Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 30

Ich Bekenne

Erstellt von Di@k, 24.04.2011, 20:31 Uhr · 29 Antworten · 2.946 Aufrufe

  1. Registriert seit
    16.05.2009
    Beiträge
    1.127

    Standard Das ewige Thema...

    #11
    ... Rennradfahrer

    Ich verstehe nicht wie man einen Freizeitsport wählen kann, indem man sich mt einem unterlegenen Fortbewegungsmittel, zwingend den Verkehrsraum mit Blechdosen und anderem zweirädrigen Ungeziefer teilen muss

    Ich persönlich ziehe ein Trekking- Bike vor, mit dem ich instinktiv jeden vorhandenen Radweg aufsuche. Die vorbeirauschenden Rennradler, auf der Bundesstrasse, tun mir einfach nur leid

    Es gibt ja gute Ansätze bei der Radwegevernetzung zwischen den Stätten und Dörfern

    Rennradfahrer ignorieren diese Radwege, weil sie den Anforderungen an ihr extrem schlechtes Fahrwerk häufig nicht genügen.

    Ich fahre Fahrrad, kann aber nicht auf dem Fahrradweg fahren- wie schlau ist das denn

    Viele Grüße, Grafenwalder

  2. Registriert seit
    28.03.2009
    Beiträge
    2.288

    Standard

    #12
    =Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Wenn mehr als 15 Radfahrer gemeinsam unterwegs sind, dürfen sie als geschlossener Verband fahren und gelten als ein Verkehrsteilnehmer. Im Verband fahren heißt: Sie dürfen anstatt hintereinander auch zu zweit nebeneinander fahren. =

    Die "8-9" dürften's also wohl noch nicht, sie müssten hintereinander fahren. Gleichwohl würde das kaum etwas an der Situation ändern, denn auch dann wäre ein gefahrloses Überholen bei Gegenverkehr (gefahrlos für die Radfahrer, mit min. 1m Sicherheitsabstand) kaum möglich.
    Nichtsdestotrotz dürfen sie, langsam (im Vergleich zu den meisten motorisierten Verkehrsteilnehmern) fahrend, die Straße benutzen. Genauso, wie jeder andere, mehr o. minder stark motorisierte (be"Pferd"ete o. sonstwie berechtigte) Verkehrsteilnehmer.
    Die, die besser motorisiert sind, haben ggfs. darauf Rücksicht zu nehmen (ganz so, wie im allgem. Leben Rücksicht auf Schwächere zu üben ist!), auch wenn's grad nicht in den Kram passt.

    Grüße
    Uli

  3. sk1
    Registriert seit
    01.09.2007
    Beiträge
    1.982

    Standard

    #13
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Bei nem 35 er Schnitt (den kann man auch ohne Apotheke erreichen) ist das einfach nur Sch***e... Slalom um Bierflaschenscherben selbst auf'm Land...

    Aber ich sagte ja : Bin selber kein Freund von Traurigkeit beim radeln, aber alles hat Grenzen.
    Moin Moin,

    einen 35 er Schnitt in der Region ist schon gut. Dafür musste aber öfters in der Woche ran und viel Zeit auf dem RR verbringen. Vielleicht lieber weniger RR fahren und dafür mehr Moped; Dann klappt das auch mit dem Überholen

  4. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard

    #14
    Zitat Zitat von Schneckle Beitrag anzeigen
    @ Diak
    Toll, daß Du lässig einen 35er Schnitt erreichst aber weniger toll, daß Du in diesem Forum solch eine - niemals unter den meist nicht radelnden Moppedtreibern jemals sachlich geführte - Disskussion anfeuerst. Das verstärkt doch diese ganze Intoleranz wieder. Ich fahre auch gern Rad, nie einen 35er Schnitt erreichend, auch mal RR, auch mal auf der Straße, auch mal plaudernd nebeneinander und merke auch mal (ganz selten) zu spät, daß von hinten ein Auto oder Mopped naht - freundlich bedankt und der (Oster-)hase ist gegessen.
    Und zu Ostern herrscht bei schönem Wetter auf vielen Straßen nunmal Ausnahmezustand.
    Soll ich jetzt im MtB-Forum einen Fred über doofe Moppedfahrer aufmachen, welche in der Kurve, Dank falsch eingeschätzter Schräglage, nur eine Handbreit mit Ihrem Helm an mir - mit dem Downhiller bergauf taumelnd - vorbeirasen? Was soll das? Bringt überhaupt nix.

