraum Richtung Wuppertal),ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Es waren nur Motorradfahrer betroffen. In den meisten Fällen nur Ortsfremde. Es besteht in dem Bereich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90Km/h. Da die Straße sehr breit(zweispurig) ist,man weit vorausschauen kann und die Straßenoberfläche im ersten Moment einen guten Eindruck macht,unterschätzen viele diese Begrenzung. Die Straße hat gefährliche Macken. Unterschiedliche Oberflächen,Spurrillen,Senken auf der Geraden,Gefälle auch in den Kurven nach beiden Seiten. Das Gefälle ist wohl gewollt,damit bei Regen kein Wasser stehen bleibt. Funktioniert allerdings nicht überall,weil das Regenwasser am Rand nicht abfließen kann.Die Strecke ist kurvig und führt durch ein Waldgebiet. Wild ist dort auch immer unterwegs. Ich fahre die Strecke mehrmals die Woche zu unterschiedlichen Tageszeiten. Viele der Einheimischen die diese Strecke kennen vermuten,das dass Fahrzeug bei zu hoher Geschwindigkeit auf der unebenen Straße versetzt und der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert.Die Geschwindigkeit ist dabei abhängig vom Fahrzeug und der Fahrwerkseinstellung. Das endet denn so,wie am letzten Wochenende. Manche haben Glück und überleben schwer verletzt. Die Situation auf dieser Strecke ist bekannt und die Behörden Wuppertal,Solingen und der Kreis Mettmann haben reagiert. Es wurde eine "Blitzanlage" installiert die auch Motorradfahrer erfasst. In den Sommermonaten immer größere Aktionen zur Verkehrssicherheit,auch am Cafe Hubraum.
    Ich bin kein Oberlehrer und meistens auch etwas zu schnell unterwegs,aber hier hat die Rennleitung wohl recht.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    Hallo an alle,

    auch von mir "aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen".

    Kaum einer von uns kennt nicht jemanden den es auf 2 Rädern schon einmal erwischt hat oder selber unfreiwillig abgestiegen ist.

    Die Gründe sind so vielfältig wie das Leben selber.
    Ob Schuld oder nicht ist hinterher meist eine Frage der Rechtssprechung und solange es
    dabei nur um Finanzielle Fragen geht ist auch alles noch im grünen Bereich.

    Bei Personenschaden oder sogar Tod muß jeder mit seinen Ängsten, Erfahrungen und Übeleben weiter Leben.

    Ich Denke das es Wichtig ist das wir uns der Verantwortung gegenüber anderen auch bewust sind.
    Gegenüber derer die unbeteiligt reingezogen werden, unseren Angehörigen und auch denen gegenüber den wir ein Vorbild sein sollten.

    Wir setzen uns schon einem höheren Risiko aus darum ist es wichtig das wir das, was wir so Lieben, mit der notwendigen Wahrnehung machen und Konzentriert bleiben.

    Kontrolle ist Ilusion. Verantwortung muß aber sein und das kann nur heißen das man keine unnötigen Risiken auf sich und somit auf andere nimmt.

    Wer das schnelle Motorrad fahren für sich braucht und sich unbedingt in Grenzbereiche des Materials bewegen muß hat die möglichkeit das auf den bestehenden R. Strecken zu machen.
    Auf der Straße bestimmt nicht das Mat. den grenzpunkt sondern der Verstand und die Verantwortung.

    Ich erlebe mich auch oft in Situationen die mich dazu bringen zu Überdenken.

    Das Motorradfahren ist für mich etwas das ich mit ganzer Leidenschaft mache und hoffentlich noch lange.

    Wir Lernen früh das wir auf andere mit aufpassen müßen und gerad im Straßenvekehr ist das für Kradfahrer überlebensnotwendig achten wir also auf andere und aber auch auf uns selber den man ist nicht nur schnell das Opfer sonder auch alzu häufig der Grund
    für unnötige Gefahr.

    wünsch Euch allen einen Rutschfreien Herbst und einen kurzen Winter

    der Erne

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    da sind wir beinand Klaus, das "pass auf" und ein "klar mach ich" sind immer dabei....auch vor meinem Unfall schon
    Dazu noch ein Tipp: Öfters mal zuhause anrufen. Auch ohne Grund. Ich habe irgendwann bemerkt, dass ich, wenn ich Motorrad fahre, nur noch ans fahren denke und nicht daran, dass zuhause jemand sitzt und auf mich wartet. Und zuerst habe ich tatsächlich nur angerufen, wenn's ein Problem gab oder wenn ich mich verspätet habe. Entsprechend gespannt war meine Frau, wenn sie ans Telefon ging. Heute rufe ich einfach mal so an, erzähle wie es mir geht - und konditioniere sie darauf, dass es harmlos ist, wenn ich sie anrufe.


 
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