    Grüße und frohe Ostern auf zwei Rädern
    Kannst ja mal Rennen mitfahren, dann klappt das auch mit dem 35er (oder mehr)

    Ich hab mich nur über die gestern wirklich absolut Schei**e fahrenden Typen geärgert und die völlig fehlende Einsicht in eigenes Fehlverhalten bzw die fehlende Rücksichtnahme.

    Aber wie Du schon schreibst : "mal plaudernd nebeneinander..." DAS GEHT SICHER AUCH AUF DEM RADWEG

    Ich wollte nix anheizen, sondern nur mal wieder auf die abhanden gekommene GEGENSEITIGE RÜCKSICHTNAHME hinweisen

  5. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard radeln

    #15
    Zitat Zitat von sk1 Beitrag anzeigen
    Moin Moin,

    einen 35 er Schnitt in der Region ist schon gut. Dafür musste aber öfters in der Woche ran und viel Zeit auf dem RR verbringen. Vielleicht lieber weniger RR fahren und dafür mehr Moped; Dann klappt das auch mit dem Überholen
    gibt die Kondition für viele KM aufm Krad

  6. Registriert seit
    13.08.2010
    Beiträge
    6.388

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    =Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird.
    Uli, ich glaube, es hat wenig Sinn, wenn du aus deiner profunden Kenntnis der StVO referierst, weil die meisten Fahrradfahrer die StVO schlicht nicht befolgen.

    Warum tun sie das?

    Ich glaube, dafür gibt es ein paar mehr oder weniger nachvollziehbare Gründe:

    Grund 1 ist der Eindruck, dass man auf dem Fahrrad schwer benachteiligt ist, wenn man sich an die StVO hält, gepaart mit dem (durchaus zutreffenden) Eindruck, dass einem in der Regel nicht viel passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Ich kenne allein in München eine ganze Reihe Ampelschaltungen, da braucht man als Fahrradfahrer fünf Minuten, um eine Kreuzung korrekt zu überqueren. In der Zeit fährt ein Auto durch die halbe Stadt. Und wenn man als Radler vorher sorgfältoig guckt, ist sowohl die Gefahr, überfahren zu werden, als auch die Gefahr, ein Ticket zu bekomme, überschaubar. Also bei rot über die Ampel.

    Grund 2 ist die Gutmenschen-Attitüde. Radfahren ist ja soo gesund, und man schont ja soo die Umwelt. Radfahrer sind einfach die besseren Menschen, deshalb haben sie auch mehr Rechte. Wenn man sich unter Radfahrern umhört, wird diese Attitüde fast körperlich greifbar: Eigentlich gehört dieser ganze motorisierte Individualverkehr verboten. Und wenn er schon nicht verboten ist, dann sollen sie sich gefälligst nach uns richten.

    Grund 3 ist eine Haltung, die man nicht nur auf dem Fahrrad antrifft, die "No Limits"-Funsport-Attitüde. Die Fahrradkuriere von New York gelten als ganz harte, coole Typen, und sie werden von vielen Actionhelden bewundert. Die haben übrigens auch angefangen, Bahnräder einzusetzen - die weder Gangschaltung noch Freilauf noch Bremsen haben. Ich erinnere mich daran, wie einer von den Kurieren in einer TV-Show portraitiert wurde. Er beklagte sich über die Autofahrer, die seine Feinde seien und denen er schon mal eine Beule in die Tür trete, wenn sie ihm zu nahe kämen. Dass es vielleicht nicht so clever ist, mit einem Fahrrad ohne Bremsen, in kompletter Ignoranz der Verkehrsregeln und unter weit gehender Verleugnung des Selbsterhaltungstriebes durch New York zu radeln, kam dem Mann nicht in den Sinn. Regeln sind etwas für Schwache. Eine solche Haltung finde ich im Grunde ziemlich widerwärtig, denn sie trägt eindeutig faschistoide Züge. Dennoch findet man sie oft: Bei Downhillern, die den Wald umpflügen, bei X6-Fahrern, die sich die linke Spur freidrängeln etc. p.p.

  7. Registriert seit
    02.09.2008
    Beiträge
    1.412

    Standard

    #17
    Eigentlich wurde schon alles gesagt was auch ich mir dazu denke. Wirklich.
    Eines fehlt aber noch:

    Das Thema mit dem nicht straßenzugelassenen Radln und der Polizei: Die Polizei (ich kenne verhältnismäßig viele Grüne) sagt, es rentiert sich nicht, die aufzuhalten und zu Kontrollieren. Auch wenn sie nicht aufm dem Radweg (ich kenne viele asphaltierte, also zumutbare) fahren, interessiert das fast keinen Polizisten. "Rentiert sich nicht."
    Unmöglich finde ich das.

    Von einigen, mir bekannten RR Fahrern wurde ich mal gefragt, welcher Volldepp bei einem neuen Radweg die unnötigen Kurven vor Staatsstraße/Radweg Kreuzungen anordnet. Die merkens echt nicht!
    Sie verlören dadurch ja unnötig Schwung, wenn sie zum kreuzen dieser Straße bremsen müssten, darum fahren sie grundsätzlich nicht auf derartigen (der, den ich meine im Übrigen 3,5m breiten und durchweg mit feiner Deckschicht asphaltierten, knapp 10km langen) Radwegen.

    Desweiteren zum Thema zumutbarer/unzumutbarer Radweg: wenn sich jemand ein RR kauft und damit Radwege nicht mehr nutzen kann, ist er doch selber Schuld und nicht die anderen Verkehrsteilnehmer, die lustig in und nach Kurven von 100 auf unter 30 bremsen dürfen, weil irgendwer einen Radweg (sofern einer da ist) für nicht zumutbar hält?!
    Wenn ich mir eine 350er Husaberg kaufe, sind asphaltierte Straßen auch nicht zumutbar und darf deshalb auch nicht über Wald und Wiesen ackern. Und das ist auch gut so.

    Di@k sagte es scho: mehr Tolleranz wäre nicht schlecht. Allerdings bin ich echt der Meinung das hier mal die vermeintlich schwächeren den ersten Schritt tun sollten und das sind die Radler.
    Allerdings sehe ich bei dem vorliegenden und zur Schau gestellten (nochmal nach links ziehen, wenn einer von hinten kommt; grundsätzlich nebeneinander fahren) Selbstverständnis einiger (sorry, vieler) RRadler gar keine Chance.

    Fährst einen um, weil er auch noch nach links zieht (wer bestätigt dir denn das? sein nebenan radelder Kumpel gaaanz bestimmt nicht), biste so fett, dass du jahrelang zu Fuß gehst.... und das ist noch dein kleinstes Problem.

    Mir bleibt hier (Donautal, Altmühltal, Laabertal) nichts anderes übrig als klein bei zu geben und hinterherzufahren, wenn Gegenverkehr kommt. Kommt grad keiner und ich überhol die zweispurig fahrenden Supersportler und kommt was entgegen... ich müsst mir schon gut überlegen ob ich das Auto oder den Radler mitnehm....

    Am Rande: Tourenfahrer (also mit Packtaschen hinten und vorne am Radl) fahren komischerweise IMMER hintereinander. Die fahren aber nicht nur 2-3 Stunden wie die Ulrichs, sonder 2-3 Wochen. Haben sich wohl nicht so viel wichtiges zu sagen
    MTBler sieht man nicht allzuhäufig auf der Straße, ausser vielleicht am Tremalzo. Der Gattung gehörte ich auch jahrelang mit vielen Amateurrennen an. Für uns war es immer klar, die paar zu verrichtenen km auf der Straße schön rechts zu fahren. Hintereinander übrigens.

    Für mich sind und bleiben die RR Fahrer (sorry Di@k, du scheinst ein netter Kerl zu sein!!) ein komischer Schlag. Wir -also der gemeine Rennradler und ich - werden wohl nie Freunde werden.

    Gruß
    Chris

  8. Registriert seit
    17.09.2007
    Beiträge
    1.672

    Standard

    #18
    Berechtigt durch meinen Wohnort (Münster, Westf.) könnte ich zum Thema Fahrräder im Strassenverkehr und Rennräder im Besonderen einiges erzählen.
    Ein großes Problem, die Intoleranz und fehlende Rücksichtnahme, wurde schon genannt. Das größte Problem ist aber die "mich erwischt man nicht und meinem Führerschein passiert ja nichts wenn ich Rad fahre" Mentalität der lieben Radler.
    Diese 9kg Regel, wage ich mal zu bezweifeln. Warum darf ich als Motocrosser mit C Lizenz und einer Maschine unter 100 kg dann nicht auch auf der Strasse üben?
    Die leider meisten RR Fahrer, denen ich begegne, denke sich, kann der Idiot da nicht ausweichen? Ich muss doch meinen Speed halten!
    So etwas sollte genauso wie die Autorennen auf öffentlichen Strassen geahndet werden.
    Bevor ich es vergesse: Sollte so ein Jan Ullrich für Arme, meinen Koten vom Rad holen, werde ich ihm jede Speiche seiner Carbonverstärkten Kiste a....l einzeln einführen!

    Gruß
    Martin

  9. Registriert seit
    21.04.2011
    Beiträge
    14

    Standard

    #19
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    .

    ....

    soviel schlecht gesehene kurven, soviel miserabel hingelegte kurvenlinien, soviel unfallpotential wie in den letzten tagen....
    NEIN. ich meine keine radler. keine dosenjongleure. ich meine die anderen. die moto-kollegen schafften die steigerung . spielend.

    also: ein jeder werfe den ersten stein.
    nur muss er aufpassen, wen er trifft.
    100% signed. Danke

  10. Registriert seit
    16.09.2004
    Beiträge
    1.510

    Standard

    #20
    @ Di@k
    Merkst Du jetzt, daß Dein Fred nix bringt?
    Lies mal die Kiste der Vorurteile von Simpleman durch, da werden alle Schubladen geöffnet, die bösen Radkuriere mit Fixies, da spricht er von faschistoiden Downhillern etc.
    Das Erschreckende ist, daß diese Kommentare von einer Minderheit, nämlich von uns Motorradfahrern kommen, wir leiden doch selbst unter einseitiger Wahrnehmung indem wir als Raser, Organspender, Hirnlose mit Brülltüten dargestellt werden.
    Aber der Tellerrand ist ja so hoch... und Intolleranz so schööön
    Ich würde mich übrigens nie mit einem Fixie in den öffentlichen Verkehr trauen, dafür habe ich schon an der örtlichen genehmigten Downhillstrecke mitgeschaufelt, nun könnte ich also ein faschistoider Mensch sein... setze also mit Gewalt meine Ziele durch, interessant...

    Di@k, bitte stell solche Freds besser in ein RR-Forum ein, dort machen sich dann auch die Richtigen Gedanken über Ihr Verhalten und fahren vielleicht das nächste Mal hintereinander, was mit dem Wagen auch nicht immer einfach zu überholen ist. Drum fahre ich lieber mit max. drei bis vier Leuten Rad, solche Massenansammlungen, sei es auf dem Motorrad oder auf dem Fahrrad sind mir ohnehin suspekt

    Grüße!


 
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Ich bekenne...
    Von qualinator im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 110
    Letzter Beitrag: 14.04.2012, 22:17